Natürlich könnte man das, würde aber nicht viel bringen - denn dann wäre jede Erkenntnis sinnlos. Ich denke nicht für so eine Welt, sondern für eine "echte". Also wirst du dir sagen müssen, wir nehmen die Gesetze, wie sie sind, und reden darüber.
nein, wir versuchen die naturgesetze zu verstehen und nehmen sie teilweise nur so wie wir sie fuer uns verstanden haben (allgemein).
wenn ich alles so nehme wie es angeblich sein sollte, dann muesste ich mich sofort aufloesen, da mir schon dinge persoenlich passiert sind, die eben nicht so waren wie es eben sein sollte...
Oh ja, und das grosse Loch da unten ist ein sehr grosses Ungleichgewicht, das dringend ausgeglichen werden muss. Im Ernst.
wieso? muesste dann nicht jeder hohlraum in der natur (zellen, usw.) ausgeglichen werden? und ist z.b. ein angenommener atmosphaerendruck nicht ausreichend?
gruesse, zak
ps: ich mach mich jetzt erstmal vom acker...
@Zak
Ich habe auch nicht vor an den Naturgesetzen zu rütteln! Ich stelle sie nur ab und zu auf die Probe!
[b]Mfg Samson[/b]
wenn ich alles so nehme wie es angeblich sein sollte, dann muesste ich mich sofort aufloesen, da mir schon dinge persoenlich passiert sind, die eben nicht so waren wie es eben sein sollte...
Vorausgesetzt, du weisst, wie es denn "sein sollte". Was für Dinge sind dir denn passiert, die den Naturgesetzen wiedersprechen?
wieso? muesste dann nicht jeder hohlraum in der natur (zellen, usw.) ausgeglichen werden? und ist z.b. ein angenommener atmosphaerendruck nicht ausreichend?
Nein, die Zellen sind hier eine Analogie, keine Homologie. Was für das eine gilt, muss nicht für das andere gelten. In Zellen gibt es die Zellflüssigkeit, deren Druck etwa gleich gross ist wie der Aussendruck - dadurch bleibt die Zelle stabil. Wenn in der Erde aber nun der Druck von 1 Atmosphäre (=100 Kilopascal) herrschen soll, dann ist das viel zu wenig, verglichen mit den rund 300 Gigapascal, die im Kern herrschen sollen... (oder auch 150 GPa in der Hälfte des Weges dorthin, kommt nich wirklich drauf an)
Moin,
Der Himmelskörper Erde ist ein Gefüge, dessen Aufbau nicht geklärt ist. Wir können nur durch Erkenntnisse bestimmte Eigenschaften und Aufbauvarianten ausschließen. Doch wir können nicht wie bynaus nur noch ein Modell favorisieren, weil dieses der Wissenschaft die eigene Vermutung bestätigt. Es hat bezüglich eines hohlen Erdenkörpers noch kein Umdenken für ein eventuelles Modell gegeben. Wenn sich also durch Ausdehnung (Thermodynamik) und Rotation sich das ursprüngliche Kernmaterial in einen Orbit abspaltete und nur die schwersten Elemente nicht diesen Einflüssen unterliegen. Haben wir einen angenommenen Effekt, der eine Art Ring um den Erdkern entstehen lässt und durch sich ansammelnde Materie aus dem Weltall weiter vergrößert bis er die Erde umschließt. Fusionsprozesse im Erdkern könnten also Materie nach Außen transportiert haben, durch den Drall der sich drehenden und Staub und Materie ansaugenden Urerde brachte diese die leichteren Elemente in einen Orbit, die sich dort zu Masse/Materiezunahme soweit verdichten, dass diese sich zu einer Schale zusammenschlossen. Die in dem Hohlraum verbleibende Materie wurde entweder dann vom Kern angezogen oder von der Eigengravitaion der neu entstandenen Schale. Ergo ein leerer Hohlraum entstand. Die Schale selbst hält sich wie der Ring des Saturn. Doch bestimmt hier die grundlegend höhere Dichte und Masse eine andere Zusammensetzung. Die Masse ist so groß, dass die Dichte mit zunehmender Tiefe innerhalb der Schale zunimmt und nach Innen hin wieder abnimmt. D.h die Schale ist ein eigenes stabiles System, dass innen wie aussen Materie anzieht. Täte sie es nicht, weil -wie bynaus sagt: >in einem Hohlkörper gibt es keine Gravitation-< dann würde sich die Oberfläche verflüchtigen, weil die elektrostatischen Kräfte nicht ausreichen, diese zu halten. Dieser Widerspruch zeigt mir, dass nur eine absolut symetrische Hohlkugel theoretisch (also rein rechnerisch) diesem Hohlkugelgesetz unterliegt. Da aber andere Einflüsse (Äther, unsymetrische Kugel, falsch verstandene Gravitaion - bzw die Entstehung der Gravition ist noch nicht geklärt!) diese Symetrie nicht zulassen, bleibt diese Hohlkugelgesetzmäßigkeit eine Vermutung, die sich nur für den Innenraum bestätigt (sprich an dem Übergang von Kerneinfluss zum Schaleneinfluss) .
Ergebnis dieses Hohlkörpermodells: Die Schale hält sich durch ihre eigene Gravitation und Rotation, und elektrostatische Einflüsse verstärken diesen Effekt in einem sehr geringen Maße.
Gruß
Alvaricus
Hallo alvaricus. Danke für diese Zusammenfassung... *harhar* 😉
Der Himmelskörper Erde ist ein Gefüge, dessen Aufbau nicht geklärt ist.
Behauptest du.
Wir können nur durch Erkenntnisse bestimmte Eigenschaften und Aufbauvarianten ausschließen
Das stimmt. Zum Beispiel kann die Hohle Erde... lassen wir das. 🙂
weil dieses der Wissenschaft die eigene Vermutung bestätigt
Der Prozess der Überprüfung der einzelnen Modelle, den du forderst, hat schon lange stattgefunden. Du bist etwa 100 Jahre zu spät... Nicht die Wissenschaft hat sich ihre eigene Vermutung bestätigt, sondern es gab verschiedenste Modelle zum Erdaufbau, von denen eines die Vollerde ähnlich dem heutigen Modell, ein anderes die Hohlerde etc. war. Die Frage, welches eher zutrifft wurde schon vor gut 100 Jahren geklärt - heute ist man viel weiter. Das ist etwa so, wie wenn man heute in Frage stellen würde, ob man wirklich Flugzeuge bauen kann, während ein Eurofighter am Himmel seine Kurven fliegt.
Das heute existierende Modell ist das einzige, das den Überprüfungsprozess von damals überstanden hat.
. Wenn sich also durch Ausdehnung (Thermodynamik) und Rotation sich das ursprüngliche Kernmaterial in einen Orbit abspaltete
Das ist Unsinn. Wie soll sich das Material abspalten? Dazu müsste die Erde beispielsweise sehr schnell drehen. Damit sich Material nach aussen bewegt, muss die Zentrifugalkraft über die Gravitation überwiegen - aber dann hätte sich die Erde niemals bilden können. Es ist wie mit der Waschmaschinenschleuder: Ohne schon vorher vorhandene Wand fliegen die Wäschestücke davon. Und eine Wand aus Wäschestücken kann sich nur bilden, wenn darunter eine andere Wand ist - doch da ist (war) nichts.
die schwersten Elemente nicht diesen Einflüssen unterliegen
Warum finden sich denn heute einige der schwersten Elemente in der Kruste angereichert? Uran, Blei - beide sind vor allem in der Kruste, aber nicht im Mantel zu finden.
Haben wir einen angenommenen Effekt, der eine Art Ring um den Erdkern entstehen lässt und durch sich ansammelnde Materie aus dem Weltall weiter vergrößert bis er die Erde umschließt.
Ja, man müsste irgend einen unbekannten, mysteriösen Wischiwaschi-Effekt anführen, damit sich so ein Ring oder eine Kugelschale überhaupt bilden kann. Dann kann er von mir aus durch Material von aussen wachsen.
Fusionsprozesse im Erdkern
Kernfusion braucht Temperaturen und Drucke, die weit über dem liegen, was jemals in der Erde erreicht wurde. Oder im Jupiter. Erst ab ca. 13 Jupitermassen ist der Druck gross genug, um zumindest Deuterium fusionieren zu lasse, und für Wasserstoff brauchts mindestens einen Körper von rund 77 Jupitermassen.
Die in dem Hohlraum verbleibende Materie wurde entweder dann vom Kern angezogen
Das wäre auf jeden Fall so.
oder von der Eigengravitaion der neu entstandenen Schale.
IN EINER HOHLKUGEL... aber das weisst du ja.
Die Schale selbst hält sich wie der Ring des Saturn
😮 Hoffentlich nicht. Dann wird sie vermutlich in ein paar tausend Jahren verschwunden sein!
Die Masse ist so groß, dass die Dichte mit zunehmender Tiefe innerhalb der Schale zunimmt und nach Innen hin wieder abnimmt.
Wiederspricht den Messungen: P-Wellengeschwindigkeiten zeigen, dass die Dichte etwas mehr als linear mit der Tiefe zunimmt.
D.h die Schale ist ein eigenes stabiles System, dass innen wie aussen Materie anzieht.
Sieh oben... weisst du es doch nicht?
Täte sie es nicht, weil -wie bynaus sagt: >in einem Hohlkörper gibt es keine Gravitation-< dann würde sich die Oberfläche verflüchtigen, weil die elektrostatischen Kräfte nicht ausreichen, diese zu halten.
Nicht nur das. Der Druck der aufliegenden Gesteinsmassen quetscht diese so stark zusammen, dass der Druckunterschied zur "Hohlweltatmosphäre" so gross wäre, dass sich das Gestein augenblicklich verflüssigen und den Hohlraum so schnell wie möglich ausfüllen würde.
Dieser Widerspruch zeigt mir, dass nur eine absolut symetrische Hohlkugel theoretisch (also rein rechnerisch) diesem Hohlkugelgesetz unterliegt.
Das ist kein Widerspruch, so lange man die Hohlkugel nicht als gegeben hinnimmt. Grosse Hohlkugeln zerfallen offenbar gemäss unseren Gesetzen - so ist das nun mal. Nur, wenn man unbedingt an einer Hohlkugel festhalten will, wird es zu einem Widerspruch. Also entweder hält man sich nun an die experimentell bestimmten Naturgesetze oder man hält sich an das Dogma, dass die Erde hohl sein MUSS und darum diese Gesetze falsch sein müssen. Jeder für sich.
Ergebnis dieses Hohlkörpermodells: Die Schale hält sich durch ihre eigene Gravitation und Rotation, und elektrostatische Einflüsse verstärken diesen Effekt in einem sehr geringen Maße.
Die Gravitation sorgt für Druck, welcher die Schale von unten her verflüssigt, die Rotation ist vernachlässigbar (macht gerade mal ~0.005 g aus am Äquator) und die elektrostatischen Einflüsse - naja - die spielen auch keine Rolle mehr, wenn die Schale flüssig wird.
Überhaupt nicht überzeugend, leider.
Aber bitte lass dich nicht vom Eindruck täuschen: Ich finde es gut, wenn man versucht, ein Modell aufzustellen. Nachdem engelsde immer ausweicht und keine konkreten, überprüfbaren Angaben machen will, kannst du das vielleicht? Wie verlaufen Dichte, Temperatur etc. deiner Meinung nach im Erdinnern? In Zahlen bitteschön, denn "nimmt zu und wieder ab" kann man zwar auch wiederlegen (siehe oben), aber dann glaubst du mir wahrscheinlich einfach nicht.