Bosnische Pyramiden...
 
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Bosnische Pyramiden - Reise September 2012

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(@harvester)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren

lohnt es sich vergleiche zu den pyramiden in ägypten anzustellen!? ...oder ähneln sich diese pyramiden lediglich von der äusseren form her?

wie ist die beschaffenheit der tunnelgänge und wie tief gehen die maximal? gibt es sowas wie grabkammern?

greets H.


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Beiträge: 22
Themenstarter
(@net_seeker)
Beigetreten: Vor 15 Jahren

Ich habe mittlerweile ein Buch von Herrn Osmanagich studiert und möchte hier in Kurzform einiges vom Inhalt wiedergeben:

Der Pyramidenkomplex wurde 2005 von Herrn Dr. Semir Osmanagich "entdeckt". Es wurden seither an einer Vielzahl von Stellen Ausgrabungen getätigt, darunter an den Außenseiten der sogenannten Sonnen- und Mondpyramiden. Eine große Anzahl internationaler Wissenschaftler unterstützen das Team um Herrn Osmanagich und der non-Profit Organisation "Foundation: Archaeological Park: Bosnian Pyramid of the Sun".

Unter der Vegetations- und Erddecke (die Pyramiden sind nach Schätzungen ca. 12.000 Jahre alt) befinden sich künstlich geschaffene Deckplatten an der eigentlichen Pyramidenoberfläche, deren Material von mehreren unabhängigen Instituten in Europa analysiert worden sind.

Ploitecnico di Torino (Italien) im September 2009 vom Fuße der nördlichen Seite des Sonnenpyramide
Institute for Materials "Kemal Kapetanovic" in Zenice, Bosnia (2007 und 2008) by Doctor Muhamed Pasic.
Construction Institute of Tuzla (2006) by Dr. Ahmed Imamovic.

Auch Dr. Azra Kurtovic der Universität Sarajevo hat die Betoneigenschaften des Materials bestätigt. - "the samples of sandstone blocks and concrete conglomerate are artificial construction material that had been made by human hands".

Die erste internationale Wissensschaftskonferenz vom 24. - 31. August 2008, abgehalten in Visoko und Sarajevo, mit 55 Experten aus der ganzen Welt, unter anderem

Dr. Nabil Swelim, Ägyptologe und Archäologe, Präsident der Konferenz
Dr. Oleg Khavroshkin, Geophysicist and chairman of the commitee
Dr. Alaa Shaheen, Archäologe und "dean" der archäologischen Fakultät in Kairo
Dr. Hassan El-Saady, Historiker, "dean" der Fakultät der Künste der Uni Alexandria
Dr. Anna Pazdur, Physikerin, Leiter der Labore für Radiokarbonanalyse an der Uni Gliwice, Polen
Dr. Mona Haggag, Archäologin, Alexandria Ägypten
Dr. Ivan Simatovic, kroatien, Chairman im Kommitee
Dr. Mostafa El-Abbadi, Historiker und Archäologe, Alexandira, Ägypten
Chris Norman, Architekt aus England
Dr. Semir Osmanagich, Gründer der Organisation und Vize Präsident der Konferenz

haben damals ein umfangreiches Proposal formuliert, um die Forschungen voranzutreiben.

Es wurde mittels Geo-Radar in die Pyramiden hineinge"leuchtet", und es wurden Kammern und Gänge entdeckt.

Jedes Jahr finden Foschercamps statt, wo die Ausgrabungen vorangetrieben werden und jedesmal etwas neues entdeckt wird. Das alles hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.

Es gibt auch ein "Volunteer"-Programm für Helfer, sie bekommen Unterkunft und evtl. einen Flug gestellt, dafür daß sie mithelfen (Tunnelanlagen weiter freilegen, Ausgrabungen)

Die jährliche Konferenz hier vor Ort wurde gerade abgehalten, als wir noch auf der Anreise waren. Deswegen war Herr Osmanagich wohl auch noch vor Ort.


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Beiträge: 22
Themenstarter
(@net_seeker)
Beigetreten: Vor 15 Jahren

Da es sich bei der bosnischen um eine bergige und hügelige Landschaft handelt, haben die damaligen Erbauer einfach mit dem gebaut, was die Natur hergab. Vorhandene "Berge" wurden in Form gebracht, Tunnel und Gänge wurden angelegt, und das Ganze außen mit einem unserem modernen Beton vergleichbaren Material verkleidet. Es wurden auch die Sandsteinformen entdeckt, in welchen die großen Platten "gegossen" wurden.

Es wurden Terassen angelegt und Plateus vor den Pyramiden an den angrenzenden Berghängen und -rücken. In Gizah, Ägypten wurde alles auf einem flachen Plateu errichtet - hier halt in und mit den Bergen.

Die Tunnelgänge, welche sich bis mehrere Kilometer in und um das Tal erstrecken, wurden teilweise freigelgt. Man fand Spuren jüngerer Kulturen (Neolithicum), welche diese zum Teil wieder verschlossen und ihre Spuren hinterlassen haben (es wurde eine Feuerstelle entdeckt und Holzmaterial, nach der Radiocarbonmethode das Alter bestimmt).

Nachdem man von einer Stelle aus ca. 180 Meter eines Tunnelsystems freigelegt hatte (dauerte mehrere Jahre), stieß man beim weiteren Graben auf unverschlossene Stollenabschnitte, welche sich weitere mehrere hundert Meter in Richtung der Sonnenpyramide erstrecken. Das Ziel ist es, von diesen Abschnitten aus bis unter die Hauptpyramide, die "Sonnen"pyramide vorzustoßen. Zur Zeit schafft man ca. 100 Meter pro Jahr - falls man nicht erneut auf noch freie Abschnitte stößt.

Die von Menschenhand einer sehr alten Kultur erschaffenen Eigenschaft der gesamten archäologischen Fundstätte steht mittlerweile außer Zweifel - zu erdrückend ist die Beweislast der entdeckten Deckplatten, Terassensteine, Tunnelgänge, Megalithen mit Runeninschriften... alles abgesichert durch moderne Verfahren namhafter europäischer Forschungseinrichtungen. Auch Kiel war schon hier.

Natürlich hat der ganze Fund dem ägyptischen Archäologie-Diktator Dr. Zahi Hawass überhaupt nicht geschmeckt. Als ihm die anfängliche Munition, Osmanagich zu stoppen, ausging, berief er schnell eine Konferenz in Ägypten ein, um die Folgen einer Entdeckung Bosnischer Pyramiden auf den Tourismus-Einnahme Faktor für das Land Ägypten zu beziffern. Er entliess auch jeden Wissenschaftler aus seinem Stab, welcher mit Osmanagich zusammenarbeitete - einige haben aber Rückgrat, wie Dr. Nabil Swelim, welcher sich Hawass abgewand und Osmanagich zugewand hat.

Die Forschungen gehen hier fleissig weiter, und die Funde lassen keinen Zweifel mehr, daß sich hier Pyramidenanlagen mit Tunnelgängen befinden.  Zur Zeit kann man hier noch gut rumstromern, der Tourismus-Hype blieb bisher aus. Alle sind sehr freundlich und es geht einfach jeder seiner Tätigkeit nach. Ab und zu kommen mal ein paar Touristen, das wars dann aber auch schon.

Achja, die "Strahlen", über welche im Sein-Artikel berichtet wurde, wurden mittlerweile mit wissenschaftlichen Methoden nachgemessen. Benutzt wurde unter anderem ein Gaussmetar EMF 823 und ein EMF 828. An drei Stellen wurden Anomalien beobachtet, fokussierte elektromagnetische Wellen, welche mit einer Frequenz von 28kHz moduliert sind. Oder gibt es elektromagnetische Wellen mit 28kHz? Keine Ahnung. Die Wellen wurden auf dem Plateu auf der Sonnenpyramide, am Vratnica Tumulus (noch keine Ahnung was das ist) und beim Megalithen im Tunnel gemessen. Mehrfach und unabhängig voneinander.

Dann hat noch Dr. Harry Oldfield mit einer Spezialkamera diese Energiefelder sichtbar gemacht. Sieht lustig aus. Im Verglich zu natürlichen Hügeln ist ein deutlicher Unterschied zu erkennen, wie Straheln vertikal über der Pyramide "stehen". Werd zu Hause evtl. mal was einscannen dazu.

Achja, beim Rumstromern befällt einen schon manchmal so ein mulmiges Gefühl, wenn man berücksichtigt, daß hier vor weniger als 15 Jahren zig-tausend Minen im ganzen Land, im Bosnien-Krieg verteilt worden sind. Wir halten uns auf den ausgetreten Wegen und Pfaden.

Nochmal zu den Tunneln: hier wurden in Konglomerat-Material hinein Gänge gegraben, von den Erbauern selber. Konglomerat-Material ist meines Wissens ein Gemisch aus Steinen und anderem. Das wurde ursprünglich während der letzten Eiszeit "aufgeschoben". Besteht in diesem Fall aus solchen rundgewaschenen Kiesel- und anderen Steinen verschiederner Art und Größe, sowie grober, aber rundgewaschener Sand, sehr sauber.

Dann wurde, in die verbleibende, bröckelige Tunnelwand, mit einem bisher unbekannten Verfahren ein Bindematerial eingebracht, welches die Tunnelwände verfestigt hat. So hart, daß eine Hilti mit Meißel keine Chance hat, einzudringen. Diese Tunnel wurden dann von einer anderen, jüngeren Zivilisation wieder verfüllt, mit Konglomerat und zum Teil Lehmmaterial. Deswegen kann man so schön Ausgraben. Man gräbt einfach das lose Material ab, bis man auf einen Wiederstand der ehemaligen Tunnelwand stößt, wo man dann eh nicht mehr weiterkommt. Dann wird alles Abgestützt mit Holzbalken, und weiter gehts. Ein ziemlich mühsamer Prozess übrigens, mit einer halben Schubkarre voll über 300 Meter unter Tage, mit zum Teil nur 1,20 Meter Deckenhöhe. Es gehen überall Seitengänge ab, welche aber fast alle wieder verschlossen wurden in grauer Vorzeit vermutlich von einer anderen Kultur, und fein säuberlich eine Abschlussmauer aus groben Steinen von diesen erhalten haben - sehr interessant. Und irgendwann sind dann halt noch die Tunnelerbauer auf diese riesigen Megalithen gestoßen, welche auf über 30.000 Jahre datiert worden sind, und haben diese in ihr Tunnelsystem mit integriert.

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Beiträge: 22
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(@net_seeker)
Beigetreten: Vor 15 Jahren

Tja, und ratet mal, was die Übersetzung der Runeninschriften auf einem der Megalithen ergeben hat:

(by Bobby Scarfe, used Ralph H. Blum's Book "The book of runes")

"The gateway is closed, we are at a standstill. We will have to act as warriors to defend and conquer until we can move again through the stargate"

Und ich dachte, es geht ab in die innere Erde ... 😉


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 Ilum
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