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Gender Mainstreaming - Was ist das, worum geht es?

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(@thagirion)
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Beigetreten: Vor 15 Jahren

Anders zu sein als die vorherige Generation ist etwas völlig Normales für Jugendliche; ich fände es sehr bedenklich, wenn es anders wäre. Und ich finde, seit etwa den 1990ern ist die Jugend in ihrem Anderssein viel weniger gleichgeschaltet als das vorher der Fall war. Es steht heute eine Vielfalt von Subkulturen zur Auswahl, die alle nebeneinander oder auch miteinander existieren.


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Beiträge: 238
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(@kernspecht)
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Beigetreten: Vor 12 Jahren

Anders zu sein als die vorherige Generation ist etwas völlig Normales für Jugendliche; ich fände es sehr bedenklich, wenn es anders wäre.

Das sehe ich auch so. Fast alle Eltern haben sich damals in den 60ern aufgeregt und ne totale Krise bekommen, weil ihre Kids angefangen haben plötzlich Pilzkopf-Frisuren zu tragen, was den Beatles geschuldet war.
Oder vorher noch Elvis-Frisur + Kotletten.
Später in den 70ern dann mit Minipli-Dauerwelle respektive Vokuhila rumgelaufen sind und das absolut toll fanden, lol.

Denke das passt dann schon so... Auch wenn ich die von stb gehassten bunten Jeans ebenfalls total lächerlicherlich finde... sollten wir das doch den Kids selber überlassen... schliesslich ist es deren zukünftige Welt. Nicht mehr die der vorherigen Generation, also uns.


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(@seda33-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

Was die Jugend angeht, o.k., Trends gab es immer und auch wir haben uns früher von den Erwachsenen abgegrenzt, wo immer es ging.

Völlig lächerlich dagegen finde ich es, wenn unsere alternden "Stars" auf diese Masche abfahren. Beispiel Dieter Bohlen: Wer kennt nicht die Auftritte von Modern Talking? Da war Bohlen rein äußerlich mehr der Macho und Anders der eher feministische Gegenpart. Heute ist das umgekehrt: Anders hat sich zum Mann entwickelt und Dieter Bohlen? Der trägt nun eine brave hellblonde Klein-Fritzchen-Frisur mit einem (gelifteten?) makellosen Teint, der jede Frau neidisch werden lässt  ;D.


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Beiträge: 968
 Ilum
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(@ilum)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren

Es geht hier nicht um irgendwelche Frisuren, und um Abkopplung von der vorherigen Generation,
geht hier um eine konsequente und gezielte Manipulation die von allen Seiten auf die noch formbaren Jugendlichen einströmt.
Wer sich diesen vorgegebenen Verhaltens- und Lebensweisen entzieht und seinen eigenen Weg geht,
gilt ganz schnell uncool und wird zum Außenseiter, ach nee das wird heute als Phobie bezeichnet.
Und da haben wir es wieder, da denken sich irgendwelche Gremien mundtotmachende Wörter ohne Substanz aus,
lassen sie über die Medien verbreiten - wie z.B. homophob oder Putinversteher - und das Volk wendet sie dankbar.


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Beiträge: 183
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(@seda33-2)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

Da hast du sicher Recht. Das ist, aber nicht nur für die Jugend, eine raffinierte Masche mit den Psycho-Begriffen. Wer will schon als Psychopath gelten? Das ist eine gefährliche Entwicklung.

Ich habe es schon selbst im Arbeitsbereich erlebt. Menschen, die nicht konform denken oder sich verhalten, werden unter vorgehaltener Hand als psychotisch bezeichnet. Da gab es mal eine offizielle Studie über das Verhalten bestimmter Menschengruppen in Bezug auf moderne Medien. Wen wundert es, dass die Wenignutzer von Facebook und Co. als phobistisch und rückständig bezeichnet wurden, wohingegen die eifrigen Nutzer natürlich gut gebildet und "weltoffen" waren.


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