U.S.A vs. IRAN Plan...
 
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[Geschlossen] U.S.A vs. IRAN Planung läuft........

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Beiträge: 207
(@Nabla)
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Ich muß hier auch mal einen Komentar zum Thema abgeben.
Es scheint nicht jeder zu wissen was es mit der Urananreicherung auf sich hat
und diesen Missstand möchte ich beheben.
Urananreicherung ist ein zweischneidiges Schwert, man kann die Anlagen zur Herstellung
von nuklearem Brennstoff für AKWs nutzen aber genauso gut und ohne weitere Umbauten kann man
mit selbigen Anlagen waffenfähiges Spaltmaterial herstellen.
Das sollte wirklich jedem von euch zu denken geben!

Wir können uns alle glücklich schätzen, daß die meisten oder gar alle Urananreicherungsanlagen
in "zivilisierten" Ländern stehen und auf das schärfste bewacht werden.
Nicht ohne Grund. Ein Selbstmordattentäter hat nichts zu verlieren und ob er eine A-Bombe
oder zumindest eine Dreckbombe oder Plastiksprengstoff im Auto hat ist ihm egal.

Man kann diesen Leuten ihre Drecksreligion nicht verbieten, aber zumindest sollte man ihnen
nicht die Macht in die Hände geben die ganze Welt mit in den Abgrund zu reißen!

So gesehen sollte man auf jeden Fall verhindern das Länder wie der Iran derartige Anlagen besitzen,
bevor sie nicht eine vernünftige und zurechnungsfähige Regierung besitzen.

Daran, daß die Urananreicherungsanlagen im Iran schon soweit entwicklet sind, sind lediglich die
kurzsichtigen westlichen Regierungen schuld, welche den Export von KnowHow und der nötigen
Technik zugelassen haben, das war wirklich unverantwortlich.

Einen Krieg deswegen anzuzetteln ist aber kaum sinvoll, denn darunter werden wieder mal die falschen
zu leiden haben.
Manchmal denke ich, daß es wohl am besten wäre einfach die paar betreffenden Anlagen mit Marschflugkörpern zu
vernichten und ein Importverbot für Nukleartechnik über das Land zu verhängen.


Beiträge: 207
(@Nabla)
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Atombomben sind Kinderspielzeug, jeder Physiksudent hat das Know-How eine zu bauen. (Nur wenige die Mittel  Wink )

Das sagen viele leichtfertig und ich hab das auch schon geschluckt. Aber eine "qualitativ" hochwertige und sichere A- BOMB traue ich nur richtigen Spezialisten zu (: Meine persönliche Meinung, vielleicht liege ich da auch falsch.)!

Da liegst du nicht ganz falsch um eine qualitativ hochwertige A oder H Bombe zu bauen braucht man schon eine ganze Menge
Fachwissen und spezielle Fertigungsanlagen aber eine Dreckbombe ist sehr fix in der Garage gebaut und genauso
verheerend wie eine "echte" A-Bombe, zumindest für Lebewesen.
Das Ziel von Dreckbomben ist weniger die Zerstörung durch Druckwelle und Hitze sondern die Verseuchung eines großen
Gebietes mit hochgiftigen und radioaktiven Nukliden. Sowas könnte eine ganze Stadt für Jahrzehnte unbewohnbar machen.


Beiträge: 2134
Admin
(@erutan)
Mitglied
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Dumm wäre es, wenn der Iran bereits über A-Waffen verfügt, glaube ich aber nicht.

Ist jemals eine Atombombe auf eigenen Kriegsgegner abgeworfen worden den man in irgendeiner Form (z.B. technologisch) noch hätte ausbeuten können?
Warum wurden und werden die allermeisten Kriege denn geführt?

Ein Autodieb versucht am Diebesgut auch so wenig Schäden wie möglich zu verursachen.

Wir können uns alle glücklich schätzen, daß die meisten oder gar alle Urananreicherungsanlagen
in "zivilisierten" Ländern stehen und auf das schärfste bewacht werden.

Ahhh ja. Wie ist denn deine Unterscheidung zwischen zivilisiert und unzivilisiert? Der Teil der welt in der du lebst ist zivilisiert, richtig?

Glaub' mir, das sieht die "andere Seite" ganz anders.

Ich mag die Alis auch nicht aber ich würde sie nicht als unzivilisiert bezeichnen. Sie kämpfen tatsächlich gegen himmelschreiende Ungerechtigkeit, die unsereiner (wenn sie ihm bewußt würde) auch nicht ertragen könnte. Ich will nicht wissen wie viele Selbstmordattentäter - gleiche Situation vorausgesetzt - unsere "zivilisierte Welt" hervorbringen würde.

Das Dumme ist nur: Sie reagieren genau so wie es von ihnen erwartet wird. Sie lassen sich reizen und sie handeln. Das wird dann zusammenhanglos in den hiesigen Medien veröffentlicht und die meisten reagieren so wie du.

Man kann diesen Leuten ihre Drecksreligion nicht verbieten, aber zumindest sollte man ihnen
nicht die Macht in die Hände geben die ganze Welt mit in den Abgrund zu reißen!

Religionen sind nichts als politische Machtinstrumente. Du glaubst, daß in unserer "zivilisierten Welt" derartige Strukturen wie es Religionen darstellen, keinen Einfluß haben?
Du hast gelernt, daß es zu "unzivilisierteren Zeiten", im Mittelalter anders gewesen ist. Da hatte die Kirche recht, egal welchen Schwachsinn sie verbreitete. Sie konnte behaupten, die Erde sei eine Scheibe und der Mittelpunkt des Universums und niemand konnte an diesem vermeintlichen "Wissen" rütteln; auch ein Gallilei nicht. Wer es wagte wurde angegriffen. Auch die Bevölkerung glaubte den Zweifern nicht denn diese waren nicht "gelehrt", sie verfügten nicht über das "umfassende Wissen" der Kirche.
Innerhalb der Kirche gab es ein Hierarchiedenken. Auch wenn man der Kirche angehörte, z.B. als kleiner Dorfpfarrer, konnte man an ihrem vermeintlichen Wissen nicht rütteln. Veränderungen oder Ergänzungen des vermeintlichen Wissens geschahen immer von oben nach unten. Der kleine Dorffparrer war dazu da, das "Wissen" unter's Volk zu bringen.

Doch dann - das hast du gelernt - schwand die Macht der Kirche. Heute schauen wir mitleidig und arrogant auf die herab, deren Kultur noch immer von Religion gelenkt wird.

Aber die Macht der Kirche in unseren Breitengraden schwand nicht wirklich; vielmehr wurde sie nur abgegeben an eine Institutution, die mit gleicher Vehemmenz, mit gleichem Dogmatismus und dem gleichen internen Hierarchiedenken ihr vermeintliches "Wissen" verteidigt. Und diese Institution lenkt unser denken und handeln, hier in unserer zivilisierten Welt.

Sie heißt Wissenschaft. Und du bist einer ihrer glühenden Bewunderer. Du zitierst die Terminologie der Wissenschaft mit ebensolcher Inbrunst wie du im Mittelalter die Bibel zitiert hättest. Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, daß unzählige Hypothesen dieser Institution möglicherweise unrichtig und/oder unvollständig sind?

Das hast du möglicherweise aber wie jeder Anhänger der Wissenschaft erwartest du eine Korrektur oder Vervollständigung immer von oben nach unten, d.h. du akzeptierst eine andere Meinung nur von jemandem "weit oben" auf der wissenschaftlichen Hierarchieleiter; sprich: von jemandem mit möglichst vielen Titeln und einem bekannten Namen.

Von dort werden aber sicherlich niemals die Erkenntnisse kommen die möglicherweise von außerhalb der Wissenschaft kommen mögen. Das wiederum hängt mit dem Hierarchiesystem zusammen. Um nach oben zu gelangen muß der angehende Wissenschaftler zuerst akzeptieren was "dort oben" behauptet wird. Du warst sicherlich nicht auf der Uni sonst wüßtest du wie es dort zugeht.

Um in der Wissenschaft Karriere zu machen mußt du das gesamte vermeintliche Wissen verinnerlichen und als wahr akzeptieren. Hier ist wieder eine Parallele zur Kirche. Auch dort wird ein Heide (um mal ein ganz extremes Beispiel zu nennen) niemals Bischof oder gar Kardinal, selbst wenn er stichhaltige Anhaltspunkte für die Richtigkeit des Polytheismus und die Unrichtigkeit des Monotheismus anführen könnte.

Hast du dir dann einen Platz auf der wissenschaftlichen (oder kirchlichen) Hierarchieleiter erobert, dann gehörst du entweder zu jenen, die ohnehin unreflektiert all das aufsaugen was andere als Wissen bezeichnen oder du hast dich bedingungslos angepaßt.
Daher werden dann auch von dir keine Aussagen kommen, die der Institution Wissenschaft (oder Kirche) unbequem sind.

Langer Rede kurzer Sinn: Die "zivilisierte Welt" ist der "unzivilisierten Welt" gar nicht so unähnlich.

Zurück zum eigentlichen Thema:

Die Frage, die man sich stellen sollte ist: Warum sind die Amis so scharf auf Krieg im Zweistromland?

Drei Antworten gibt es:

1. Die offizielle Version:

Der Irak stellte bzw. der Iran stellt eine Bedrohung für die "freie Welt" dar.

2. Die Version derer, die glauben, die wahren Hintergründe zu kennen:

Es geht nur um's Öl.

3. Meine eigene Version:

Der Iran und der Irak liegen auf dem Gebiet des frühen Mesopotamien. Ich habe schon in anderen Threads geschrieben, daß ich mir sicher bin, daß unsere Großeltern und Urgroßeltern ihr unglaubliches technisches Wissen aus uralten Quellen bezogen, die in dieser Region gefunden wurden.

Es ist wirklich unglaublich was Archäologen in diesem Gebiet alles ausgegraben haben. Da wäre nicht nur das Atra Hasis Epos und die Enuma Elish zu nennen, die mit einem Schlag sämtliche monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum Islam) zu eindeutigen Lügnern degradieren, sondern es wurden auch Rollsiegel gefunden, die abgerollt erstaunliche Bilder zeigen.

[img] [/img]

Die moderne Wissenschaft widerspricht den meisten der abgebildeten Objekten. Die mittelalterliche Kirche hätte allen abgebildeten Objekten widersprochen.

Könnte es sein, daß Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg einige seiner technologischen Errungenschaften sichern konnte während andere den Amerikanern und Russen in die Hände fielen?

Kann es sein, daß Ausgrabungen in jüngerer Zeit den Verdacht nahelegen, daß sich im ehemaligen Mesopotamien noch immer verwertbare Informationen zu den abgebildeten Flugzeugen oder der hochentwickelten Technologie allgenmein befinden?

Es ist schon ein Weltkrieg geführt worden um diese Informationen in die Finger zu bekommen...der Irak und der Iran stellen dagegen eher unbedeutende Gegner dar.


Beiträge: 98
Registered
(@tangaroa)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

Hallo Erutan!

Deine Ausführung gefällt mir, bis auf zwei Details:

1)Wie kann man die monotheistischen Religionen mit Funden lügen strafen? Gott/Götter lassen sich nicht beweisen, wenn doch, dann sinds keine.

2)Könnten die Funde nicht auch gefälscht sein? Nutznieser gäbs genug.

lg, Tangaroa


Beiträge: 2134
Admin
(@erutan)
Mitglied
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Wie kann man die monotheistischen Religionen mit Funden lügen strafen?  

Eigentliche ganz einfach die Antwort...oder auch nicht. Ich versuch's mal mit einem Beispiel:

Du kaufst Dir ein Sachbuch zum Thema Hühnerzucht. Darin liest Du u.a. welche Arten von Hühnern es gibt, welches Futter sie benötigen und wieviel davon.

Sagen wir einfach mal als Beispiel, das Buch behauptet, es gäbe nur "das russische Haushuhn" in den Farben schwarz und braun, es frißt nur Futter, das bei Vollmond geerntet wird und muß 10 mal am Tag in kleinen Portionen gefüttert werden.  ;D Ist ja nur ein Beispiel.

Dieses Buch wird über Generationen als unantastbares Standartwerk gefeiert.

Nun fíndest Du plötzlich - viele tausend Jahre später - ein ganz seltsames Bucht. Es handelt auch von der Hühnerzucht und offensichtlich wurde das jüngere Buch, dieses "Standartwerk" von diesem alten Bucht abgeschrieben.

Aber nicht nur das: Du bemerkst auch, daß es stark gekürzt wurde.

So beschreibt das alte Buch z.B., daß es das polnische Wildhuhn, das deutsche Hofhuhn, das französische Dorfhuhn und das russische Haushuhn gibt und daß es bei allen Hühnern die Farben schwarz, weiß, braun und grau gibt. Es ist gar nicht nötig, das Futter bei Vollmond zu ernten und man kann das Futter auch in 2 statt in 10 einzelnen Mahlzeiten reichen.

Okay, was würdest Du denken?

Fakt ist, daß das altes Testament in wichtigen Teilen (die Genesis z.B.) von mesopotamischen, sehr viel älteren Texten abgeschrieben wurde. Dabei wurde aber weder der text 1:1 übernommen noch der Inhalt sinngemäß beibehalten.
Aus vielen "Herren, die vom Himmel kamen" wurde zunächst der einzig wahre und später dann der überhaupt nur einzig vorhandene Gott, das übermächtige, unfaßbare Wesen.

Beispiel: Das Atra Hasis Epos beschreibt exakt wie der Mensch erschaffen wurde, wer dabei mitgewirkt hat und welche Schwierigkeiten auftraten bis zum ersten Erfolg.
Was im Atra Hasis eine wissenschaftliche Meisterleistung ist, wird in der Genesis beinahe als "leichte Übung" dargestellt, die sofort gelingt.

Die Enuma Elish beschreibt sehr exakt wie unser Sonnensystem entstanden ist, über einen unvorstellbar langen Zeitraum hinweg und wie dann durch einen kosmischen Zusammenstoß aus dem Wasserplaneten Tiamat "das gehämmerte Himmelsband" (der Asteroidengürtel) und die Erde entstand. In der Genesis geschah das alles in nur 6 Tagen (bezeichnend, da die Entstehung in der Enuma Elish auf 6 Tafeln geschrieben wurde) und durch die Allmacht eines unvorstellbar mächtigen Wesens.

Definitiv ist die Erfindung des Monotheismus (Glaube an nur einen Gott) eine reine Erfindung des Menschen. Die Quellen von denen die Hebräer abschrieben, sprechen immer von mehreren Götter wie im Heidentum üblich. Diese Tatsache wurde schlicht und einfach ignoriert.

Also selbst wenn die Quellen der Hebräer nur erfundene Geschichten sind und niemals auf Tatsachen beruhen (was ich persönlich allerdings für unwahrscheinlich halte) dann stellen die Schriften des Judentums und die beiden Folgereligionen nur eine schlechte Kopie dieser alten Schriften dar.

Dabei sind sogar so massive Kopierfehler aufgetreten, daß es fast weh tut. Selbst heute wird in hebräischen Texten des alten Testaments in der Genesis für Gott das Wort Elohim verwendet. Elohim ist aber plural und bedeutet Götter oder Herren.
So spricht dieser "eine Gott" (Elohim) dann auch folgerichtig in der Mehrzahl "Laßt uns einen Menschen erschaffen nach unserem Abbild der uns gleich ist".

Ein weiteres sehr gutes Beispiel für die Verdrehungen im alten testament ist die Erzählung von der Sintflut. Die Sintflut wird in mindestens zwei sehr viel älteren und näher am Geschehen liegenden Schriften erwähnt und beschrieben. Im Atra Hasis sogar vom Hauptprotaginisten Atra Hais selber (Atra Hasis ist der sumerische Name für den akkadischen Utnapischtim des Gilgamesch Epos bzw. den biblischen Noach oder Noah).

Dort aber wird die Sintflut ganz und gar nicht als ein von "Gott" hervorgerufenes Ereignis beschrieben. Ganz im Gegenteil: Die Götter selber müssen vor der Flut fliehen. Allerdings konnten sie das Ereignis vorherberechnen und sich vorbereiten...ein Wissensvorsprung, den sie absichtlich nicht mit den Menschen teilten da diese ihnen zu entwachsen schienen und durch die Flut vernichtet werden sollten.

Ein krasser Gegensatz zum allmächtigen Übergott der heutigen monotheistischen Religionen.

Ergo: Das Judentum entstand keineswegs aus den persönlichen Erfahrungen oder Entdeckungen eines Mannes oder mehrerer Männer heraus sondern wurde von älteren Religionen abkopiert und dabei verändert. Da die anderen beiden monotheistischen Religionen auf dem Judentum basieren, trifft auf sie die gleiche Aussage zu.

Das Heidentum entstand übrigens aus den gleichen mesopotamischen Quellen. Im Unterschied zum Monotheismus wurden aber hauptsächlich die Namen verändert und leichte Abweichungen vorgenommen. Wenn wir annehmen, daß die Urgeschichte auf Tatsachen beruht, dann ist das Heidentum also sehr viel näher an der Wahrheit als jede der drei monotheistischen Religionen. Wenn wir annehmen, daß die Urgeschichte eine bloße Erfindung ist, dann stellt das Heidentum die bessere Kopie dieser Erfindung dar.
Dabei unterschieden sich Heidentum und Judentum in der Anfangszeit gar nicht so sehr. Vom Heidentum wissen wir, daß die Götter im ständigen Wettstreit um Gebiete und die Anbetung der Menschen waren.

Als Modes dem jüdischen Gott Jahweh begegnete (übrigens von Angesicht zu Angesicht also nix mit unfaßbarem Geistwesen) da war Jahwehs erstes und wichtigstes Gebot: "Ich bin der Herr dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir verehren."

Das impliziert ja, daß alle Beteiligten, also Jahweh und die Juden sehr wohl von der Existenz anderer Götter wußten. Hätte es keine anderen Götter gegeben, wäre dieses Gebot sinnlos und überflüssig gewesen. Jahweh befahl Moses lediglich, die anderen, sehr wohl vorhandenen, Götter nicht zu verehren. Der Hintergrund wird wiederum durch ältere Texte ersichtlich: Der Gott Yahweh lag mit seinem Halbbruder und dessen Sippe im Streit. Man hatte zur Streitschlichtung Gebiete und Menschen unter sich aufgeteilt. Yahweh bekam die Hebräer aber nicht das Gebiet in dem sie zum damaligen Zeitpunkt lebten. Die Hebräer gehörten fortan allerdings ihm und den Regeln entsprechend hatte er das alleinige Recht auf Anbetung.

Erst sehr viel später wurde daraus der einige überghaupt existierende Gott. Vermutlich entstand der heute bekannte Glaubensinhalt des Judentums erst ca. 200 vuZ. als das alte Testament kanonisiert wurde. Vermutlich wurden auch erst zu diesem Zeitpunkt dem Gott Yahweh sämtliche göttlichen Taten und Untaten, von der Erschaffung der Welt über die Erschaffung des Menschen bishin zur Auslösung der Sintflut bei gleichzeitiger Errettung des Menschen zugeschrieben. Der Gott bekam dadurch ein etwas shizophrenes Bild, das zu allen Zeiten zu Diskussionen führte.
Da an einigen Vorfällen allerdings zwei Götter mit gegensätzlichen Ansichten beteiligt waren (Die Story mit Adam und Eva beispielsweise), wurde Yahwehs Halbbruder En.Ki zum Sinnbild des Gegners (was er ja auch war) und zum Inbegriff des Bösen (was er definitiv in weniger großem Umfang war als Yahweh).

Auf die Spitze trieben das allerdings erst die Christen und die Islamisten.

Dafür, daß Jahweh nur einer von vielen war gibt es einen weiteren Anhaltspunkt der auch deshalb interessant ist weil man sich damit ein Bild vom Ausshen dieses Gottes machen kann denn leider hielten sich die Juden ja an das Verbot, ihren Gott bildlich darzustellen.

Einerseits muß man dazu eine Besonderheit in der hebräischen Schriftsprache kennen. Die kennt nämliche keine Vokale. Vokale werden nur mündlich hinzugefügt. Jahweh schreibt sich im hebräischen ungefähr so: YHWH.

Nun, das könnte auch Yohwu, Yehweh, Yahwah oder....Yihwah heißen. Wann un wieso sich die Hebräer auf Yahweh einigten weiß ich nicht. Sicherlich später erst.

Zweitens brauchen wir eine alte heidnische Religion die noch nicht vom Monotheismus zerstört wurde. Von den meisten alten heidnischen Religionen wissen wir nicht wirklich viel denn die Monotheisten haben ganze Arbeit geleistet und viele Zeugnisse stammen von den Griechen, die die Origionalnamen durch ihre iegenen Namen ersetzten. So hieß die ägyptische Göttin Osiris bei den Ägyptern nicht wirklich Osiris.

So eine weitestgehend erhalten gebliebene heidnische Religion gibt es glücklicherweise noch und zwar im Hinduismus. Dort finden wir auch Yihwah (Shiva) wieder und können uns ansehen wie er dargestellt wird.

Super interessant ist, daß Shiva nicht immer Shiva geheißen hat und daß es einen platten Widerspruch im Hinduismus gibt der den Verdacht nahelegt, daß Jahweh etwa zu der Zeit da er die Juden unterjochte auch seine Finger nach dem heutigen Indien ausstreckte und die Religion beeinflußte.

Denn einerseits kennt der Hinduismus die typisch heidnische Göttertrinität bei der Shiva NICHT der Schöpfergott ist, sondern Brahma. Shiva ist der Zerstörer. Das paßt sehr gut zur sumerischen Darstellung von En.Ki und Enlil...

....andererseits wird Shiva jedoch auch aus dieser Trinität herausgelöst und steht dann für alles gemeinsam....ganz nach beinahme monotheistischer Tradition.

Gott/Götter lassen sich nicht beweisen, wenn doch, dann sinds keine.

Nein, sicherlich nicht. Durch die Verbreitung der monotheistischen Religionen haben wir eine völlig irrationale Vorstellung von dem was ursprünglich als "Gott" oder "Herr" bezeichnet wurde. Dieses Wesen, daß vor allen Dingen die Muslime und die Christen in Gott sehen, hat es definitiv nie gegeben und gibt es nicht. Es ist auch ein enormer Widerspruch in sich denn schließlich lautet die Aussage, daß wir nach dem Ebenbild Gottes erschaffen wurden und so sind wie er. Gott kann uns also nicht so unähnlich sein bzw. wir ihm nicht. Frage: Kannst Du eine Sintflut entstehen lassen? Kannst Du all das von dem Du glaubst, daß es Gott könne?
Das Dilemma hat zu allen Zeiten fürchterliche esoterische Ideen sprießen lassen wie z.B., daß wir alle in einem unsichtbaren Teil von uns gottähnlich wären oder daß wir das alles sehr wohl könnten micht der "Allmacht unserer Gedanken".
Natürlich wurden solche Behauptungen nie in die Tat umgesetzt. Wie auch?

Wir sind unseren Schöpfern sicherlich tatsächlich sehr ähnlich was im Umkehrschluß bedeutet, daß sie uns ebenfalls sehr ähnlich sind.

Könnten die Funde nicht auch gefälscht sein? Nutznieser gäbs genug.

Aus mehreren Gründen auszuschließen. Erstens werden derartige Flugkörper an unzähligen Stellen in unzähligen Schriften erwähnt und teilweise sogar genau beschrieben. Selbst im alten testament finden sich Hinweise, von den hinduistischen Wedas mal ganz zu schweigen.

Es gibt keine Nutznießer. Zumindest nicht offiziell. Derartige Funde werden von der etablierten Wissenschaft demonstrativ ignoriert. Es gibt haufenweise solche und ähnliche Funde. Es gibt Broschen in Form von Flugzeugen aus Ägypten, uralte Maschinenteile aus Aluminiumlegierung etc.

Ergo: Man kann sie nicht zu Geld machen. Sie sind wertloser als hundertausendfach gefundene Tonscherben.


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