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Ein paar Fragen zur hohlen Erde

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(@alvaricus)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

@cruser: also ich denke die Oberfläche der Erde ist sehr wohl geologisch und physikalisch verstanden. So gesehen sind deine beiden Beiträge spannend und lehrreich. Die Aussagen bezogen auf den Erdkern sind aber wieder Vermutungsrückschlüsse der sehr schwer zu dechiffr. Longitudinalwellenmessungen. Das reicht auf keine Fall für eine Aussage über den Kern. Sonst super erklärt. Und betreffend dem Hot-Spot unter dem Yellowstone bleibt nur noch hinzuzufügen, dass sich die Anzeichen für eine bedrohliche Situation mehren: Wasserspiegel steigen durch Kammeraufblähen und dieses geschieht , bezogen auf den Zyklus, im Zeitraffer.
Ein Ausbruch käme dem Ende der Menschheit gleich!
Gruß
Alvaricus


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Beiträge: 1689
 Zak
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(@zak-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

abend

der vesuv soll ja auch ueberfaellig sein und eine 400 quadratkilometer grosse magmakammer unterm hintern haben.

[offtopic]@urbayer: damit bekommt man zugang zum projektbereich. der ist allerdings erst in der testphase und alvaricus der einzigste der sich damals dafuer gemeldet hatte (thema erdbeben). das plus ist fuer den zugang zum treffenbereich[/offtopic]

gruesse, zak


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(@hauke)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Hallo!
@alvaricus:

was drückt eingentlich die Lava im Mittelatlantischen Rücken nach oben hin?

Soweit ich das klassische Modell verstanden habe, entsteht durch das ständige Übereinanderschieben und Versenken (also aufschmelzen neuer Magma) der Kontinentalplatten ein Überdruck im Erdmantel, der dadurch ausgeglichen wird, dass Lava austritt.

Ich habe mir einmal die "Erdexpansion" durchgelesen, die Vorstellung an sich ist sehr interessant, aber einige Argumente, die der Autor bringt, sind meiner Meinung nicht genug durchdacht.
So führt er z.B. als Indiz für die Erdexpansion an, dass es seltsam sei, dass die Küstenlinien von Westafrika und Ostsüdamerika so gut zusammenpassen, wenn man vom klassischen modell ausgeht, da diese ja schon längst durch "Untereinanderschieben" verunstaltet sein müssten - was er aber scheinbar übersehen hat, ist, dass diese Kontinantalplatten auseinanderdriften sollen...

Sehr interessant fand ich persönlich übrigens den Atlantis-Artikel...

An welcher Referenz möchtest du den Vergleich vornehmen? Wir gehen bei allen Gravitationberechnungen von einem festen BIld aus... Dein folgendes Beispiel ist gut gewählt, jedoch fehlen die Grunddaten. Die Basis ist immer noch welche? Wie groß ist der Einfluss der Sonne, der unbekannte Ätheranteil und das Verhalten unter Zunahme von Masse unter den genannten Einflüssen? Alles Unbekannte!

Schwere Frage, sicher...meine Idee lief darauf hinaus, dass man quasi eine Art "Erschütterungssensor" nimmt und in den Satelliten einbaut, d.h. man beobachtet über einige Jahre/Jahrzehnte die Bahn der Erde (von einem parallel kreisenden Satalliten z.B.). Wenn man die Daten verrechnet hätte man eine Art "Referenz-Bahn" der Erde, auf der sie mit gewisser Wahrscheinlichkeit entlangläuft. Wenn jetzt dieser große Meteorit/Komet der Erde nahe käme, gäbe es eine Abweichung von dieser erwarteten Bahn, diese könnte man messen, und bei bekannter Masse des Kometen Rückschlüsse darauf ziehen, ob die Erde hohl ist oder nicht.
Besondere Ereignisse wie hohe Sonnenaktivität könnte man registrieren, ich denke, die Chance, dass man einen Sonnensturm, der stark genug ist, die Erdbahn zu beeinflussen im Zeitalter von Satallitenfernsehen nicht mitkriegt geht gegen 0 🙂

Selbst wenn es Unbekannte gibt, wie den Ätherdruck o.Ä, die klassische Physik reicht aus, um Planetenbahnen zu berechnen. Ob sie das auf dem richtigen Wege tut, oder einige Faktoren ganz ignoriert, scheint mir für dieses (Gedanken)Experiment unerheblich; wie das Bewusstsein, dass eine Flüssigkeit aus Teilchen besteht für die Volumenberechnung von Wasser.
Natürlich "weiß" man nie, ob man etwas richtig interpretiert hat, oder ob alle Messdaten stimmen, aber der Toleranzramen scheint mir gigantisch zu sein. (Beim Vergleich hohle Erde - volle Erde)


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Beiträge: 596
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(@alvaricus)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

Hallo Hauke:

Soweit ich das klassische Modell verstanden habe, entsteht durch das ständige Übereinanderschieben und Versenken (also aufschmelzen neuer Magma) der Kontinentalplatten ein Überdruck im Erdmantel, der dadurch ausgeglichen wird, dass Lava austritt.
Wenn Kontinentalplatten subduzieren und obduzieren findet doch eigentlich ein Ausgleich hinsichtlich des Druckes oder der Einflüsse auf den Erdmantel/Magmen statt..Es wird ja nicht nur versenkt..Überdruck durch thermische Prozesse, die gleichzeitig den Expansionsdruck des gesamten Planeten begleiten klingen für mich wahrscheinlicher.
Ich habe mir einmal die "Erdexpansion" durchgelesen, die Vorstellung an sich ist sehr interessant, aber einige Argumente, die der Autor bringt, sind meiner Meinung nicht genug durchdacht.  
So führt er z.B. als Indiz für die Erdexpansion an, dass es seltsam sei, dass die Küstenlinien von Westafrika und Ostsüdamerika so gut zusammenpassen, wenn man vom klassischen modell ausgeht, da diese ja schon längst durch "Untereinanderschieben" verunstaltet sein müssten - was er aber scheinbar übersehen hat, ist, dass diese Kontinantalplatten auseinanderdriften sollen...
Ich denke, er hat nichts übersehen. Die Kontinente driften natürlich auseinander, wie bei einem Lederfussball bei dem sich aufgemalte Flecken voneinander entfernen, wenn man ihn aufpumpt. Und so ist es "nicht" wunderlich, wenn diese selbst heute noch optisch wie ein Puzzle passen. Doch bei der fixen Erdgröße mit der Tektoniklehre muss man dann eher auf Zufall tipppen, denn die Subduktions und Obduktionsvorgänge, inkl. der in dem Falle viel erheblicheren Erosion machen diese Passgenauigkeit eigentlich unmöglich. Es ist ein Unterschied, ob Kontinentalplatten hochexpandieren oder über tausende Kilometer dahin wandern und aufzehrenden Subduktionsprozessen unterlegen sind.
zu deinem Gedankenexperiment: vom Prinzip her wäre das ein Weg... doch wer kann ihn beschreiten?
Gruß
Alvaricus


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(@hauke)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Ja, einige Platten werden durch das aufsteigen der Magma auseinandergedrückt - die Frage ist nur, wie der "Motor" der "glitschenden" Platten in Bewegung kam. Irgendetwas muss z.B. Indien ja geritten haben, mit voller Wucht in Asien reinzurauschen...Warum sollten die Kontinente auseinanderdriften, wenn sie doch alle an einem Fleck waren...?
Und vor allem: Warum sollten sie plötzlich umkehren, nachdem sie alle beieinander liegen?

Andererseits: Was soll die Erde dazu bringen, zu expandieren? Wenn es wirklich herabregnende "Äther"teilchen sein sollen, würden die doch an der Oberfläche hängenbleiben, oder habe ich da was total falsch verstanden? ???

Noch was: Die Risse auf der Eisoberfläche des Jupitermondes Europa sehen für mich aus, als würde diese auseinanderreißen, was wieder für die Expansion sprechen könnte...

[img] [/img]

Europa, close in size to our Moon, is thought to have an ice surface 100 km (62 mi) thick, which overlies a silicate surface. The complex array of streaks indicates that the crust has been fractured. The lack of mountains or craters on Europa's bright limb is consistent with an ice surface. In contrast to its icy neighbors, Ganymede and Callisto, Europa has few impact craters. One possible candidate is the small feature near the center of this image with radiating rays and a bright circular interior. The relative absence of features and low topography suggests the crust is young.

Mir erscheint es wenig wahrscheinlich, dass diese Risse, die teilweise um den halben Mond reichen, durch Meteoriteneinschläge entstanden sind...Das würde so aussehen:

[img] [/img]
(Man beachte den Riss, der  durch den Krater verläuft. )


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