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Die HOHLKÖRPER-THEORIE

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[#1075601002]

@Bynaus,
ich vermisse Deine Einlassung auf meine Fragen zum Zusammenhang von Erdeigenarten und eines heißen Gaskerns innerhalb eines sich bildenden Himmelskörpers.


154 Antworten
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>>Geschrieben von Bynaus am: 30.11.03 um 18:12:14
Hallo du Ich  

Die Eigenschaften der Einzelatome? Im molekularen Zustand: Wasserdampf, 02, N2, etc. Näher an der Sonne (nach Beginn der Kernfusion) teilweise auch ionisiert (nur bis wenige Millionen Kilometer Abstand), ansonsten molekular. <<

'(nur bis wenige Millionen Kilometer Abstand)' kann man doch nicht unwidersprochen stehen lassen.
Wenige Mio.km würden einen Bereich innerhalb der Venus-Umlaufbahn umfassen.
Du solltest Dir vor Augen halten daß die Kometen schon weit außerhalb der Erdbahn vom Sonnenwind genötigt werden ihren Schweif an den Himmel zu malen. Daß sind aber Bereiche bei denen man von mehreren Mio.km sprechen muß.
Die heutigen Vorstellungen mit der die Sonne das schafft sind dergestallt, daß die harte Strahlung der Sonne die zuerst molekulare Struktur der Oberflächen-Atomverbindungen aufspaltet und die nunmehr ausschließlich positiv ionisierten Einzelatome als Gaswolke vom Kometen trennt und als Schweif zur sonnenabgewandten Richtung orientiert.

Ausschließlich positiv ionisierte Einzelatome bilden die Kometenschweife weil das Licht der harten Sonnenstrahlung aus den molekularen Oberflächenverbindungen der Kometen die Elektronenbindungen löst indem Einzelelektronen abgelöst werden. Erst dieser Umstand ist in der Lage die Molekularbindung aufzubrechen und die Einzelatome  vom Kometen zu trennen.

Um es noch deutlicher hervor zu heben.
Diese herausgeschossenen Einzelatome gingen ihrer Bindung nur deshalb verlustig weil ein plötzlicher Elektronenmangel die Einzelatome aus den Verbindungen absprengte.
Der auseinander strebende Schweif wiederum wird durch die gegenseitige Abstoßung der nunmehr positiv geladenen Einzelatome aufgefächert.


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 Ich
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Hallo Bynaus,

Die Eigenschaften der Einzelatome? Im molekularen Zustand: Wasserdampf, 02, N2, etc. Näher an der Sonne (nach Beginn der Kernfusion) teilweise auch ionisiert (nur bis wenige Millionen Kilometer Abstand), ansonsten molekular.

Aha.

Also nach dieser Aussage sind nicht alle Atome einer solchen "Urwolke" ionisiert, da der Prozess der Kernfusion der "werden wollenden Sonne" in diesem System noch nicht eingesetzt hat. Habe ich Deine Aussage soweit richtig verstanden.

Ich frage deshalb, weil mein bisheriger Wissenstand etwas anders aussah. Ich erinnere mich Dunkel einmal eine Vorlesung gelesen zu haben in der davon gesprochen wurde, dass alle die wirr gemischten Atome einer solchen "Ursuppe" durch die harte Strahlung der umliegenden Sonnen früherer Generationen durchweg ionisiert sein sollen. Einfach, zweifach, dreifach....

Ich muß das nochmals rauskramen und genauer Durchlesen. Offensichtlich habe ich das falsch aufgeschnappt - Deiner Ausführung nach zumindest.

Das was  der Engelsde da oben einwirft deckt sich mit meinem Wissensstand, aber ich lese nochmals nach und melde mich dann wieder mit einem hoffentlich klugen Zitat eines klügeren Menschen als mich. Man kann ja nie wissen ob man nicht doch falsch liegt  ::)

Grüßle

Ich


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(@bynaus)
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Ich kann dir jetzt keine 100% sichere Antwort geben, engelsde, denn ich muss das erst kurz nachlesen. Im Allgemeinen gibt es aber zwei Dinge zu sagen:

1. Atome müssen nicht ionisiert werden, um von der Kometenoberfläche zu verdampfen. Es reicht, wenn sie gasförmig werden: die geringe Gravitation des Kometen kann sie nicht zurück halten und sie steigen ins All auf. Es müssen keine intermolekularen Bindungen aufgebrochen werden, denn es findet keine chemische Veränderung statt: Alles, was aufgebrochen wird, sind die sog. H-Brücken (die bewirken, dass Wasser einen so unglaublich hohen Schmelz- und Siedepunkt hat): Dies nennt man auch verdampfen und ist problemlos auch weit von der Sonne entfernt machbar. Im All strebt der Schweif nicht auseinander, weil die geladenen Atome sich abstossen, sondern weil hier ein Gas in einem Vakuum vorliegt - es dehnt sich beliebig dünn aus, nur abgelenkt und "kanalisiert" durch den Sonnenwind.

2. Die Aktivität der jungen Sonne war viel schwächer als heute: so lange die Kernfusion noch nicht gezündet hatte, waren es höchstens 10%. Als dann die Sonne in die Hauptreihe eintrat, waren es nur etwa 60% der heutigen Energie, mit linearem Wachstum bis heute (und darüber hinaus).

Zu deinem Anfangsposting: Beschreib mal deine Hypothese etwas ausführlicher, dann kann ich darauf eingehen.

@Ich: Du hast mich richtig verstanden. Natürlich gibt es in grossen Gaswolken (aber nicht in protoplanetaren Scheiben!) ionisiertes Gas: Dieses ist für die farbigen Nebel verantwortlich. Solche Gaswolken sind riesige Gebilde von unzähligen Lichtjahren Durchmesser. Protoplanetare Scheiben haben aber nur Durchmesser von einigen Tausend AU. In diesen ist das Gas dann nur in Ausnahmefällen ionisiert, etwa wenn eine Supernova gleich nebenann stattfindet.


Antwort
Beiträge: 38
 Ich
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(@ich)
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Hallo,

Ich habe jetzt mal meine Quelle noch nicht lokalisiert. Bin aber gerne lernwillig.

Kannst Du mir sagen wo ich Deine obige Aussage nachlesen kann?

Grüßle

Ich


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