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komisch, dass es in usa im prinzip nur 2 relevante parteien gibt, nämlich die "guten(TM)" und die "bösen(TM)"...
da ist nix mit: viele parteien und koalitionsverhandlungen, wie bei uns hier...
nur blöd, dass der mob impulsiv und nach aktuellem stand der dinge zur wahlurne trottet. unfähig zu begreifen, wo die ursache der akuten schuldenlast und der ganzen bankrotten firmen zu suchen sind.
etwa so: zur zeit gehts uns schlecht, also wählen wir jezt wieder die andere der 2 möglichen parteien.
im grunde ließe sich schlußfolgern: je weniger gebildet (selbstkritisch) ein volk ist, desto einfacher läßt es sich regieren.
...aber ich nehme an, dieses wissen die mächtigen bereits nicht erst seit gestern, sondern schon seit vielen hundert jahren.
komisch, dass es in usa im prinzip nur 2 relevante parteien gibt, nämlich die "guten(TM)" und die "bösen(TM)"...da ist nix mit: viele parteien und koalitionsverhandlungen, wie bei uns hier...
Das reicht dort auch aus. Die Gründe liegen in dem, was Parteien sind. In meinen Augen sind sie lediglich die sichtbaren Frontends einer unsichtbaren "Einheitspartei".
Je nach Strömung im Volk gilt es, diese Frontends entsprechend anzupassen.
Denn es gilt unbedingt zu vermeiden, daß sich das Wahlvieh bei einer Wahl der Stimme enthält, denn eine Wahl stellt ja nicht nur die "Auswahl" zwischen pest un Colera dar, sondern eine sichtbare Legitimation.
Es geht darum, so viele Wähler wie möglich zu aktivieren. Was die dann am Ende "wählen" ist völlig wurscht, da ja alle Frontends letztendlich der gleichen Einheitspartei angehören.
So kam es, daß es in den 70ern beispielsweise die KPD gab. Es gab einfach eine starke, kommunistische Strömung, die die SPD nicht abzudecken in der Lage war.
Gibt es Ökoströmungen, erschafft man die Grünen u.s.w.
In den USA decken die beiden existierenden Parteien einen viel größeren Bereich ab, als unsere CDU oder SPD. In Deutschland vermeidet man dort z.B. nationalistische Tendenzen, die in den USA ganz normal sind und die hierzulande durch NPD & Co. abgedeckt werden.
Zudem gibt es in den USA gar nicht so viele Strömungen, wie man uns hier oft Glauben machen will. Es gibt dort zwar sowas wie Neonazis aber wenn man da mal genau hinschaut, dann wirken die wie ein hastig von Hollywood zusammengeschusterter Haufen mit irtgendeiner Haß-Ideologie, egal welche. Die Übergänge zum Klan sind scheinbar fließend, was mich vermuten läßt, daß es diese Gruppierungen entweder gar nicht wirklich gibt, oder daß sie verschwindend klein sind.
Auf jeden Fall muß sich die US Einheitspartei keine Mühe machen, für diese Gruppierungen eigens ein neues Frontend zu erfinden.
Auch eine so starke Ökoströmung wie seinerzeit in Deutschland gibt es in den USA nicht. Wozu also ein Öko-Frontend erfinden?
Außerdem werden die US Wahlen durch Wahlmänner entscheiden, was die Gefahr senkt, daß man durch einen flächendeckenden Wahlboykott eine quasi Abwahl des gesamten Systems erfährt (und exakt das will der Parasit ja vermeiden).
In meinen Augen sind sie lediglich die sichtbaren Frontends einer unsichtbaren "Einheitspartei".
Jau, der ganze Mist von LINKEGRÜNEPIRATENSPDFDPCDUNPD kommt aus einem Stall.
Deshalb hast Du auch recht, mit den Wahlen. Sie dienen lediglich der (Schein-) Legitimation.
Wenn man durch Wahlen was verändern könnt, wären sie verboten.
Gruß
Bergamr
Das merkt man am besten, wenn man Politiker vor und nach ihrer Amtszeit beobachtet. Die drehen sich während ihrer Amtszeit um 180 Grad! Mag ja sein, dass sie am Anfang noch sehr idealistisch und blauäugig sind, wie z. B. damals die Grünen und heute die Piraten. Wenn sie aber dann erst mal im "Geschäft" sind, werden sie vermutlich "eingewiesen" und haben keine andere Wahl mehr, es sei denn, sie würden zurücktreten, was ja in letzter Zeit bereits öfter passiert ist.
Seehofer sagte es mal treffend: "Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt sind, dürfen nicht entscheiden!" - Na, treffender kann man es nicht ausdrücken ...
Das Witzige daran ist:
Pseudodemokratien sind so aufgebaut, daß die jeweiligen Völker ihre Macht an einige wenige Einzelpersonen übertragen.
Täten sie das nicht, würde das gesamte System ins Wanken geraten.
Es reicht für einen Politiker nicht, einfach nur die Mehrheit zu bekommen; vielmehr muß ein Großteil des Volkes dem System als Solches zustimmen indem es die Macht an diese Person(en) überträgt.
Eine Wahlbeteiligung von beispielsweise nur 5 oder 10% würde bedeuten, daß das Volk die politische Macht nicht länger an eine politische Pappnase abzutreten bereit ist. Einen deutlicheren Willenausdruck könnte es im Rahmen dieser Pseude-Wahl-Systeme nicht geben, da es ja keine Möglichkeit der aktiven Abwahl gibt.
Würde es diese Möglichkeit geben, dann würde ich jeden Menschen dazu anhalten, zur ABwahl zu gehen und alle Parteien und Politiker abzuwählen.
Da es diese Möglichkeit nicht gibt, kann ich nur dazu raten, NICHT wählen zu gehen (auch nicht ungültig). Nur eine extrem geringe, fast nicht wahrnehmbare Wahlbeteiligung käme einer Abwahl des Systems gleich.