Was haltet ihr von diesem Szenario? Grüße, Conny...
im moment ist m.e. die erdexpansions theorie eine der besten basen auf der ein hohle erde szenario aufgebaut werden kann.
hier ein link zur technischen universitaet berlin zum thema:
http://www.tu-berlin.de/presse/tui/01jun/erde.htm
(diese Zeilen findet man auch in den Tiefen eines klaren Blicks)
leider immer noch zu tief. ich hoffe es wird sich bald wieder erheben und jemandem zeigen wo er sich seine hexenjagt hinschieben kann! (musste mal gesagt werden)
gruesse, zak
moin @all hier:
ein kleiner Einschub zur Excel Tabelle: Landanteil Anfangserde: 0%
Doch möchte ich ganz gerne die Urerde anders betrachten:
Die Urerde I (Radius kleiner als halb so groß) war ein Masseansammlung ohne Hohlraum. Unser Sonnensystem war zu jener Zeit noch voller Himmelskörper die erst noch durch Gravitation sich zu den Planeten finden mussten. Also war die UrerdeI einem ständigen Bombardement von kleineren und größeren Himmelskörpern ausgesetzt, die das Volumen weiter vergrößerten, bis eines Tages sich ein weiterer ähnlich großer Himmelskörper auf den Weg machte mit der UrerdeI zu kollidieren. Die Kollision brachte zum einen das Volumen der Urerde II zustande und zum anderen wurde durch die Wucht der Kollision/Explosion soviel Materie in den Orbit geschleudert, dass diese sich dort (Gravitation)zu unserem Mond vereinigte, will heißen: im Orbit holen die schnell umkreisenden Trümmerstücke die Langsamen ein und vereinigen sich zu unserem Mond.
Jetzt zur Urerde II während und nach der Kollision:
Der Zusammenstoß setzte ungeheure Energie frei und ließ beide Körper förmlich aufglühen. Der Druck auf den Innenbereich der UrerdeI verstärkte sich extrem und erzeugte einen nach außen drängenden Effekt. Materie spaltete sich ab, wie bei unzähligen Supervulkanausbrüchen und ließ um einen verbleibenden Kern eine riesige Staub/Materieschicht um diesen Urkern entstehen. Diese vereinigte sich durch Gravitation (analog zur Entstehung des Mondes) zu unserer Kruste. Der Mond wurde zum Mond, weil nur begrenzte Materie sich zu einem Körper vereinigen konnte. Bei der Urerde II schloß sich diese ganz umschließende Staub/Materiewolke zu einer ganz umschließenden Kruste, die sich (durch Gravitation) weiter verdichtete bis hin zur Materienschmelze. Gleiches passierte analog im Kern - auch hier reichte die Kerngröße aus um innen Materie zu Magmen zu schmelzen.
Anmerkung: Io der angeblich vom Jupiter durchwalkt wird hat trotz seiner kleinen Größe einen sehr aktiven Vulkanismus. Bei Europa ist dieses mehr als wahrscheinlich und auf dem Mond wie auch Mars finden sich ebenfalls Hinweise auf einen erloschenen Vulkanismus. Das heißt, selbst eine nur 1000 Km dicke Kruste kann Magmen bis hin zu einem sehr aktiven Vulkanismus erzeugen. Für den Kern gilt eine Konstellation die von einer im Schnitt schwereren Masse ausgeht, die nach der Kollision dort verblieb. Hier lässt der Magmenbildungsprozess selbst die Kruste aufschmelzen, will heißen: Der Kern glüht innen rötlich auf - ist also keine Sonne jedoch glüht und wirkt wie eine schwache Sonne.
Zurück zur Urerde II:
Das Wasser, welches die Erde einst ganz umfasste, war zunächst, wie bei der Venus in einer Wolkenschicht gebunden und konnte sich nicht auf der Oberfläche halten, weil diese wie der Kern bis zur Oberfläche aufschmolz und Wasser verdampfen ließ. Erst durch die weitere Expansion der Urerde II gab es mehr Oberfläche und somit eine Entlastung auf den Innenbereich der Schale/Kruste, dass die Oberfläche auskühlen konnte und Wasser sich dort niederlassen konnte. Die weitere Expansion ließ die Schalendicke geringer werden und den sehr aktiven Vulkanismus langsam einschlafen. Das Wasser setzte sich langsam ab und ließ einen Urozean entstehen aus denen, durch weitere Expansion, die Kontinente langsam herausragten. Das Leben, dass erst langsam entstand, passte sich den Bedingungen an.
Die Schalendicke ist also zunächst kaum trennbar vom Kern immer geringer geworden und zog sich zunehmend zusammen. Ein Hohlraum entstand!
Soviel dazu erst einmal...
Gruß
Alvaricus
hier noch ergänzend zu dem vorher gehenden Text ein paar Bilder zur besseren Anschauung:
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der Thetys-Erde-Crash der die Mondentstehung zur Folge hatte
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Material spaltet sich durch die Aufprallexplosion ab. Der Nahbereich wird zu unserer Kruste der im weiteren Orbit sich befindene Teil zu unserem Mond.
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die Kruste verdichtet sich und schmilzt bis zur Oberfläche auf, der Urplanet Erde glüht rötlich und wird von einer fast Licht undurchlässigen Wolkenschicht umgeben.. wenn man so will eine Art Nuklearer Winter mit Heizung von unten für die nächsten Jahrmillionen... Sämtliches Wasser befindet sich in dieser Wolkenschicht. Die Zustände ähneln denen des Planeten Venus.
[img] http://www.cabrillo.edu/~cfigueroa/P11/The-Su n's-surface.jpg[/img]
Die Oberfläche ist zunächst eine einzige offene Caldera. Magmen dringen überall an die Oberfläche. Doch die Erde expandiert und der Druck auf die Kruste wird geringer. Weniger Masse lastet auf anderer, weil Sie sich verteilt. Die Oberfläche kann auskühlen. Das Wasser kann sich setzen. Der Urozean entsteht. Noch brodelt dieser und die Atmosphäre enthält mehr Wasser als der Urozean. Durch die weitere Expansion verteil sich das Wasser immer weiter und kühlt aus. Leben kann entstehen. Die Expansion schreitet voran und das Wasser verteilt sich soweit, bis Landmassen aus diesem heraus ragen. Land entsteht. Das bereits vorhandene Leben passt sich auch dieser neuen Umgebung an. Der hohe Wasseranteil in der Atmosphäre wirkt wie eine Treibhausglocke und es entsteht ein gleichmäßiges feuchttropisches Urklima... der Rest ist bekannt...
Bis auf, dass immer wieder Katastrophen die Erde erschüttern. Meteoreinschläge oder Supervulkanausbrüche versetzen dem Klima einen Schock. Die Atmosphäre wird verdunkelt und die Erde kühlt aus. Folge: Eiszeiten oder sogar die phantalassische Erde = Schnellball Erde entstehen und bremsen die Evolution....
Gruß
Alvaricus
Thetys-Erde-Crash der die Mondentstehung zur Folge hatte
Kleine Anmerkung: Tethys ist der Name eines Teils des Urozeans Panthalassa, nicht aber der Name des marsgroßen Planetesimals das für über 4 Milliarden Jahren auf die Erde einschlug.
mfg J