Es ist ja immer wieder nett, diese Versuche der 'wissenschaftlich-orthodoxen' Erklärung des Lebens, der Welt, der Dinge, des Menschen, ...
Leider richtet sich die Natur nicht nach unseren Vorstellungen, sondern gibt die Gesetze vor, die wir aufdecken - oder ignorieren können.
Was 'unsere' Wissenschaft uns aufdeckt, sind Modelle, Betrachtungsweisen, Versuche, die Welt zu beschreiben. Aber durch diese Art und Weise, von These zu These hüpfend wie der Affe im Baum, sieht man noch lange keinen Wald, geschweige denn das Grasland hinter dem Wald oder gar dahinter den Horizont ... ;D
Was ist denn 'unsere' Wissenschaft anderes als ein geschlossenes, sich selbst erklärendes und sich selbst beweisendes System? Aufgebaut auf den eigenen Axiomen, die 'natürlich' (weil sich's einfach so bewährt hat) unantastbar sind (siehe das Beispiel von Alvaricus mit Auto, Motor und Bewegung)?
Natürlich ist es in vielen Teilen 'in sich' stimmig, das heißt aber noch lange nicht, daß es auch außerhalb von sich selber stimmt!
Gruß
Bergamr
Kannst du ein besseres Modell anbieten, das die Natur zutreffender beschreibt?
Ist [i]diese[/i] Art der Beschreibung das, was wir eigentlich brauchen?
Kommt nicht schon seit einigen Jahren die theoretische Physik an Grenzen, an denen sie die seitherigen Wege der Beschreibung verlassen [i]mußte[/i] , weil das System gesprengt wurde?
Es ist wie es ist - und es ist kein Modell ... 8)
Gruß
Bergamr
Ja - denn ohne Verständnis der Physik - genau der selben Physik also, die plausibel erklären kann, warum es keine Hohle Erde geben kann - funktionieren Flugzeuge, Autos, Computer, das Internet einfach nicht. Und so falsch kann diese Physik nicht sein, all diese Dinge funktionieren schliesslich - sie wurden schliesslich nicht mit Trial and Error zusammengebaut... 😉
Wahr ist, dass die Physik das Standardmodell der Elementarteilchen aufgeben muss. Man hat sich lange daran festgehalten, weil es immer wieder bestätigt wurde - aber da es nicht erklären kann, warum gewisse Dinge so sind, wie sie sind, war schon immer klar, dass es später einmal durch ein erweitertes Modell abgelöst werden muss: Nur ist dieses erweiterte Modell zur Zeit noch nicht verfügbar, man arbeitet daran. Soviel zu "an ihre Grenzen stossen".
Übrigens ist mir noch folgendes Argument gegen die Hohle Erde eingefallen:
Man kann mathematisch relativ einfach zeigen, dass innerhalb einer Hohlkugel gravitativ keine Kräfte wirken: Die Anziehungskraft der am am nächsten gelegenen Hohlkugelwand wird genau kompensiert von allen anderen Wänden. Nur schon deshalb kann es im Inneren der Hohlkugel keine Anziehung zum "Rand" der Hohlkugel hin geben. In einer Hohlkugel würde man also zwangsweise schweben.
moin und
ups... eigentlich wollte ich heute morgen nachdem ich gestern abend offline war - gemütlich antworten .. aber da is ja sooooviel 😮 gekritzelt worden, da brauch ich erstmal... . Aber bis ich alle Antworten studiert habe.. sind hier wieder 30 Meter Antworten geflossen und bis ich hier meine Antwort formuliert habe, ist das Forum explodiert.
Darum kurz: Meine erste Antwort in diesem Thema sagt eigentlich alles aus! Aber der "cruser", der "Freund der Plattentektonik" gibt nicht auf:
Also Erdexpansion beinhaltet Spreizungen und Stauchungen, ja sogar partielle Subduktion /Aufschmelzung und natürlich Obduktion. Der Motor der Expansion erklärt die Vorgänge sehr viel effektiver. Auch wird durch die Beschaffenheit der Erde eine unterschiedlich starke Widerstandskraft auf den Motor ausgeübt, die sehrwohl eine überpropertionale Spreizung im Verhältnis zu Expansion erklärt. Es leugnet kein Erdexpansionist eine Subduktion. Doch sie wird schon anders verstanden und bewertet. Bitte spar die Meerwassernachweisbarkeit in den Vulkanen der Anden, denn die Drift und das Vorkommen lässt sich ebenso gut nach dem Muster der Expansion erklären.
Und falsch ist das die Erde nicht wächst! Genau deshalb haben wir ja "auch" bei der Schulwissenschaft die Diskussion eines Massezuwachses....
Gruß
Alvaricus