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Verschwunden am Untersberg

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(@untersbergmandl-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Guten Abend zusammen,
habe mal einen Teil meiner Unterlagen sortiert.
Meinen ersten Teil "Untersberg" habe ich ohne das Thema Kammler gestaltet.
Ich werde weiter machen mit folgenden Fragen:
Gibt es Vorfälle am/im Untersberg welche jünger sind als 1987?
(letzter belegbarer Vorfall)
Wie viel Höhlen gibt es am Untersberg? Wo sind deren Eingänge?
Welche Sagen/Geschichten/Berichte sprechen tatsächlich von Zeitanomalien und welch Orte werden genannt.
Vielleicht hat einer von Euch noch Ideen oder Unterlagen.

Grüße Justus

was verstehst du unter "Vorfälle"?
In den 90er Jahren verschwand z.B. ein Salzburger Künstler. Ich kenne Personen, die ihn kannten und sein Verschwinden mit dem Untersberg zusammenbringen.
Ich kenne eine weitere Person, deren Sohn ihrer Meinung nach am Untersberg vor ein paar Jahren verschwunden ist.

Höhlen gibt es einige. Dazu ist am besten das Salzburger Höhlenbuch Band 1 und der Ergänzungsband 2 geeignet. Allerdings berücksichtigt der Ergänzungsband die aktuellen Forschungen natürlich nicht und die sind sehr bedeutend (das Barbarossa-System !).

Zu den Mythen empfehle ich das Salzburger Sagenbuch (antiquarisch zu beziehen). Da sind einige Sagen von Zeitanomalien drinnen - z.B. die verschwundene Hochzeitsgesellschaft.
(siehe dazu auch meine Website: http://www.untersberg.org/html/mittagsscharte.html)

Derzeit habe ich spannende Belege für Auswirkungen der Anomalie auf Kameras. 2 verschiedene Kameras - eine davon ein Profigerät - welche am Einstieg zur Mittagsscharte bzw. ein "Stockwerk" tiefer nahe der Illuminatenhöhle einfach von selbst auslösen. Wenn in der Folgezeit noch mehr solche Phänomene auftreten, kann man so eine Art Matrix der Anomalie-Zone erstellen.


Antwort
Beiträge: 34
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(@untersbergmandl-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

noch eine Ergänzung zu den Höhlen:
wer sich über den aktuellen Stand der Großhöhlenforschung am Untersberg informieren will, kann dies entweder über die entsprechenden Berichte im Internet
oder kontaktiert den Salzburger Höhlenverein für die österreichische Seite
und die Cannstatter Forscher für die bayerische Seite bzw. das Riesending. Da wird demnächst auf TerraX ein Beitrag kommen. Daran sieht man auch, wie bedeutend die Höhlenforschung im Untersberg ist.

Ach ja...
und dann gibts ja noch den Überlieferungen zufolge den Reichenhaller Stadtschreibergehilfen Lazarus Gitschner und dem wurden ja schon im 16. Jh. die 12 Untersbergausgänge gezeigt.  😉


Antwort
Beiträge: 102
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(@justus)
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Beigetreten: Vor 13 Jahren

Hallo Untersbergmandl,
vielen Dank für die Hinweise, auch auf deine Homepage, welche ich schon vor einem Jahr besucht habe.
Mit Vorfällen meine ich tatsächlich nachweisbare (?), wie im Falle der drei Münchener aus dem Jahre 1987. Selbstverständlich habe ich auch im Internet  recherchiert. 
Danke für den Hinweis auf das Salzburger Höhlenbuch. Hinsichtlich der Sagen war ich ebenfalls tätig. Momentan habe ich in meine Datenbank ca. 40 Sagen aus dem Bereich eingepflegt. Weitere folgen. Die Sagenbücher von Bechstein, Schöppner, den Gebrüdern Grimm, Birlinger und Co. (einige Bücher bis zu 1800 Seiten) habe ich ebenfalls und suche gezielt nach dem Untersberg etc.
Allerdings nimmt alles aus der Vergangenheit viel Zeit in Anspruch.
Den Bericht der „Cannstatter“ habe ich ebenfalls, genauso habe ich die Homepage des Salzburger Höhlenvereins im Browser.
Aus meinen gesammelten Berichten aus dem Internet und meinen Büchern versuche ich neue Erkenntnisse mit einzubringen. Leider habe ich meine Bücher noch nicht geordnet, so dass sich die gezielte Suche etwas langwierig gestaltet.
Da du ja dicht am Berg bist und dich schon länger damit beschäftigst, lies einmal das Nachstehende:
„KRIEGSGESCHREI
Zuweilen tönt aus den Tiefen des Untersberges kriegerische Musik und Waffengeklirr, besonders bei herannahenden Kriegen. Wilde Ritter und Knappen auf feurigen Rossen, in glühenden Panzern und flammenden Waffen durchstürmen um Mitternacht die benachbarte Gegend und kehren mit Tagesgrauen wieder in den Berg zurück, dessen eherne Pforte zwischen den emporragenden, durchklüfteten Felsstücken (Öfen) beim Hallturm hinter den Trümmern der Burg Plain dem Wanderer nur selten sichtbar wird.“

Geht es hier um den Hallturm vor Bischofswiesen? Wo stehen dann die Reste der Burg?

Grüße Justus


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Beiträge: 34
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(@untersbergmandl-2)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

Hallo Untersbergmandl,
vielen Dank für die Hinweise, auch auf deine Homepage, welche ich schon vor einem Jahr besucht habe.
Mit Vorfällen meine ich tatsächlich nachweisbare (?), wie im Falle der drei Münchener aus dem Jahre 1987. Selbstverständlich habe ich auch im Internet  recherchiert. 
Danke für den Hinweis auf das Salzburger Höhlenbuch. Hinsichtlich der Sagen war ich ebenfalls tätig. Momentan habe ich in meine Datenbank ca. 40 Sagen aus dem Bereich eingepflegt. Weitere folgen. Die Sagenbücher von Bechstein, Schöppner, den Gebrüdern Grimm, Birlinger und Co. (einige Bücher bis zu 1800 Seiten) habe ich ebenfalls und suche gezielt nach dem Untersberg etc.
Allerdings nimmt alles aus der Vergangenheit viel Zeit in Anspruch.
Den Bericht der „Cannstatter“ habe ich ebenfalls, genauso habe ich die Homepage des Salzburger Höhlenvereins im Browser.
Aus meinen gesammelten Berichten aus dem Internet und meinen Büchern versuche ich neue Erkenntnisse mit einzubringen. Leider habe ich meine Bücher noch nicht geordnet, so dass sich die gezielte Suche etwas langwierig gestaltet.
Da du ja dicht am Berg bist und dich schon länger damit beschäftigst, lies einmal das Nachstehende:
„KRIEGSGESCHREI
Zuweilen tönt aus den Tiefen des Untersberges kriegerische Musik und Waffengeklirr, besonders bei herannahenden Kriegen. Wilde Ritter und Knappen auf feurigen Rossen, in glühenden Panzern und flammenden Waffen durchstürmen um Mitternacht die benachbarte Gegend und kehren mit Tagesgrauen wieder in den Berg zurück, dessen eherne Pforte zwischen den emporragenden, durchklüfteten Felsstücken (Öfen) beim Hallturm hinter den Trümmern der Burg Plain dem Wanderer nur selten sichtbar wird.“

Geht es hier um den Hallturm vor Bischofswiesen? Wo stehen dann die Reste der Burg?

Grüße Justus

Hallo Justus,

das ist im Text etwas verwirrend. Vermutlich - bin mir eigentlich ziemlich sicher - geht es um die Burg Hagenfels und die Festungsanlage von Hallthurm.
Dazu meine Website:
http://www.untersberg.org/html/nixloch.html
und
http://de.wikipedia.org/wiki/Hallthurm
Im letzeren steht dann ganz unten unter Sagen, dass die Soldaten im Bereich des Wehrturms der Festung in den Berg zurückkehrten.
Ob in diesem Bereich tatsächlich ein Wehrturm steht, ist nicht mehr ersichtlich. Allerdings ist die Wehrmauer noch vorhanden.
UND - tatsächlich gehts hinter der Mauer (relativ leicht zu finden) durch das Nixloch in den Berg rein. Das Nixloch ist sowieso faszinierend, aber lies dazu meinen Beitrag in der Website.
1. die Untersbergmandl sollen das Nixloch "ausgebaut" haben!
(Untersbergmandl = reale bergbaukundige Venedigermandl
oder Teile eines einstigen matriachalen Volks ???)
2. im Nixloch wurde Heilerde abgebaut (das Nixloch ein Ort des Heils)
3. im Nixloch werden heute von den Besuchern immer wieder seltsame Stimmen und Geräusche gehört

Vorsicht, wer sich auf die Erforschung des Nixlochs einlässt. Ich war als Jugendlicher weit drinnen und hab dann aufgegeben, weils zu eng und steil wurde. Ein Bekannter und Höhlenforscher ist aber in genau jenen Spalt rein und hat dann eine Fortsetzung gefunden - bis es auch ihm zu eng wurde. Also - rein theoretisch - können Kleinwüchsige da drinnen gewerkt bzw. erweitert haben, dann wirds aber für uns Normalgewachsene nicht mehr begehbar.

4. vom Nixloch nicht weit entfernt - und damit wiederum auf halber Strecke zur Plainburg - liegt die Hochburghöhe. Schaut - bis auf die nette Lage - recht unspektakulär aus, außer man befindet sich um die Wintersonnenwend dort. Dann erlebt man einen der schönsten alpinen Sonnendurchgänge durch ein Felsenloch (Teufelsloch).
Für mich ist das ein außergewöhnlicher Kultort der Frühzeit, an dem sich sicher die damaligen Bewohner hier versammelt haben.
Übrigens versammeln sich heute wieder die "Sonnenanbeter" zur Wintersonnenwende dort. Letztes Jahr waren es knapp 100.

Und jetzt kann spekuliert werden:
die Untersbergmandl mit ihrem okkulten Wissen
gehen im Nixloch ein und aus (Zugang in die Unterwelt des Berges)
und zelebrierten einen Sonnenkult auf der nahen Hochburghöhe.
Da wurde - meines Wissens - noch nie archäologisch gegraben. Man müsste aber dort in den unteren Erdschichten Spuren von Feuer und Opfergaben finden.

Und wenn du noch weiterforscht, wirst du genau in diesem Bereich Hinweise auf "Wildfrauenanwesenheit" finden,
also Priesterinnen der Percht
und die Untersbergmandl als "Messdiener" der Priesterinnen.

In dem Gebiet gibt es noch einen mysteriösen "Toten Mann". Das ist nicht der bei Bischofswiesen, wobei nach einer Keltenexpertin (Resch-Rauter) diese Bezeichungen für das "Hochfeld des Teutates" stehen und damit Versammlungsorte des Volkes waren. Ich habe den Auszug einer uralten Karte, da ist jener Tote Mann eingezeichnet und er scheint in diesem Gebiet - also zwischen Nixloch und Hochburghöhe zu liegen. Das wäre dann der Nachweis des Sonnenkultplatzes.

Aber wie gesagt ... dieser Teil meiner Ausführungen erscheint spekulativ.
Jedoch, habe ich es diesem Zusammenhang hier zum ersten Mal zusammengestellt - und es erscheint mir sehr schlüssig.
🙂


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(@untersbergmandl-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

wieder mal ein Nachtrag:
im Bereich Nixloch gibt es viele Petroglyphen. Die sind schwer zu finden und ich würde die Orte auch nicht preisgeben, weil durch unsensiblen Forscherdrang schon viele Felszeichnungen unbringbar zerstört wurden. Aber - wiederum durch eine alte Karte - habe ich nun eine genau Angabe zu Petroglyphenorten in der Nähe der Burg Hagenfels. Die werde ich mir irgendwann mal ansehen. Vielleicht haben sich da ja auch ein paar Untersbergmandl und Wildfrauen verewigt?  😉


Antwort
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