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[Geschlossen] Währungs- / Geld-Diskussion

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 ace
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(@ace)
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Es ist schon erschreckend wie dumm und ungebildet Menschen sind was das Finanzsystem angeht.
Fakt ist, das Geld entsteht durch Schuld.
Vielleicht hilft ja das hier ein bisschen nach.
http://www.dailymotion.com/video/x75y6c_prof-bernd-senf-tiefere-ursachen-de_news
http://www.dailymotion.com/video/x7izu3_tiefere-ursachen-der-weltfinanzkris_news
http://www.dailymotion.com/video/x7ospj_profbernd-senf-weltfinanzkrise-3-no_news


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(@erutan)
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Das erste Vieo was ich dazu gesehen hab war das hier der Golschmied Fabian. Und darauf bauen viele anere Videos auf. Allerdings hat die Geschichte eine riesengroße Schwäche, es wird vernachlässigt dass Geld erwirtschaftet wird.

Richtig und falsch. Geld wird erwirtschaftet, jedoch bewegt es sich dabei in einem geschlossenen Kreislauf (sofern man keine Hyperinflation riskieren will). Man kann kein Geld herbeizaubern - egal wie sehr man sich auch bemüht.

Leider hat der geschlossene Kreislauf ein Leck durch das das Geld aus dem Kreislauf ständig abfließt.

chon das erste Beispiel, dass die Zinsen die erhoben wurden nicht bezahlt werden können, weil sie nie hergestellt wurden ist murks. Ab dann kann man auch aufhören das Video zu schaun, weil der Rest auf diesem Fehler aufbaut und daher nicht zu gebrauchen ist.

Oh, sorry. Dachte tatsächlich, man könnte dich mal wieder in die Diskussionen einbeziehen. Lag aber leider falsch. Okay, geh' noch mal auf die Weide und lern'.


Beiträge: 612
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(@iloveubabe)
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Beigetreten: Vor 16 Jahren


Das erste Vieo was ich dazu gesehen hab war das hier der Golschmied Fabian. Und darauf bauen viele anere Videos auf. Allerdings hat die Geschichte eine riesengroße Schwäche, es wird vernachlässigt dass Geld erwirtschaftet wird.

Schon das erste Beispiel, dass die Zinsen die erhoben wurden nicht bezahlt werden können, weil sie nie hergestellt wurden ist murks. Ab dann kann man auch aufhören das Video zu schaun, weil der Rest auf diesem Fehler aufbaut und daher nicht zu gebrauchen ist.

Geld kann nicht erwirtschaftet werden. Das ist eine der große Lüge des kapitalistischen Systems. Geld wird geschaffen als Tauschmittel um Waren und Dienstleistungen einfacher zu tauschen. Diese Lüge ist nur dafür da um zu verschleiern, das Zinsen grundlos die Geldmenge erhöhen, während nirgends ein Mehrwert entsteht! Siehe dem was ace schrieb. Du hast da ne mächtige Bildungslücke.

@Erutan,
Ich halte nicht viel von deiner liberalen Einstellung zum Staat auch wenn ich sie nachvollziehen kann.

Ich finde hier einen sozialen Staat für die gesellschaftliche Entwicklung viel effizienter.

Zum einen hat der Staat meiner Ansicht nach die Funktion das Vermögen umzuverteilen, was natürlich derzeit nicht wahrgenommen wird in Deutschland. Man kennt ja dieses Sinnbild der Schere zwischen Arm und Reich. Allerdings bin ich auch strikt gegen eine  kommunistischen Ausprägung in der das gesamte Volksvermögen eingezogen wird um umverteilt zu werden. Hier gibt es einfach zu viel Potenzial zum Mißbrauch. Privates Eigentum muss geschützt sein, insofern als das es erwirtschaftet wurde zu Lebzeiten und vererbt wird zu gewissen Teilen.
Zum anderen hat der Staat meiner Auffassung nach neben der aufrechterhaltung der inneren und äußeren Ordnung, der aufrechterhaltung der Infrastruktur, auch die Aufgabe seinen Bürgern freie Bildung und Zugang zu Information zu ermöglichen.
Zu letzt hat er meiner Auffassung nach maßgeblich dafür zu Sorgen, dass alle Bürger grundsätzlich versichert sind.
Und dafür soll der Staat auch Steuern einnehmen.

Wie schon erwähnt liegt hier das Problem, durch die Verschuldung des Landes kommt ein Teil der Einnahmen des Staates zur Schuldendeckung auf, und steht gar nicht zur Finanzierung des Bedarfs den der Staat zu decken hat zur Verfügung. Würde der Staat zinsloses Geld schaffen, müsster er keine Ausgaben für die Schulden tätigen, und es wäre im wessentlichen weniger nötig um die Grundversorgung auch zu bezahlen.

Dies ist natürlich aus den jetzigen Verhältnisen heraus schon fast als Utopie zu betrachten, weil dann private Banken relativ gar nichts mehr verdienen würden und private Versicherungen auch stark eingeschränkt wären. Nur wäre es die vernünftigste Entscheidung, sieht man sich an, wie die Kreditwirtschaft dieses Land erpresst, Versicherungen Risikopatienten und -träger der Rendite wegen auszuschließen oder gar sie ganz über den Tisch ziehen. Das ist unsozial ja fast schon Menschenverachtend. Nicht zuletzt sind bestimmte Aufgaben einfach nicht in privatwirtschaftlichen Händen gut Aufgehoben. Beste Beispiele sind hierfür die Bahn, die nach der Privatisierung die Grundversorgung immer weiter einschränkt und die Infrastruktur herunterwirtschaftet nur um ihre Redite dem Aktionär auszuzahlen, der damit lächerlicherweise das Land ist und dort seinen Schuldendienst begleicht. Diese Absurdität ist das beste Beispiel warum das schuldenbasierende Geldsystem der letzte Schwachsinn ist! Jedoch wird sich daran derzeit wenig Ändern, da zu wenige das Problem erkennen, einige wenige sich durch das System stark bereichern und mit dem Vermögen was sie der realen Wirtschaft entziehen die Politik erpressen und so ihre Interessen kontrolliert vorantreiben entgegen dem Nutzen der Allgemeinheit.

Das schlimmste daran ist jedoch, das jede Bestrebung zur Änderung des Systems vereitelt wird durch Ermordung derjenigen die einen Wandel einführen. Und sollte es doch dazu kommen, dass sich ein Land dazu entschließt sich dieses Geldsystems zu entledigen, wird es von "Kapitalisten" wirtschaftlich erpresst durch Vermögensverlagerung, scheitert dies wird es wirtschaftlich von anderen Ländern unter Druck gesetzt, die das schuldenbehaftete Geldsystem noch nicht abgeschafft haben, meist durch EInflußnahe wieder eben dieser "Kapitalisten". (Beispiel wirtschaftliche Sanktionen, wobie diese deswegen nciht zu verurteilen sind, schließlich gibt es auch gute Gründe solche zu erlassen) Und sollte dies scheitern, weil das Land genug Ressourcen hat um sich selbst zu versorgen und es darauf hin prosperieren und wachsen wird, wird es von den "neidischen Ländern" angegriffen und geplündert. Dazu gibt es dutzende Beispiele in der Geschichte und auch in der jetzigen Gegenwart.

Allein das Bewußtsein dieser Tatsache fehlt in der Gesellschaft, und der Kapitalismus bildet zum eigenen Erhalt Strukturen. Bestes Beispiel ist hier die Bertelsmannstiftung und Verlag, die maßgeblich Einfluss auf die Bildung nimmt und unseren Zugang zu Information so stark wie möglich versucht einzuschrecken. So wird zum Beispiel durch Patente und Lizensen stark beschränkt, dass neues Wissen geteilt wird und somit der Fortschritt behindert. Jedoch ist dies diametral gegenteilig zu dem Grundgedanken, das Wissen und darauf beruhende Erkenntnis nur entstehen kann, wenn es eben geteilt wird. Und hier schließt sich der Kreis zur Meinungsfreiheit die dies erst ermöglicht. Leider sieht man ja, dass auch hier kapitalgesteuert systematisch in der Presse Zensur geübt wird und so Artikel verhindert, die aufklären würden, wie es wirklich um unsere Gesellschaft steht.

Eigentlich müsste man jetzt hier noch etwas zu der Verquickung von Relegion und wirtschaftlichen Interessen sagen, aber das wäre zu Ausschweifend, obwohl es seit 2000 Jahren im europäischen Kulturkreis ursächlich ist dafür, dass sich die Dinge zu dem entwickelt haben, was wir heute als unsere Gesellschaft vorfinden.

Nunja wer dann soweit gekommen ist, ist jedoch dieser Gesellschaft überdrüssig und wird erkennen müssen das in 2000 Jahren soviele Selbstregularieren gedanklich wie auch physisch Natur entstanden sind, um das System aufrecht zu erhalten, dass deren Beseitigung nicht in einem Leben bewerkställigbar ist. Und diejenigen die sich daran versucht haben sind zumeist als Diktatoren gescheitert und haben Regime aufgebaut.

Nachtrag: Ob die Welt dann gerechter wäre, wäre eine Frage die es zu beantworten gilt, jedoch wäre sie eine andere als die die wir gerade unser eigenen nennen.


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(@erutan)
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Ich halte nicht viel von deiner liberalen Einstellung zum Staat auch wenn ich sie nachvollziehen kann.

Liberal??  😮 😮

Kommt das wirklich so rüber? Ganz ehrlich?
Ich bin der größte Gegner dieses verdammten Systems. Ich bin nicht liberal, nicht mal verzeihend was die Abzocker anbelangt. Ich bin vehemmend gegen dieses System. Wenn ich könnte wie ich wollte, würde ich das Geld, das die Gemeinschaft braucht, von den Geldhortern und Geldverleihern holen und den Gelderwerb von allen Strafzöllen befreien.
Schon morgen hätten wir eine Geldhortungs- und Geldverleihsteuer und dafür keine Einkommensteuer mehr.

Nee, ich bin nicht liberal. Ach du jeminee, daß das aber auch so rüberkommt.....


Beiträge: 612
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(@iloveubabe)
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Beigetreten: Vor 16 Jahren

Ja schon. Du darfst nicht damit assozieren, was eine FDP versucht als liberal zu verkaufen.
Liberal heißt ja dem Sinn nach freiheitlich. Und da du für die Abschaffung von Steuern pläderst, also frei von diesen das wirtschaftliche Handeln gestaltet haben möchtest, wenn ich das richtig zu lesen vermag, bist der Definition nach ein Liberaler oder besser gesagt hast zu dem Thema eine liberale Einstellung.

Damit will ich nicht sagen, dass diese Haltung eine verwerfliche ist. Du hast halt nur eine andere Position zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ordnung als ich.  🙂

Allerdings unabhängig davon, wäre es natürlich auch interessant zu erfahren, was du bzw. andere zu dem schreiben, was ich da beschreibe.


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