Die Pyramiden von Ä...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Die Pyramiden von Ägypten

10 Beiträge
5 Benutzer
0 Reactions
2,255 Ansichten
Beiträge: 13
Registered
Themenstarter
(@skarabaeus-2)
Active Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren
[#1320772459]

Was glaubt ihr, wer hat die Pyramiden von Gizeh erbaut?

Im Allgemeinen wird angenommen dass die Pyramiden von Gizeh in die Zeit des Pharao Cheops fallen. Diese Bauwerke sind von ihrer Geometrie und Größe einmalig und werden nur zu Recht als Weltwunder bezeichnet. Dies bezieht sich allerdings nur auf das Gizeh-Plateau denn diese Pyramiden unterscheiden sich gewaltig von den zig anderen „pyramidenartigen Bauwerken“ welche in Ägypten zu finden sind.

In unserer heutigen modernen Zeit ist man nach wie vor nicht in der Lage mit hundertprozentiger Sicherheit zu sagen, so und nicht anders kann dieser Bau funktionieren. Unzählige Erklärungsversuche scheiterten aus Zeitgründen wenn man annimmt dass die Cheops Pyramide in 20 bis 30 Jahren erbaut wurden sein soll.

Der einzige umstrittene Beleg soll eine gemalte Cartusche sein, welche Cheops zugeschrieben wird und in einer der Entlastungskammern über der Königskammer gefunden wurde. Auffallend ist die exakte Bauweise wo keine Korrektur erkennbar ist.

Bei aller Wertschätzung anderer Bauleistungen wie den Tempelbauten, welche ja noch zu erklären sind,  kann ich mich meiner Zweifel nicht erwehren ob alles so stimmt wie man es in den Büchern vermittelt bekommt. Dass es Menschen waren welche die Pyramiden erschufen steht außer Frage, nur nicht wer und in welcher Zeit.  ::)


9 Antworten
Beiträge: 521
Registered
(@condor-2)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

Schau dir die Däniken Videos über die Pyramiden an. Nach alter Überlieferung die in einer arabischen "Bibel" steht hätte Saurid,
ein Mensch, den Auftrag von den Göttern bekommen den Bau der Pyramiden von Gizeh zu leiten. Saurid war so wie ich Däniken
verstanden habe, der intelligenteste unter den Menschen die die Götter unterrichtet haben.

Welche Außerirdischen das waren, ob Echsenaliens oder was anderes kann ich nicht sagen.
Ich kann nur soviel sagen das ich in einer Doku über Pyramiden erwähnt wurde, das Kairo = Mars bedeutet, und Gizeh = Grenze.

Die Pyramiden hatten mehrere Funktionen: Sie funktionierten als Wasserwerk ebenso gut wie als Markierungspunkte,
es heißt auch das die Pyramiden eine Art Energiezapfsäule für Raumschiffe waren, so ähnlich hatte ich das in einer
Doku verstanden und die Pyramiden hätten damals im Orbit auf der Erde gefunkelt wie Sterne, weil ihre Flächen
nicht stufenförmig sondern durch Granitplatten,
spiegelglatt gewesen waren.

Ich weiss auch nur soviel wie Informationen über Pyramiden auf der Welt kursieren. Es gibt aber sicher
noch viel mehr darüber was wie nicht wissen.

Wenn ich die Links dazu finde poste ich sie einfach hier rein.


Antwort
Beiträge: 58
Registered
(@quergeist-2)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

ist schon verdammt interessant das thema

und es geht noch weiter nicht nur die leute in ägypten sonder auch maya uvm. hatten himmliche lehrmeister

erbaut haben das menschen nach meiner auffassung jedenfalls nicht  😉

mfg

quergeist


Antwort
Beiträge: 569
Registered
(@azatoth)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

Im Vorfeld erst mal sorry, dass der Text jetzt so brutal lang geworden ist. Hatte echt gedacht das geht schneller. Dabei ist das noch eine Kurzfassung  ;D
Naja, bei Bedarf vielleicht mehr...

Ich kann nur soviel sagen das ich in einer Doku über Pyramiden erwähnt wurde, das Kairo = Mars bedeutet, und Gizeh = Grenze

Kairo ist ein alternativer Name für das ebenfalls arabische Misr. Die Araber haben Misr vom hebräischen Mitzraim übernommen, der einer der Söhne Hams war der nach der Flut im Gebiet des heutigen Ägyptens siedelte und auch der Namensgeber des Landes war, denn die griechen Übersetzten das Land Mitzraims als Aigyptos (was verwandt mit dem Wort für Geier ist).
Das hebräische Wort für Mitzraim, welches aus den Buchstam M-tz-r besteht, bedeutet auf deutsch Bedrängnis, das -im am Ende ist entsprechend entweder plural maskulinum oder grammatisches Kollektivum, da man Bedrängnis nicht unbedingt noch verpluralisieren muss, so wie z.b. die Wörter Reichtum oder Geäst.

Was Gizeh angeht, habe ich keine Quelle gefunden die den Namen mit Grenze angibt, aber das wäre interessant, dazu

[i][color=#993300]Jesaja 19, 19 : An jenem Tage wird inmitten des Landes Ägypten ein Altar dem Jehova geweiht sein, und eine Denksäule nahe an seiner Grenze dem Jehova[/color][/i]

Das Wort Pyramide ist griechisch und bedeutet so viel wie Feuerstätte oder Feueraltar.
Jesaja amtiert noch vor der Zeit der babylonischen und der persischen Herrschaft, aber er sagt voraus, dass Ägypten von einem grausamen König regiert werden wird, den Gott über sie bringen wird (Jesaja 19,4). Weiterhin sagt er (Vers 18) : [color=#993300]"An jenem Tage werden fünf Städte im Lande Ägypten sein, welche die Sprache Kanaans reden..."[/color]
Das lässt nur den Schluss zu, dass Jesaja nicht die Zeit vor dem babylonischen Weltreich meinen kann, denn zuvor sprach man dort keinen 5 kanaanitischen Sprachen.  Dies kam erst mit der Weltherrschaft der Babylonier, welche die eroberten Völker aus ihrer Heimat deportierten und im ganzen Reich verstreut ansiedelten, was als politische Taktik zu sehen ist.
Zwar wissen moderne Historiker nichts von einer Eroberung Gesamtägyptens durch die Babylonier, aber die Bibel redet davon eindeutig in :

[color=#993300][i]2.Könige 24:7 Aber der König von Ägypten zog nicht mehr aus seinem Lande; denn der König von Babel hatte alles eingenommen, was dem König von Ägypten gehörte, vom Bache Ägyptens bis an den Euphratstrom. [/i][/color]

Möglich ist aber auch, dass Jesaja die Herrschaft des babylonischen und persischen Reiches als eine Einheit betrachtet, da nach der Bibel beide sowieso gleichen oder fast gleichen Ursprungs sind, aber auch die moderne Geschichtsschreibung weiss davon, dass schon lange vor der persischen Übernahme, es bereits ausgiebige politische Beziehungen zwischen diesen Reichen gab, woraus ja wiederum die Konflikte entstanden die überhaupt zu dem Krieg und der Übernahme führten.

Weiterhin sagt Jesaja, dass die Ägypter während oder nach der Zeit des Baus besagten Altars wegen ihrer Bedrückung zu Gott schreien werden, und Gott ihnen daraufhin einen Retter senden wird, weil er sie erhört.
Historisch gesehen kann dieser Retter niemals aus dem persischen Reich gekommen sein, weil es erst Alexander der Große war, der, als er in Ägypten einzog, als Retter gefeiert wurde.

Nach Jesaja könnte der Retter Ägyptens also Alexander gewesen sein, was auch im Buch Daniel 10 bestätigt würde.
Dort hatte Daniel eine Vision von einem Mann dessen Anblick von leuchtendem Erz war. Dieser sagte zu Daniel, dass er ausziehen werde um mit dem König von Persien zu streiten, und ihm dabei niemand ausser ein gewisser Fürst Michael zur Hilfe kam. Er sagt, dass diese Vision noch in ferner Zeit liegt.
Dann wiederholt er noch einmal, dass er mit dem persischen König streiten wird, und dann der Fürst von Griechenland kommt. Besagter Michael würde im Kampf gegen die Perser beistehen, und er wird gleichzeitig auch "euer Fürst" genannt. Dieses "euer Fürst" kann vieles meinen, aber offensichtlich ist, dass es Daniel und damit auch sein Volk mit einschließt.
Und es gibt nur einen einzigen Menschen der gleichzeitig als Fürst über Israel galt, und gegen die Perser kämpfte. Alexander der Große muss also Michael sein und mit dem kommenden Griechenfürst, was nicht als getrennt von Michael betrachtet werden darf, ist nur gemeint, dass die Griechen im Begriff waren gegen Persien vorzugehen, was ja schon lange vor Alexander der Fall war und Alexander nur das vollendete was seine Vorfahren begonnen haben.

Nach alter Überlieferung die in einer arabischen "Bibel" steht hätte Saurid,
ein Mensch, den Auftrag von den Göttern bekommen den Bau der Pyramiden von Gizeh zu leiten.

Die Überlieferung über die Person Saurid ist nicht arabischen Ursprungs, sondern koptisch.

Als Kopten werden die Ägypter der Antike und Spätantike bezeichnet, die keinen ursprünglich ägyptischen Hintergrund mehr haben, sondern aus einer vermischten Kultur Ägyptens, Griechenlands, Roms und zuletzt des Christentums kommen.

Die Vision Alexander des Großen war, die Weltreiche zu vereinen, was sich selbstverständlich auch in der Kultur auswirkte. Hellenistische Gelehrte der Antike fanden im alten ägyptischen Gott Thot eine entsprechendes Gegenstück in der griechischen Mythologie : den Gott Hermes, dessen kennzeichnende Attribute am ehsten Thot entsprechen.

Den Hermes nannten die Kopten später Saurid, als Zeichen ihrer Distanzierung zu den griechischen Göttern.
Ein jüdischer Gelehrter Namens Atarpanus setzte Mose mit Hermes gleich, und machte ihn (Moses) zum Begründer Ägyptens.
Al Makrizi schreibt im Hitat, dass nach einer Legende ein gewisser babylonischer Utarid nach Ägypten ging und dort König wurde.
Der Zusammenhang ist klar : Utarid, so hieß der Planet Merkur bei den Babyloniern. Und Hermes hieß der Planet bei den Griechen.
Der Name Hermes basiert auf dem Wort AirO, dessen Hauptbedeutung so viel wie "hochheben" bedeutet. Genauer kommt Hermes von hermenon, das ist ein Verb im perfekt, passiv, akkusativ, singular, masculinum und bedeutet ganz wörtlich "der Hochgehobene".

Mit Mose waren wir eben schon bei der Bibel, und da wir jetzt wissen, was Hermes tatsächlich bedeutet, kommen wir auch wieder dahin zurück.
Dieser Saurid/Hermes soll ja identisch mit Henoch aus der Bibel bzw. Idris im Koran sein. Über Idris sagt der Koran nicht all zu viel, aber es wird erwähnt, dass er erhoben wurde, was mit der Entrückung zu Gott gleich gesetzt wird.

Im Christentum findet man ebenfalls die Entrückung biblischer Personen, und zwar von Henoch und Elia. Elia soll uns jetzt nicht weiter interessieren, der ist ein Fall für sich. Von einer Entrückung Henochs finden wir in der Bibel tatsächlich nichts. Im vorsintflutlichen Bericht, im Geschlechtsregister (1. Mose 5) steht nur, dass Henoch mit Gott wandelte, und dann war er nicht mehr, weil Gott ihn nahm (so wörtlich übersetzt). Der hebräische Ausdruck "ist nicht mehr" für verstorben. In Jeremia 31,15 steht, dass Rahl in Rama (Höhe) ihre Kinder beweint, weil sie nicht mehr sind. Dies ist die Bibelstelle die Matthäus mit dem Kindermord des Herodes prophetisch erfüllt sieht (Matthäus 2,18).
Henoch taucht aber auch noch im NT in Hebräer 11,5 auf, was von den meisten als Bezeugung seiner Entrückung verstanden wird. Tatsächlich steht in den meisten Bibeln auch das Wort entrückt was aber eine eindeutige Falschübersetzung ist. Denn das Wort "metatithemi" bedeutet nichts anderes als begraben. Tithemi von setzen, stellen, legen und meta = inmitten, unter, mit, nach, dahinter. Wie der Vers ja sagt, wurde Henoch nicht gefunden, weil er "gemetatithemit" wurde, weil er in der Erde begraben wurde und ihn dort natürlich keiner suchte.

Obwohl Henoch mit Gott wandelte, lässt er ihn im Vergleich zu seinen damaligen Mitmensch so früh sterben ? Wie passt das ? In Hebräer 11,5 steht ja, damit er den Tod nicht sähe. Hier ist aber gar nicht sein eigener Tod gemeint, sondern der Schreiber des Hebräerbriefs kannte ja das AT und hat mit gerechnet. Henoch ist nach Adam und Abel tatsächlich erst der zweite Mensch in der biblischen Überlieferung, der starb. Abel wurde ermordet, lange bevor Henoch geboren wurde, aber als Adam starb, 930 Jahre nach der Schöpfung, war Henoch 308 Jahre alt. 57 Jahre nach Adam starb Henoch. Nach biblischer Überlieferung ist bis dahin kein anderer Mensch gestorben. Der nächste ist erst Seth, der erst weitere 55 Jahre später, 1042 Jahre nach Adams Erschaffung, starb.

Wenn wir dem biblischen Modell mit den ca. 900 Jahren an menschlicher Lebenserwartung vor der Sintflut konsequent folgen, dann ergibt sich daraus, dass vor dem Ablauf der ersten 900 - 950 Jahre kaum jemand eines natürlichen Todes starb. Da aber mit den nächsten paar Generationen nach Adam die Bevölkerung sich explosionsartig vermehren musste [color=#777777][size=7](selbst bei nur 1-3 % Bevölkerungswachstum pro Jahr wäre die Welt bereits nach weniger als 1000 Jahren reichlich besiedelt, !! rechnet es mal aus !!)[/size][/color] , kam es nach Ablaub dieser Zeit auch entsprechend zu großen Massen(dahin)sterben, die man vorher ja nicht kannte. So verbrachten die Menschen vorher jahrhunderte ohne Tod und auf einmal wurde er alltäglich. Zwar wird es sicher vorher auch schon Morde oder Unfälle gegenben haben, aber trotzdem kann ich mir vorstellen, dass die neue Erkenntis über das unumgängliche Sterben des Menschen, einen großen Schock auslösen musste. Dies wollte Gott dem treuen Henoch vielleicht ersparen. Desweiteren, wäre Henoch wie seine Zeitgenossen ebenfalls an die 1000 Jahre alt geworden, hätte er die Sintflut noch mit erlebt, und damit ebenfalls ein Massensterben, den Tod, den er nicht sah.

3 weitere Bibelstellen stützen diese Interpretation :

[color=#993300][i]2. Könige 22,20 : Darum, siehe, werde ich dich zu deinen Vätern versammeln; und du wirst zu deinen Gräbern versammelt werden in Frieden, und deine Augen sollen all das Unglück nicht ansehen, das ich über diesen Ort bringen werde.[/i]

[i]Jesaja 57,1 : Der Gerechte kommt um, und niemand nimmt es zu Herzen, und die Frommen werden hinweggerafft, ohne daß jemand es beachtet, daß der Gerechte vor dem Unglück hinweggerafft wird.[/i]

[i]Daniel 12,13 : Du aber gehe hin bis zum Ende; und du wirst ruhen, und wirst auferstehen zu deinem Lose am Ende der Tage.[/i][/color]

Interessant ist auch, dass die frühchristlichen Kirchenväter von einer Entrückung Henochs gar nichts zu wissen scheinen. Henoch wird gar nicht erwähnt, obwohl er doch was Besonderes sein müsste. Da er aber wie alle anderen auch starb, ist er eben doch nichts besonderes, jedenfalls nicht besonders genug, ihn extra zu erwähnen.
Selbst aus der Septuaginta und der Vulgata geht keine Entrückung hervor.

Ich bin mir bewusst, dass die meisten hier von der Bibel sowieso nicht viel halten, aber es geht auch nicht um Menschen die an der Bibel zweifeln, sondern um Menschen die zu einer Zeit lebten, die nichts anderes hatten und sich auf nichts anderes beriefen, als Überlieferungen. Die Menschen versuchten die Überlieferungen irgendwie in Einklang zu bringen, und das müssen wir heute wieder versuchen zu entknoten.

Und von dem Glauben an die Überlieferung komme ich gleich zum nächsten Punkt : Die antike Chronologie.

Auch die Chronologie entstand glaubensmotiviert. Auch unsere heutige konventionelle Chronologie entstand aus der Motivation die Überlieferung durch andere Überlieferungen zu stützen. Vor wenigen Jahrhunderten kam die Archäologie als Stützpfeiler hinzu, welche sich aber in neuster Zeit ins Gegenteil verkehrte, und genau das, was sie bestätigen sollte, nun verwirft.

Dabei gibt es aber ein ernsthaftes Problem. Zwar verwirft die Archäologie oberflächlich gesehen die Überlieferung. Da sich die Überlieferung aber chronologisch wie ein unerkannter Parasit im Gedankengebäude verankert hat, haben wir jetzt ein Gebäude das die archäologischen Funde immer noch im seben Zeitrahmen versucht einzuordnen, sich aber krasse Widersprüche ergeben, weil die kulturellen Zuordnungen die aus den archälogischen Schichten gewonnen werden, nicht vernünftig zuzuordnen sind.

Bei den Gelehrten ist es ja so, dass die meistens voneinander abschreiben, sich halt auf Quellen berufen, nur dass die Quellen, tatsächlich ja nur von den aller aller wenigsten auch überprüft werden, nicht überprüft werden kann, sonst müsste jeder der sich damit beschäftigt wieder bei Null anfangen.
Vorwürfe machen sollte man da niemandem, aber man sollte sich dessen bewusst sein.

Ich zitiere Gunnar Heinsohn aus seinem Buch "Die Sumerer gab es nicht" (S. 89-90).


"Die für Ptolemaios II. (285-246) geschriebene Aigyptiaka des Manetho sollen dabei für Ägypten beweisen, dass auch unabhängig von Abraham das hohe Alter der Nilmonarchien durch Dynastien des -3. Jtsd. belegt werden kann. Ist ein solcher Beweis überzeugend anzutreten ? Dafür muss nach der Überlieferung der Quelle gefragt werden. Und diese Nachforschung ergibt, dass eine Abschrift des manethonischen Originaltextes überhaupt nicht existiert. Fragmente finden sich in dem Buch "Gegen Apion" des jüdischen Autors Josephus Flavius (37-100). Bereits Josephus jedoch verwendet einen Manethotext, [color=#333333][size=9] >>[i]der von pro- und antijüdischen Bearbeitern verändert worden war. Besonders ging es dabei um Josephs[/i] [size=7](dem biblischen , Anmerkung von Azatoth)[/size][i] Aufenthalt in Ägypten und um den Auszug ferner veränderten schon früh jüdische Gelehrte (In Alexandria?) besonders die frühen Dynastien, um Menes mit Adam gleichsetzen zu können.[/i]<<[/size][/color] (Fußnote 5, Heinsohn zitiert hier W.Helck)
Schon die bei Josephus vorliegenden Manetho-Fragmente sind also der bibelinternen Zeitrechnung angepasst worden : Von nichtjüdischen und nicht selten zugleich antisemitischen Autoren, die ihre Nation älter als die Juden machen wollten und von jüdischen Autoren, welche die Zeit von Adam bis zu den Patriarchen nicht in einem luftleeren Raum belassen konnten, wenn sie glaubwürdig bleiben wollten. Gerade für die Manipulationen der sog. frühen Dynastienmit dem Ergebnis "veränderter" Jahreszahlen spricht einiges. Ihr bekanntester Herrscher und Erbauer der größten Pyramide, König Cheops aus der 4. manethonischen Dynastie, die heute zwischen -2600 und -2480 angesiedelt ist, wird uns nämlich mit Herodot (-484 - -425) durch einen antiken Historiker bezeugt, der [b]vor[/b] der Kanonisierung des Bibeltextes schreibt und den Namen Abraham ohnehin nicht kennt. Er datiert (Historien II:124) Cheops [b]nach[/b] dem Rhampsinitos, der von heutigen Ägyptologen - auf deren Datierungstechnik unten noch einzugehen ist - als Ramses III. der sog. 20. Dynastie. in den Zeitraum zwischen -1200 und -1085 versetzt wird. [color=#ff0000]Von der Mitte des -3. Jtsd. ist Herodot damit auch nach moderner Ägyptenchronologie mehr als 1000 Jahre entfernt. In Wirklichkeit spricht vieles dafür, dass Cheops mit seiner Dynastie noch jünger zu datieren ist, da er bei Herodot in die entwickelte Eisenzeit (Historien II:125) gehört. Das wirkt ausgesprochen überzeugend, da sonst unverständlich bleiben müsste, wie die großartigen Skulpturen und Pyramidenelemente aus Granit, Basalt, Quarz und Diorit - aus superharten Gesteinen also -, die jetzt mit dem sog. Alten Reich ins -3., d.h. weit vor der Eisenzeit liegende Jahrtausend gelangen, produziert werden konnten.[/color] [color=#ff6600]Heutzutage jedoch gilt Herodot bezüglich des Cheops und seiner Datierung als falschinformiert und die Technik der Skulpturen- und Pyramidenproduktion, die eine große Menge von Eisenwerkzeugen erfordern würde, als Geheimnisvoll.[/color]

Ich denke die von mir rot markierten Zeilen sprechen für sich.


Antwort
Beiträge: 13
Registered
Themenstarter
(@skarabaeus-2)
Active Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

hatten himmliche lehrmeistererbaut haben das menschen nach meiner auffassung jedenfalls nicht 

Also einen EvD lasse ich für meinen Teil außen vor. Seine Theorien konnte er in den Siebzigern und Achtzigern des vorigen Jahrhunderts noch an den Mann bringen, aber heute doch nicht mehr.

Das Thema „Alien“ ist ein sehr brisantes und nicht zu beweisen. Wo sollen denn diese Wesen hergekommen sein. Wenn jemals welche auf der Erde gewesen wären dann müsste man noch Relikte davon finden, denn das Material ihrer Raumschiffe dürfte unverrottbar gewesen sein.

Wenn jemand von einem anderen Sternensystem zu unserem unterwegs war, dann waren diese mit keinem Raumschiff, sondern mit einem Ökosystem, wo mehrere Generationen von Alien darin gelebt haben, unterwegs. Denkt man nur an die gigantischen Entfernungen welche überwunden werden mussten.

Diese Individuen müssten ja ähnlich ausgesehen haben um sich mit den Menschen in Augenhöhe zu unterhalten. Um ein dem Menschen ähnliches Wesen zu erschaffen müssten auf dem fremden Planeten die gleichen Bedingungen geherrscht haben wie auf unserer Erde! Zum anderen müsste das Zeitfenster stimmen um sich nicht mit einem Dino unterhalten zu müssen und und und.

Dieses Puzzle geht nicht auf. Also vergessen wir unsere viel geliebten Aliens. Man kann getrost davon ausgehen das der Mensch als Individuum allein im Kosmos ist.

Der Pyramidenbau kann eigentlich nur auf eine Zivilisation zurückgeführt werden, welcher unserer heutigen überlegen war und aus was für Gründen auch immer untergegangen ist. Die Pyramiden von Gizeh sind wahrscheinlich die Überreste dieser Hochzivilisation und werden wohl immer ein Mythos bleiben.   >:(


Antwort
Seite 1 / 2
Teilen: