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Theorie der aufblähenden Erde

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(@jbo166)
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Malhzeit !

Das Bild was Conny hier zeigt sieht sicher sehr interessant und auch plausibel aus.
Doch geht sie davon aus daß die Kontinente schon immer die gleiche Form und Größe hatten.
Dies ist aber nicht der Fall wie sich leicht an vielen Sedimenten belegen lässt.
Ausserdem würde die abnehmende Krümmung der Erdoberfläche, bei zunehmender Aufblähung derselben, bedeuten das die Kontinente praktisch in sich selbst gestaucht würden.
Abgesehen davon hätte das eine Verzerrung ihrer Form mit sich geführt.
Ihre und Alvaricus Darstellung, daß die Kontinente durch Aufblähung der Erde und dem damit einhergehenden Rückzug des Wassers enstanden seien, finde ich sehr unlogisch da die marine Kruste einen anderen Chemismus besitzt als ihr kontinentales Pendant.
Es handelt sich hier also um 2 verschiedene Sorten von Krusten.
Laut gängiger Theorie begann die Entstehung der kontinentalen Platten vor etwa 4 Milliarden Jahren, nämlich zu dem Zeitpunkt als die Temperatur der Erdatmosphäre unter 100 Grad sank, und damit ein Abregnen des in der Atmosphäre gesammelten Wassers ermöglichte.
Dieser Dauerregen setzte die erste Verwitterung der Urkruste in Gang.
Das Erosionsmaterial sammelte sich in naheliegenden Depressionen des Geländes und aufgrund seiner geringeren Dichte (viel Wasser und Gas eingeschlossen), schwamm es quasi auf der Urkruste obenauf, und sammelte sich dann später irgendwann zum ersten Superkontinent.
Von diesen Superkontinenten gab es übrigens mehr als nur einen, sie sind also in geologischen Zeiträumen kein Unikum.

mfg J


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(@alvaricus)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

@jbo166

Doch geht sie davon aus daß die Kontinente schon immer die gleiche Form und Größe hatten
 nun nicht ganz... es ist eine vereinfachte Darstellung der Erdentwicklung. Bei dem vorhandenen Wasser, war Anfangs die Erde vollständig davon bedeckt, daher die Sedimentierungen. So verstehe ich nicht, wie sich das Gegenteil durch Sedimente beweist ???  Zitat aus www.erdexpansion.de :
Es handelt sich dabei einmal um eine sehr ausgefallene Verteilung der verschiedenen Höhenniveaus der Erdkruste und zum anderen um die Tatsache, dass die großen Kontinentalblöcke, die sich in Ihrem strukturellen und chemischen Aufbau deutlich von den Meeresböden unterscheiden, nur 29 Prozent der Erdoberfläche bedecken. Es gibt keine geologischen Kräfte wie etwa Gebirgsbildung, Vulkanismus, Sedimentation oder langfristiges Aufsteigen und Absinken verschiedener Teile der Erdkruste, welche diese auffallende Morphologie zustande gebracht haben könnten. Die Erdexpansionshypothese hat hingegen die vorgefundene Grundstruktur der Erdkruste als notwendige Konsequenz. Dazu folgende Fakten: Land 29%, Wasser 71 % Das Land besteht dabei überwiegend aus stabilen relativ dicken Kontinentalblöcken, die (aus den leichteren Graniten bestehend) in dem plastische Material des Erdmantels sozusagen schwimmen. Die leichten Stoffe der Kontinentalblöcke müssten dabei aus dem schwereren Material des Erdinnern ausgeschieden worden sein und an die Oberfläche gelangt sein, ganz nach dem Muster der Schlackenbildung. Die heutige, ja schon klassische Lehre, hat sich nie darüber gewundert , dass diese Schlacke (Granitstruktur) nur 29% der Erdoberfläche bedeckt. Da blieb dann nur noch die hilflos klingende Argumentation, dass eben nicht mehr leichtes Material zur Verfügung stand und diese sich nur partiell lokalisieren konnte. Der bekannte Prof. Heinz Haber führte diese oben genannten Ausführungen selbst in einem seiner Bücher auf und folgerte für sich, dass die Erdexpansionshypothese mehr als ein Schattendasein führen sollte.

Es ist sehr fraglich von der Wissenschaft zu behaupten, dass alles Wasser aus der Atmosphäre abregnete... Bedenke: 100% Wasser in der Atmosphäre gepaart mit Staub/Aschepartikel lassen kaum Sonnenlicht durch. Folge: Die Abkühlung der Urerde nach der Explosion/Kollision erfolgt schneller als die Theorien oder besser Hypothesen der Wissenschaft aufzeigen, WENN DIESES MODELL STIMMT...
Eher noch gäbe es demnach die sog. Schneeballerde, wie für das Neoproterozoikum angenommen, in kurzer Folge nach der Kollision mit Theia...
Nein: Die Staubmaterie in der Wasser-Atmosphäre hatte durch die Verdunkelung der Erdoberfläche eine schnellere Auskühlung bzw Krustenbildung zur Folge. Wasser durch Staub und Temperatur erschwert setzte sich in geologuisch kurzenn Zeiträumen ab und bildete den sog. Urozean --- wie schon in der Bibel beschrieben. .. und nun käme die Erdexpansion... aber ich will hier nicht den Rahmen sprengen...
Gruß
Alvaricus


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Beiträge: 206
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(@hohlblock)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Es gibt wohl viele Theorien.
Eine weitere wäre noch diese:

Früher war der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre hoher , auch der atmosphärische Druck war höher.-deswegen waren die damaligen Lebensformen auch grösser und kräftiger gebaut. -bis eine Katastrophe einsetzte , welcher für einen rapiden Druckabfall in der Atmosphäre sorgte , und den gesamten Planet Erde aufdehnen liess und eine globale Katastrophe ungeahnten Ausmasses hervorrief , welche unter Anderem alle grossen Dinosaurier ausrottete....

Gruß von Hohlblock


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Beiträge: 292
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(@thargo)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren

Also ich glaube, hier sind wir auf dem richtigen Weg !

Diese Theorie scheint mir die plausibelste von allen und erklärt dabei so manche Ungereimtheiten...

... und bestätigt obendrein die HE - These !!!

Man stelle sich nur einmal die Vollerde vor:

Der extreme thermische Innendruck würde die nur eierschalendünne Kruste aufbrechen lassen, ganz zu schweigen von der immens hohen Oberflächentemperatur! ( vergleichbar mit einem Kessel kochendem Wasser )
Ein solcher ( Ur ) Planet hätte auch eine weitaus stärkere und vor allem ungleichmäßige Eigenrotation, wäre wohl höchst instabil und an vielen Stellen der Oberfläche "undicht" und flüssig.
Die Bildung einer Atmosphäre wie wir sie haben, wäre bei solch einem Modell überhaupt nicht möglich.

Das Vollerdemodell sollte man schon eher ein paar Milliarden Jahre zurückdatieren, kurz nach der Entstehung unseres Planeten:

Aus Protomaterie formt sich eine ( heiße ) Kugel - die gängigste Form von Flüssigkeit im schwerelosen Raum, wobei man feststellte, das dies bei Himmelskörpern erst ab einer Größe von 500 - 600 Km Durchmesser die Regel ist ( abhängig von Masse und Volumen )

Eine plausible These geht davon aus, da ein Großteil der Planeten aus Sonnenmaterie entstand, dh. infolge von Ausbrüchen aus diese herausgeschleudert wurde.

Befindet sich der Körper im einflußbereich eines oder mehrerer anderer ( größerer ) Massenansammlungen wie die Sonne, wird dieser eine Orbitalbahn einschlagen, da sich der Raum um das Muttergestirn, sowie bei jedem anderen größeren Körper herum krümmt.

Allein der  Schwung des Herausschleuderns schafft eine Eigenrotation, welche durch den immensen thermischen Druck im Innern und dem ( noch ) unausgewogenen Gleichgewicht weiter verstärkt wird.

( Planeten wie der Merkur, welche keine Eigenrotation besitzen wurden offenbar von außerhalb eingefangen )

Je weiter der Trabant von seinem Muttergestirn entfernt ist, desto schneller wird sich seine Oberfläche abkühlen ( bedingt durch die naturgemäße Kälte des Raumes )

Es bildet sich eine erste Kruste.

Jedoch wird sie sich nicht lange halten, da der innere thermische Druck und die Eigenrotation der jungen Vollerde immer noch viel zu hoch ist.

Die Kruste bricht unter der sich aufbähenden Erde auf und driftet auf der "neuen",zähflüssigen Oberfläche  auseinander.

Die Erde wird größer und größer...

( Man muß sich das Ganze wie bei einem Leib Brot vorstellen, der im Backofen aufgeht )

Wieder kühlt sich die Oberfläche ab, wobei die Erde immer weiter expandiert.

Dehnungsrisse bilden sich überall dort wo die neugebildete Kruste noch zu schwach ist, während sich tief im Innern langsam ein Hohlraum bildet und sich immer mehr Masse an der Innenseite ablagert.

Allmählich wird der innere thermische Druck geringer und die Rotation verlangsamt sich, während sich draußen eine erste Atmosphäre bildet.

An der Oberfläche bildet sich das Urmeer, welches den gesamten Planeten bedeckt.

Erstes Leben entsteht.

Die Erde expandiert weiter und die Urkruste erhebt sich aus dem Ozean, erste Landmassen entsehen.

Das Leben begibt sich an Land

Die Expansion des Erdballs verlangsamt sich zusehenst, wobei sich mittlerweile mehr Masse am Äquator angesammelt hat, wie an den Polen, wo die Kruste nur noch hauchdünn ist und sich erste Öffnungen ins Erdinnere bilden.

Das Leben findet einen Weg ins Erdinnere.

Die Pole kühlen ab und halten von nun ab fast alles Leben fern.

Der Mensch betritt die Welt und behauptet die Erde wäre eine flache Scheibe.

Jahrhunderte später stellt man fest, das wir auf einer Kugel leben.

Tief drin, so heißt es, wäre noch immer alles glutflüssig...

Dann behauptet plötzlich jemand, die Erde wäre hohl...

Kann das SO stimmen...?


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Beiträge: 207
(@Nabla)
Beigetreten: Vor 21 Jahren


Diese Theorie scheint mir die plausibelste von allen und erklärt dabei so manche Ungereimtheiten...

Leider wirft sie auch zu viele Ungereimtheiten wieder auf  😉


Aus Protomaterie formt sich eine ( heiße ) Kugel - die gängigste Form von Flüssigkeit im schwerelosen Raum

Du meinst doch die Protomaterie aus Star Trek oder?
Das ist nur ein Film weißt du das denn nicht?


Allein der  Schwung des Herausschleuderns schafft eine Eigenrotation, welche durch den immensen thermischen Druck im Innern und dem ( noch ) unausgewogenen Gleichgewicht weiter verstärkt wird.

Erste Aussage stimmt, zweite kann wegen der Drehimpulserhaltung nicht stimmen.


Je weiter der Trabant von seinem Muttergestirn entfernt ist, desto schneller wird sich seine Oberfläche abkühlen ( bedingt durch die naturgemäße Kälte des Raumes )

Kleine Krümmelscheißerei am Rande: nicht aufgrund der Kälte des Raumes, sondern aufgrund der Wärmestrahlung des Trabanten  😉


Jedoch wird sie sich nicht lange halten, da der innere thermische Druck und die Eigenrotation der jungen Vollerde immer noch viel zu hoch ist.

Die Kruste bricht unter der sich aufbähenden Erde auf und driftet auf der "neuen",zähflüssigen Oberfläche  auseinander.

Die Erde wird größer und größer...

( Man muß sich das Ganze wie bei einem Leib Brot vorstellen, der im Backofen aufgeht )

Wieder kühlt sich die Oberfläche ab, wobei die Erde immer weiter expandiert.

Dehnungsrisse bilden sich überall dort wo die neugebildete Kruste noch zu schwach ist, während sich tief im Innern langsam ein Hohlraum bildet und sich immer mehr Masse an der Innenseite ablagert.

Und nun der Hauptkritikpunkt: Warum bläht sich die Erde auf?
Der innere thermische Druck reicht gerade mal um den weiteren Gravitationskollaps zu verhindern.
Um genauer zu sein heizt sich das Erdinnere erst durch die Kompression infolge des gravitativen Druckes auf.
Es finden noch einige Kernreaktionen statt, aber das ist bei diesen Kraftmasstäben irrelevant.

Aber selbst wenn man annimt, daß im Erdinneren übelste Kernspaltungen und sogar noch Kernfusionen ablaufen,
so werden all diese Prozesse sofort unterbrochen sobald sich ein Hohlraum im Erdinneren gebildet hat und
die Gravitation tut was sie tun muß.
Wenn es jemandem nicht einleuchtet wieso, bitte nachfragen ich erkläre es gerne.
Will jetzt einfach nicht soviel schreiben.


Antwort
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