[url] http://www.lvz-online.de/aktuell/content/sachsensumpf.html [/url]
Es lebe die Bananenrepulik Deutschland.
Was man hier übrigens auch ganz gut sehen kann ist, dass Macht eben nicht nur von einer bösen Verschwörergruppe ausgeübt wird, sondern dass in jedem Land und auf der ganzen Welt viele Gruppierungen aus vielen Motiven um Macht kämpfen.
hi
wer es noch nicht aus anderen quellen erfahren hat, der sollte auf www.interpool.tv vorbeischauen und dort etwas in den geheimakten der sachsen-affäre schmökern:
http://www.interpool.tv/artikel/694/0
da wird einem regelrecht schlecht wenn man das ausmaß der kriminellen abhängigkeiten erkennt und wie oft kinderprostitution dabei im spiel ist.
im falle der immobiliengeschäfte gibt es auf der seite auch ein pdf mit einer zeugenaussage:
http://www.interpool.tv/downloads/zeugen.pdf
und einer dazugehörigen strafanzeige "gegen den Sächsischen Generalstaatsanwalt Schwalm wegen Strafvereitelung":
http://www.interpool.tv/files/aSchwalm%20Anzeige%20Strafvereitelung.pdf
ich bin gespannt wie sich die sache weiter entwickeln wird. an dieser affäre und ihrem ausgang kann man dann den zustand unserer nation erkennen und ob wir uns weiterhin noch rechtsstaat nennen dürfen.
grüße, zak
Hm würde mich auch interessieren wie das jetzt ausgeht, hab auch nix mehr davon gehört, seit ich den Report Bericht darüber bei der ARD gesehen hab.
Da konnts einem echt schlecht werden.
Gruß Leviathan
hi
auf msn nachrichten gibt es was neues zum thema:
[b]Sachsen-Sumpf: Der Chefjustitiar und das Kinderbordell[/b]Martin Klockzin, eine Schlüsselfigur in der sächsische Korruptionsaffäre, räumt seinen Posten. Sein Name sorgte einst für Schlagzeilen. Klockzin gilt Beobachtern als eine Schlüsselfigur in der sächsischen Affäre um Korruption und organisierte Kriminalität.
[...]
Aus dem städtischen Unternehmen ist – „in gegenseitigem Einvernehmen“ – der promovierte Jurist Martin Klockzin ausgeschieden. Sein Name sorgte einst für Schlagzeilen. Am Abend des 17. Oktober 1994 wurde auf den LWB-Manager ein heimtückisches Attentat verübt. Ein vermeintlicher Telegrammbote klingelte an der Tür seiner Wohnung, zückte eine Neun-Millimeter-Pistole und feuerte aus nächster Nähe drei Schüsse ab. Nur mit Mühe konnten Ärzte im Leipziger Diakonissenkrankenhaus den Schwerverletzten retten.
Rasch wurde der Schütze gefasst und zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Angestiftet hatten ihn drei Kleinkriminelle – sie erhielten lebenslang. Die Auftraggeber Joseph Schmied und Manfred Schneider jedoch gingen merkwürdigerweise straffrei aus. Die Makler hatten eingeräumt, 8000 Mark dafür bezahlt zu haben, damit Klockzin „eine Abreibung“ erhalte – mehr aber auch nicht. Der damals noch mit Restitutionsfragen befasste Manager habe sie beim Verkauf eines Gründerzeithauses benachteiligt, behaupteten die Süddeutschen. Die Verfahren gegen die beiden wurden gegen Zahlung von jeweils 2500 Mark an den Weißen Ring eingestellt.
[b]Klockzin in der Opferrolle[/b]
Seither wird der Klockzin, heute ein Mann von 47 Jahren mit Stoppelbart und gelichtetem Haar, als Opfer einer Immobilienmafia angesehen. Doch bereits seit geraumer Zeit steht die Führungskraft selbst unter Verdacht, auch Täter zu sein. Beobachter mutmaßen sogar, der gebürtige Hesse sei eine Schlüsselfigur in der sächsischen Affäre um Korruption und organisierte Kriminalität.[...]
Nach wie vor dreht die kommunale Wohnungsgesellschaft ein großes Rad. Dabei gelten manche ihrer Geschäftspartner nicht gerade als Ausbund an Seriosität. Dazu zählt der Ex-Rennfahrer Steffen Göpel. Seine GRK Holding AG, eine der größten Akteure auf dem Leipziger Markt, nimmt der LWB gleich paketweise Häuser ab. Woher das Geld für die Aufkäufe stammt, weiß keiner so genau zu sagen. Belegen lässt sich hingegen, dass Göpel verbandelt ist mit einer Rotlicht-Größe, die auch als Initiator eines Pleite gegangenen Immobilienfonds bundesweit von sich reden machte. Mit dem Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hält wiederum Göpel engen Kontakt. Sein klotziger S-Klasse-Mercedes mit dem Kennzeichen L-SG-O1 parkt oft vor dem Rathaus.
[...]
Doch wie gesagt, so etwas kommt in Leipzig schon einmal vor. Der 2005 abgelöste SPD-Bürgermeister Holger Tschense war 57 Mal ohne Fahrerlaubnis Auto gefahren. Zudem soll er Mitarbeiter des Ordnungsamtes angehalten haben, um eigene Ordnungswidrigkeiten und die von Freunden nicht zu ahnden, was sich allerdings nicht nachweisen ließ. Gleichwohl mutet es im Fall Klockzin befremdlich an, dass man sich bei der LWB erst zum Handeln veranlasst sah, nachdem „Bild Leipzig“ über die Fälscherstory berichtet hatte. Mit Hinweis auf laufende Prüfungen verweigert die LWB jede Stellungnahme.
Unklar bleibt deshalb auch, welche Schritte man im Jahr 2000 einleitete, als ungeheure Vorwürfe laut wurden. Bei ihrer Vernehmung gaben Mädchen aus dem früheren Kinderbordell „Jasmin“ an, Klockzin sei dort Stammkunde gewesen. Die Aussagen mündeten jedoch nicht in eine Anklage. Das gibt zu Spekulationen Anlass. Denn in Verbindung mit dem illegalen Etablissement soll angeblich einst auch der frühere Leipziger Oberstaatsanwalt Norbert Röger gestanden haben. Gegen den aus Koblenz stammenden Juristen, der inzwischen als Präsident dem Amtsgericht Chemnitz vorsteht und der sich zu den Vorwürfen nicht äußert, läuft in diesem Zusammenhang ein Disziplinarverfahren.
[b]„Im ‚Jasmin’ gaben sich damals hochrangige Persönlichkeiten die Klinke in die Hand.“[/b]
Das illegale Bordell in der Merseburger Straße 115, in das Minderjährige aus Tschechien verschleppt worden sein sollen, wurde im Januar 1993 von einem Sondereinsatzkommando der Polizei gestürmt und geschlossen. Der frühere Betreiber, der rechtskräftig verurteilte Michael W., sagte Mitte Mai in einem Interview: „Im ‚Jasmin’ gaben sich damals hochrangige Persönlichkeiten die Klinke in die Hand.“ Er sei noch im Besitz belastender Videoaufnahmen: „Die sind meine Lebensversicherung und befinden sich an einem geheimen Ort.“ Sollte es dieses Material tatsächlich geben – es würde sich um bedeutende Beweismittel handeln. Doch bislang ist nicht bekannt geworden, dass die Fahnder versucht hätten, in den Besitz der brisanten Videos zu kommen.Der städtische Manager Klockzin jedenfalls wird mittlerweile zusätzlich von seiner ehemaligen Sekretärin Karin Christen belastet. Die Anschuldigungen der Frau, die bei der Polizei aussagte und in der ARD auftrat, nannte Klockzin kurz vor seiner Ablösung „abartig und unwahr“. Durch die Aussagen der Mädchen wiederum ist laut Klockzin ein „falscher Verdacht“ entstanden. Er habe nie „eine minderjährige Freundin oder intime Beziehungen zu Minderjährigen“ gehabt.“
Zudem will Klockzin während seiner nun zu Ende gegangenen Zeit bei der LWB nie eigenmächtig Immobilien veräußert haben. Solche Entscheidungen habe stets durch fünfköpfiges Gremium getroffen. Dieses Verfahren sei auch bei jenem Objekt eingehalten worden, das 1994 der Auslöser für das tragische Attentat war.
Zum Verkauf stand damals ein schmuckes Eckhaus unweit des Stadtzentrums in der Riemannstraße 52. Die beiden Makler aus Süddeutschland hatten für die Immobilie 680.000 Mark geboten. Den Zuschlag erhielt die Rechtsanwältin Sieglinde Buchner-Hohner, die mit dem damaligen Vizepräsidenten des Landgerichts, Jürgen Niemeyer, liiert war – und zwar für 345.000 Mark. Rein rechnerisch war das für die LWB ein herbes Verlustgeschäft.
Es heißt, ausschlaggebend sei das bessere Konzept gewesen. Die Erwerberin habe das Haus altersgerecht sanieren wollen. Doch altersgerechte Wohnungen gibt es in der Riemannstraße 52 nicht.
quelle und ganzer text: [url= http://news.de.msn.com/politik/Article.aspx?cp-documentid=5266165 ]news.de.msn.com[/url]
hi
die sumpfschlacht geht weiter:
Lausitzer Rundschau 27.01.2009[b]Schwere Vorwürfe gegen Verfassungsschutz-Spitze[/b]
Dresden. Das beim Geheimdienst gesammelte Material über die Organisierte Kriminalität (OK) in Sachsen war nach Aussage der früheren Referatsleiterin weder manipuliert noch gefälscht. Zugleich erhob die 49-jährige Simone Henneck bei ihrer Vernehmung im Untersuchungsausschuss des Landtages zur Aktenaffäre am Montag schwere Vorwürfe gegen die heutige Spitze des Landesamtes für Verfassungsschutz und gegen Staatsanwälte.
[...]
Der Ausschuss befasst sich mit einer umstrittenen Datensammlung des Geheimdienstes. Sie diente 2007 als Beleg für die Existenz krimineller Netzwerke in Sachsen, in die angeblich auch Vertreter von Polizei und Justiz eingebunden waren. Nach Einschätzung externer Prüfer waren die Akten beim Verfassungsschutz aber aufgebauscht worden. Dafür wurde die frühere Referatsleiterin verantwortlich gemacht. Die Prüfkommission hatte nach eigenem Bekunden allerdings nur einen von zehn Mitarbeitern des OK-Referates zu dem Sachverhalt befragt. Dieser Umstand löste seinerzeit Kopfschütteln aus. Auch durch andere Zeugenvernehmungen tauchten zuletzt wieder Zweifel an der offiziellen Lesart in der Aktenaffäre auf.
[...]
Nach eigenen Aussagen hat die Zeugin den Vizechef des LfV, Olaf Vahrenhold, im Mai 2007 darauf aufmerksam gemacht, dass Akten aus zwei Fallkomplexen verschwunden waren. Schwere Vorwürfe erhob sie auch gegen den späteren LfV-Präsidenten Reinhard Boos. Obwohl sie wegen einer später diagnostizierten Hirnhautentzündung nicht vernehmungsfähig war und von Rettungssanitätern in die Uni-Klinik gebracht werden sollte, habe Boos sie im Beisein von Vahrenhold am 3. Juli 2007 eine Stunde lang in einem Ruheraum des LfV bedrängt und Auskunft über ein Leck in der Behörde begehrt. Danach habe Boos noch im Beisein der Sanitäter ein Disziplinarverfahren gegen sie eröffnet, worüber er zuvor bereits die Öffentlichkeit informierte. Die nachfolgenden Monate schilderte sie als „gnadenlose Hexenjagd“. Bis zum heutigen Tag bleibe ihr ein Einblick in den Abschlussbericht der externen Prüfer verwehrt. dpa/mb
quelle und ganzer text: [url= http://www.lr-online.de/regionen/Sachsen;art1047,2373999,0 ]lr-online.de[/url]
hat jemand mehr einblick/material zu diesem thema?
denn über die obige meldung bin ich eher zufällig gestolpert.
grüße, zak