Finca Winter auf Fu...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Finca Winter auf Fuerteventura

65 Beiträge
14 Benutzer
0 Reactions
16.7 K Ansichten
Beiträge: 221
Registered
Themenstarter
(@discordia)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Ich denke mal, der Apollon meint, daß ein paar zusätzliche Information notwendig sein würden, um in der Villa Dinge zu finden, die über ein altes Haus hinaus gehen.
Darum habe ich ja gefragt, ob uns noch jemand ein paar Tips geben kann, wo und wonach wir suchen sollten.
Vielleicht findet sich ja noch wer, der solche senden kann, geht ja auch über die persönliche Mail.

Zur DO 335, soweit ich weiß, aber meine Erinnerung kann mich täuschen, war das Ding eine tolle Sache mit einem Zug- und einem Schubsystem als Antrieb, Erstflug so Oktober 1943, Produktion so ab Ende 1944, Voll beladen eine Reichweite von rund 1600 km und leer so rund 2000, gebaut haben die aber nicht gerade viele, sicher nicht mehr als 20 bis 25 soweit ich mich erinnern kann und auch nicht mehr als 3 oder 4 Prototypen.
Sollte ich richtig liegen, dann war da noch die DO 535 Jet Weiterentwicklung, aber mehr nicht.
Und nach dem Krieg gab es auch nicht mehr als ein paar, die man sichergestellt hat.
Cooles Ding, schnell, hohe Steigrate und geringe Wendekreise, aber viel zu spät gekommen, um noch was auszurichten.
Gesehen hab ich das Ding nur einmal, in Washington DC, dort ist die als fliegendes Exponat in einem Museum.

OK, ich hab gerade nachgesehen, die war nie im Einsatz, also keine Abschüsse und sichergestellt wurden nur Bauteile für rund 70 Flugzeuge sowie vier Prototypen (flugfähig) und sechs einsitzige zwei Doppelsitzer (Trainer).
Na ja, da bleibt uns ja noch Hoffnung  🙂


Antwort
Beiträge: 221
Registered
Themenstarter
(@discordia)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Sagt mal,

meine Freunde und ich werden voraussichtlich am 3. Oktober auf Gran Canaria unseren Termin mit dem Inhabervertreter der Finca Winter zusammentreffen und die darauffolgenden Tagen unseren Spaß rund um und in der Finca haben.
Aber bislang habe ich noch keinen einzigen Hinweis bekommen, wo wir noch nachsehen sollten.

Wo sind denn nun die vielen Experten hier geblieben?

Bitte Bitte, wir würden gerne noch ein paar Tips haben, denen wir nachgehen könnten ;D

Merci bon


Antwort
Beiträge: 225
Registered
(@apollon)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

lol ,

DAS meinste nicht ernst , oder ?

so ehrlich gesagt verstehe ich deine intension (in diesem Forum) nicht.


Antwort
Beiträge: 221
Registered
Themenstarter
(@discordia)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren

lol ,

DAS meinste nicht ernst , oder ?

so ehrlich gesagt verstehe ich deine intension (in diesem Forum) nicht.

Na na,

einen Versuch war die Sache ja wohl wert.
Aber ich bin schon ein wenig erstaunt, wie wenig Feedback hier kommt, wenigstens ein paar Ideen hätte ich mir, und wenn schon per Personal Message, erwartet.
Aber vielleicht hast ja Du den einen oder anderen Tip?
Viel kostet der Spaß ja nicht und wir haben schon seit längerer Zeit kaum noch eine verrückte Aktion gemacht.
Also, wir werden dennoch ein paar Tage Spaß haben und uns die Finca mal ansehen.
Einen Bericht liefern wir gerne.

An den Bademeister, die Finca kann man um 500.000 EUR haben, da ist aber nur der umzäunte Grund dabei, also nicht mehr als ein paar m².
Ich denke aber, da kann man noch handeln.
Zumindest der unbeschränkte Zugang zu einer Wasserversorgung und der "Hafen", vielleicht auch noch die Wirtschaftsgebäude gegen eine kleinen Aufpreis, sollten noch drinnen sein und ein paar zusätzliche Flächen, die sind sowieso nicht brauchbar.
Aber ich denke, daß die allein Renovierung der Finca wahrscheinlich so ein bis zwei Mio. EUR kosten dürfte.
Ist zwar kein Beinbruch, aber ob das ein so isoliertes Haus auch wirklich wert ist?


Antwort
Beiträge: 221
Registered
Themenstarter
(@discordia)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Tja, das war es dann wohl.

also wir haben, eigentlich fast erwartungsgemäß, leider keine fliegenden Untertassen Marke Hanebu oder sonstwas gefunden, nur ein paar kleine seltsame graue Männchen mit großen Augen und einer starken Sonnenempfindlichkeit.  😮 😮 😮
Nein, im Ernst, die Villa ist baufällig und weist nur ein paar Spuren von früherer Verwendung auf.
Aktuell leben da rund fünf Leute, die tun dies aber nicht ganz legal, mehr auf einer geduldeten Basis.
Das Haus zu renovieren, macht aber nur Sinn wenn man es sehr einsam mag, dürfte wohl mehr als nur 2 mio. EUR kosten, da sind alle Leitungen zu machen, die gesamte Wasserversorgung, eine Zufahrtsstraße, ein Teil der Fassade und alle Inneneinrichtungen.
Dann ist das Wachhaus und die Betonklötze zu entfernen und der Garten in Schuß zu bringen (der braucht dringend eine Wasserversorgung).
Das Dach ist auch nicht mehr brauchbar und dann sollte eigentlich mal auch der gesamte Fußboden erneuert werden.
Natürlich ist da noch keine Einrichtung dabei.
Nicht gerade billig für eine Finca, wir schätzen den Aufwand so auf rund 4 mio. EUR, weil nicht mehr als die Grundmauern verwendbar sind.
Der Großteil des Hauses ist von Besuchern leergeräumt, da haben wohl ein paar NeoNazis nach Reliquien gesucht.
Einen vollständigen Bericht und die Bilder gibt es in ein paar Tagen, wenn wir ein wenig mehr Zeit haben, schließlich muß ich mir mein Leben auch noch mit Arbeit verdienen.
Weder in der Villa selbst, da wurde alles das nur irgendeinen Wert haben könnte schon vor langer Zeit entfernt, noch in dem "Hafen", noch in der Wassersammelhöhle findet sich irgend ein Hinweis auf besondere Technologie.
Im Keller gibt keine Installationen, die noch irgendwie funktionieren würden, noch gibt es dort verschlossene Türen oder Geheimgänge.
Wenn, wir mir von Apollon erzählt, Beamte der deutschen Regierung dort einmal im Jahr einen Auftritt haben, dann vermute ich gehen die dorthin zum Lachen, mehr gibt es da nicht zu tun.
Alles was sich im Keller findet, ist eine Portion Gerümpel, Abfall und alter Geräte, die aus den 20er und 30er Jahren und aus den 70 er Jahren stammen, einen alten Dieselgenerator, einen Trafo, ein paar Überreste von Maschinen, keine besonderen Dinge.
Ach ja Unmengen von gebrauchten Kondomen und Spritzen, die aber im ganzen Haus, da scheint sich seit meinem letzten Aufenthalt nicht viel geändert zu haben 😉
Im Turm findet sich eine Reihe von Leitungen, die zwar ziemlich überdimensioniert sind, wenn das Haus nur beleuchtet werden sollte, aber da kann ja durchaus mal eine Funkstation gewesen sein.
Das angebliche Geheimkämmerchen unter dem Dach ist leer, weist aber eine ganz gute Sammlung an Stromleitungen auf.
Radar wäre eher unwahrscheinlich, einerseits hatten die Nazis sowas nicht und andererseits fehlen dazu die Fundamente für die Antenne.
Sollte die da mal bestanden haben, dann gibt die heute dort nicht mehr.
Was uns aufgefallen ist, ist daß der Generator für die 20er Jahre wohl ein ziemliches Vermögen gekostet haben dürfte und ziemlich hohe Leistung geliefert hat, wie auch der Rest der E-Installation.
War wohl mehr als nur Beleuchtung.
Die gesamte Ausstattung zeugt davon, daß dort jemand vollständig autark sein wollte:
Generator, Wasserversorgung, große Vorratsspeicher, Werkstätte, Unterkünfte, eigene Landwirtschaft, ist alles vorhanden und sieht nach vollständigem Selbsversorger aus.
Im "Hangar" gibt es ein paar Überreste von landwirtschaftlichen Maschinen mit z.T. Elektroantrieb, die sind keine besonderen Geheimnisse, nur klassischer Maschinenbau State-of-the-Art der 30er Jahre.
Diese Geräte dürften z.T. auf Schienen gelaufen sein, die gibt es aber nicht mehr, selbst die Fundamente sind kaum noch vorhanden.
Auch hier, nur Geräte, die in der damligen Zeit eben von fortschrittsgläubigen Menschen gerne verwendet wurden, soferen Geld nicht das Problem war.
Die ehemals bestehenden Wege und Schienen sind heute nur mehr in Ansätzen vorhanden, die dürften nicht sehr dauerhaft gebaut worden sein, bzw. wegen des Altmetalls ausgeschlachtet worden sein.
Wir sind dann auch mit einer Tauchausrüstung in den Wasserstollen getaucht, der endet aber nach ca. 50 Metern in einer kleinen Kaverne ohne weitere Gänge.
Der Stollen dient nur zur Wasserversorgung.
Ein paar Runden über das Gelände haben zwar noch ein paar Stollen am Hang gezeigt, die sind aber ebenfalls nur sehr kurze Stollen zur Wassergewinnung.
Kein Bergwerk oder ähnliches zu finden.
Die ehemaligen Landebahnen sind nicht ganz uninteressant, für einen kleinen Flugplatz dürften die im Originalzustand schon ausgereicht haben.
Die dürften mal so um die 7-800 m lang gewesen sein und waren damit durchaus in der Lage größere Maschinen aufzunehmen, allerdings keine wirlich befestigten Landebahnen, sondern Schotterpisten, und daher für Jets unbrauchbar.
Nicht wegen der Länge, sondern wegen des Schotters, der geht durch die Ansaugkraft in die Triebwerke.
Der Hafen ist der einzig interessante Teil der ganzen Anlage.
Der ist zeimlich tief für einen Fischerhafen und dürfte zumindest bei Flut gute 7-8 Meter Fahrwasser haben, da kann schon auch ein U-Boot einfahren.
Beim Eingang gibt es eine Reihe von Befestigungen, die mit ein wenig Aufwand die Halterungen für ein paar Tarnnetze sein können.
Die Schächte, die vom Hafen nach oben führen sind gebohrte Löcher mit einer Auskleidung aus Beton.
Da sollte schon auch ein Materiallift drinnen Platz haben, oder das dient zur Verteilung von Rauch aus Antrieben.
Fast alle Löcher sind aber weitgehend aufgefüllt und heute nicht mehr funktionsfähig.
Der Hafen kann durchaus, wenn gut getarnt, als Anlaufstelle für U-Boote oder kleine Kurierboote gedient haben.
Meine persönliche Vermutung ist, daß dort wohl U-Boote des Typs XIV, das waren unbewaffnete Versorgungsboote, stationiert waren.
Der Hafen ist tief genug und die Laufzeit zu den Operationsgebieten der deutschen U-Boot Flotte im Atlantik ist relativ gering mit wenig Gefahr.
Außerdem bietet die Finca eine ganz gute Versorgungsbasis für die Operation.
Tauchen im Hafen macht zwar Spaß, ist aber wegen der Strömung nur für geübte Taucher zu empfehlen.
Da liegen zwar ein paar alte Metallteile herum, keine geheimen Höhlen und keine U-Boote zu finden.
Zumindest nicht im Umkreis von ein paar hundert Metern und bis zu einer Tiefe von 80 Metern, aber der wird es zu dunkel und zu kalt für meinen Geschmack.
Ein paar Flüge mit dem Gleitschirm in der Gegend machen zwar auch Spaß, ziemlich starke Thermik in der Gegend, aber außer Mondlandschaft nur Mondlandschaft zu finden.
Ist auch nicht für Anfänger gedacht.
Nachdem wir die vielen tollen Geschichten über Buchautoren mit Paranoia nicht verifizieren konnten, der einzige den wir gefunden haben, ein Type mit dem Namen Gerald Augmann, ein deutscher Althippie (so rund 60 Jahre alt), der in der gegend wohnt und von den Nazitouristen lebt ist nicht wirklich scheu, der ist nur geldgeil, ist wohl nicht viel an den Geschichten dran, die man hier so verbreitet.
Tja das war es dann schon auch.

Fazit: Das Haus ist einer der Wallfahrtsorte für Naziromatiker und für die einheimische Jugend ein Ort für Sex- und Drogenparties.
Gebaut wurde es von jemanden, der seine Ruhe haben wollte und, dem Trend der Zeit entsprechend, autark leben wollte.
Damals gab es so gut wie keine Infrastruktur auf der Insel, daher ist das leicht zu erklären.
Sollte es ein Stützpunkt der Nazis gewesen sein, dann kein sehr großer, weil weder gesichert, noch zur Verteidigung vorbereitet, nur gut getarnt.
Große Flugzeuge wie die Ju 52 oder Aufklärer kann ich mir zwar vorstellen, aber keine Jäger, die waren da draußen auch nicht sehr sinnvoll, dazu ist der Flugplatz auch nicht entsprechend ausgebaut.
Wenn wer die Hütte haben will, die ist um rund 500.000 EUR zu haben, der Eigentümer würde sie lieber heute als morgen verkaufen, dem gehen die Nazitouristen auf den Nerv.
Allerdings hat der neue Eigentümer dann das Problem mit denen am Hals.
So, und wenn ich ein paar Stunden Zeit habe, dann gibt es eine PDF Datei und vielleicht auch eine Website mit den Bildern.

Ach ja, Apollon, weshalb warste denn nicht dabei? Schließlich hast Du ja angeblich alle Informationen, die man braucht, um dort die Geheimnisse zu lüften?
Beinahe hätten wir im St. Catalina auf Dich mit einerm Glas Sekt gewartet.


Antwort
Seite 3 / 13
Teilen: