Noch eine hohle Erd...
 
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Noch eine hohle Erde...

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(@linuxfanmarcel)
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Hallo Alvaricus,
wie Nabla schon sagte, ist die Herauslösung von Materie kein Problem: Ich habe, wie schon gesagt, BERECHNET, dass dies vor knapp 4,4 bis 4,3 Mrd. Jahren der Fall war.
Und die Sache mit Phobos und Deimos, vielleicht sogar dem Asteroidengürtel, könnte der Wahrheit entsprechen. Denn NIEMAND weiß die Wahrheit, wir haben nur Vermutungen.

Freue mich auf weitere konstruktive Kritik!

Gruß,
Marcel


Antwort
Beiträge: 596
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(@alvaricus)
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MOin MOin,

Naja wenn sie sich halt so schnell dreht, daß die Zentrifugalkraft die Gravitationskraft überwindet.
Wo siehst du da ein Problem?
 Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass auch noch andere Kräfte den Zusammenhalt eines Planeten bewirken. Aber nun gut. Wir haben hier eine Hypothese...

Wieso sollte die Dichte konstant bleiben? Wie soll denn bei konstanter Dichte aus Gas ein Festkörper werden?
Und natürlich wirkt der thermische Druck dem Gravitationskollaps entgegen, keine Frage.
Die Dichte muss Zunehmen, damit die Umwandlung nachvollziehbar ist. Doch was löst die Zunahme der Dichte aus. Ein Ansteigen der Temperatur durch einen Energieinput von Außen löst eine Ausdehnung bzw einen Abnahme der Dichte aus. Die ganze Theorie scheint losgelöst von der Logik nur abstrakt nachvollziehbar. Es bleiben die entscheidenen Fragen offen, besonders die den Gravitationskollaps betreffen.
Logischer wäre doch einfach eine Sonnenkatastrophe, die das Material bis zur Ortschen Wolke herausschleuderte. Folge: Materie zieht Materie an. Die Schnelleren (Umlauf bezogen) holen die Langsameren ein und irgendwann sind die Kollisionen ausgeschlossener, weil sich unsere Sonnensystem neu formiert hat. Eine Explosion von der Sonne ausgehend hält folgende Logik bereit: Ein Großteil wird nach der Explosionskraft/wirkung bis zu einer max Entfernung x herausgeschleudert. Massereiche Elemente bis zu einer Entfernung y. So haben wir wie bei einer Bombenexplosion die größeren Brocken (Jupiter, Saturn) etwa Mittig des Ausbreitungsradius. Und genau so reiht sich unser Sonnensystem auf. (Ausnahme Mars und Planetoiden) Die Massereiche Mitte formierte die großen Planeten. Eine Kollision musste einen ehemaligen Planeten zerstört haben und so entstand das Trümmerfeld der Planetoiden.
Je weiter die Zeit voran schreitet, desto mehr Materie wird eingesammelt und desto geordneter stellt sich unser Sonnensystem dar... ´bis zur nächsten Katastrophe.
#
Gruß
Alvaricus


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Beiträge: 42
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(@linuxfanmarcel)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren

Hallo Alvaricus,
höre ich da richtig? Nach deinen Vorstellungen entstand die Erde aus einer "Sonnenkatastrophe"? Naja, deine Theorie ist jawohl SEHR viel abstrakter und unglaubwürdiger als meine, die ja auf Fakten aufbaut. Sind ja nur Hypothesen, nech, kein Grund zum Streiten.  😉

Deine angesprochene Planetensimalkraft ist längst nicht so stark, wie du dir sie vorstellst.

Die Dichte muss Zunehmen, damit die Umwandlung nachvollziehbar ist. Doch was löst die Zunahme der Dichte aus. Ein Ansteigen der Temperatur durch einen Energieinput von Außen löst eine Ausdehnung bzw einen Abnahme der Dichte aus. Die ganze Theorie scheint losgelöst von der Logik nur abstrakt nachvollziehbar. Es bleiben die entscheidenen Fragen offen, besonders die den Gravitationskollaps betreffen.  

Mal an die Gravitation gedacht? Die Dichte nimmt dann zu, wenn ein Körper durch seine eigene Gravitation kontrahiert.

Die Erde entstand so: (offizielle Theorie)
Nach einer Supernova wurde Materie in die unendlichen Weiten des Weltall hinausgeschleudert, irgendwo in unserer Galaxis, im Orion-Arm, etwa 30.000 Lichtjahre vom Zentrum entfernt, begann sich diese Materie zu verdichten, weil zufällig zwei Partikel zusammenfanden und dann eine doppelte Gravitation aufweisen konnten. Damit zogen sie den Rest an, eine Art Kettenreaktion startete, die so lange Bestand hatte, bis die Sonne eine "kritische Masse" erreichte: In ihrem Inneren einen Druck von 200 Mrd. Bar und einer Temperatur von 15 Millionen Grad. Ab diesen Bedingungen beginnen die Wasserstoffisotope Protium, Deuterium und Tritium untereinander in einer komplexen Kette zu Helium zu fusionieren. Ein neuer Stern war geboren.

Die Sonne begann die übrige Materie wegzuschleudern, da der Sonnenwind einsetzte, leichtere Elemente wie etwa Wasserstoff und Helium flogen in die äußeren Bezirke des Sonnensystems und bildeten die Gasriesen, während die schwereren die inneren Planeten bildeten, alle entstanden ganz ähnlich wie die Sonne, durch einen kosmischen Zufall.

Wie du siehst, ist in dieser offiziellen Theorie deine Vermutung so halb eingebaut, wie die Erde nun genau entstand, dieser Gedanke ist jedem selber überlassen.

Gruß,
Marcel


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Beiträge: 596
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(@alvaricus)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

@LinuxfanMarcel:  ein paar kleine Anmerkungen...

höre ich da richtig? Nach deinen Vorstellungen entstand die Erde aus einer "Sonnenkatastrophe"?
Die Erde entstand so: (offizielle Theorie)
Nach einer Supernova wurde Materie in die unendlichen Weiten des Weltall hinausgeschleudert...

wo ist da der Unterschied...?  (Vorsicht ich kenne ihn - nur Sonnenkatastrophe ist ein für mich weiterer Begriff.. - Fakt bleibt: VON DER SONNE AUSGEHEND)

Mal an die Gravitation gedacht? Die Dichte nimmt dann zu, wenn ein Körper durch seine eigene Gravitation kontrahiert.  
Was ist der Auslöser?  Wir haben im Zeitpunkt x keine, im folgenden Zeitpunkt y eine Gravitation. Der Übergang dahin ist ungeklärt. Das auslösende Moment fehlt. Wie der Übergang aus 0 zur Lichtgeschwindigkeit. ...

alle entstanden ganz ähnlich wie die Sonne, durch einen kosmischen Zufall.
naja Zufall  ist relativ. Für mich ist der Jupiter kein Gasriese sondern hat durch seine enorme Gravitation eine äußerst dicke Gashülle, so wie die Erde oder Venus.. der Zustand der Materie ist nicht gleich der Ausgangssituation beim Eintritt in den Planeten oder der Sonne. Doch Innen siehts anders aus als von der Wissenschaft vermutet. Wir kennen grad mal 10 Km Tiefe der eigenen Erde und mutmaßen via Spektralanalysen und Planetenbewegungen / bzw deren Anziehungskräfte über deren Zusammensetzung. Nun gut. Ist möglich. Doch meine Hypothese genau so.

In diesem Sinne

Gruß
Alvaricus


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Beiträge: 42
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(@linuxfanmarcel)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren

Hallo,

wo ist da der Unterschied...?  (Vorsicht ich kenne ihn - nur Sonnenkatastrophe ist ein für mich weiterer Begriff.. - Fakt bleibt: VON DER SONNE AUSGEHEND)

Ich glaube, dass du die Theorie doch nicht ausreichend kennst und auch nicht genau weißt, was eine Supernova ist, ich helfe dir gerne: Vor der besagten Zeit, also etwa 5 bis 6 Mrd. Jahren explodierte ein Roter Riese oder Überriese in der Nähe unseres Sonnensystems, was Supernova genannt wird. Nicht die Sonne explodierte, sondern irgendein anderer Stern, den Beweis dafür hast du an jedem wolkenlosen Tag, wenn du zum Himmel starrst... ::)

Was ist der Auslöser?  Wir haben im Zeitpunkt x keine, im folgenden Zeitpunkt y eine Gravitation. Der Übergang dahin ist ungeklärt. Das auslösende Moment fehlt. Wie der Übergang aus 0 zur Lichtgeschwindigkeit. ...

Durch diese Inhomogenität, die schnell passiert, sind unsere Sterne ja erst entstanden. Wäre die Materie nach dem Urknall und der Bildung der ersten festen Atome absolut homogen gewesen, gäbe es uns nicht. Scheinbar neigt die Materie dazu, zu verklumpen, die Planetensimalkraft scheint da eine Rolle zu spielen, so passierte es auch bei unseren Planeten.

Für mich ist der Jupiter kein Gasriese sondern hat durch seine enorme Gravitation eine äußerst dicke Gashülle, so wie die Erde oder Venus

Allerdings bestehen Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun zu großen Teilen aus Wasserstoff und Helium, was sie von den inneren Planeten unterscheidet, außerdem besitzen sie keine feste Oberfläche, also doch: Gasriese.

Wir kennen grad mal 10 Km Tiefe der eigenen Erde und mutmaßen via Spektralanalysen und Planetenbewegungen / bzw deren Anziehungskräfte über deren Zusammensetzung. Nun gut. Ist möglich. Doch meine Hypothese genau so.  

Nunja, einerseits hast du recht, dass die Zusammensetzungen der Planeten (zumindest deren Modelle) eher auch nur Hypothesen sind, unsere Erde kennen wir aber gut, da dafür einfach P- und S-Wellen von Erdbeben, Kernwaffenversuchen etc. bei ihrem Verlauf durch die innere Erde "beobachtet" werden. Klingt doof, ist es auch, aber es funktioniert.

Nicht nur in diesem, sondern in allen Sinnen,
Gruß,
Marcel


Antwort
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