Noch eine hohle Erd...
 
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Noch eine hohle Erde...

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Beiträge: 9
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(@erfinderle)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren

Mal ein anderes Gedankenmodell:
Den Saturn kennt Ihr ja alle, also ein Planet, der auf einer Stabilen Umlaufbahn allerhand Materie gesammelt hat die ihn sozusagen umschwärmt. Angenommen bei der Erde wäre das ähnlich gewesen, nur daß der Materiegürtel sich zu so einer Art Eierschale wie bei einem. ausgeblasenem Osterei(also viel breiter-bis zu den Polen und nach verdichtung 1300km dickwandig ) zusammengezogen hätte, dann möchte ich doch mal mit einer Eierschale im Weltall experimentieren.
Wie würde sich die Gravitation eines ausgeblasenenen hohlen Ostereies auf eine Ameise auswirken, die außen, bzw. innerhalb der Schale rumkrabbelt, während das Ding innerhalb unserer Raumstation ISS rumschwebt? (damit sie auch Luft hat und nicht erfriert).
Die wirksame Masse wäre doch innen wie außen fast gleich, wenn das Ding ohne Eigenrotation rumschwebt.
Angenommen wir lassen das Ding nun (allerdings sehr langsam) wie einen Kreisel um seine (2 Löcher) drehen, dann kommt zur (sehr geringen) Gravitation eine geringe Zentrifugalkraft dazu- die wird aber zu den Löchern (gedachten Polen) hin immer geringer, also sollte diese in unserem Experiment keine allzu große Rolle spielen. Experimentieren wir also einfachheitshalber mal mit einer NICHT rotierenden Eierschale!
Denn würde die Ameise innen rumkrabbeln und durch die zusätzliche Zentrifugalkraft relativ schwerer.
Würde sich nun im Inneren der Eierschale eine erhebliche Masse z.B. eine Eisenkugel in Murmelgröße befinden,( Stellvertretend für die Masse der Innensonne) die im Zentrum der hohlen Eierschale rumschwebt, würde wohl die erheblich größere Masse der Eisenkugel die Gravitationswirkung der Eierschale zu einem Teil kompensieren, -nur teilweise weil diese Kraft ja ähnlich wie Magnetkraft im Quadrat der Entfernung abnimmt, so daß die Ameise wieder relativ weniger Gravitation der Eierschale spürt.
Bleibt nur das Problem: durch welche Kraft zentriert sich die Stahlkugel im Inneren der Eierschale? Weil schon bei geringster Störung die Eierschale gegen die ruhende Stahlkugel knallt. Gibt es eine Kraft die dieses Zentrieren bewirken könnte?


Antwort
Beiträge: 42
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(@linuxfanmarcel)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren

Tag erfinderle,
der Vergleich mit Saturn ist überholt: Die Teilungen, die von vielen "Hohle-Erde-Sympathisten" als Beweis für die sphärische "Entwicklung" im Weltall ist falsch. Sie wissen nämlich einfach nicht, wie diese Teilungen, bekannt sind etwa die Cassini-Telung und die schmale Encksche-Telung, überhaupt entstehen, es sind keine Wunder der Gravitation, sie werden einfach durch sogenannte "Schäfermonde" oder auch "Schafshütende Satelliten" genannt, die innerhalb des Ringsystems ihre Runden drehen. Durch ihre Gravitation verschieben sie gewissermaßen die Materie und erzeugen eine Rille. (Das war nun nur kurz skiziert)
Du siehst: Dieses Modell lässt sich nicht auf die Erde abstrahieren.

Gruß,
Marcel


Antwort
Beiträge: 207
(@Nabla)
Beigetreten: Vor 21 Jahren

@erfinderle

Also die Idee mit einer rotierenden Eierschale ist recht abstrus.
Der Materiering um den Saturn wird durch die Zentrifugalkraft, welche der Gravitation
die Waage hält auf seiner Bahn gehalten, wichtig ist hierbei, daß Gravitation und
Zentrifugalkraft sich vektoriell zu 0 addieren.
Diese Situation kann aber nur eintretten wenn sich die Materiepartikel in einer Äquatorialebene
bewegen, oder anders formuliert muß der Vektor der Gravitationskraft entlang der gesamten
Teilchenbahn senkrecht zur Geschwindigkeit des Teilchens und damit antiparallel zur
Zentrifugalkraft sein. Andernfalls würde immer eine Rückstellkraft auftretten die  das Teilchen
in eine passende Bahn zwingt. Deswegen liegen die Ringe des Saturns auch in einer den
Schwerpunkt enthaltenden Ebene.

Und zur Gravitation eines Hohlkörpers wurden hier mittlerweile ein Dutzend Beiträge verfasst, welche
alle zu dem Schluß führen, daß der Inneraum eines Hohlkörpers feldfrei ist.
Das selbe Phänomen hat man übrigens auch bei einem Kugelkondensator, der Innenraum ist
Feldfrei, ganz gleich wie viel Ladung auf der Kugelschale sitzt. Und da elektrisches Feld und
Gravitationsfeld das gleiche 1/r[sup]2[/sup] Verhalten aufweisen ist die Analogie perfekt.
Wenn man sich den Sachverhalt unter Anwendung des Gaußschen Satzes ansieht oder die
Potentiale betrachtet wird man durch den mathematischen Formalismus unweigerlich zu
besagtem Ergebnis geführt.


Antwort
Beiträge: 42
Registered
(@linuxfanmarcel)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren

Tag Leute,
tatsächlich sind wir nun doch etwas abseits der Hohlen Erde gelandet....darum habe ich hier noch ein paar Argumente gegen eine Hohle Erde:

-Wie wäre es eigentlich mit dem Wasser da am Südpol? Wenn da so ein dickes Loch wäre, naja.... ;D

-Wwarum sollte die Antarktis ein Loch haben? Seit Alfred Wegener wissen wir, dass die Kontinente driften, sollte die Antarktis ein Loch auf ihren Landmase haben, würde es auch weiterwandern. Es wäre unmöglich, dass die Landmasse der Antarktis über einem solchen Loch schwebt, also gibts da auch keine Öffnung.

-Wie soll eine solche hohle Erde entstanden sein?

Ich freue mich schon sehr auf eure Gegenargumente!

Gruß,
Marcel


Antwort
Beiträge: 292
Registered
(@thargo)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren

Hallo Marcel

Dieses Thema wurde hier schon ziemlich breitgetreten.

Demzufolge gibt es eine neuere Theorie einer "expandierenden" Erde, wonach die Kontinentalplatten nie "wanderten" sondern lediglich durch den sich ausdehnenden Erdball auseinanderstrebten.


Antwort
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