@ Erutan
Das Problem ist, dass es für die Dinge, die man "gerne machen möchte" eben nicht immer einen Markt gibt.
Grundsätzlich haben wir doch heute ein sehr breites Spektrum an Berufen. Es gibt nur zwei Dinge, die jemanden davon abhalten können, seinen "Traumberuf" auszuüben:
1. Man hat nicht die notwendigen Fähigkeiten.
2. Es gibt niemanden oder nicht genug Leute die dafür bezahlen wollen.
Dass man dann auf etwas anderes ausweichen muss ist normal und hat mit Sklaverei erstmal nichts zu tun.
sklaverei ist wahrscheinlich der falsche ausdruck für unsereins die in der brd leben. Bezug fehlt hier immernoch zu wahrhaftem elend. Zumindest ganz eindeutig in meiner generation...
empfinde das so gesehen für das individuum, ganz gegenteilig und erutans worten gleichlautend, kann man wohl den begriff sklaverei für gemeinschaften (volker)nutzen.
Das Problem ist, dass es für die Dinge, die man "gerne machen möchte" eben nicht immer einen Markt gibt.
Ganz genau! Und das ist so, weil sich die (allermeisten) Menschen bei finanziellen Ausgaben auf das Wesentliche konzentrieren müssen.
Es ist ein Hund der sich in den eigenen Schwanz beißt.
Nur ganz wenige Künstler (und dabei eher weniger die wirklich guten, um auf: "Man hat nicht die notwendigen Fähigkeiten." zu antworten) können von ihrer Kunst leben, obwohl es durchaus Kaufinteressenten gäbe. Allein die Tatsache, daß 99% der Menschen mit Überleben beschäftigt sind und sich derartigen Luxus nicht leisten können, hält sie vom Kauf ab.
was ist mit der millionenschar an arbeitern? Alles künstler oder wie, wenn sie nur genug zeit und ,,geld" hatten?
😕