Die Astronomen haben einen Planeten entdeckt, der erdähnlich ist.
http://news.de.msn.com/panorama/Article.aspx?cp-documentid=4765663&ocid=nipslide1 ,
[tt]Astronomen haben nach eigenen Angaben den ersten bewohnbaren Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. «Wir schätzen die Durchschnittstemperatur dieser Super-Erde auf 0 bis 40 Grad Celsius, so dass Wasser dort flüssig wäre», erläuterte Mitentdecker Stéphane Udry vom Observatorium Genf.
Der namenlose Planet ist etwa anderthalb Mal so groß wie die Erde und hat rund fünf Mal so viel Masse, wie die Europäische Südsternwarte am Dienstag in Garching bei München mitteilte. «Modellen zufolge sollte dieser Planet entweder felsig sein wie die Erde - oder von Ozeanen bedeckt», ergänzte Udry. Hinweise auf Wasser oder sogar Leben gibt es von dort bislang aber nicht.
[/tt]
Vielleicht reisen wir ja eines Tages dorthin, wenn wir technologisch weit genug fortgeschritten sind. Dann wären wir - zur Abwechslung mal - die Außerirdischen, die andere Planeten besuchen.
Gruß Nagerfreund
Soweit ich weiß muss das noch schön überprüft werden. Dann ist es angeblich auch so das diese Messmethode MINDEST-werte angibt die zu erwarten sind. Außerdem wäre das schon ein ordentlicher Gravitationsunterschied...
etwa anderthalb Mal so groß wie die Erde und hat rund fünf Mal so viel Masse
Sehr interessant. Volumen nur 1,5 mal so viel aber Masse 5 mal? *Räusper* hohle Erde *Räusper*
Weiß einer was über die verwendete(n) Meßmethode(n)?
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man durch nen Fernrohr nen 20 Lichtjahre entfernten Planeten 'wiegt'.
Gruß
Bergamr
Moin!
Jo, das geschieht in der Regel durch Spektralanalysen. Man analysiert also das von diesem Planeten ausgehende Licht (indem man es in sein Spektrum aufspaltet) und kann darurch auf die Zusammensetzung von Atmosphäre und Oberfläche schließen.Weiß einer was über die verwendete(n) Meßmethode(n)?
Dies ist möglich, weil jedes Element ein spezifisches, also klar definiertes und unveränderliches, Spektrum besitzt.
Diese Methode ist jedoch nur mäßig genau, da sie durch verschiedene Faktoren beeinflußt wird, z.B. die Bewegung des Planeten, die Bewegung des Sonnensystems indem er sich befindet und vor allem die sie überstrahlende Sonne, sowie andere kosmische Phänomene (andere Sonnen, Schwarze Löcher, usw.)
Filtert man aber alle diese Faktoren halbwegs richtig heraus, kann man relativ genaue Angaben machen, es bleiben aber natürlich Näherungen und Schätzungen.
Bsp. zu den Schätzungen: Wenn wir z.B. einen Planeten finden würden, auf dem sich viel Natriumchlorid (Kochsalz) befindet, werden in dem Gesamtspektrum viele Natrium- und Chloridionen zu finden sein. Aber daß diese als Natruimchlorid vorliegen, das muß man aus Erfahrung schätzen, oder, wie die Wissenschaft sagt, annehmen.
Da aber die Physik im ganzen Universum höchstwahrscheinlich überall gleich funktioniert, sind diese Schätzungen eigentlich ziemlich genau, es gibt halt nur eine gewisse Anzahl Möglichkeiten und die Wahrscheinlichste ist oft auch die Richtige.
Hier noch der Wikiartikel zur Spektralanalyse und Spektroskopie:
[url] http://de.wikipedia.org/wiki/Spektralanalyse [/url]
bis denn!
dark knight13