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NRW erwägt Verkauf der Uni-Kliniken

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(@zweistein)
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Grüßt Euch,

Und zu was gehört wohl Scientologie?  

Ein Unternehmen der katholischen Kirche ??? 😉

Oh mann iss das heiß in meinem schei.. Büro. Hab mir grad ein Eis geholt und mich entschlossen statt es zu essen mit Klebeband auf meienr Stirn zu befestigen.

2stone


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Beiträge: 695
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(@segestus)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Hier in Schleswig-Holstein wurden Anfang diesen Jahres die Unikliniken Kiel
und Lübeck zusammengelegt. Angeblich sollten es keine Fusionsbedingten
Entlassungen geben. Was passierte? Nur ein halbes Jahr später tut sich
"plötzlich und unerwartet" eine Deckungslücke von acht Millionen Euro auf.
Und schon will man Menschen entlassen und einen privaten Partner mit ins
boot holen. Da steckt Methode dahinter. Erst legt man zusammen, angeblich um
zu sparen, dann merkt man, das eine Zusammenlegung doch nicht das gelbe vom
ei ist und schon ruft man nach der Privatisierung. Durch Privatisierung ist
für den Kunden, oder hier besser für den kranken, noch nie etwas besser
geworden, im Gegenteil!

Das beste Beispiel dafür kommt ebenfalls aus einem staatlichen bereich, den
sich jetzt private Partner unter den Nagel gerissen haben. Ich meine hier
die Müllabfuhr. Solange es die Städte und Kommunen in Eigenregie gemacht,
waren die Müllgebühren niedrig und der Müll wurde einmal die Woche abgeholt.
Kaum wurde die Müllabfuhr privatisiert, stiegen die gebühren und der Müll
wurde teilweise nur noch alle vier Wochen abgeholt. Siehe hierzu auch meinen
Beitrag "Gefahren aus der Biotonne" in meinem Lieblingsthema hier im Forum
"Bevölkerungsreduktion auf dem WC". Das Müll, der vier Wochen auf die
Abholung wartet, krank macht ist wohl jedem klar.

Und hier schließt sich der Kreis. Erst macht man die Menschen arm, durch
immer höhere Abgaben, dann krank, durch Müll, und dann müssen diese armen
und kranken in Kliniken, welche durch ihre Privatisierung nur auf Profit
ausgelegt sind. Das hat Methode!

Übrigens wurde vor einiger Zeit auch aus unerfindlichen Gründen die bisher
sehr wirksame "Rattenbekämpfungsverordnung" aufgehoben. Aus unerfindlichen
Gründen. Und schon haben die ersten Kommunen hier in Schleswig-Holstein eine
Rattenplage, welche natürlich durch Bio und anderen Müll, welcher vier
Wochen auf seine Abholung wartet, ein enormes Nahrungsangebot finden.

Doch zurück zum Thema Kliniken.

Hier in der Schleswig-Holsteinischen Landeshauptstadt Kiel sollte das Kieler
Schloss verkauft werden. An einen privaten Investor, der dies quasi als
Nebenklinik zur Universitätsklinik, und jetzt kommt es, FÜR REICHE ARABER,
umbauen wollte. Mittlerweile sind in rahmen dieser Affäre um den verkauf des
Kieler Schlosses, in den Medien auch als "Pröhl-Affäre" bekannt, bereits
drei wichtige zeugen unter dubiosen umständen zu Tode gekommen. Es war auch
schon ein Prospekt gedruckt, mit einem Grußwort der Ministerpräsidentin,
welches "REICHE ARABER" nach Kiel zur Behandlung locken sollte. Ich
persönlich bin der Meinung, dass es keinen Araber, ob reich oder nicht
reich, so unbedingt in die Provinz nach Kiel ziehen würde.

Allerdings kann man vom Kieler schloss aus, genau auf die werft HDW sehen,
welche ja die besten konventionellen U-Boote baut, und solange hin und her
verkauft wurde, bis sie einer amerikanischen Firma gehörte.

Um noch einmal zum Thema Kliniken zurückzukommen: Auch das Krankenhaus in
Bassum, eine kleine Stadt in Niedersachsen, wird zum teil privatisiert. Der
Grund: Dann werden dort auch Schönheitsoperationen durchgeführt, welche
guten verdienst bringen.

Und meiner Meinung nach auch neue Patienten. Denn keiner weiß, welche
Langzeitschäden Sillikon und Botox auslösen...


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Beiträge: 695
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(@segestus)
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Aufgrund des folgenden Artikels muss man sich auch fragen, ob es Ziel ist,
dass sich bald europaweit (!)sechs bis sieben Krankenhauskonzerne um die
Patienten prügeln!

Damp Holding an Orthopädie der Uniklinik Lübeck interessiert
Damp (dpa/lno) - Die schleswig-holsteinische Unternehmensgruppe Damp ist
nach eigenen Angaben an der Orthopädie der Universitätsklinik Lübeck
interessiert. Außerdem plant die Damp Holding AG eine Kooperation mit dem
dänischen Krankenhaus in Tondern. Damit will sie ihre Stellung im Markt für
Gesundheit und Erholung weiter ausbauen. Derzeit gehören zur
Unternehmensgruppe sieben Kliniken mit 2200 Betten. 2004 kommt das
Hanse-Klinikum in Stralsund hinzu.

dpa/regioline vom 27.08.2003 12:52

Wenn man mir noch eine persönliche Anmerkung gestattet: Wenn dieses
Fusionsfieber der Krankenhäuser so weiter geht, werden wir bald englische
beziehungsweise amerikanische Verhältnisse haben. Das heißt: minimale
Grundversorgung zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit der unteren und mittleren
Bevölkerungsschichten, beste Versorgung für einige wenige gut verdienende...


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Beiträge: 695
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(@segestus)
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Beigetreten: Vor 23 Jahren

Die Konzentration auf dem Kliniksektor geht unvermindert weiter. Bald wird
es wieder so sein, dass viele Menschen mit kleinem einkommen gar nicht mehr
behandelt werden. Weil sie keine schwarzen zahlen für die Kliniken bringen.
Die werden sich dann wieder beim Dorfbarbier die zähne ziehen lassen. Ich
gehe jede wette ein, das innerhalb der nächsten fünf Jahre es wieder von ort
zu ort reisende Ärzte geben wird, welche gegen sofortige Bezahlung in
Bargeld im Saal des Dorfkruges behandeln werden...

Aus www.nwz-online.de < http://www.nwz-online.de>

Vier Kliniken im Nordwesten verbünden sich
Oldenburg/DPA - Vier Kliniken im Nordwesten Niedersachsens wollen künftig im
Verbund arbeiten, um die Wirtschaftlichkeit und die Qualität ihrer Angebote
zu verbessern.
Ein entsprechendes Abkommen unterzeichneten am heutigen Montag in Oldenburg
die Städtischen Kliniken Delmenhorst, die Wesermarsch-Klinik in Nordenham
(Kreis Wesermarsch), das Klinikum Oldenburg und die Fachklinik für
Orthopädie in Stenum (Kreis Oldenburg). Die Häuser haben zusammen 1306
Betten und einen Gesamt-Jahresumsatz von 150 Millionen Euro.

Aus www.abendblatt.de < http://www.abendblatt.de>

Kliniken: Petersen gibt Aufgaben ab

Kreis Pinneberg - Landrat Wolfgang Grimme (38) hat gestern einen Katalog von
Maßnahmen vorgelegt, um die finanziell angeschlagenen Kliniken zu sanieren.
Danach wird die Geschäftsführung ab 1. November von einem kaufmännischen
Leiter mit Erfahrungen im Krankenhausbereich übernommen. Die Ausschreibung
erfolgt in Kürze. Der jetzige Geschäftsführer Gerd Petersen (62), in drei
Jahren Pensionär, wird laut Grimme vom operativen Geschäft "entlastet" und
arbeitet in einer neu gegründeten Projektgruppe mit.

Im November werde es zudem in den vier Häusern in Pinneberg, Elmshorn, Wedel
und Uetersen Betriebsversammlungen geben, kündigte Grimme an, um die
Mitarbeiter zu informieren und "mit auf den Weg" der Neupositionierung zu
nehmen.

Die vier Standorte sollen erhalten bleiben, müssen sich jedoch zunehmend
spezialisieren, um mehr Patienten anzusprechen und von der Abwanderung nach
Hamburg abzuhalten. Ziel der neuen Projektgruppe, in der auch Ärzte und
Verwaltungsleiter sitzen, ist es, aus den vier Häusern "ein Unternehmen" zu
machen, um am Markt überleben zu können. Es gehe nicht primär um
Privatisierung, so Grimme. Herausforderung sei, ein öffentliches Unternehmen
so zu organisieren, dass es schwarze Zahlen schreibt.
erschienen am 7. Okt 2003 in Pinneberg

was ich immer komisch finde ist, dass auf der einen Seite die Kliniken
klagen, sie hätten kein Geld, aber auf der anderen Seite die
Ortskrankenkassen sagen, dass gerade die Kliniken am meisten Geld kosten.
Und noch eines: da hat man doch die Verweilzeiten der Patienten im
Krankenhaus reduziert um kosten zu sparen. Und bekomme ich jetzt zu hören:
dadurch müssen viele Patienten noch einmal ins Krankenhaus weil ihre
krankheit nicht richtig auskuriert worden ist. Effekt: aus früher 14 tage
Krankenhaus ist 5 mal vier tage geworden: wo ist da die Einsparung??


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Registered
(@talik)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 23 Jahren

das ist echt schlimm mit dem verkaufen von den ganzen sachen, vor ein paar tagen hab ich erfahren, dass die schule in die ich gehe auch verkauft wurde an irgendeinen spanischen investor von dem sie jetzt gemietet wird.
ich bin mir zwar nicht sicher, ob das stmmt, aber von dem geld soll jetzt bald die schule renoviert werden.


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