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So, Leute ...

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(@uranus32)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

aber nicht nur die "anderen" haben abgekupfert. auch die deutschen haben es. hoffe, ich verwechsele jetzt nix, aber ich glaube der panzer 'panther' ist im grunde eine kopie und weiterentwicklung des genialen t34.

Ist erstmal richtig.

der eine rein russische entwicklung war, wenn auch baugruppen zum teil aus den staaten geliefert wurden (z.b. mc-pershon- federbeine).

Hier wäre ich mir jetzt nicht mehr so sicher. Wir wissen ja das nach den Bestimmungen der Versailer Verträge Deutschland keine Panzer haben durfte. Also wurde die Panzerentwickelung soweit möglich, im Ausland betrieben. Und der eigentlich einzige Partner der dafür in Frage kam war die Sowjetunion. Und hier wurde im geheimen auch die Panzerentwickelung betrieben.
Der T-34 war ja eine Weiterentwickelung der BT-Serie( BT-5 , BT-7) und inweit deutsche Firmen Einfluß auf diese Entwickelung genommen haben, kann ich nicht genau sagen.

Aber vor ein paar Jahren war ich in einem Einkaufcenter und ich mußte noch ein bißchen Zeit überbrücken; also ging ich einen Buchladen und nahm ein Buch in die Hand was sich auch mit diesem Thema beschäftigte. Darin wurde behaupted das die Kanone des T-34 Panzer von Rheinmetall entwickelt worden sei. Deutsche Landser haben wohl nach den allerersten Begegnugen mit dem T-34, noch entsprechende Kennzeichnungen auf deren Kanonen gefunden und waren sehr erstaunt darüber.
Unglücklicher Weise habe ich mir den Titel des Buches nicht gemerkt; weiß nur noch es war ein Fachbuch( mit sehr wenig Bildern) und es ging darin hauptsächlich um Politik und Buisness der damaligen Zeit.  

sowohl in leningrad als auch (insbesondere) in stalingrad wurden aus schrott t34 gegossen. wesentliche teile fehlten (z.b. richtoptik, da hatten und haben die deutschen richtig was drauf!!!), tat der sache aber keinen abbruch und nahm dem panzer nicht seinen schrecken. wurde eben durch das geöffnete rohr gerichtet... raus aus dem fabriktor und schon mitten im gefecht stehen!

😮  Interressant!  Zum Thema Richtoptik: Wenn ein Panzer III und T-34 sich von weiten begegnet sind, konnte der Panzer III den T-34 zwar schon gut erkennen hatte aber Probleme damit seine Panzerung zu durchdringen, während der T-34 das Problem hatte den Panzer III zu treffen.
Deutsche Beutepanzer waren ja bei den Russen eben wegen der Technik im Innenraum so beliebt.

nichts ist für die ewigkeit...

Ja, da ist was wahres dran!  Man könnte darüber philosophieren.

übrigens: dachte, das hier ist ein 'hohle-erde-forum'??? hab hier noch nichts dazu lesen können...

Wir sind hier bei den Äußere Erde-Themenbereichen und da auch noch bei Dies & Das (Off-Topic) - also alles was woanders nicht hingehört.  😉

Gruß Uranus32!


Antwort
Beiträge: 1422
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Themenstarter
(@andreas)
Noble Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

Mensch Leute, ich bin Hundemüde.

Guten Abend erstmal.

"außer einem vernünftigen geländewagen"

Ähhhmm, meinst Du soetwas speziellel wie den ami Jeep? Ansonsten gab es doch eine ganze Serie tauglicher Geländewagen ( SdKFZ, Horch 1a ). Und nun komm mal, der Kübel war nicht übel. Was in der Wüste überlebt ist Geländegängig. 😉

"sowohl in leningrad als auch (insbesondere) in stalingrad wurden aus schrott t34 gegossen."

Naja, aber nur nen klitzekleinen Teil, da der Iwan ja seine geamte Industrie hinter den Ural gekarrt hat. Und vor Moskau war unser Prob. das Dr. Richard Sorge den Russen, aus Japan, gefunkt hat, das von dieser Seite keinerlei Angriffe zu erwarten sind. Somit hat Stalins Truppe die Grenze zur Mongolei verlassen und sich in Richtung Moskau bewegt. Hat so nen bissel was von Belle Alliance. 😉 Und, nicht die Waffentechnik war das Hauptproblem des OKW. Das hauptproblem waren die Menschenmassen die der Russe mobilisieren konnte sei es in die Industrie oder ins Militär. Und das haben die nicht abgekupfert. 😉 Letztlich war auch der Vorteil; der Russe hat seine Tanks aus einem Stück gegossen. Soll heißen, die hatten sicher Komplettformen ( womit wir wieder beim Modellbau wären 🙂 ). Zu eventuellen "Reparatur" haben die nur nen Hammer gebraucht ... hat sich übrigens bis heute so gehalten.

Die Kanonenrohre mit dem Deutschen Siegel könnten noch aus Friedenszeiten stammen. Bekanntlich hatte Deutschland ja sehr umfangreiche Handelsbeziehungen zur SU.  Kruppstahl wurde im WW1 ja auch auf deutscher und französischer Seite verwendet. Das also hätte mich nicht sehr gewundert. Auf sicher sind verschieden Militärfahrzeuge der Deutschen Wehrmacht auch mit russischem Öl in die Heimat des Öls getuckert.

Das viele Militärs der Reichswehr in der SU aus- und weitergebildet worden sind ist längst kein Geheimnis mehr. Piloten, Fallschirmerprobungen ... die Russischen Militärakademien haben viel für die zukünftige Deutsche Wehrmacht getan.
Nebenbei: ich vertrete immernoch die These, das "Babarossa" nen Präventivschlag war. Hätte der Russe in Verteidigungsstellung gestanden, soll heissen, unbekümmert in den Kasernen, wäre der nicht überrollt worde. Aber, der Russe stand in Bereitstellungsräumen ( das bezeugt die Unmengen an Kriegsgefangenen in den ersten Tagen ). Wofür dann aber in Bereitstellungsräumen? Polen war doch schon zur Hälfte russisch. 😉

Das aber nebenbei.

Faktum, der Sieg über Deutschland hat den Militärs der Sieger eine hervorragende Basis für ihr eigenes Arsenal geschaffen.
Trotzdem darf man nicht vergessen, der Sieg der Alliierten hat ein Regime beseitigt ( nicht das einer denkt, wir würden hier etwas glorifizieren wollen, hier geht es nur um Waffen-, Uniform- und Taktikkunde ). Hier wird nichts relativiert ( ich hasse dieses Wort) oder beschönigt.

Das wars erstmal für heute.
Grüße,
Andreas

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