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Eiszeit

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Themenstarter
(@alvaricus)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren
[#1063659816]

Hallo und Sorry wegen der jetzt folgenden Textlänge aber....: Seit etwa zwanzig Jahren fällt uns eine drastische Veränderung in unserem Klimasystem "Erde" auf. Neben der ungewöhnlichen Zunahme der Katastrophen, verzeichnet die Wetterkurve allgemein ansteigende Temperaturen im Wasser und Atmosphärenhaushalt. Was kommt da auf uns zu?
Die Prognosen der Wetterinstitute legen sich nicht wirklich fest. Aber einig sind sie sich in der Tatsache, dass die Tendenz nach oben in der Temepraturkurve anhält. Was bedeutet das?
Es bedeutet, dass der Energiegehalt der Atmosphäre und der Meere ansteigt. Was bedeutet das?
Es bedeutet, dass die Atmosphäre mehr Wasser aufnimmt, größere Luftdruckunterschiede möglich sind; und bedeutet das die Motoren im thermischen Wasserkreislaufsystem mit einer größeren Umwälzung bzw. einer größeren Geschwindigkeit laufen. Was bedeutet das wieder? Mehr Wasser in der Atmosphäre bedeutet, gleich einer Schwitzkastenwirkung, geringere Temperaturunterschiede in den Jahreszeiten und in der Nord-Süd-Ausrichtung sowie ein größeres Potential an Niederschlägen deutlich über der Norm nach längeren Trockenperioden. Größere Luftdruckunterschiede bedeuten ein größeres Potential an konstanten Systemen, (= lange Trockenphase und lange Regenphase). Die geringeren, jetzt größere Luftdrucksysteme, verringern nicht nur die Wetterwechselhaftigkeit sondern erlauben Umstände, die zu Dürre oder Regenkatastrophen führen können, weil die Barrierenwirkung der Systeme selbst eine geänderte Zugrichtung erfahren kann. Wenn die Strömungsmotoren mit einer größeren Umwälzung bzw. mit einer größeren Geschwindigkeit laufen, dann dehnen diese ihren Wirkungskreis weiter aus. Das bedeutet, dass sie ihren Antrieb ad Absurdum führen. Der Golfstrom, als Umwälzmotor abhängig von den Süsswassern der schmelzenden Arktisgefilde, verliert seine Umwälzposition durch die größere transportierte Menge an warmen Salzwassern zugunsten einer nördlicheren Position. Das führt zu einer weiteren Ausdehnung nach Norden und zu einer weiteren Abschmelzung im Polargebiet. Die völlige Eisfreiheit des Nordpols stünde demnach uns bald bevor. Fehlen dann die abgeschmolzenen Süßwasserschichten kann das schwerere Salzwasser nicht mehr unter die Süsswasser abkippen und der Strom bleibt aus. Denn er kommt zwar aus dem Süden aber wird durch den Motor im Norden gezogen. Spinnen wir diesen Umstand einmal weiter und berücksichtigen die anderen Faktoren gleichwertig:  Das Ausbleiben des Golfstromes hätte eine neue Kältetzeit für Westeuropa als Folge. Reicht die Tendenzwirkung der Erwärmung aus, um diese Umstände zu bremsen und fällt dadurch nicht ausgleichend der Energiehaushalt unseres Wettersystems Erde? Ja sie mildert und gleichzeitig wird die durchschnittliche Temperatur auf unserer Erde gesenkt. Doch dieser Umstand fördert ebenso eine Entwicklung in ein Zweiwettersystem. Hop oder Flop mit ungemütlichsten Randbereichen. Durch den gestiegenen Energiehaushalt lässt sich der Wärmetopf nicht mehr einfach abkühlen und bewahrt stoisch seine Existenz in der tropisch und subtropischen Zone. Die warmgemäßigten Zonen werden zum Spielball der kraftstrotzenden Wasserkesselsysteme der Tropen und Subtropen und der neuen Eiswüsten des Nordens, die mit kalten Stürmen einer neuen Art die Angriffe der feuchten Warmluft aus dem Süden zurückschlagen. Die Stürme bekämen eine neue Dimension und wären Teilhaber an der Existenzvernichtung einer europäischen Landwirtschaft. Island und Norwegen bekämen einen neuen Eispanzer und winterliche Sommer, während sich Deutschland und Frankreich gegen ein regenreiches und orkanwütiges kühleres Klima zu bewehren hätten. Spanien wird zum Regenloch mit einer Schneekatastrophe nach der anderen im Winter. In Südeuropa geben sich schwüle kurze Sommerabschnitte immer häufiger den einbrechenden Strumregenfronten aus dem Nordwesten geschlagen und die nördliche Sahara wird wieder grün. Die tropische Wetterküche bringt infernale Gewitterregengüsse zum Vorschein und produziert eine eigene neue Stabilität die langsam aber sicher sich nach Norden hin ausweitet. Diese Ausbreitung schwächt sich durch die größere Glockencharakteristik und fällt in sich Zusammen. Die Wüsten entstehen wieder und im Norden entwickelt sich nach anfänglichem hin und her eine neue Eiszeit. Wieviel Zeit bleibt dem Golfstrom noch und wie relevant ist sein Zusammenbrechen für das vorgenannte Szenario? Nicht mehr viel. Seine Drift als Motorenstandorterkennung erhält einen immer nördlicheren Auslaufpunkt. Dort sind die zu erwartenden Süsswasserniederschläge geringer und die die Schmelzwassermenge ist eigentlich je nördlicher je geringer. Doch Dank der unendlichen Landmassen Russlands und Kanadas gibt es trotz nördlicherer Position ein Remis. Wandert der Motor jedoch weiter in Richtung Norden wird der Süsswasseranteil immer geringer bis er an einem Punkt angekommen zusammenbricht. Hier vergleiche man die chronologischen Ausdehnungsdaten des Golfstromes- so kommt man auf ein Ergebnis welches heißt:   in ca 10 Jahren! Und relevant ist der Golfstrom auf jeden Fall. Bricht er zusammen, sind andere längst zusammengebrochen. Die Systematik liegt in der Ausrichtung zu den Polen hin. Da sind mehrere Ströme gleichzeitig betroffen.
Prost!


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