Und, sorry, gehöhrt absolut nicht hierher, aber ich kann's mir nicht verkneifen Zitat:
[1.]Sich freuen, wenn das World Trade Center mit 3000 Menschen in sich zusammen bricht? [2.]Die eigenen Landsleute gegeneinander aufhetzen um einen Bürgerkrieg zu erzwingen? [3.]Systematisch jede freie Minute damit verbringen auszukundschaften, an welchem Ort der Welt man die meisten Zivilisten umbringen kann?1. Für den Einsturz des WTC ist nicht Al-Quaida verantwortlich, für die Einschläge möglicherweise. Der Grund der Einstürze ist deutlich auf jedem Video zu sehen, jeder Mensch auf der Welt hat es gesehen, nur nicht darauf geachtet, es war ein Zaubertrick, es gibt ebenfalls seismische Belege sowie weiteres.
2. Für den Bürgerkrieg im Irak ist die USA verantwortlich. Sie hat das Land durch Saddam's Entmachtung destabilisiert, sie destabilisieren es weiterhin, um eine Wiedererergreifung der Macht durch die Sunniten zu verhindern. Leichteste Möglichkeit: Diskreditierung derselbigen.
3. Wenn dies der Fall wäre, so würden Täglich Bombenattentate weltweit geschehen.
Danke für den Tipp, aber keine Sorge, wenn ich glauben würde, dass die Al-Qaida das WTC eingerissen hat, wäre ich nicht hier. Die Theorie mit den Terroristen ist nun wirklich die absurdeste. Ich habe nur gesagt, dass sie sich darüber gefreut haben und verlauten ließen, die Anschläge gingen auf ihre Rechnung.
Und dass die USA den Bürgerkrieg im Irak verursacht haben ist mir auch klar. Nur hab ich Al-Qaida im zusammenhang mit Afghanistan gemeint (aber nicht geschrieben, tut mir leid). Jedenfalls sind sie nicht an ein Zusammenhalt des Volkes, auch nicht im Irak, interessiert und verfolgen keine politische Meinung wie die Hisbollah.
Und zu Punkt 3. Nein ich glaube die Organisation ist dieser Leute ist nun auch wieder nicht so gut, dass sie jeden Tag ne Bombe hochgehen lassen könnten, aber vielleicht haste recht.
Moin!
wenn ich glauben würde, dass die Al-Qaida das WTC eingerissen hat, wäre ich nicht hier.
Macht irgendwie Sinn 😉
Aber im Afghanistanpunkt irrst du ein wenig, primär sind dort die Taliban aktiv und die sind Teil eines Volksstammes in der Gegend (glaube Pashtunen).
Und hier ist auch das größte Problem des Landes: es hat kein zusammenhängendes Volk, dort kämpft teilweise Stamm gegen Stamm, Volksgruppe gegen Volksgruppe.
Großer Fehler, da reinzugehen, daß könnte auch für uns noch übel enden (oder besser für unsere Soldaten).
Ich will absolut nicht ausschließen, daß es eine Organisation Al-Quaida gibt, ich glaube nur nicht so recht an die terroristische Superorganisation, die suggeriert wird.
Hmm, menschliche Natur würde ich sagen, wenn man es nicht selber hinbekommt, z.B. aus Schwäche, dann freut man sich sicherlich, wenn es Andere für einen erledigen.Ich habe nur gesagt, dass sie sich darüber gefreut haben und verlauten ließen, die Anschläge gingen auf ihre Rechnung.
@Bergamr
Ist mir doch klar. Aber das ist doch auch ein Problem, es wird es wird subjektives Recht als objektiv und allgemeingültig dargestellt, was es aber nicht ist.
Und es wird versucht mit diesem subjektiven Recht allgemeingültige Standards zu begründen.
Den Chinesen z.B. sind manche der westliche Überlegungen völlig fremd und unverständlich.
bis denn!
dark knight13
Moin zusammen
Wenn ich deinen letzten Satz dazu lese, hab ich das Gefühl, daß du die Aussage nicht ganz so verstanden hast, wie sie gemeint war. Er rechtfertigt nicht sich selbst...
Nun unterstellst Du mir, daß ich Avnery für parteiisch halte und ihm unterstelle, er würde des halb die Begrifflichkeiten so auslegen, daß es Israel zumindest nicht zum Nachteil gereicht.
Dem ist nicht so. Wenn ich sage, daß die von Avnery gemachte Auslegung demjenigen zum Vorteil gereicht, der tatsächlich im Unrecht ist, dann gilt das für beide Seiten.
Wer weiß...vielleicht kommen wir ja zu dem Schluß, daß Israel vollkommen im Recht ist. Dann gereicht eine solche Auslegung der Hizb Allah zum Vorteil.
Gibt es Recht eigentlich wirklich? Ist es nicht eigentlich nur das, was andere mir gewähren, bzw. was ich anderen gewähre? Oder was ich mir einfach nehmen kann, weil niemand stark genug ist um mich daran zu hindern? Oder was mir aus denselben Gründen verwehrt wird?
Na darüber haben wir in diesem Thread weiter vorne mindestens 2 volle Seiten lang diskutiert und sind dann endlich zu dem Schlug gelangt, daß es sehr wohl etwas wie ein ungeschriebenes internationales Recht gibt, das aber nicht um jeden Preis greift.
Es geht auch gar nicht anders.
Andernfalls könnten ja z.B. die Römer große Teile der Welt, die später von anderen Völkern erobert wurden, zurückverlangen. Die Welt hat sich ständig durch Eroberungen verändert. Das hat nicht mit dem Untergang des römischen Reiches aufgehört. Viele der heute muslimischen Gebiete wurden schlicht und ergreifend im Mittelalter erobert.
Eine solche Vorgehensweise muß man als legitim bezeichnen.
Es geht gar nicht anders, da nationale Gesetze nur regeln, was innerhalb eines Staates richtig oder falsch ist. Ein anderer Staat erkennt diese nationalen Gesetze nicht auf sich angewendet an.
Wenn hier davon die Rede ist, ob jemand im Recht ist oder nicht, ist keinesfalls das persönliche Rechtsempfinden berücksichtigt oder gar die Moral.
Leider schießen allzu viele Leute auf Basis ihres persönlichen Rechts- oder Unrechtsempfindens gegen diese oder jene Nation.
Immer wird als Grundlage für die Illegalität Israels angeführt, daß das Gebiet besiedelt war, daß die Menschen vertrieben wurden etc.
Das aber macht den Staat Israel nicht zu einem illegalen Staat solange er nach dem ungeschribenen, internationelaen Recht vorgegangen ist über das hier schon seitenweise geschrieben wurde.
Wir wollen ja hier gerade klären, ob er das gemacht hat oder nicht.
Ich komm immer noch nicht ganz mit. Willst Du auf die Gründung und Beherrschung eines weltweit geltenden Finanzsystems hinaus?
Oder möchtest Du mit Geld ganz viele Undercover-Agenten kaufen?
Ich will auf gar kein festgefahrenes, bestehendes Konzept hinaus weil sie alle erstens nur die halbe Wahrheit sagen und zweitens genaus deshalb angreifbar sind.
Ich mache mal ein Beispiel wie ich mir diese Diskussion vorstelle:
Okay, ich sage also, daß ich - wenn ich genug Geld zur Verfügung hätte - einfach eine Regierung, beispielsweise die US-Amerikanische - bestechen würde um sie dazu zu bringen, meine Ziele durchzusetzen.
Nun müßten wir herausfinden, ob eine solche Vorgehensweise überhaupt durchführbar wäre...
Zunächst hätten wir (als Zionisten) das Problem, daß wir nicht nur eine einzige Person bestechen müßten. Das Risiko bestünde schon alleine darin, daß eine einzige Person nicht mitmacht und die ganze Sache auffliegt.
Das zweite Problem wäre, daß die Personen an der Macht regelmäßig ausgetauscht werden. Wir müßten also immer neue Generationen bestechen.
Drittens würden wir unseren Feinden eine hieb- und stichfeste Waffe gegen uns in die Hand geben. Sobald diese Bestechung auffliegen würde, könnten wir uns nicht dort hinauswinden. Wir hätten ein für allemal verloren.
Es gibt noch einen Haufen weiterer Gründe. Das alles legt nahe, daß Bestechung sicherlich nicht der richtige Weg wäre und es auf diese Weise auch sicherlich nicht in der Realität abläuft.
Zwar ist es tatsächlich so, daß ein US-Wahlkampf fast ausschließlich privat finanziert wird und am Ende quasi immer derjenige gewinnt, der am meisten investiert hat....aber es ist auch so, daß diese Transaktionen offengelegt werden und keine Bestechungsgelder darstellen. Sie fließen während der Wahlkämpfe und sind zweckgebunden.
Wenn also Bestechung nicht die Lösung ist....wie könnte man das Geld noch anders verwenden?
Grüße
Erutan
Wie wäre es mit diesem Vorschlag:
Wenn der US-Wahlkampf zum allergrößten Teil privat, also nicht aus Steuergeldern finanziert wird....wäre es da nicht möglich, daß ich mein Geld dafür einsetze, daß die "richtigen" Leute, also jene Leute, die meine Interessen vertreten, in die richtigen Positionen gelangen?
Anhand der Namen vieler US-Presidenten (insbesondere seit dem ameriakanischen Bürgerkrieg) scheint erkannbar zu sein, daß es sich zumindest um Juden gehandelt hat.
Falls jemand auf die Idee kommt, einen Menschen anhand seines Namens dem Judentum zuzuordnen, basiere auf einem Vorurteil, dem sei gesagt, daß die heutigen Nachnamen aus dem mittelalterlichen Namensrecht in Deutschland hervorgingen. Aus "Johann der Schmied" wurden Johann Schmidt, aus Karl der Müller wurde Karl Müller u.s.w.
Das Verbot der Juden zur Ausübung bestimmter Berufe in dieser Zeit, nahm Einfluß auf die Namensgebung der Juden.
So hießen die Juden oft Rosenfeld, Rosenthal, Grünspan, Treumann, Kaufmann, Volkmann, Friedemann o.ä.
Nun finden wir ein paar US-Präsidenten mit eindeutig jüdischen Namen, wie etwa
Harry S. Trumann = Treumann
Theodor Roosevelt und Franklin Roosevelt = Rosenfeld
Dwight D. Eisenhower = Eisenhauer
Die Überraschung ist jedoch perfekt wenn man sich die Religionszugehörigkeiten dieser Männer ansieht.
Theodor Roosevelt gehörte der Dutch Reformed Kirche an.
Franklin Roosevelt der Epsicopal Kirche
Truman war Baptist
Eisenhower war Presbyterianer
Die Liste der Religionszugehörigkeiten der US-Presidenten hält noch eine weitere Überraschung parat, die hier allerdings nicht unbedingt hingehört:
Es gab nur einen einzigen katholischen Presidenten: John F. Kennedy!
Okay, die Annhame, daß die Zionisten passende Leute auf den Thron gehievt haben, scheint eine Sackgasse zu sein.
Oder doch nicht?
Die Biografie von Harry S. Truman ist interessant. Ich habe mich dafür interessiert weil ich wissen wollte, wofür das Mittelinitial "S." steht. Ich war nicht sonderlich überrascht, als ich herausfand, daß es für den Namen seines Großvaters steht....Schlomo (Salomo).
Ich werde die Biografie von Truman hier heute Abend veröffentlichen. Ich habe sie leider nicht im Büro auf dem Rechner.
Nur so viel: Mit ein paar Lücken (zugegeben) läßt sich seine Herkunft bis nach Deutschland zur Insel Rügen zurückverfolgen. Beide Eltern waren Juden. Daher erklärt sich sein jüdischer Nachname.
Wir haben schon reichlich darüber diskutiert, daß Jude nicht gleich Zionist ist. In diesem Zusammenhang ist allerdings interessant, warum Truman seine Religionszugehörigkeit änderte...
Ich behaupte mal, daß ein religilös interessierter Jude dies kaum tun würde.
Zu diesem Schritt dürfte tatsächlich nur jemand bereit sein, der Religion zu politischen Zwecken einsetzt.
Wie wahrscheinlich ist es, daß sich ein Jude zum Christentum bekehren läßt? Wie wahrscheinlich ist, daß ausgerechnet dieser Mann US President wird?
Wenn wir berücksichtigen, daß dies nicht nur bei Truman so war sondern auch bei anderen US-Presidenten, müssen wir zu dem Schluß kommen, daß da ein System hinter steckt.
Anders herum ausgedrückt: Wenn wir herausfinden, daß sich in den letzten 100 Jahren vielleicht 1000 Juden zum Christentum bekannt haben und ausgerechnet aus dieser verschwindend kleinen Zahl mehrere US-Presidenten hervorgegangen sind, ist Zufall beinahe ausgeschlossen.
[b]Hier die angekündigte Biografie von Harry S. Truman, US-President vom 12. April 1945 bis 20. Januar 1953:[/b] der Vollständigkeit halber:
1884
8. Mai: Harry S. Truman wird als ältestes Kind von John Truman und Martha, geb. Young, in Lamar (Missouri)/USA geboren. Beide Eltern sind jüdischer Abstammung.
1890
Die Familie zieht nach Independence (Missouri) um, wo Truman zur Schule geht (bis 1901).
1906-1917
Truman arbeitet - angeblich - auf der Farm seiner Eltern in Grandiew/Missouri.
1917-1918
Truman nimmt als Angehöriger der Nationalgarde am Ersten Weltkrieg teil, zuletzt im Range eines Captains [Hauptmanns] der Artillerie. (Nach dem Krieg steigt er noch bis zum Oberstleutnant d.R. auf.)
1919
1. Juni: Truman eröffnet mit seinem Freund Eddie Jacobson ein Herrenbekleidungsgeschäft in Kansas City. (Daher das spätere Gerücht, er sei "Schnürsenkelverkäufer" gewesen.)
28. Juni: Am Tage der Unterzeichnung des Versailler Friedensdiktats (dem die USA nicht beitreten) heiratet Truman Elizabeth ("Bess") Wallace. Aus der Ehe geht eine Tochter hervor.
1922
Das Herrenbekleidungsgeschäft Truman & Jacobson macht Pleite. Jacobson wird Zionist, Truman beschließt, Politiker zu werden. Als gescheiterter Kapitalist geht er zur Demokratischen Partei.
Truman wird als Kandidat der Demokraten erstmals zum Friedensrichter von Jackson County gewählt (bis 1924).
1923-1925
Truman studiert Rechtswissenschaften an der "Kansas City School of Law" (ohne Abschluß).
1926
Truman wird erneut zum Friedensrichter von Jackson County gewählt.
1934
Truman wird für die Demokratische Partei für Missouri in den Senat gewählt (bis 1944) und zum bestgekleideten Senator gekürt.
1941
Truman wird Vorsitzender des Komitees zur Kontrolle der Rüstungsproduktion (bis 1944).
1944
Juli: Der demokratische Parteikonvent stellt Truman als Vizepräsidentschaftskandidaten auf.
7. November: Nach den Präsidentschaftswahlen wird Truman Vizepräsident unter Franklin Delano Roosevelt.
1945
12. April: Nach Roosevelts Tod wird Truman automatisch dessen Nachfolger als US-Präsident.
17. Juli - 2. August: Truman nimmt an der Potsdamer Konferenz der "Großen Drei" neben Winston Churchill (ab 28. Juli Clement R. Attlee) und Josef W. Stalin teil. Truman unterzeichnet für die Vereinigten Staaten das so genannte Potsdamer Abkommen, das die Nachkriegspolitik der Alliierten gegenüber Deutschland regelt.
August: Truman läßt zwei Atombomben über Hiroshima und Nagasaki abwerfen, obwohl die Japaner bereits kapitulationsbereit sind (zwar nur unter der Bedingung, daß sie ihr Kaiserreich behalten dürfen und den Tenno nicht als "Kriegsverbrecher" ausliefern dürfen, aber darauf bestehen die USA auch nach dem Abwurf der Atombomben nicht). Den beiden Bomben fallen incl. Spätfolgen ca. 600.000 japanische (und eine geringere Zahl koreanische) Zivilisten zum Opfer, überwiegend Frauen und Kinder.
1947
Angesichts zunehmender Spannungen im Verhältnis zwischen der Sowjetunion und den Westmächten ändert Truman seine Außenpolitik: Gemäß der so genannten Truman-Doktrin ist er nun bestrebt, alle Möglichkeiten zur Eindämmung ("containment") des kommunistischen Einflusses auszunutzen. In diesem Sinne ordnet er weitgehende Hilfeleistungen für Griechenland und die Türkei an, setzt sich persönlich für die Durchführung des Marschallplans ein und treibt den Abschluß des Nordatlantikpaktes voran.
1948
18. Mai: Nachdem die britischen Besatzungstruppen auf Druck Trumans aus Palästina abgezogen sind, wird als neue Heimstätte der in Europa und Amerika verfolgten Juden der Staat Israel gegründet, den Großbritannien mit Rücksicht auf die muslimische Bevölkerungsmehrheit in seinen nahöstlichen Kolonien stets verhindert hatte. Die daraus resultierenden Kriege dauern bis heute an.
26. Juni: Zwei Tage nach Beginn der sowjetischen Berlin-Blockade läßt Truman eine Luftbrücke einrichten ("Rosinenbomber"), welche die Sowjetunion zur Aufhebung der Blockade bewegt.
November: Trotz Korruptionsverdachts siegt Truman überraschend bei den Präsidentschaftswahlen - wahrscheinlich durch Manipulation bei der Stimmenauszählung - über den republikanischen Kandidaten Dewey, der bereits als Sieger gemeldet worden war. In Anlehnung an Theodore Roosevelts "Square Deal" und Franklin Delano Roosevelts "New Deal" erfindet er für seine neue Politik die Bezeichnung "Fair Deal".
1949
September: Nachdem Truman den national-chinesischen General Tschang Kai-shek schmählich im Stich gelassen hat, gründen die Kommunisten unter Mao Tse-tung die "Volksrepublik China". Damit verlieren die USA alles, wofür sie im "Pazifikkrieg" gegen Japan gekämpft hatten, vor allem den riesigen Absatzmarkt auf dem chinesischen Festland.
1950
25. Juni: Nach dem Einmarsch der Streitkräfte des kommunistischen Regimes von Nordkorea in Südkorea beschließt Truman, letzteres militärisch zu unterstützen.
29. Juni: Truman ernennt General Douglas MacArthur zum Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte in Korea. MacArthur erobert zunächst fast ganz Korea zurück, wird dann allerdings durch das offene Eingreifen rotchinesischer Verbände im November wieder nach Süden zurück geworfen.
1951
April: Aus Angst vor Rotchina und in dem Bestreben, mit diesem einen erträglichen Waffenstillstand abzuschließen, beruft Truman MacArthur wieder ab, der den Koreakrieg fortführen will. Er begründet dies mit der Notwendigkeit, den "Primat der politischen Leitung" zu gewährleisten. Truman begreift nicht, daß gerade unter politischen Gesichtspunkten eine Fortführung des Krieges bis zur Niederwerfung des kommunistischen Regimes in Nordkorea unabdingbar gewesen wäre, und daß sich bei dieser Gelegenheit die letzte Chance geboten hätte, auch das kommmunistische Regime in Rotchina zu stürzen (wonach es aller Voraussicht nach auch nicht zum Vietnamkrieg gekommen wäre).
1952
März: Truman veröffentlicht seine Memoiren unter dem Titel "Mr. President".
31. März: Truman erklärt seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur für die US-Präsidentschaft.
18. April: Zur Sicherung des amerikanischen Rüstungsprogramms greift Truman mit einschneidenden Maßnahmen gegen den Stahlarbeiterstreik durch.
Nachdem General Eisenhower die ihm von Demokraten angetragene Spitzenkandidatur für die Präsidentschaftswahlen abgelehnt hat (er kandidiert statt dessen für die Republikaner) nominieren diese den als "Roten" geltenden Adley Stevensen.
4. November: Obwohl sich Truman vehement für Stevensen eingesetzt hat, unterliegt dieser klar gegen Eisenhower, der es geschickt vestanden hat, sich nach der Ermordung von General Patton und der Demontage General MacArthurs als Kriegsheld Nr. 1 der USA in Szene zu setzen.
1953
7. Januar: Trumans letzte Amtshandlung als Präsident ist zu verkünden, daß die USA über die Wasserstoffbombe verfügen; danach zieht er sich in seine Heimatstadt Independence zurück.
1956
Truman veröffentlicht weitere Memoirenbände mit den Titeln "Das Jahr der Entscheidungen" und "Jahre der Bewährung".
1957
In Independence/Missouri wird eine "Harry S. Truman-Bibliothek" eingerichtet.
1959
Truman erhält zum 75. Geburtstag die Ehrenmedaille und die Ehrenbürgerschaft von New York City.
1960
Truman veröffentlicht weitere Memoiren unter dem Titel "Mr. Citizen".
1972
26. Dezember: Harry S. Truman stirbt in Kansas City.