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[Geschlossen] Vatikanstadt

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(@highjump)
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Die Ost-West-Ausrichtung wäre dann wohl mit der damaligen Weltsicht zu erklären und hat wohl auch was mit christlicher Mythologie zu tun (erinnere mich irgendwie daran, daß man mal dachte, der Garten Eden und damit das Reich Gottes liege im Osten).
Osten (Reich Gottes) wäre dann die Basis, Westen (Gottlosigkeit, Heiden) die Richtung, in der die durch das Szepter dargestellte Herrschaft ausgeübt werden soll.

Das Reich Gottes liegt im Osten, weil da die Sonne aufgeht, im Westen liegt das Reich des Bösen, da da die Sonne untergeht und Dunkelheit herrscht. Die Wurzeln des Christentums sind nun mal heidnische Sonnenkulte. Wie auch immer, Kirchentürme stehen meine ich im Westen der Kirche, weil sie als Wehrtürme gegen die herannahende Dunkelheit sind.

Ich frage mich; weshalb sollte man solche Symbolik verwenden, wo beim "rumwerkeln" noch keiner nen blassen Schimmer hatte das es mal Flugzeuge, Helis oder Sateliten geben würde? Der ganze Aufwand, für wen? Nur dafür das da jemand ist der weiss das es, von oben, wie nen Dolch aussieht?

Heilige Geometrie. Da waren die Griechen ganz groß drin, mit ihren heiligen Zahlen und Zeichnungen - das hat die Christen die in einer hellenisierten Kultur entstanden sind natürlich geprägt. Sogar der Name Jesus ist nach einer Zahlensymbolik kreiert ebenso wie der Fisch, das Symbol der Christenheit, ein von Pythagoras mit heiliger Geometrie konstruiertes Symbol ist.


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(@arkas-2)
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Wie auch immer, Kirchentürme stehen meine ich im Westen der Kirche, weil sie als Wehrtürme gegen die herannahende Dunkelheit sind.

Ich glaube die Türme stehen (fast) immer im Osten. Ist nicht auch so, dass sie meistens über dem Altarraum sind, man also nach Osten betet? Ausserdem naht die Dunkelheit ja auch von Osten. Nur der Vollständigkeit halber.

Das mit der heiligen Geometrie ist schon richtig, aber wie sollte man es auch sonst machen? Man kann ja nicht einfach irgendeinen windschiefen Klotz hinsetzen, wenn man einen wichtigen Tempel oder Palast baut. Also gibts Rechtecke oder halt kompliziertere symmetrische oder zumindest nach bestimmten Regeln erstellte Grundrisse. Symmetrie ist schließlich ein Garant dafür, dass etwas gut aussieht. Gilt übrigens auch beim menschlichen Gesicht, je symmetrischer desto hübscher. Ausnahme sind natürlich deutliche Gesichtsverletzungen bei Männern, die machen interessant und damit auch attraktiv.  ;D


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(@highjump)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Ich glaube die Türme stehen (fast) immer im Osten. Ist nicht auch so, dass sie meistens über dem Altarraum sind, man also nach Osten betet? Ausserdem naht die Dunkelheit ja auch von Osten. Nur der Vollständigkeit halber.

Kommt auf die Art der Kirche an, bei einem basilikanischen Grundriss ist der Turm schon mal über der Vierung, tendentiell aber eher im Wesen bei Eingang. Nehmen wir mal das deutsche Referenzstück - Kölner Dom. Der Altar ist nach Osten gerichtet.

[img] [/img]

Die Dunkelheit kommt von Osten, aber die Sonne geht im Westen unter, da ist das Reich der Dunkelheit. Ist nicht meine Logik.

Gilt übrigens auch beim menschlichen Gesicht, je symmetrischer desto hübscher. Ausnahme sind natürlich deutliche Gesichtsverletzungen bei Männern, die machen interessant und damit auch attraktiv.  

Nein, symmetrische Gesichter wirken unattraktiv - Spiegel mal Fotos, sieht komisch aus. Kleine Unterschiede müssen da sein.

P.S. Hast Du nen Schmiss 😀 ?


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(@arkas-2)
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Hm tja, bei meiner Dorfkirche ist es andersrum, aber kann schon sein, dass Westen für den Turm häufiger ist, dann hab ich das bloß mit dem Altar verwechselt, der wohl häufiger nach Osten gerichtet ist.

Das mit den symmetrischen Gesichtern hab ich mal irgendwo im TV gehört oder gelesen, es ist wohl eher so, dass solche Gesichter allgemein als "hübsch" gelten, aber nicht unbedingt als attraktiv. Ist vielleicht so ähnlich wie mit dem Durchschnittsgesicht, das finden die meisten Leute auch nicht durchschnittlich sondern eher hübsch, aber es fehlen halt Besonderheiten die den Menschen Attraktiv machen.

Als Kind hats mich mal ge[b]schmiss[/b]en und ich bin mit dem Kopf gegen einen Stein geknallt, ist aber kaum sichtbar.  ;D


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