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Thule und Hyperborea

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(@atlanter)
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Alvaricus, woher nimmst Du Dein "Wissen"? Soweit ich informiert bin:

Der Überlieferung zufolge waren die Hyperboreer in der griechischen Mythologie ein Volk, das weit im Norden Griechenlands liegen soll. Ihr Land, Hyperborea ("jenseits des Nordwindes") geheißen, war vollkommen. Die Sonne schien rumd um die Uhr, Apollon verbrachte den Winter dort und Theseus und Perseus besuchten die Hyperboreer.

Laut Herodot (4.13) lebten sie hinter den Arimaspen und wurden von Aristeas besucht, der ein heute verlorenes Hexameter-Gedicht über sie verfasst hat.

Es gab große Mengen an Gold, die von Greifen bewacht wurden.

Abaris und Ilithyia sind Hyperboreer.

Boreas war in der griechischen Mythologie der Nordwind. Er war der Sohn von Astraios und Eos. Boreas wurde zusammen mit seinen Brüdern Euros, Notos und Zephyros verehrt. In der Regel wurde er als geflügelter alter Mann mit wildem Haar- und Bartwuchs dargestellt. Der Sage nach kommt er aus dem Skythenland (vom ukrainischen Borysthenes) und hat so seinen Namen erhalten.
Weil er vorzugsweise im Winter weht, ist Boreas auch das Synonym für einen kalten Nordwind. Als Athen vom persischen König Xerxes angegriffen wurde, betete das Volk zu Boreas. Er schickte starke Winde, in denen 400 persische Schiffe sanken.

Boreas entführte Oreithyia, eine athenische Königstochter. Mit ihr zeugte er zwei Söhne, die Boreaden, und zwei Töchter.

Außerdem zeugte Boreas zwölf Fohlen, von denen man sagte, sie könnten über ein Kornfeld laufen, ohne die Halme zu knicken.

Die Griechen glaubten, das Boreas in Thrakien lebte. Herodot und Plinius beschreiben beide das Land Hyperborea ("jenseits des Nordwinds"), in dem die Menschen bis ins hohe Alter in vollständigem Glück leben.

Fazit: Hyperborea kann nicht dort liegen, wo Du meinst. Den das ist ein rauhes Gebiet, indem kein Mensch bis ins hohe Alter glücklich leben kann. Ausserdem entstehen die kalten Nordwinde eher durch ein Tief über Grönland / Nordsee.


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(@uranus32)
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, in dem die Menschen bis ins hohe Alter in vollständigem Glück leben.

Das meine ich mich mit großen kulturellen Errungenschaften! Die angesprochene immerscheinende Sonne findet man in Tula auch nicht vor; kam in den Berrichten über Thule aber vor.

Gruß Uranus32!


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(@alvaricus)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

@atlanter:
ich fange an zu trennen:Du schreibst

Der Sage nach kommt er aus dem Skythenland (vom ukrainischen Borysthenes)
Genau das schreibe ich auch... die Trennung sollte erfolgen zwischen der Göttersagenwelt und der Realwelt der damaligen Zeit. Der Bezug zur Innenwelt geht nicht verloren
Die Sonne schien rumd um die Uhr
+
in dem die Menschen bis ins hohe Alter in vollständigem Glück leben.
, jedoch bezieht sich der Bezug nur auf die Göttersagenwelt aus einer Epoche deren zeitlichen Bezug die antiken Griechen nicht mehr herstellen konnten. Will heißen: Es blieb aus der Sagenwelt der antiken Griechen nur die Angabe im Norden, jenseits des Nordwindes, immer scheinende Sonne und hohe Alter... siehe auch aus:[url] http://www.erdexpansion.de/leseproben.htm [/url]
Bei den Griechen der Antike war die Vorstellung von einem Land im Innern unserer Erde eine durchaus geläufige. In verschiedensten Erzählungen aus der Antike ist da die Rede von einem traumhaft schönen Land jenseits des Nordwindes. Dieses Land, in welchem der griechische Gott Apollon seinen Winter verbrachte, wurde Land der Hyperboreer genannt und findet bis in die Römerzeit immer wieder Erwähnung. Die Vielgötterwelt der Griechen, könnte hier ebenso als eine historische Fehldeutung gesehen werden, indem die Griechen der Antike Personen der Vorzeit in den Götterstatus beförderten, ganz wie es auch mit der Edda geschah. Es gibt hier sogar durchaus Parallelen zu der Götterwelt in der Edda. Denn es steht geschrieben, dass Zeus mit der Leto, einer Riesin, einen Sohn zeugte. Dieser Sohn Apollon galt bei den Griechen als Kampfesgott, Todesgott und Sender der Pest. Er wurde auch sinnbildlich mit einem Wolf gleichgestellt. In der Edda zeugte der Gott Loki mit einer Riesin den Todesboten und Wolf Fenrir. Dieser Vergleich mag weit hergeholt erscheinen, aber stellt zumindest eine Parallele zu jener Welt der Mythologie dar. Das Land der Hyperboreer war für die Griechen der Antike ein Reich, in dem immer die Sonne scheint, die Menschen glücklich sind und ein unglaublich hohes Alter erreichen.

Doch ich versuche hier nur zu trennen: Die antiken Griechen vermengten den Sagenstoff mit der Richtungsangabe Nord und verwendeten einen geografischen Bezug hyper boreas = hinter dem Boreasflussgebiet als Pauschalnamen, der auch für die den Griechen nahezu unbekannten Baltischen, Ukrainischen, Lettischen oder Germanischen Stämmen herhalten musste... Wenn also, wie bei Herodot beschrieben, 2 Stammesfürstentöchter nach Griechenland geschickt wurden, dann kamen Sie, der Beschreibung nach aus den Germanischen Gefilden, für die der Name Hyperborea herhielt...
Zum Nordwind: Er weht, und das bisweilen kräftig übers Schwarze Meer hinweg, so wie der Mistral die Rhone herunter und bringt die Kälte bis nach Griechenland denn die Schiffe von Xerxes sanken bei Griechenland...
Also abschliesssend: Hyperborea = Sagenhaftes Land möglicherweise im Innern der Erde und Hyperborea gleich Pauschalbegriff für alles nördlicher als den antiken Griechen bekannt.... hier wurde einfach nur verquickt und es bleibt jetzt nur noch herauszufinden wie Apollon selbst, der sicherlich kein Gott sondern ein Mensch ohne damals mehr historisch nachvollziehbaren Bezug war, selbst diese Gefilde genannt haben mag..
Gruß
Alvaricus


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