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[Geschlossen] Neuschwabenland demontiert?

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(@1000schoen)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren
[#1175778616]

Gruess Gott Zusammen,

Mein Name ist 1000schoen, meines Zeichens 1000ster registrierter Benutzer in diesem Forum (Zak - kriege ich dafuer vielleicht einen Preis...?).

Bin gerade ueber folgenden Artikel gestossen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,475772,00.html
Im wesentlichen wird NSL von vorne bis hinten auseinander genommen.
Irgendwelche Ansichten zu diesem Thema oder uebersieht der Artikel irgendwas?
Gruss,
1000s


47 Antworten
Beiträge: 1710
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(@uranus32)
Noble Member
Beigetreten: Vor 23 Jahren

Es ist ein nur Versuch NSL auseinander zu nehmen! Und es ist ganz und gar nicht nicht überzeugend gemacht worden.

Nicht nur wegen ihrer knappen Treibstoffvorräte hätten die Boote wohl kaum vor ihrer Kapitulation Ladung oder Passagiere im Königin-Maud-Land absetzen können, wie die Verschwörungstheoretiker behaupten.

Hier scheint sich ja jemand sehr gut über die Treibstoffvorräte deutscher U-Bootstützpunkte auszukennen!?!  >:( Bitte, im Frühjahr 1945 sind noch etliche U-Boote Feindeinsätze gefahren.

"Diese Leute vergessen auch einfach, dass es im Sommer im tiefen Süden eisig und völlig finster ist", sagt Summerhayes. Schon meterdickes Meereis hätte die U-Boote daran gehindert, an der vermeintlichen Basis aufzutauchen.

Das gilt natürlich nicht für unterirdische U-Boot-Basen im Fels!

Doch die angebliche Niederlage der Briten gegen die deutschen Eiskrieger ist ein wichtiges Element der Legende, denn damit wird die nächste Eskalationsstufe erklärt: Die US-amerikanische Operation "Highjump" (Winter 1946/1947) habe tatsächlich dazu gedient, den Restnazis in ihrem Refugium den Garaus zu machen. Dieses Manöver mit rund 4700 Soldaten, 33 Flugzeugen und 13 Schiffen sei die größte Militäroperation gewesen, die je auf dem Südkontinent stattgefunden habe. "Die Amerikaner zeigten aber gar kein Interesse am Königin-Maud-Land", fassen Summerhayes und Beeching zusammen

Gut möglich das die USA kein Interesse am "Königin-Maud-Land" hatten. Nur was tut das kaum was zur Sache. Es geht hier um Deutschen und deren Stützpunkt dort. Man wollte sich schlicht und einfach ein Überblick darüber verschaffen was sie dort geschaffen haben; und sicherlich auch wenn möglich einzugreifen.

Aus einer Äußerung des "Highjump"-Kommandanten Richard Byrd strickten Verschwörungstheoretiker gar die Mär, in der Antarktis hätten die Nazis in alter Geheimwaffen-Manier fliegende Untertassen gebaut. Das Byrd zugeschriebene Zitat aus der chilenischen Zeitung "El Mercurio" wurde indes schlicht fehlerhaft ins Englische übersetzt. Wie die Autoren der "Polar Record"-Studie nachweisen, sprach Byrd nicht von Nazi-Ufos, sondern von einer möglichen "Invasion feindlicher Flugzeuge aus Richtung der Polarregion" - womit er freilich die Sowjets meinte.

Ahja klar, die Sowjets meinte er; alles nur Übersetzungsfehler...  ::) 😕  

Wenn aber 4 Flugzeuge dort spurlos verschwunden sind und man 9 andere Flugzeuge noch zurücklassen mußte, deutet das schon auf ernsthafte Probleme hin. Und das er die Sowjets unmöglich gemeint haben kann, ist jedem klar der sich mit der Thematik intensiv auseinander gesetzt hat.
Und warum bezieht man sich auf eine Studie und sonstiges Machwerk irgendwelcher Experten ohne auch nur einen Quellennachweis!? Ich habe keine Link oder ähnliches gefunden.

Mit den bizarren Vorstellungen von "Neuberchtesgaden" kann das natürlich nicht mithalten. "Ob unser Artikel diese Legenden aufhalten wird? Eher nicht", glaubt Polarfoscher Summerhayes. "Einen wahrhaft Überzeugten schreckt so schnell nichts ab."

Dieser Satz durfte ja nicht fehlen. Wenn man nichts in der Hand für eine glaubwürdige Entkräftung hat, muß man es halt mit dubiosen Methoden probieren und verbal nachtreten.


Beiträge: 6
Registered
Themenstarter
(@1000schoen)
Active Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren

[left]Hallo,

Die unzureichende Reichweite und der Eismantel sind mir auch ziemlich aufgestossen. Beides Probleme, die man umgehen oder loesen kann.
Gruss,
1000s[/left]


Beiträge: 1710
Registered
(@uranus32)
Noble Member
Beigetreten: Vor 23 Jahren

Worauf beziehst Du das?  😕


Beiträge: 292
Registered
(@thargo)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren

Da mag einer demontieren wie er möchte...

Bereits beim kurzen Überfliegen des Artikels merkt man jedoch recht schnell, daß Herr Schmitt hierbei nur auf schnelle, gedankenlose Effekthascherei aus ist, da ihm jegliches Hintergrundwissen ganz offensichtlich fehlt.

Oder rein journalistisch gesehen: Schlampig recherchiert hat.

Es mag ja sein, daß sich in all den Jahren vielerlei abstruse Legenden um die sogenannte  "Absetzbewegung" der letzten Kriegsjahre gebildet haben, und manch rechtsorientierter Fanatiker spinnt sich gar ein neues "Reich" samt unsterblichen Führer zusammen.

Schuld daran sind zu einem nicht geringen Teil die Geschichtsfälschungen unserer lieben Besatzer.

Befaßt man sich nämlich etwas eingehender mit dem ( unliebsamen ) Thema, kommt so manche ( allzeit geleugnete ) Tatsache ans Licht.

Bereits lange vor Kriegsbeginn schuf man unzählige Geheimbasen überall auf der Welt, u.a. Nordpolarregion, Afrika, Argentinien, Antarktis.
Da ging es im Falle der Antarktis bestimmt nicht blos um Walfang! Hierbei standen ganz andere Parameter zur Debatte - nämlich die Ausbeutung von Rohstoffen, z.B. Uran.
UND es war im Falle eines verlorenen Krieges die Evakuierung mehrerer hunderttausend Personen (!), vordringlich Wissenschaftler,einschließlich benötigtem Equipment, sowie ALLER wichtigen (geheimen) Technologien geplant, damit diese nicht in Feindeshand fielen.
Das Schiff SCHWABENLAND pendelte jahrelang zwischen Bremen und Antarktis hin und her, um Ausrüstungsgegenstände und ganze Bergbauanlagen dorthin zu befördern. Dazu gehörten auch Gleisanlagen sowie eine riesige Fräse.
Man sollte also meinen, daß dort etwas Bedeutendes vor sich ging...
Zu Kriegsende stellte man dann auch fest, daß z.B. ganze U-Boot Flotillen ( hauptsächlich neuere Baureihen ) ganz einfach "fehlten", d.h. nicht vom Feind aufgebracht worden waren.
Man wußte auch über dem sogenannten "Rattenpfad" bescheid - der Fluchtweg über Spanien nach Argentinien und noch weiter nach Süden!
Desweiteren wurden noch lange nach Kriegsende deutsche U-Boot Aktivitäten registriert, z.B. 1946, Argentinien; 1957 ( !! ) Neuseeland und 1972 ( !!! ) Südafrika.

Da mag man sich wohl fragen, wo nur in aller Welt deren Stützpunkt lag... den man einst wohl vergessen hatte zu DEMONTIEREN!

Grüße  

Thargo


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