Hallo alle,
Wenn ich nicht ganz falsch liege, haben wir im Erdmittelpunkt 0 g Graviatation.
Die Materie müste sich je nach Masse und Fliehkraft schichtenartig aufbauen.
Leider sind meine Mathematikkenntnisse nicht so gut, um das Verhältniss von Fliehkraft und Gravitation zu berechnen.
Gruß Macal
Das mit den Neutrinos halte ich für totalen Quatsch. Gerade eben sagte man noch, daß die Absorbtion von Neutrinos in Materie extrem gering ist. Größenordnungsmäßig wird gesagt, daß ein Neutrino erst nach einer ein Lichtjahr dicken Bleiwand absorbiert wird.
Nun, es ist aber Fakt, dass man heute weiss, dass man in der Nacht erheblich weniger Neutrinostrahlung misst als am Tag. Was passiert denn sonst deiner Meinung nach als eine Absorption durch die Erde mit den Neutrinos in der Nacht? Legen die sich einfach schlafen? ;D
BTW: Wenn ihr alle hier schon so "wissenschaftlich" diskutieren wollt bzgl Energie. Es gibt da soviele Faktoren... Eine vollständige Rechnung zu machen ist da fast unmöglich. Nur z.B. eine kleine Energie-Ergänzung: Man weiss heute, dass enorme elektrische Ströme durchs All fliessen auch in die Erde...
Kommt hinzu dass unsere Physik-Theorie in grösseren Dimensionen extrem lückenhaft ist. Denn in der Praxis, z.B. Raumsonden, müssen ständig irgendwelche Korrekturen angebracht werden, weil diese nicht so fliegen, wie von den Modellen berechnet! Oder es wird einfach mal so >90% (dunkle) Energie definiert, die es eigentlich scheinbar nicht gibt, nur dass die heutigen Rechenmodelle aufgehen...
Meiner Meinung nach ein ziemlich verzweifelter Versuch an alten Modellen festzuhalten.
Kommt mir ein wenig vor, wie die Epizyklentheorie...
Bzgl Erdexpansion: Wenn man sich einfach nur nüchtern unseren Planeten und auch alle anderen unserer bekannten Himmelskörper ansieht, dann sieht man einfach, dass die Expansionstheorie perfekt zum gesehenen Bild passt (das kann kein Zufall sein), und wenn dann die heutige Theorie dazu nicht passt, dann kann ich auch nichts dafür...! Ich gehe nach dem Prinzip, das Einfachste ist meist das Richtige.
Ich verstehe auch nicht, wieso man als Hauptargument gegen die Expansionstheorie in den Raum stellt, wieso Sie denn expandieren soll.
Hallo! Es müsste jedem logisch denkenden Menschen völlig klar sein, dass man ständig neue Entdeckungen macht. Wer glaubt unser heutiger Theorie-Stand sei in Stein gemeisselt, tut mir einfach nur Leid.
Also wenn ich eine ziemlich offensichtliche Beobachtung mache, und dann die Theorie dazu nicht stimmt. Dann kann ich nicht einfach sagen: Das darf nicht sein! Sondern man muss dann eine neue Theorie finden, welche dies erklärt. Selbst wenn das bedeuten das man selbst sehr grundlegende Fundamente bisheriger Theorien ändern muss.
Siehe dazu z.B. Videos hier:
[url] http://www.continuitystudios.net/images/ [/url]
Auf die kürze speziell empfehlen kann ich:
[url] http://www.continuitystudios.net/images/Clip2_Large.mov [/url] (Mond Europa)
und
[url] http://www.continuitystudios.net/images/Clip0_Large.mov [/url] (Erde)
(Sind halt etwas gross, aber heute hat ja fast jeder Breitband Zugang...)
Das mit den Neutrinos halte ich deshalb für Quatsch, weil diese als Erklärung für den vermeintlich notwendigen Massenzuwachs herhalten sollen. Das wäre aber nie und nimmer genug. Mein Vorschlag würde es dagegen gestatten, die Erde auch ohne jeglichen Massenzuwachs expandieren lassen zu können.
Der bisherige Pferdefuß an der Expansionstheorie, welche von der Beobachtung her sehr schön passen würde und "alles" erklären könnte, ist doch, daß man nicht weiß, woher die ganze Masse gekommen sein soll.
Die Gasballtheorie erklärt das aber vollkommen zwanglos. Es ist eben gar kein Massenzuwachs erforderlich und dennoch kann die Erde ihren Durchmesser ändern, wie sie "will". Derzeitig (seit ca. 40 Jahren) beobachtet man, daß die Tageslängen entgegen jeglicher Erwartung kürzer werden. Die Erde dreht sich also schneller statt wegen der bremsenden Gezeitenkräfte/Mond langsamer zu werden. Wie soll das funktionieren?
Tatsächlich ist auch dies einfach dadurch erklärbar, daß die Erde derzeitig eben etwas schrumpft. Dann dreht sie sich wegen Erhaltung des Drehimpulses schneller. Natürlich ist dem der bremsende Mondeinfluß noch überlagert.
Nötig ist nur eine geänderte Energieproduktion im Erdinneren, welche eine klene Temperaturänderung von vielleicht 1/100000 K bewirkt.
Dies kann auch kaum durch die Neutrinos verursacht sein, da deren Gesamtenergieeintrag durch Absorbtion in die Erde wohl nur im Wattbereich liegt.
Mit den Raumsonden ist das eine andere Sache. Für mich steht keineswegs fest, daß da irgendetwas anormal sein soll. Die angebliche Kursabweichung entspricht gerade einmal der Bewirkung entsprechend dem Strahlungsdruck einer Glühbirne. Die Sonde (Pioneer) hat eine innere Wärmeleistung in der Größenordnung von ca. 2 kW und wenn diese Wärme aus irgendeinem Grund um 2% "falsch" abgestrahlt wird, hat man schon den Einfluß. Es genügt hierfür bereits eine Änderung der Abstrahlungseigenschaften der Oberfläche z.B. durch den Sonnenwind um 2%. Das ist nichts bzw. passiert im Nu.
Klar gibt es dunkle Energie. Das sind Photonen, welche nicht auf uns zufliegen. Die sehen wir eben nicht, obwohl sie da sind und gravitative Wirkung ausüben. In einem Lj^3 sind davon sicher einige "Pfund" davon enthalten. In (1 Mrd. Lj)^3 darfs sogar noch etwas mehr sein 🙂 Vielleicht die Photonenmasse einer ganzen Galaxie.
Wer natürlich daran glaubt, daß Photonen masselos seien, hat dann ein "unerklärliches" Problem und muß neue Materie ordern.
Mein Vorschlag würde es dagegen gestatten, die Erde auch ohne jeglichen Massenzuwachs expandieren lassen zu können.Der bisherige Pferdefuß an der Expansionstheorie, welche von der Beobachtung her sehr schön passen würde und "alles" erklären könnte, ist doch, daß man nicht weiß, woher die ganze Masse gekommen sein soll.
Genau diesen Punkt sehe ich auch so. Wieso sollte die Masse unbedingt zunehmen müssen, um die Erde zu expandieren?
Ich persönlich halte die Theorien von Walter Russell für die passendsten und wahrscheinlichsten, auch wenn Sie für einen heutigen Wissenschaftler schwer verdaulich sind...Diese besagt (hier grob erklärt), dass die Planeten sind langsam immer mehr von der Sonne entfernen und so in einen immer kleineren Druckbereich der Sonne geraten und deshalb expandieren.
Derzeitig (seit ca. 40 Jahren) beobachtet man, daß die Tageslängen entgegen jeglicher Erwartung kürzer werden. Die Erde dreht sich also schneller statt wegen der bremsenden Gezeitenkräfte/Mond langsamer zu werden. Wie soll das funktionieren?
Auch das erklärt Russell sehr einfach. Je weiter sich die Planeten von der Sonne entfernen, desto langsamer drehen sie um die Sonne, jedoch desto schneller drehen Sie um sich selbst um das auszugleichen. Das klingt erstmal etwas seltsam, und ich hab hier keine Lust im Detail zu erklären wieso, aber wenn man sich die verschiedenen Daten der Planeten ansieht fällt das doch ziemlich ins Auge...
Ich kann jedem nur empfehlen sich seine Theorien mal näher anzusehen...
Fakt ist doch wohl, dass weder die Tageslänge abnimmt noch die Erde expandiert geschweige denn sich zusammenzieht. Es gab auch niemals eine Erdexpansionstheorie, bestenfalls sehr "mutige" Hypothesen in diese Richtung. Die allerdings längst widerlegt sind. Aus dem einfachem Grunde heraus, dass weder die Erde noch irgend ein anderer Planet im Sonnensystem expandiert.
Und wenn es nachweislich keine Expansion gibt, warum sollte man sie dann in theoretischen Modellen erklären ?
Gruß