Zum ersten und vierten Absatz:
Ja es gibt viele offene Fragen wie es genau abgelaufen ist (im Hintergrund), ich weiß es auch nicht, man kann nur bestimmte Szenarien für wahrscheinlich halten, aber das bleibt jedem selbst überlassen.Es sind mit Sicherheit einige Dinge zufällig passiert, aber es haben mit Sicherheit auch viele Personen oder Gruppen im Hintergrund massiv eingegriffen und zumindest reagiert. Was nun genau Zufall und was "gesteuert" war finden wir hier nicht raus, mir ist nur wichtig, dass es nicht alles einfach nur so war, wie es in der Presse steht. Auf Details müssen wir uns aber nicht wirklich einigen, insofern ist das Thema auch für mich abgeschlossen.
Freut mich das wir darüber Einigkeit erzielt haben. Und 100% stimmt eh nie das was in der Presse steht, da gibt es meist zu viele Schattierungen die meist nicht beleuchtet werden. Bei einigen Sach ist es auch fast schon offensichtlich, das hier Strippen gezogen wurden, wie z.B. der Schnellschuß der Uni bei der Prüfung.
Zum Begriff Rechtsbeugung:
Das ist ein juristischer Fachbegriff der hier einfach nicht verwendet werden kann. Es ist schon ein Unterschied ob bsps. jemand wie Berlusconi sein Amt ausnützt um Gesetze zu verändern oder Richter zu entlassen/einzusetzen, damit seine Verbrechen plötzlich legal werden oder nicht verfolgt werden können, oder ob jemand der auch zufällig ein Amt hat einfach "nur" lügt.
Wenn man es streng juristisch betrachtet, hast du mit wohl sicherlich recht. Aber dann müssen wir auch mal kurz die Gegenfrage beleuchten. Im Falle es wäre nur ein kleine Randnotiz geblieben. Und die Staatsanwaltschaft hätte trozdem Ermittlung aufnehmen müssen. Er wäre gleichzeitig noch im Amt. Durch die Immunität wäre er vorerst vor der Strafverfolgung geschüzt. Zumindest solange, bis der Bundestagspräsident den ermittelnden Behörden die Erlaubnis erteilt auch die Ermittlungen weiter zu verfolgen. Ich müßte auch erst nachschauen wie genau die Immunität aufgehoben werden kann um die Strafverfolgung aufzunehmen. Aber das ist ja auch nur der Was wäre Wenn Fall. Was schlussendlich wichtiger ist, das es zu einer indirekten Rechtsbeugung kommt solange er MdB ist, zumindest zu einer zeitlichen Verschleppung. Insofern bleibt der Vorwurf doch auf dem Tisch.
Zum dritten Absatz:
Wir werden sehen ob er nochmal kommt, ich räume ihm gute Chancen ein, sofern seine Hintermänner in den kommenden Umwälzungen ihre Macht behalten werden.Ich bin weiterhin skeptisch, was das Potential solcher Aktionen aus dem Internet angeht. Bis jetzt hat halt noch kein Thema den Sprung aus dem Netz in die Realität geschafft das über eine gwissen Schwelle der Wichtigkeit liegt. Einen Minister zu stürzen wäre zwar schon beachtlich (ich denke eben es kam nicht allein aus dem Netz bzw. "von unten") aber das ändert ja nicht die Politik die gemacht wird. Aber warten wir es mal ab.
Tja das werden wir sehen wie es mit einem Comeback ausschaut. Vorerst jedenfalls nicht, soweit man aus seiner Aussage zum Rücktritt darauf schließen kann, das er zumindest in nächster Zeit nicht die "Kraft dafür hat". Und für sich genommen hat er ausgesorgt, insofern ob er sich den "Stress" nochmal antun will, dem wäre ich gegenüber skeptisch. In der Tendenz würde ich sagen er wird zu über 80% nicht nochmal kommen, schon allein der Erfahrungen nach die ich von politisch Tätigen habe.
Was die Postion zum Netz angeht, werden wir auch nur schauen können was sich so entwickelt. Das Netz war ja nur "Helfer", vom Netz aus kam der Stein ja nicht ins Rollen. Somit hast du vollkommen Recht. Ich halte es nur für eine Frage der Zeit bis das geschieht, in welchem Sachverhalt dann auch immer. Diese "Netzreporter" die jetzt aus dem Boden sprießen und Stimmung erhaschen aus dem Netz werden nicht ewig nur einseitig zu Themen berichten können. Und evtl. kommt es auch hin zu einer Verschiebung das halt wirklich Themen aus dem Netz in den geläufigen Pressekanälen ankommen. Natürlich werden wir spätestens dann sehen, wer interesse daran hat vom Netz aus Stimmungen zu manipulieren. Und hoffentlich wird auch nachverfolgbar sein, wer den Ursprung des Anstoßes zu welchem Event auch immer gebracht hat. (Deswegen richtig quoten :D)
Zum letzten Absatz:
Laut lachend
Wieso Hass? Die Fähigkeiten sind unter den Menschen nunmal sehr ungleich verteilt. Die Fähigkeit zu herrschen, extrem kopmlizierte Vorgänge zu steuern, in solch komplizierten System reich zu werden, andere zu beeinflußen, den Überblick zu behalten etc. haben eben nur sehr wenige. Der Übergang ist natürlich fließend, aber wie krass die Unterschiede sind sieht man schon daran, wie mächtig und reich die Menschen an der Spitze sind und wie wenige es sind.
Aber die Herrscher müssen ja nicht immer Ausbeuter und Unterdrücker sein, die Verhältnisse ändern sich laufend, insofern ist immer ein Ende in Sicht. Das funktioniert allein dadurch, dass immer wieder neue Menschen es aufgrund ihrer Fähigkeiten nach oben schaffen.
Wenn man selber in eine Zeit hineingeboren wird, an der einem grundlegende Dinge missfallen, so muss man einfach trotzdem das beste aus dem eigenen Leben machen. Man muss eben nicht ewig im Hamsterrad weiterlaufen, man kann auch ganz alleine ausbrechen, ganz egal was all die anderen machen.
Hier wird es halt im wahrsten Sinn philosophisch. Und man kann das Thema auch zu weit auffächern, als das es dem Ursprung des Beitrags auch nicht mehr sachdienlich ist. Insofern kurz und knapp ich kommentiere es besser nicht. ::)
Reicht ja wenn ich aus dem Beitrag hier einen Threat über die Minister und ihre Allüren gemacht haben.
ich möchte hier noch eine sache anmerken, die ich für gefährlich halte:
der KTG wird sehr stark vom volk gewünscht. dies ist nicht, weil er so toll ist, sondern weil der rest der alternativen charaktere in der politik so unglaublich schlecht sind. alles luschen... kein wunder das die keiner mehr ernst nimmt, respektive wählen will.
die gefahr besteht meiner ansicht nach in der tatsache, dass KZG zu einer ikone wird. ein glanzvoller ritter, auf einem weissen ross, der zu gegebener zeit zurück kommen wird, um dem deutschen volk das heil zu verkünden.
da wird man vorsichtig sein wollen. und genau beobachten. schätze 2 jahre, länger wirds wohl nicht dauern.
um es auf den punkt zu bringen: einen solchen heilsritter hatten wir schonmal. "history repeats itself".
...tschüss welli. der nächste wird wohl noch glatter sein... am ende verdient die menschheit nichs besserers. reboot wird fällig...
Über Politiker aufregen ist immer das einfachste. Aber ich will dich mal sehen ob dus besser machen könntest. Zugegen Westerwelle halte ich auch für nen Idioten. Aber Politik ist nix triviales. Am besten sieht man es doch an der Atompolitik. Die deutsche Bevölkerung will aussteigen. Aber die Konsequenzen will dann auch wieder keiner übernehmen. Ihr werden warscheinlich die ersten sein, die sich über teureren Strom aufregen. Und es gibt jetzt auch schon menschen die gegen neue Trassen demonstrieren. Man ist als Regierung gezwungen auch mal unpoluläre Entscheidungen zu treffen. Das liegt einfach daran das der normale Bürger einfach nicht den Weitblick hat alles Konsequenzen zu sehen oder er ignoriert sie absichtlich.
@Thema Westerwelle ich finde die derzeitigen Entwicklungen recht interessant. Die Debatte die gerade medial geführt wird um die "Nachfolge" ist auch recht spannend.
Um was es mir eigentlich geht, führt zwar ein wenig weg von Westerwelle, aber naja sei es drumm... ich finde die Äußerungen von werjo sehr interessant. Kann man hier doch eine Menge ablesen.
Über Politiker aufregen ist immer das einfachste.
Wohl wahr.
Aber ich will dich mal sehen ob dus besser machen könntest.
Das Gegenteil zu beweisen fällt schwer. Im Zweifel für den Angeklagten. Er könnte es also besser. Ich kann mir durchaus vorstellen das so mancher es besser machen würde, wenn nicht sogar der ein oder andere hier aus dem Forum. Oder sagen wir es unkompliziert und wirklich besser ausgedrückt anders. Den besser ist wertend und das ist das was Politik verfälscht. Eine Wertung die objektiv ist macht etwas, was anders getan werden sollte erst besser. Und darin denke ich würden hier die meisten übereinstimmen, dass es viele Entscheidungen in den letzten Jahrzehnten gab, die objektiv betrachtet hätten andere Konsequenzen haben müssen als sie nunmal hatten. Insofern KKWW (wer nichts damit anfangen kann und mehr erfahren will, darf mir ne PN zukommen lassen, ich behalte mir vor den Insider nur an die Leute weiterzugeben die mein Interesse wecken es ihnen mitzuteilen).
Aber Politik ist nix triviales. Am besten sieht man es doch an der Atompolitik. Die deutsche Bevölkerung will aussteigen. Aber die Konsequenzen will dann auch wieder keiner übernehmen.
Gibts hier eigentlich schon einen direkten Beitrag dazu, wäre bestimmt ein interessantes Thema, also nicht als Abschweifung von anderen Themen darüber zu reden, sondern es als Hauptthema zu behandeln
Ihr werden warscheinlich die ersten sein, die sich über teureren Strom aufregen.
Humm, dieses Totschlagargument zieht nicht. Zumindest für jemand der objektiv sich schon mal mit der Sache auseinandergesetzt hat.
Und es gibt jetzt auch schon menschen die gegen neue Trassen demonstrieren.
Wutbürger? Dagegenpartei? Worauf soll das hinauslaufen? Die Argumentation stinkt am Kopf. Menschen die betroffen sind von Entscheidungen haben das Recht sich dagegen zu stellen. Davon mal ab gibt es durchaus Alternativen die von den "bösen" Dagegenleuten eingebracht werden.
Man ist als Regierung gezwungen auch mal unpoluläre Entscheidungen zu treffen.
Irgendwie kenne ich dieses Argument. Es ist zumeist immer in den Fällen anzutreffen, wenn irgend etwas gegen den Baum gefahren wurde und steigert sich dann zu dem bekannten "alternativlos".
Nunja beschäfftigt man sich mal kurz mit diesem im politischen Geschehen oft gebrauchten Satz, so stellt man schnell fest, dass er purer Spott ist auf die Demokratie. Nochmal kurz zum Mitschneiden. Demokratie ist kurz gesagt das zu machen was die Mehrheit im Konsens für richtig hält. Die Mehrheit ist immer mehr als die Hälfte. Populär ist vom Wortstamm her abgeleitet vom lat. populus, „Volk“. Setzt man beides in Verbindung so ergibt sich folgende Analogie. Eine Entscheidung die getroffen wird die unpopulär ist also unvölkisch, wird also nicht wie in einer Demokratie von der Mehrheit des Volks getragen. Sofern man also das Wort unpopulär in den Mund nimmt, haben wir hier eigentlich schon den Vorwurf einer Straftat, da eine unpopuläre Entscheidung die die Regierung trifft, nicht zum Wohle der "Mehrheit des" Volkes ist. Nicht zum Wohle des Volkes? Ich glaube wir wissen wohin das in einem so genannten Rechtsstaat eigentlich führen müsste. Ich sag nur Amtseid "Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen ..." und so weiter und so fort werde.
Das liegt einfach daran das der normale Bürger einfach nicht den Weitblick hat alles Konsequenzen zu sehen oder er ignoriert sie absichtlich.
Halt. Der normale Bürger also? Ums genau zu machen ein Großteil der deutschen Politiker waren und sind normale Bürger. Der Weitblick eines Politikers ist im Umkehrschluss nicht viel weiter als der den die meisten haben mal abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen. Und hier sollte man strikt trennen von dem "Tagesgeschäft" und politischen/gesellschaftlichen Visionen. Mögliche Konsequenzen abzuschätzen liegt zumeist daran welchen Input (schönes Wort) man hat. Dieser im Vergleich von wenigen Einzelpersonen (Politikern) kann nicht größer sein, als der den eine Gesellschaft als ganzes hat (Mehraugenprinzip). Das heißt sollte sich eine Meinung in der Gesellschaft bilden die der verallgemeinerte normale also Durchschnittsbürger äußert, so ist diese eine nen wir es mal [i]Potpourri[/i]-meinung. Wenn man die subjektive Meinung von Politikern die zumeist wie wir wissen durch Lobbyismus beeinflusst sind nun dem gegenüber stellen (In dem Zusammenhangen kann man Lobbyismus als Filterung des Inputs ansehen). So möchte ich durchaus behaupten das der Durchschnittsbürger mindestens genauso subjektiv wie auch objektiv die Konsequenzen von politischem Handeln abschätzen kann wie es ein Politiker tun könnte. Wer das geschriebene nun in einen Zusammenhang stellt, wird wohl schnell ein Urteil über die Aussage abgeben können, wie groß der Weitblick über Konsequenzen zu sein hat von Bürgern im Vergleich zu Politikern.