Aufruf zu einem grenzwissenschaftlichen Experiment!
Die folgende Geschichte dürfte jeden halbwegs an Grenzwissenschaften
interessierten bekannt sein:
Der Fall Aberfan
1966, Wales, Groß Britannien. Der Monat Oktober war extrem verregnet. Eine
Kohlenabraumhalde am Rande des Dorfes Aberfan war völlig durchgenässt. Am
21. Oktober 1966 rutschte sie von einem Berghang ab, und erfasste Teile des
Dorfes, darunter eine Schule. Es gab 144 Todesopfer, darunter 120
Schulkinder. Ganz Groß Britannien war geschockt, die Queen besuchte die
Unglücksstelle.
Eine Woche später veranlasste der englische Psychiater J.C.Baker einen
Aufruf in einer britischen Zeitung, in dem er die Leser bat, etwaige
diesbezügliche Vorausahnungen, Träume etc. mitzuteilen. Später schlossen
sich diesem Aufruf noch andere Zeitungen an.
Es kamen 76 Antworten. Nach einer ersten Durchsicht blieben noch 35
verwertbare Fälle übrig. Bei 19 der 35 Fälle gab es Zeugen oder
Aufzeichnungen in Tagesbüchern oder Traumnotizbüchern.
25 der 35 Fälle waren Träume. Bei 34 der 35 Fälle ließ sich feststellen, wie
lange vor dem Unglück die Ahnungen oder Träume eintraten.
11 ein Tag oder weniger vorher
11 mehr als ein Tag bis eine Woche
7 mehr als eine Woche bis ein Monat
5 mehr als ein Monat
Die frühste Vorausschau trat 10 Monate vor dem Unglück ein
Soweit diese Geschichte. Ich möchte gerne mit Hilfe der Forumsmitglieder
dieses Experiment wiederholen, allerdings in leicht abgewandelter form!
Ich habe mir das so gedacht:
* Unter der obigen Überschrift kann hier jeder seinen Traum
beschreiben.
* Anhand des Datums, an dem dieser Traum hier im Forum eingestellt
worden ist und dann des Datums, an dem das Ereignis eintritt, kann man dann
erkennen, wie viele tage vorher der "vorraustraum" war.
* Es sollen hier nur träume reingestellt werden, die nachprüfbare
allgemeine Ereignisse betreffen, also Naturkatastrophen, politische oder
gesellschaftliche Ereignisse und/oder flugzeug- oder Schiffskatastrophen.
Dazu noch eine persönliche Anmerkung von mir: Vorrausträumen kann man
lernen!
1. Jeden Abend mit dem Gedanken einschlafen, dass man träumen will und
sich auch daran erinnern will.
2. Jeden morgen das geträumte in Stichworten (zahlen, Namen, Länder)
aufschreiben.
3. Sollte man nachts durch einen besonders intensiven Traum erwachen,
sofort in Stichworten aufschreiben.
4. Mit der zeit wird man merken, dass man immer besser und "geübter"
träumt!
Und noch eines: es macht nichts, wenn hier einige einen in teilen gleichen
oder ähnlichen Traum beschreiben, denn je mehr so ein Ereignis geträumt
wird, desto genauer lässt es sich nachprüfen...
Also, los geht's...
Hat sich wer auf die heutigen Lotto-Zahlen spezialisiert?
Wenn ja bitte eine PM zum abgleichen der Zahlen und Quersummen ;D ;D
Spass beiseite. Ich denke so geht das nicht, das ist zu allgemein gehalten.
Träumen tut mann eh jede Nacht nur weis mann früh sehr selten was es war. Und wenn ich mal intensiv träume ist es bisher immer Scheiss gewesen ohne irgend einen Zusammenhang der mich weiterbrachte.
@needlemaster:
lottozahlen funktionieren nicht!
halte dich an meine anweisungen, so mit aufschreiben und so, du wirst sehen, dass du immer weniger "scheiss" träumst
also bei mir ist es auch eher so, dass ich nur selten und wenn, dann nur total wirres zeug träume.
kann sein, dass ich träume, jedoch kann ich mich nur äußerst selten daran erinnern.
Segetus ich wache Nachts nicht auf wegen eines Traumes, höchstens wenn ich abends einen zuviel gebietscht habe wach ich manchmal auf weil ich durst hab oder mal auf den Topf muss.
Laut meiner Frau träume ich sehr viel weil ich immer im Schlaf rede, leider meist recht unverständlich ;D
Aber sonst hab ich nen extrem tiefen Schlaf. Nichtmal 2 (!!) Radiowecker mit ihrem penetranten Piepton welche genau neben meinem Kopf stehen können mich wecken, selbst wenn sie ne Stunde oder 2 vor sich hin dröhnen.
Bin also der denkbar schlechteste Probant für derart Experimente.