Expedition zum Nord...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Expedition zum Nordpol

143 Beiträge
38 Benutzer
0 Reactions
35.2 K Ansichten
Beiträge: 1293
Registered
(@arkas-2)
Noble Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

WENN es denn wirklich zum Pol geht, läßt sich das wohl schwer feststellen - es sei denn jemand hat einen Sextanten dabei und weiß damit umzugehen.
Man könnte ja schließlich sonstwo umherschippern - nur auf den Worten der Reiseveranstalter vertrauend  ::)

Also: Zunächst ein Navigations-Ass anheuern!

So ist es, guckst Du da:  😉

sollte auch jemand dabei sein, der gut navigieren kann und sein eigenes Gerät dazu mitbringt. Schließlich weiß man sonst nicht wirklich wo man ist, auf die Schiffsbesatzung kann man sich da wohl nicht wirklich verlassen.


Zum 2. hat es wenig Sinn am Nordpol zu suchen, wenn die beschriebenen Eingänge doch an ganz anderer Stelle zu suchen wären...

Absolut richtig, die Gegend die in Frage kommt ist so riesig, dass man mit dem Kahn wohl mehr als einmal losschippern muss, bis man auch überall nachgesehen hat.

Selbst wenn das Loch ziemlich groß ist und man es grundsätzlich leichter findet, muss man erstmal wohl bis zum Scheitelpunkt der Krümmung (Strecke kann man berechnen, je nach Dicke der Schale) hineinfahren, weil man erst ab da die Innensonne sehen kann, vorher bemerkt man die Krümmung ja nicht, ist ja nicht so, als wäre da plötzlich ein Loch in der Erde, das sieht man wahrscheinlich nicht mal vom Flugzeug aus  (je nach Lochgröße, Schalendicke und Flughöhe, kann man auch berechnen) und man sieht auch nicht plötzlich den Ozean auf der anderen Seite über sich, vielleicht zu weit weg vom Nebel usw. mal abgesehen.
Allein schon die Strecke bis man tatsächlich Gewissheit hat dürfte also ziemlich lang sein, wobei der Atom-Eisbrecher Yamal das bestimmt schaffen würde, nur wäre das eine wesentlich längere Fahrt, als bspw. die Standard-Kreuzfahrt die ich oben verlinkt habe.

Zur Idee Eisbrecher/Nordpol die bzgl. einer Öffnung im Norden wohl die einzig vernünftige ist, empfehle ich die Seite von Rodney Cluff, habs selber noch nicht gelesen, aber der und hat sich zu jedem Problem schon ausreichend Gedanken gemacht, die Expedition ist ja schon durchgeplant.
Mittlerweile wurde ja die "Phoenix Science Foundation" gegründet, die Geld auftreiben soll.
Laut Business-Plan rechnen die mit einem Gesamtaufwand von $ 6.500.000. Die Positionen sind mir zwar nicht alle ganz klar, sie haben jede Menge wissenschaftliche Untersuchungen geplant, die man ja theoretisch weglassen könnte, die sie aber jetzt wohl dazu benutzen Sponsoren anzulocken.
Allein der Eisbrecher für 100 Leute kostet $ 2.000.000. Das entspricht dem normalen Preis für eine Nordpolfahrt mit dem Schiff.

Alles andere sind und bleiben Hirngespinste, zumindest was den Nordpol betrifft, Südpol ist es noch viel schlimmer.


Antwort
Beiträge: 4
Registered
(@jeanny)
New Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren

Sorry kann leider Beiträge nicht löschen ...


Antwort
Beiträge: 1293
Registered
(@arkas-2)
Noble Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

Naja gibt natürlich zwei Möglichkeiten, heimlich oder nicht heimlich.
Bei einem russischen Eisbrecher der von Russland aus losfährt wissen die russischen Behörden natürlich schon vorher Bescheid, aber wenn die einem dann verbieten ein ganz bestimmtes Gebiet anzufahren, hätte man ja schon einen Hinweis, dass man vielleicht das richtige Gebiet ansteuert. Da kann man es dann heimlich versuchen.

Ich glaub nicht, dass die eine Fahrt erst genehmigen und hinterher steht man dann vor einem russischen Kriegsschiff und darf umdrehen, sowas passiert höchstens, wenn man sich nicht vorher bei den Behörden meldet, aber heimlich kann man mit so einem fetten Schiff natürlich sowieso nirgends losfahren, sieht ja jeder.
Ich denke das kann man aber vorher relativ leicht herausfinden, ob man überall hinfahren darf oder eben nicht, Rodney Cluff Co. versuchen es ja ganz offiziell, da scheints bisher keine Probleme zu geben.

Ich würde jedenfalls nicht sicher davon ausgehen, das

Flugzeug ist natürlich was anderes, wenn man einen Flughafen findet auf dem starten kann ohne dass es groß auffällt, kann man das vielleicht geheim halten. Bloß glaub ich, dass das viel gefährlicher ist, dafür aber wohl auch billiger, 2 Millionen Dollores wird das nicht kosten.  🙂


Antwort
Beiträge: 569
Registered
(@ksk-1)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren

Um die Postion zu bestimmen kann man doch einfach ein GPS-Gerät benutzen.
Die spucken vorteilhafterweise und bei ausreichend empfangenen Satelliten auch gleich noch die Höhe mit aus.
Also sobald die Höhe sehr stark abnimmt müsste man sich ja dann theoretisch schon im Inneren der Polöffnung befinden.

Gruß


Antwort
Beiträge: 25
 alp
Registered
(@alp)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren

Wenn dann ohne moderne Hilfsmittel, die ja im Dialog mit irgendwelchen einfach überwachbaren Zentralen stehen. Einfach möglichst unabhängig.


Antwort
Seite 20 / 29
Teilen: