Süssstoff/ Suchtsto...
 
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Süssstoff/ Suchtstoff

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(@ksk-1)
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Beigetreten: Vor 20 Jahren

ich versteh das durchaus !
wer qualitativ hochwertiges haben will, darf eben nicht nen kilo tomaten für nen euro kaufen oder nen salatkopf für 50 cent bei aldi.
und wer es doch tut braucht sich freilich auch nicht wundern, das es nicht so doll schmeckt und/oder das gekaufte zur hälfte aus dünger,pestizidresten,farbstoffen,geschmacksverstärkern und konservierungsmitteln besteht.
wer bereit ist für seine ernährung einen größeren betrag aufzuwenden, kann, man höre und staune, selbst in den völlig rückständigen und verwahrlosten westeuropäischen ländern, durchaus gesund leben (sicher will niemand bestreiten daß es hier genug alternative einkaufsmöglichkeiten gibt).
wie wir uns erinnern war es vor nicht allzu langer zeit 90 prozent der bevölkerung vergönnt von sonnenaufgang bis sonnenuntergang auf dem felde zu ackern um dann im nächsten winter jämmerlichst zu verhungern/erfrieren oder an irgendwelchen banalen krankheiten zu sterben, da die eigenen ernteerträge zu weiten teilen abgegeben werden mussten.
aber vom plebs gabs ja eh schon immer genug gell ?
tja ... früher wars halt doch besser 😉

gruß


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(@arkas-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

@ Andreas
Natürlich wäre das teurer. Man müsste halt nen Mittelweg finden, ich verlang ja nicht, dass keine Technik eingesetzt wird, aber die Massenproduktion von heute passt mir auch nicht.
Klar, ein bischen Auswahl haben wir schon. Wenn ich z.B. das in Plastik verpackte Fleisch ausm Supermarkt mit dem frisch geschlachtetetn ausm Hofladen im nächsten Dorf vergleiche ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht. Klar kostet mehr, aber es schmeckt besser und ich weiß relativ genau wie das Tier gelebt hat.
@ksk_1

wie wir uns erinnern war es vor nicht allzu langer zeit 90 prozent der bevölkerung vergönnt von sonnenaufgang bis sonnenuntergang auf dem felde zu ackern um dann im nächsten winter jämmerlichst zu verhungern/erfrieren oder an irgendwelchen banalen krankheiten zu sterben, da die eigenen ernteerträge zu weiten teilen abgegeben werden mussten.
aber vom plebs gabs ja eh schon immer genug gell ?

Aus diesen Zeiten sind wir ja zum Glück raus. Aber obwohl wir technologisch so weit sind, Lebensmittel im Überfluss zu produzieren ist es heute nicht das Ziel, eine möglichst gesunde Ernährung zu fördern, weil es halt, wie so oft, nur ums Geschäft geht.


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Beiträge: 211
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(@kettenhund)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Habt ihr hier schon mal was von gehört?
[url] http://www.stevia-laden.de/shop/specials.php [/url]
oder,
[url] http://de.wikipedia.org/wiki/Stevia [/url]

...ist aber wohl in Deutschland verboten...!?


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Beiträge: 569
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(@ksk-1)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 20 Jahren

@ Arkas

Das ist sicherlich richtig.
Heute heisst es halt billig, billig und noch billiger.
aber wer wert auf die gesundtheit legt hat durchaus die möglichkeit sich auch gesund zu ernähren.
ausserdem bestimmt die nachfrage das angebot in der freien marktwirtschaft nicht andersherum.
würden mit zusätzen überladene nahrungsmittel nicht mehr gekauft,gäbe es auch mehr alternative angebote.
im prinzip kann man es also als eine folge der "geiz ist geil"-mentalität betrachten.
im endeffekt sind wir also selbst schuld.
dementsprechend verstehe ich es auch nicht wenn jemand stets das billigste kauft und sich dann beschwert es sei qualitativ geringerwertig.
ein klarer denkfehler betreffender personen.

gruß


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Beiträge: 1308
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(@highjump)
Noble Member
Beigetreten: Vor 22 Jahren

Es ist wirklich nicht in Ordnung, dass die EU jedes Jahr x Tonnen Agrarprodukte vernichtet. Aber wenn das Zeug bei uns im Supermarkt vergammelt, weil es in den ersten zwei Tagen bereits verkauft sein muss, würden viel mehr Lebensmittel einfach weggeschmissen werden.

Ich fühle mich zwar ziemlich allein auf meiner Position, aber vielleicht versteht mich ja doch einer

Ich verstehe Dich 😉 Für die Funktionalität der Gesellschaft ist es einfach unentbehrlich, dass man sich über Nahrung weniger Gedanken machen muss, sprich Anbau und Lagerung. Das schafft Kapazitäten, die in anderen Bereichen wie Wissenschaft gebraucht werden. Ich finde aber, dass die Lebensmittelindustrie schon seltsame Blüten treibt: Männliche Küken werden vergast, weil sie zur Fleischproduktion nicht geeignet sind und landen als Vollei in Keksen.

Das beste wäre es wohl sich nur von landwirtschaftlichen Erzeugnissen zu ernähren, wie sie vor 100 Jahren "hergestellt" wurden.

Ich finde die Idee toll, aber wenig praktikabel. Der Ertrag der ursprünglichen Weizensorten, ist weniger als 1/10  der heutigen. Bei den Züchtungen ist jedoch aber der Nährstoffertrag.

wer qualitativ hochwertiges haben will, darf eben nicht nen kilo tomaten für nen euro kaufen oder nen salatkopf für 50 cent bei aldi.
und wer es doch tut braucht sich freilich auch nicht wundern, das es nicht so doll schmeckt und/oder das gekaufte zur hälfte aus dünger,pestizidresten,farbstoffen,geschmacksverstärkern und konservierungsmitteln besteht.

Die deutschen geben in der Tat im europäischen Vergleich wenig Geld für Essen aus, was logischerweise dazu führt, dass die Betriebe auch zu möglichst geringen Kosten produzieren müssen und dann landet halt ein Huhn in Käfighaft und wird mit Medikamenten vollgepumpt....
Aldi hat jedoch in der letzten Stiftung Warentest - Studie die geringsten Schadstoffbelastungen erzielt.  


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