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Sinkt beim Zeitungen lesen und Games zocken der IQ?

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(@condor-2)
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[#1295399138]

Mir ist grad so ne nervige Frage in den Sinn gekommen.
Kann es sein das bei Zeitungen, Magazinen lesen und Games zocken der IQ sinkt? Allgemein betrachtet.
Ich denke auch, das es drauf ankommt wie intensiv man sich damit beschäftigt und was jeder individuell für wichtig hält.

Der IQ beinhaltet auch verschiedene Eigenschaften zum Beispiel fällt mir da ein

SOFT SKILLS (Soziale Intelligenz, Emotionale Intelligenz),
HARD SKILLS (Fachwissen, Allgemeines Wissen)
_____________________________________________
=  IQ (Intelligenz Quotient)

Aber was ist mit dem falschen Wissen oder was ist falsches
Wissen? So wie ich das sehe ist Richtiges Wissen immer das was eine Gemeinschaft auch anerkennt.
Also auch wenn die Erde doch hohl ist, es aber nicht anerkannt wird, gilt dieser Fakt als falsches Wissen.

Konfuzius sagte mal:
Alles was man weiss und alles was man nicht weiss das ist Wissen.


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(@iloveubabe)
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Da hast du dir aber ne reichlich verworrene Definition von IQ geschaffen. Der IQ sagt nichts weiter aus, als wie rasch die Auffassungsgabe ist um Problem zu lösen.

Es gibt verschiedene Arten von IQ Tests. Das sollte man dabei beachten. Stöber doch mal bei Wikipedia. Leider kommt über die Suchfunktion der meisten Browser oft nur auf irgendwelche grenzwertigen Geldabschneider Seiten mit ONline IQ Tests etc. Das ist natürlich sachlich Inkompetent.

Was deine Frage nun direkt betrifft. Jede geistige Tätigkeit fördert den IQ. Lesen fördert mit Sicherheit den IQ immerhin vergrößert man seinen Wortschatz, lernt Analogien zu ziehen erkennt Sinnzusammenhänge usw. Zocken an sich ist zwar eine stumpfe Beschäftigung, allerdings kann es die räumliche Vorstellung fördern und in IQ Tests gibt es auch Bereiche die sich damit beschäfftigen.

Softskills sind in keinster Weise messbar. Und dafür ist dann natürlich der Psychoheini da. Insofern haben die nichts mit IQ Tests zu tun.

"In der Psychologie besteht heutzutage breiter Konsens, dass sowohl Vererbung als auch Umwelteinflüsse bei der Intelligenzentwicklung eine Rolle spielen. Uneinigkeit herrscht allerdings darin, in welchem Umfang die einzelnen Faktoren relevant sind.

Einem Review von 2010 zufolge reichen die Schätzungen über den genetischen Anteil der Varianz von Intelligenz von 30 bis 80 %. Die Heritabilität von Intelligenz nimmt mit steigendem Alter zu, von etwa 30 % in der frühen Kindheit auf 70 bis 80 % im Erwachsenenalter. Diese Zunahme der Heritablität von Intelligenz mit dem Alter könnte darauf zurückzuführen sein, dass Erwachsene stärker als Kinder dazu tendieren, ihre Umwelt entsprechend ihrem Genotyp auszuwählen und zu formen, so dass genetische Unterschiede verstärkt werden."
http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenz

Man sollte dabei nicht verkennen, dass Intelligenz absolut ist, also im Grunde nur in einem beschränkten Maß den IQ an sich steigern kann. Sprich man ist erblich vorgeprägt. Dazu kommt eine erlernte Komponente in Verhaltensweisen während des Heranwachsens. Und zu guter letzt kann man nur in einem gringen Maß darüber hinaus sich zusätliche Intelligenz antrainieren.


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 stb
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(@stb)
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Mir ist grad so ne nervige Frage in den Sinn gekommen.
Kann es sein das bei Zeitungen, Magazinen lesen und Games zocken der IQ sinkt? 

...bei uns auf Arbeit im Pausenraum liegen immer Stapelweise diese ganzen Frauenzeitungen wie Lisa Laura usw. rum, in die ich gezwungenermaßen ab und an mal reingucke. Also was da für nutzloser Müll, Halbwahrheiten und Schwachsinn drinstehen, unglaublich... ;D
Wenn wir die Glotze anmachen begegnet uns das gleiche Niveau. Gewalt, Sex, flache "Spaß"-Sendungen. Brot und Spiele fürs Volk. Kaum noch zu ertragen dieser ganze Müll.
Würde zwar nicht unbedingt sagen das der IQ dadurch sinkt, aber es stumpft ab, macht gleichgültig und verhindert Weiterentwicklung. Und wenn man sich die Breite Masse anschaut funktioniert das ja auch ganz hervorragend.
Grüße


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(@condor-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Man sollte dabei nicht verkennen, dass Intelligenz absolut ist, also im Grunde nur in einem beschränkten Maß den IQ an sich steigern kann. Sprich man ist erblich vorgeprägt. Dazu kommt eine erlernte Komponente in Verhaltensweisen während des Heranwachsens. Und zu guter letzt kann man nur in einem gringen Maß darüber hinaus sich zusätliche Intelligenz antrainieren. 

ja, das ist wahr, man ist genetisch vorgeprägt. Dazu fällt mir noch eine echt gute Doku ein die ich hier mal posten muß.
Alles was jeder sich in einem leben antrainiert, ob gut oder schlecht, kann er genetisch vererben. Also angenommen mein Opa
hat sich mit schlechte Angewohnheiten bis er Vater wurde konditioniert. Dann vererbt er diese antrainierten Eigenschaften auch weiter.
Auch schlechte Eigenschaften die genetisch vererbt wurden kann man auch wieder wegtrainieren.
Zwar würde es einem nichts bringen, aber dafür dem Nachwuchs. Mehr gibts hier zu sehen.

Ist echt ne geile Doku!!!

Ein Gespenst in unseren Genen 1/5 BBC Doku
http://www.youtube.com/watch?v=A4s2l8-WCuk

Gruß


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(@iloveubabe)
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ja, das ist wahr, man ist genetisch vorgeprägt. Dazu fällt mir noch eine echt gute Doku ein die ich hier mal posten muß.
Alles was jeder sich in einem leben antrainiert, ob gut oder schlecht, kann er genetisch vererben.

Naja die Behauptung teile ich nicht. Ich hab die Doku schon vorher irgendwann mal imTV gesehen. Hier geht es nur um die Vererbung von Umwelteinflüßen. Das hat aber wenig mit Training zu tun. So folgt eine mangelhafte Ernährung ein geringeres Wachstum in den Folgegenerationen, selbst wenn also die vorherigen Generationen groß waren, kann es so kommen das die darauf folgenenden Generationen kleiner sind, als ihre Vorfahren.

Konditioniertes Verhalten, wie zum Beispiel strebsam geduldig fleißig etc. sind Soziale Prägung und werden bisher zumindest noch nicht erkannt auch nicht weiter vererbt. Dies muss eben erlernt werden, am besten durch Abschauen in der sozialen Gruppe bzw. durch ständiges Auffordern sich zu benehmen. Ob Raucher oder Trinker zu sein vererbt wird wäre auch ne interessante Sache, allerdings glaub ich auch hier, dass er die gesellschaftliche Prägung dazu führt.

Insofern um beim Thema zu bleiben. IQ wird vererbt in der größe des Gehirns, der Faltung der Hirnrinde in der Menge der Synapsen oder der Geschwindigkeit, wie schnell Synapsen sich so verketten, das Gedanken und Denkmuster gespeichert werden. Das wird wohl auch ursächlich weiterverbt und wohl kaum in kurzer Zeit sich genetisch anders darstellen. Schließlich ist die Entwicklung des Gehirns bis unserer Form nun auch schon ein evolutionärer Prozess, der über Hunderte Milliarden Jahre geschieht. Den IQ zu Trainieren ist wohl weniger ererbt als erlernt. Soweit es meinen Wissenstand betrifft.


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