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Die Pyramiden von Ägypten

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(@azatoth)
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Der Pyramidenbau kann eigentlich nur auf eine Zivilisation zurückgeführt werden, welcher unserer heutigen überlegen war und aus was für Gründen auch immer untergegangen ist.

Das ist ein entscheidener Satz, den man aber richtig interpretieren muss.

Gewiss waren die Zivilisation uns nicht technisch überlegen. Aber sie waren deutlich motivierter als wir heute und verstanden es besser die Resourcen zu nutzen.
So leistungsfähig wir auch heute sind, könnten wir doch noch um ein vielfaches leistungsfähiger sein, wenn nicht gewisse Interessen sich im Weg stehen würden.
In der damaligen Zeit war der Antrieb aber nicht materialistisch begründet, sondern durch den Glauben an die Götter und das Weiterleben nach dem Tode.

Sämtliche Energie wurde darauf verwendet den Göttern zu gefallen und dem Tode zu entrinnen.

Irgendwann, wahrscheinlich durch den Hellenismus und die Philosophie griechischer Gelehrter ging dieser Glaube aber verloren, und so kehrte mit einem vermeintlichen Wissen über das endgültige Sterben auch eine gewisse Hoffnungslosigkeit ein.

Eine interessante Aussage macht der Schreiber des biblischen Hebräerbriefes. Er behauptet, dass der Teufel die Macht des Todes hätte. Er sagt damit nicht, dass der Teufel die Macht zu töten hätte, sondern mit der selben Macht wirkt, die auch der Tod hat, das ist die Angst vor dem Sterben. Weiterhin schreibt er, dass die Menschen eben durch diese Todesfurcht in die Knechtschaft der Sünde verfielen (Hebräer 2,14-15).
Die Ideologie die aus diser Frucht heraus entsteht ist offensichtlich : "Wenn die Toten nicht auferstehen, so «lasset uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!»" (1. Korinther 15,32).

Koste das Leben aus, wo, wie wann immer es geht, egal auf wessen Kosten, das schlimmste was passieren kann ist der Tod, und der kommt so oder so.

Nach diesem Grundsatz leben die meisten Menschen, ob sie es wahr haben wollen oder nicht.

Und bei allem Gutmenschentum und political correctness wird sich die Welt nicht ändern, da von hinten rum der Teufel mit seinen Irrlehren und der Angst des Todes die Menschen beherrscht. Und wer weiss, wer diese Irrlehren verbreitet und aufrecht hält, weiss auch wer mit dem Teufel gemeint ist.


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(@erutan)
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Gewiss waren die Zivilisation uns nicht technisch überlegen.

Das kann man so nicht sagen. Nach meinem Dafürhalten waren sie...hmmm...anders entwickelt. Sie haben wahrscheinlich nie das entwickelt was wir heute Computer nennen und eine Schlagbohrmaschine kannten sie womöglich auch nicht.

Doch ich bin mir sicher, daß sie insgesamt uns weit voraus waren. Ihre Technologie und ihr Wissen war meiner Ansicht nach wesentlich...hmmm...universeller und allgemeiner einsetzbar, als es bei uns der Fall ist.

Ich glaube aber auch, daß nicht alle Menschen gleichermaßen an diesem Wissen teilhaben konnten. Was das anbelangt, sind wir den Antiken vielleicht einen kleinen (aber wirklich nur einen kleinen) Schritt voraus.


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Beiträge: 569
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(@azatoth)
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Ihre Fähigkeiten waren auf Baukunst, Handwerk und wohl auch Logistik und Handel optimiert. Brot und Spiele, also sinnloser Zeitvertreib wird wohl weitestgehend unbekannt gewesen sein.

Sicher wird nicht jeder Mensch alles wissen gehabt haben, aber das ist auch heute nicht unbedingt so, obwohl fast alles jedem offen steht. Ob das im Endeffekt für ein bestimmtes Vorhaben nützlich ist, sei dahin gestellt. Denn es nützt ja nichts, wenn man tausende Mitarbeiter hat, die von allem ein bisschen, aber nichts richtig können, und ihre Zeit, statt für das eigentliche Vorhaben, nur für praktische und theoretische Nebensächlichkeiten verplempern, auch wenn diese ansich vielleicht auf deutlich höherem Niveau liegen mögen, als ihre ihnen zugewiesene Aufgabe.

Auch wenn der Job einer Putzfrau vielleicht heute als niedere Tätigkeit angesehen wird, so ist dies ein extrem wichtiger Job. Würde sich niemand mehr dazu herab lassen, würde der Arbeitsplatz in kürzester Zeit im Chaos und Dreck versinken.


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Beiträge: 2134
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(@erutan)
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Ihre Fähigkeiten waren auf Baukunst, Handwerk und wohl auch Logistik und Handel optimiert

Nein, das sehe ich nicht so. Ich denke, daß es umfassendes Wissen ebenso in Heilkunde, Mathematik, Physik und Astronomie gab. Und das wäre der Schlüssel für so manch genilae Erfindung, die heute verschüttet ist.


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Beiträge: 569
Registered
(@azatoth)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

OK, Mathematik und Physik kann man wohl nicht abstreiten, aber das zähle ich auch noch zu Baukunst und Handwerk dazu, weil man ohne Mathe und Physik da nicht auskommt. Astronomie würd ich nur eingeschrenkt gelten lassen und es auf Himmelsmechanik beschränken. Was Heilkunst betrifft war aber extrem viel Scharlatarnerie dabei, was der Papyrus Ebers beweist.


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