Inspiriert durch den Film "Der Tag danach", der gestern auf RTL2 lief:
Wie überdauert man möglichst unbeschadet die Folgen eines Atomkriegs oder atomaren Schlagabtausch?
Bei Überlandtests der Amerikaner wurden teilweise ja auch künstliche Gebäude im Explosionsradius und darüber hinaus angelegt. Anhand der amerikanischen lecihten Bauweise denke ich sollten "deutsche" Gebäude (natürlich mit entsprechenden Abstand!) die Druckwelle ja eigentlich besser überstehen.
Hm, hilfreich ist wohl auch das (zumindest bei uns in der Gegend) die meisten Keller eine gegossene Wanne haben.
Ich denke Kellerfenster und Fensterschächte zum keller hin sollte man zuschütten so das sie Luftdicht sind.
Am besten stützt man dabei wohl das Glas von innen ab und schüttet die Kellerfenster dann von außen mit Sand zu, oder? Beton währe wohl besser, braucht aber halt auch mehr Zeit.
Wie sieht das aus mit der Luftversorgung? Natürlich kann man sich nicht völlig gegen die Strahlung und verstrahlten Staub/Teilchen von außen Schützen, aber wie baut man sich ein System das die Luft von außen zumindest zum Großteil vom Staub befreit? Bei einem Kellerfenster ein Rohr einlassen bevor man es zuschüttet und dann einen Filter von außen und innen aufsetzen? Ich schätze das man als Behelfsfilter ganz gut auf Luftfilter für PKW zurückgreifen kan weil die ja eigentlich fein genug sein sollten um die angesaugte Luft staubfrei zu halten. Oder wie sieht das mit wasserfilter oder sowas aus? binden die schwebstoffe aus der Luft? Zusätzlich sollte man wohl ein paar Säcke Kalk oder sowas im Keller einlagern um Kohlendioxid bei schlechter Belüftung zu binden?
Um die Kellertüren kurzfristig zu dichten spritzt man Ritzen wohl am besten von innen mit Silikon aus, oder?
Das sollte ja eigentlich recht dicht sein und ist auch leicht wieder zu entfernen.
Wieviel Wasser benötigt ein Mensch ca. am Tag? ich schätze das man mit einem 1000 oder 2000 Litertank im Keller une ienem verbrauch von 10 Litern pro Mensch/Tag eine Familie ziemlich lange über die runden kommt. Warscheinlich sogar Monate wenn man sparsam ist?
Hat jemand eine Idee wie man mit Abwässer und ähnlichem zurecht kommt? Auf Elektrizität wird man wohl, bis auch das was man in Batterien einlagern kann, verzichten müssen.
Das mag ja alles Funktionieren - innerhalb eines Bunkers...
Aber früher oder später muss man seinen Bunker verlassen und dann muss du dich in einer zerstörten und verstrahlten Welt zurechtfinden - so lange du noch überlebst...
Wollen wir hoffen, dass ein solches Szenario wie in " der Tag danach" nie eintritt... :'( :'(
Gruss Cerno
Wenn man nicht unmittelbar in der Nähe einer Explosiuonszone ist reicht es schon mehrere Wochen oder wenige Monate in Deckung zu bleiben, solange man sich mit unverseuchter Nahrung und Wasser versorgt um "aus dem Gröbsten raus zu bleiben".
Welche Qualität das Leben danach noch hat sei dahingestellt, aber man lebt.
"Wie bereitet man sich auf einen Atomkrieg vor?"
Hatten wir glaub ich schon mal. Mein Rat, keine Vorbereitung. Wenns soweit ist nimm Deine liebsten und gehe ins Licht. Erspart allen vieles.
Grüße,
Andreas
Bei Ebay konnte man mal einen Wasserfilter kaufen der kontaminiertes Wasser reinigt... hat aber auch 100.000 Euro gekostet.
@Zak
Dein Forum kann scheinbar kein Eurozeichen darstellen.