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Mastrubieren kann schwanger machen !!!

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(@urbayer)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

ich denke eher dass es auch viel daran liegt dass man sich heutzutage ein kind gar nicht mehr leisten kann.

was schon schande genug ist.


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Beiträge: 677
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(@yossarian)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

Konnte man sich die Kinder früher besser leisten ? War alles um das Kind herum billiger, das Kindergeld höher ?

Ich denke, damit hat es nichts zu tun. Die Menschen denken, ein Kind lässt sie auf der Wohlstandstabelle ein wenig nach unten absacken, was ja auch stimmt, denn das monatliche Kindergeld ist ja grad mal ein Tropfen auf den heissen Stein.
Aber früher war das genauso. Kinder sind eben teuer und der Staat hat zu keinem Zeitpunkt eine 100 prozentige finanzielle Kompensation angeboten, was er meiner Ansicht nach aber tun sollte, schliesslich sind Kinder das Rückgrat der Gesellschaft und zunächst einmal wichtiger als alles andere.

Ich denke es liegt hauptsächlich an der veränderten Rolle der Frau, die jetzt nicht mehr Hausfrau und "Gebährmaschine" ist, sondern ebenso wie der Mann nach einem guten Beruf strebt. Und auf diesem Weg sind Kinder, so schade es auch ist, lästig.
Wenn der Staat eine völlig kostenlose Kinderbetreuung anbieten würde, was nach meinem Verständnis selbstverständlich ist, dann würde das schon ganz anders aussehen. Frauen hätten keine Angst mehr vor der Zukunft mit Kind. Sie wüssten, dass sie trotzdem berufstätig sein könnten. Und auf dieser Basis (Leben mit Kind nicht schlechter als Leben ohne Kind) würden sich doch die meisten für ein Kind entscheiden.

Gruss
Yossarian


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Beiträge: 608
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(@urbayer)
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Beigetreten: Vor 24 Jahren

@ yossie

früher gings den menschen wirklich nicht gerade gut, trotzdem hat es zum beipsiel meine großmutter geschafft 8 kinder großzuziehen, ich habe durchaus mehrere verwandte bei denen 10 kinder keine seltenheit waren, und das trotz wirtschaftsflaute, arbeitslosigkeit, sozialer armut usw usw. Das war teilweise noch vor Hitlers Zeit, oder eben mittendrin. Heutzutage sollte man meinen dass es den Leuten besser geht, aber wer kann denn bitte heute noch 11 Kinder großziehen ? Es liegt schon teilweise auch am finanziellen. Früher wars halt so dass die Kinder auch teilweise als "Arbeitstiere" gedient haben, die ganze Familie hat geschufftet das man irgendwie überleben kann. Natürlich liegts nicht nur am finanziellen, aber einen Teil trägt es schon dazu bei. Früher war ein Kind von Nutzen, heutzutage ist es doch eher eine "Belastung". Wer kann es sich denn noch leisten, wenn ich mein Kind Gesellschaftsgemäß aufziehen will heutzutage dann brauch ich ein gewisses finanzielles Budget, sonst kannste da nix mehr machen, und Kindergeld reicht hinten und vorne nicht, heutzutage sind die Kinder anspruchsvoller.

zu deiner anderen Ausführung:

jetzt mal ohne irgendwie sexistisch oder frauenfeindlich zu klingen, warum ist es so geworden ?

wäre es nicht besser wenn es wieder so währe wie früher (mann geht arbeiten, frau bleibt zuhause und passt auf die kinder auf)

natürlich ohne dabei die frau zu diskriminieren.

ich finde nur jeder sollte seine aufgabe haben, und die hat jeder schon seit anbeginn des 1. menschen.

die männer gingen jagen, die frauen blieben zuhause, hüteten das lager, kümmerten sich um die kinder, und kochten etwas.

ich denke nur wenn jeder seinen part übernimmt kann es auch funktionieren, in so einer gesellschaft wie wir sie heute haben funktioniert es nicht mehr.

von mir aus kann die frau auch arbeiten gehn, allerdings bin ich der meinung dass frauen es einfach in den genen haben kinder groß zu ziehen, ist ja auch normal, die frau kriegt schließlich die kinder. Die Natur hat sich schon was dabei gedacht wie sie Mann und Frau ausstatten.

das soll jetzt nicht abwertend gegenüber frauen klingen, aber mir geht diese ganze emanzenscheiße ganz schön auf den sack, wozu das führt sieht man ja.


Antwort
Beiträge: 149
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(@der-bademeister-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Hi ihr beiden -

schwieriges Thema, das mit der Überschrift des Threads nichts mehr zu tun hat, aber ich möchte mich einmischen ....

Zitat Yossi:

Wenn der Staat eine völlig kostenlose Kinderbetreuung anbieten würde, was nach meinem Verständnis selbstverständlich ist, dann würde das schon ganz anders aussehen. Frauen hätten keine Angst mehr vor der Zukunft mit Kind

Merkst du den Widerspruch? Wenn der Staat - ausgerechnet DER - sich um die Kinder kümmert - kann man sie auch haben.  Klingt gut, weil da mal wieder einer als Buhmann herhalten kann - aber ist doch vollkommener Unsinn. Wenn ich Kinder haben will, will ich auch Kinder haben - erleben - sehen - mit Ihnen spielen - mit Ihnen beisammen sein - und sie Abends um 20.00 Uhr auch loswerden ;D
Aber wenn ich sie um 08.00 zum Kindergarten bringe und um 17.00 dort - abgehetzt - wieder abhole, kann ich es auch gleich sein lassen. Das ist kein Leben - weder für die Kinder noch für die Eltern. Dann züchte ich Kinder für den Staat - kleine Soldaten, kleine Zivis, kleine Steuerzahler ...... aber wessen Intention ist das schon?
In Israel zum Beispiel funktioniert ein entsprechendes Modell erstaunlich schlecht. War bei Staatsgründung fast jeder Israeli Mitglied eines Kibbuz (oder Überlebender des Holocaust), so sind heute gerade mal kümmerliche 3% der Bevölkerung in Kibbuz(en?) beheimatet.
Die meisten der Kinder, die im Kibbuz grossgezogen wurden, wollten diese Lebensform nicht für ihre eigenen Kinder........ Das sagt doch schon sehr viel aus über die wahrscheinlich beste Ganztagesbetreuung, die es je gab.

Das Problem, für das ich auch keine Lösung habe, ist meiner Meinung nach, dass EIN Durchschnittsverdienst pro Familie heute kaum reicht, die Familie zu ernähren.

Ein anderes ist, dass die lächerlich lange Berufsvorbereitung in Deutschland alle diesbezüglichen Planungen nach hinten schiebt.

Und ein dritter Grund ist, dass die Möglicheiten einer aktiven Lebensplanung und Gestaltung heute in ganz ungeahntem Ausmass grösser sind als jemals zuvor. Mit den Konsequenzen, dass diese Möglichkeiten genutzt werden ..... und dann auch hier die Familienplanung nach hinten angestellt wird.

Mehr Kindergeld könnte zwar helfen .... niedrigere Steuern hätten vielleicht auch einen Effekt, aber ich glaube, dass nur ein wirklich geringer Anteil Frauen ausschliesslich wegen des Geldes auf das ein oder andere Kind mehr verzichtet. Klar gibt es das, aber ich glaube nicht, dass dies der bestimmende Faktor ist.

Ich denke, dass es eher die fast vollkommene Selbstverwirklichung der meisten von uns ist - Männer wie Frauen - die dafür sorgt, dass wir weniger Nachwuchs haben ..... mit einem Wort: Egoismus

Gruss @alle
vom Bademeister


Antwort
Beiträge: 677
Registered
(@yossarian)
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Beigetreten: Vor 22 Jahren

@Bademeister

Ja genau, DER Staat soll in vollem Umfang für die Kinderbetreuung aufkommen. Er braucht sie (Steuerzahler) und er muss dafür sorgen, dass die Bürger bei der Kindererziehung entlastet werden.
Und dein Satz: "Wenn ich Kinder haben will, will ich auch Kinder haben" ist natürlich richtig, aber heutzutage wollen eben nur noch wenige Menschen Kinder. Früher brauchte man sie u.a. als kleine Arbeiter und als Altersvorsorge (privat gesehen, nicht gesamtstaatlich), heutzutage ist das nicht mehr so. Ausserdem waren sie für den Mann auch so etwas wie Statussymbole und eine Frau im gebährfähigen Alter wurde schief angeguckt, wenn sie keine hatte.
Heute ist das nicht mehr so. Kinder werden, aus privater Sicht, nicht mehr gebraucht. Sie haben jetzt in etwa Haustierstatus (meine traurige Meinung).
Menschen sind einfach nicht mehr dazu bereit, ihre ganze Zeit ihren Kindern zu "opfern". Und diese Mentalität kriegt man so schnell nicht mehr weg.
In anderen Ländern haben die Menschen auch eine andere Einstellung zum Nachwuchs, das hat wenig mit Politik zu tun, sondern mit Werten. In Deutschland haben wir andere Werte.
Aus diesem Grund muss der Staat eingreifen und entlasten und zwar nicht so halbherzig wie er es jetzt tut.
Wenn das so weitergeht wie bisher, dann
prostmahlzeit ....

@urbayer
Da muss ich dir widersprechen.
Ich finde, Frauen sollten nicht als "Gebährmaschinen" eingestuft werden (ich weiss, so hast du es nicht gemeint, habs nur mal auf die Spitze getrieben).
Sie sollen ruhig das tun, was Männer auch tun.
So hat sich unsere Gesellschaft eben entwickelt. Und an diese Entwicklung muss man (in diesem Fall insbesondere der Staat) sich anpassen und neue Möglichkeiten/Anreize schaffen. Das sollte eine seiner primären Aufgaben sein.

Gruss
Yossarian


Antwort
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