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Unser neuer Aussenminister

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(@ernsthaft)
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Beigetreten: Vor 16 Jahren

und was soll sich dann andern?


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(@erutan)
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Ich glaub' bei der Föhnwelle sind wir uns alle einig. Da stellt sich mir aber unweigerliche Frage: Warum wurde der dann gewählt?

Es war doch klar, daß er, wenn die FDP genug Stimmen erhält, den Posten bekommen würde.
Und - anders als bei so manchem Minister der im Laufe der BRD schwuppdiwupp aus dem Hut gezaubert wurde - war der seit mehr als einem Jahrzehnt bereits als unfähiger Maulheld bekannt.

Man könnte auch provokanter fragen:
Warum schossen sich die Medien erst unmittelbar nach der Wahl auf ihn ein? Bereits bei seinen ersten Schritten als Außenminister wurde er hingestellt wie ein Dummdödel, der gerade bei Merkel in die Lehre geht und irgendwie dennoch nichts kappiert.
Zwar ist das richtig, doch warum wurde das nicht schon vorher postuliert?
Vor der Wahl wurde meines Erachtens viel zu viel Wert auf seine bloße Aussagen betreffend Steuersenkungen, Entlastungen bla bla gelegt während die Medien eifrig damit beschäftigt waren, Steinmeier die Stuhlbeine täglich kürzer zu sägen (womit sie meines Erachtens den Weg für die FDP oder die Linke erst so richtig frei gemacht haben).

Genauso, wie momentan die Grünen hochstilisiert werden...habt ihr vergessen, was passiert wenn die auch nur in die Nähe der Regierung geraten? Schon vergessen? 5,00 Eur0/Liter Benzin und ähnliche, vollkommen realitätsfremde Einlassungen?

Jetzt zu K.T.
Ganz ehrlich - mir ist der Typ unheimlich. Der ist wie Google. Er sät nicht, er erntet nicvht, doch der liebe Gott setzt ihn trotzdem auf den Posten.

K.T. hat bisher überstanden was andere ratzfatz zu Fall brachte. Das hat er aber nicht weil er so toll ist, sondern weil er meiner Ansicht nach massiv protegiert wird.

Für seine Abschaffung der Wehrpflicht dürfte er massive Sympathiepunkte bekommen haben. Ist ja klar - das schadet niemandem und nutzt vielen. Wer zur Bundeswehr will kann ja immer noch - nur wer jetzt nicht mehr will, der muß auch nicht.

Allerdings wäre kein anderer Politiker damit durchgekommen und so radikal und schnell, wie das jetzt geschieht, ist es aus meiner Sicht auch verkehrt.

Naja - und immer wenn man uns eine solche "Lichtgestalt", einen solchen "Retter" schmackhaft machen will, werde ich ganz automatisch vorsichtig. Wäre ich ein Christ, würde ich jetzt sagen: Da isser, der Antichrist!  ;D

Also, ich möchte weder, daß K.T. noch daß Schmalwelle noch Merkel noch irgendein anderer Politfuzzi weiter an der Macht bleiben.


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Beiträge: 2134
Admin
(@erutan)
Mitglied
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Ach ja, noch eine kurze Anmerkung damit das oben Gesagte nicht mißverstanden wird:

Die Abschaffung der Wehrpflicht war aus meinen Augen (als solche) kein Fehlgriff, sondern lange überfällig.
Wer mich kennt, weiß: Auf Zwangsverpflichtungen kann ich gar nicht.

Aber:

In den  letzten beiden Jahrzehnten wurde die Bundeswehr als Arbeits- und Karriere-Platz immer unattraktiver. Einige meiner Altersgenossen hatten sich damals noch verpflichtet, um dort ne Ausbildung oder wenigstens diverse Führerscheine zu machen, die ansonsten ziemlich teuer geworden wären.

Doch nach und nach wurde das alles eingeschränkt oder ganz angeschafft.

Das dürfte nun dazu führen, daß der Bundeswehr der freiwillige Nachwuchs fehlt.

Das Konzept, erst die allgemeinen Mittel einzuschränken und dann erst die teure Wehrpflicht aufzuheben, ist nicht ganz richtig. Die Wehrpflicht hätte schon vor 15 oder 20 Jahren aufgehoben werden sollen - dann hätte es (wahrscheinlich) wesentlich mehr Freiwillige gegeben.


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(@iloveubabe)
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Beigetreten: Vor 16 Jahren

@Erutan

Du bist ja nicht allein. Auch ich Stimme da in deiner Meinung überein. Was du in dem ersten Post geschrieben hast bezüglich K. T. etc.

Allerdings was du zu Wehrpflicht ausgeführt hast, halte ich so für nicht richtig dei Wehrpflicht so zu veruteilen. Der Grundgedanke Abschaffung ist vollkommen ok. Nur hat sich niemand "damals" an die Abschaffung der Wehrpflicht rangetraut, weil es gleichzeitig den Ehrsatzwehrdienst ausgehebelt hätte/hat. Und unser Sozialsystem war/ist eigentlich immer noch auf Zivildienstleistende angewiesen. Allerdings hat sich zur damaligen gegenüber heutigen Zeit einiges verändert auf dem Arbeitsmarkt. Zum einen werden viele der Stellen als Praktika ausgeschrieben, sind gestrichen worden, werden von Arbeitnehmern mit Aufstockung vom Staat ausgeführt oder von Leiharbeitern gemacht. Es gibt viel mehr billige Arbeiter, die es machen müssen oder wie auch immer man es nennen will. Ich hoffe es ist verständlich geworden, warum es damals nicht erwünscht war, und heut doch gemacht werden konnte.

@Andreas
Das was Schröder und Konsorten getrieben haben ist ein Unding, und hat an und für sich nichts damit zu tun, für was die SPD einstmals stand, nämlich eine Partei für die Interessen der Arbeitnehmer. Die Grünen haben parteipolitsch auch Standpunkte zu Themen bezogen, die sie aus meiner Sicht nicht mehr wählbar machen (5€/Liter Bezin ist da auch so ein Beispiel für). Aber das ist ja heute wohl bei allen etablierten Partein der Fall.
Allerdings Russland und Demokratie hat auch andere Gesichter.
http://www.youtube.com/watch?v=XVqnB4IVfeo
Man kann ja Putin vieles vorwerfen, aber vielleicht hat er ja hier doch Recht mit dem was er tut.

Da wir gerade bei Kapitalisten-Bashing sind, und die RAF war ja auch maßgeblich gegen Kapitalisten. Und du Fischer und Schröder erwähnt hast, würde ich dir mal empfehlen dies hier anzuschauen. Bevor du die große Keule Schwingst gegen die Leute.
http://www.youtube.com/watch?v=3oXw0BKIFVQ
http://www.youtube.com/watch?v=gODYVZilwyg
Das ganze hat wohl viel Mehr Seiten als nur die eine die uns in den Medien präsentiert wird oder die man glaubt zu Wissen. Ich halte es nicht für klug solche Vorurteil zu pflegen, wie du es tutst, den das bringt die Demokratie auch kein Stück weiter.


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Beiträge: 968
 Ilum
Registered
(@ilum)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren

Die meißten Bürger wollen Maulhelden wählen, sie wollen Politiker wählen die ihnen eben NICHT
die volle Wahrheit sagen - so ist das Leben doch wesenlich einfacher.
Is so ungefähr der gleiche Grund warum so viele Schwachsinnsenungen in der Kiste laufen,
man will auch diese sehen, weil man sich nicht nit anderen Themen belasten will,
die vielleicht wichtig sind.
Hab damals mal ne Kollegin gefragt warum sie denn Schröder gewählt habe.
Antwort wörtlich: wieso, der sieht doch gut aus!

Und bei zu Gutenberg is es ganauso wie bei fast allen anderen Poltikern auch,
die wurden bereits ausgewählt um gewisse Dinge ins rollen zu bringen oder durchzusetzten.
Und die zuvor ausgewählten Ausgewählten darf das Stimmvieh dann wählen, aber wer auch immer ins Amt kommt,
es trifft immer den richtigen.

Nur halte ich Poliktker wie wie den glattgeleckten durchgeschniegelten und mit guter Etikette behafteten Gutenberg
für noch eher gefährlicher.
Is fast wie bei O Bama (bei dem dachte ich damals der müsse übers Wasser gehen können,
so wie ihn einige verehrt haben), dergleichen Politiker können entspr. Dinge dem Volk einfach besser vermitteln,
es wird so einem einfach geglaubt weil es kann ja nicht sein das einer mit so einer Klasse
die Unwahrheit sagt.
Später ist man dann schlauer - obwohl, einige merken es nie, den kannst den Boden unter den Füßen wegreißen
und die sind immer noch dankbar und glauben...
Ein weiteres Problem ist einfach das Vergessen, kennt ja wohl jeder von uns: Vergangenheit vergoldet.
So is es leider auch mit unseren Volksvertretern, die können pro Woche mehrere Säue durch Dorf treiben,
nach einer Gewissen Zeit ist fast alles wieder vergessen, und es bleibt nur eine gewisse Grundunzufriedenheit übrig.


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