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Airbusabsturz am Pfingstmontag

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(@comander1956)
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Hallo,
sehr interesant welche Vermutungen hier gemacht werden. Eine wirkliche Klärung des Absturzes wird man erst machen können, wenn die Blackbox geborgen wird. Doch da sehe ich schwarz, wenn das Meer tatsächlich 6000m Tiefe an der Absturzstelle hat. Zu mal der Sender immer schwächer wird. Und ist die Blackbox dafür ausgelegt einem Wasserdruck von ca. 600Bar zu wiederstehen?
Zu Ursachen des Absturzes halte ich den Sternartikel für sehr aufschlußreich. Da steht unteranderm das diese Gewitterstürme in den Tropen bis zu 15km Höhe erreichen. Somit konnte der Airbus den Gewittersturm nicht überfliegen.
Und die Turbulenzen in so einem Gewittersturm übersteigen die Belastungsgrenzen eines Flugzeugs bei weitem.
Die letzte Funkmeldung des Überwachungscomputers meldet um 23:14Uhr einen raschen Abfall des Luftdrucks.

Auszug aus dem Stern:" Bei explosionsartigen Druckverlust in der extremen Höhe sind Crew und Passagiere  sofort bewusstlos geworden, in ein tiefes Koma gefallen und haben von ihrem nahen Tod nichts mehr bemerkt."

Das würde erklären warum die Crew keinen Notruf mehr gesendet hat.
Allerdings warum hat der erfahrene Flugkapitän Dubois keinen Umweg in Kauf genommen, oder ist gar umgekehrt?
Sollte er wie damals der Kapitain Smith auf der Titanic, den Zeitplan (Flugplan) wichtiger genommen haben, als das Leben seiner Passagiere?
Denn durch das Wetterradar wußte er was er riskierte.
Ich möchte hier keinesfalls einen Toten beschuldigen. Aber es sind halt Fragen, die man sich stellt.
Gruß,
Richard


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(@minka23)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren

Selbstverständlich hast du recht und die Stürme können diese Höhe erreichen, aber einen derartigen Sturm gab es nicht in dieser Gegend zum Zeitpunkt des Absturzes, zumindestens wurde keiner gemeldet, der dem entspricht, den du beschreibst.

Und ich denke nicht das der Kapitän so ein Risiko hätte auf sich nehmen dürfen, den er ist schließlich nicht der einzige, der das Radar überwacht, da sind ja noch immer die Bodenkontrollen, die eine andere Route hätten vorgeben können, damit er ihn umfliegt, oder vielleicht hätten sie eine Zwischenlandung vorschlagen könne oder ähnliches, wäre dort so ein solcher Sturm und die Art von Gefahr gewesen. Wäre es nicht logisch das die Tower in unmittelbarer Nähe diesen bemerken und dem Piloten melden?

Ich meine so ein Sturm braut sich ja nicht in 5 min. zusammen und die heutige TEchnick erlaubt es dem Menschen solche Dinge , wie sich zusammenbrauende Stürme fest zu stellen, wärend sie sich zusammen brauen.
Für Flugzeuge gibt es übrigens immer alternative Routen. Sollte wirklich ein plötzlicher Druckabfall eigetretten sein, wovon ich überzeugt bin, so kamm er nicht von irgendwo und die Ursche " heftiger Sturm" halte ich persönlich für sehr unwahrscheinlich....wobei ich es natürlich nicht als Fakt darstelle...es ist ja auch so das momentan sich das Magnetfeld der Erde in Bewegung befindent und aufgrund dieser Tatsache spielten vielleicht  die Instrumente verrückt und der Pilot hatte falsche Angaben auf seinen Monitor und er reagierte dem Entsprechen falsch.

Da macht mich aber die Tatsache stutzig, warum die Flugbegleiter frei herum liefen, den wäre er in einen Sturm rein geflogen , hätten sie angeschnallt auf ihren Plätzen sitzen müßen, was sie nicht taten, was mich wieder zurück führt zu der Schlußfolgerung, daß alles sehr plötzlich passiert sein muss und ich noch mals erwähnen will, daß ein Sturm sich so plötzlich nicht zusammen brauen kann.
danke fürs lesen
Minka ::)


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Beiträge: 107
Registered
(@comander1956)
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Beigetreten: Vor 17 Jahren

Hallo Minka,
schön das es hier im Forum auch Frauen gibt :).
Meine Aussagen habe ich fast 1:1 dem "Stern" Artikel entnommen. Und da wird  als vermutete Hauptursache, ein starker Gewittersturm für den Absturz verantwortlich gemacht. Als Beweis wird das zu diesem Zeitpunkt gemeldete Wetterradar angeführt.
Ein befragter Lufthansa Pilot soll geäußert haben, das er in der gleichen Situation zurück geflogen wäre.
Und wie du bemerkt hast, wäre auch ein Umweg(laut Sternartikel ca. 700km) eine Alternative gewesen.
Warum der Flugkapitän sich anders entschieden hat, werden wohl niemals erfahren.
Dann in den letzten 4 Minuten des Fluges kamen dann nacheinander die automatischen Meldungen. Wobei die letzte den plötzlichen Druckabfall meldete.
Als Laie vermute ich mal das dieser Druckabfall durch Beschädigung des Druckkörpers verursacht wurde.
Wenn dem wirklich so war, dann haben die Angehörigen wenigstens den Trost, das ihre Liebsten, von ihrem Ende nichts mehr mitbekommen haben.
Gruß,
Richard

P.S. Heute stand auf der T-Online Seite, dass die Blackbox kein Signal mehr sendet. Damit wird der Flugschreiber wohl niemals gefunden werden können.


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Beiträge: 18
Registered
(@minka23)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren

...Ich hab den Stern Artikel nicht gelesen, wäre froh über einen Link von dir ;D
Desweiteren ist der Stern nicht wirklich mein "Blatt des Vertrauens" .
Ich weiß es zwar nicht genau, aber ich vermute aus ein Absturz aus der Höhe wird immer einne rasanten Druckabfall mit sich ziehen, ich meine ich weiß nicht wie das Flugzeug sich dann verhält, aber ich vermute wenn es abstürzt das es da nicht den perfekten Druckausgleich geben wird, vielleicht weil es so schnell abstürtzt und die Passagiere meißtens bewußtlos werden, ausser sie schaffen es rechtzeitig die Sauerstoffmaske über zu ziehen.... ;D


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Beiträge: 107
Registered
(@comander1956)
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Beigetreten: Vor 17 Jahren

Hallo Minka,

habe leider nur das unter Stern bei Google gefunden.

[url] http://www.stern.de/reise/fernreisen/:Absturz-Brasilien-Airbus-Wasser/705203.htm [/url]

Somit scheint erwisen zu sein, dass die Maschine in einem Stück auf das Meer geprallt ist.
Wie schon gesagt ich kann mir einen explosiven Druckverlust nur bei einer Beschädigung der Druckkabine vorstellen. wäre die Maschine nur abgestürzt, müßte zumindest die Atemluft unbeeinträchtigt geblieben sein.
Was ich jedoch aus eigener Erfahrung erlebt habe, das der Luftdruck sich vor allem bei Start und Landung ständig ändert. Allerdings bin ich bisher nur zweimal geflogen.Und zwar von Stuttgart nach Sylt und zurück.
Beim ersten Flug mußte ich nach dem Start ständig schlucken. Das dauerte so ca. 20 Minuten, bis die Maschine endlich ihre Flughöhe von ca. 12500m erreicht hatte.
Ich hätte wie Piloten das angeblich machen, Kaugummi mitnehmen sollen ;D
Ich weiß nicht, ob man tatsächlich bei einem extremen Sturzflug sofort ohnmächtig wird. Vielleicht sind das dann eher die G-Kräfte, die den Körper extrem belasten. Weshalb Kampfpiloten auch diese Anti- G-Anzüge tragen, die bei extremen Flugmanövern das Blut aus den Beinen in den Kopf pumpen, damit der Pilot nicht das Bewußtsein verliert.
Wünsche dir noch ein schönes restliches Wochenende,
Gruß,
Richard


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