Fleisch und Tierpro...
 
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Fleisch und Tierprodukte...? Prost Mahlzeit...

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 Ilum
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(@ilum)
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Allerdings finde ich es schon schwierig, sich völlig basisch zu ernähren. Es geht dabei ja nicht nur um Fleisch und tierische Produkte, sondern wenn man eine Basen-Diät durchführen will, darf man morgens noch nicht mal Brot zum Frühstück essen. Morgens sofort mit Obst anfangen, das ist wirklich nicht Jedermanns Sache.

Das ist so, deswegen auch die Salzsole.
Heißt nicht das man dann drauflos fressen und saufen kann wie man will, aber es hilft ganz gewaltig.
Außerdem sollten noch Nahrungsergänzungen wie Selen, Zink, Spirulina, Vitamine, Schwarzkümmelöl usw. genommen werden, da der Bedarf (und ich meine jetzt nicht die schwachsinnigen Empfehlunhen der WHO usw.) in den sogenannten Lebensmitteln lange nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden ist.
Ach ja, und nicht das minderwertige und oft künstliche Zeug aus dem Supermarkt kaufen.

Aber, Ilum, ne Frage zur Salzsole: Ich benutze schon länger Produkte vom "Salzhäusel" (Internetshop) u. a. auch das H-Salz zum Kochen und so. Gibt es einen Unterschied zwischen der Salz-Sole oder genügt es, das H-Salz allgemein zu verwenden? Und das soll entsäuren?

Salzhäusel kenn ich nicht, allerdings ist es für einen vernünftigen PH- Wert zu wenig nur Himalaya-Salz zum Kochen zu
verwendem, ich zum Beispiel salze mein Essen kaum.
Aber nochmal: Reformhaus ist wichtig

Außer dem Salz benutze ich schon länger teilweise (überall schmeckt es nicht) als Zuckerersatz Stevia-Produkte. Hat jemand hier im Forum da auch schon Erfahrungen gemacht? Nun soll es ja im EU-Raum offiziell erlaubt sein. Mich stört aber der leichte Lakritz-Geschmack, der vor allem im Zusammenhang mit Kaffee ganz ausgeprägt ist. Beim Tee merkt man es nicht. Gebacken oder gekocht habe ich auch noch nicht damit. Problem ist, dass Zucker nicht nur süß ist sondern auch ein enormer Geschmacksverstärker. Und das können Zucker-Ersatzstoffe, welcher Art auch immer, nie ersetzen, leider bis jetzt noch nicht.

Steviazucker haben wir auch mal probiert, aber ich gebe Dir recht, schmeckt nicht.
Wir verwenden Rohrzucker, is schon mal besser.

...es gab letztens beim NETTO supermarkt kartoffeln zum schrottpreis. hab mir nen sack mitgenommen, weil ich mir ne leckere kartoffelsuppe machen wollte.

das is generell schon mal ein Fehler,
wenn Du billig kaufst, bekommst Du auch billig, oder kaufst doppelt, dann is s insgesamt wieder teuer.
Und auf Dauer auch nicht gut für die Gesundheit, wird dann richtig teuer.

Laut ein Paar Kochforen sind geschälte Kartoffeln in Wasser und gekühlt aufzubewahren.

aber nicht auch schon vorher salzen, hab ich mal gemacht, war schon nach zwei Stunden recht ekelig  :-/


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Beiträge: 746
 stb
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(@stb)
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Beigetreten: Vor 17 Jahren

@ IlUb: Hallo erstmal, schön das Du wieder da bist ! Jetzt muss ich wieder bissl drauf achten mich politisch korrekt auszudrücken. Schön wie Du gleich wieder versuchst vom Thema Ernährung auf Sarrazin zu schließen. Liegt ja auf der Hand.
Aber so war es natürlich nicht gemeint ! Was Du da schreibst hat auch null damit zu tun was ich meinte.

Ich wollte damit lediglich ausdrücken, das viele Leute mehr Geld für Auto, Technik und sonstigen Mist ausgeben wie für den eigenen Körper. Das war nicht wertend gemeint und betrifft auch alle sozialen Schichten.

Ich selbst bin übrigens auch nicht mit einem prallen Konto gesegnet, und fahre täglich 60 km zur Arbeit. Von meiner wenigen Kohle stopf ich noch nen großen Teil in den Tank. Und trotzdem schaff ich es mich halbwegs vernünftig und "gesund" zu ernähren. Dazu muss man nicht unbedingt vermögend sein.

Im übrigen, wenn man Lebensmittel etwas "bewußter" einkauft, dann kosten sie zwar vlt. etwas mehr, aber man kauft auch insgesamt weniger davon.
Zum Beispiel Schokolade: Statt wie früher tafelweise die billige (und nur aus Zucker bestehende) Billig-Schoki zu kaufen, kauf ich mir heute [i]mal[/i] ne gute Qualität mit hohem Kakao-Anteil. Und da reicht es dann auch wenn man mal ein Stück von isst...

Davon ab würde sicherlich jeder gern ein leckeres Stück beuf vom Almrind genießen

Ja ! Almrind besonders gern !  ::)

Es muss nicht alles Unsummen kosten und teuer sein. Wenn man auf ein paar wichtige Dinge wie Wasser, Salz, Zucker usw. achtet, und hier nicht den Billig-Müll sondern hochwertige Produkte nimmt, tut man sich schon sehr viel Gutes.
2,50 für ne Packung guten Zucker, wovon man vlt. eine im Monat kauft, treiben einen nicht in die Insolvenz.
Wenn man das Wichtigste Lebensmittel, Wasser, an der Quelle holt kostet es gar nichts. Und mein Wasser ist nach drei Wochen noch top. Das nur als Beispiel.

@ Seda:

Ich kann das mit der Sole auch nur empfehlen, mache das seid einiger Zeit täglich und kann es jedem nur raten. Genauso wichtig ist es aber zu gutem Salz auch ein gutes Quell-Wasser zu trinken, und davon reichlich.

zum Thema Frühstück: ich z.B. ess zur Zeit frühs gepoppten Dinkel (sieht aus wie Kelloggs smacks und schmeckt gar nicht schlecht...) mit ner Mandarine oder Banane drin und Soja-Milch. Rein basisch, schmeckt super, und ich hab erst nachmittags wieder Hunger...
Auf nen Kaffee kann (und will) ich aber nicht verzichten, man muss es ja auch nicht übertreiben... 😉

zum Thema Zucker: Geht mir wie Ilum, hab mir auch Stevia-Tabs zum Probieren gekauft, aber der Geschmack geht für mich gar nicht... Ich nehm ansonsten auch Rohrzucker (Roh-Rohrzucker von Alnatura, geschmacklich sehr gut und Preis akzeptabel). Ist alles allemal besser wie der Raffinade-Rotz...

Außerdem sollten noch Nahrungsergänzungen wie Selen, Zink, Spirulina, Vitamine, Schwarzkümmelöl usw. genommen werden, da der Bedarf (und ich meine jetzt nicht die schwachsinnigen Empfehlunhen der WHO usw.) in den sogenannten Lebensmitteln lange nicht mehr in ausreichender Menge vorhanden ist.

Das stimmt, aber man sollte beachten das gewisse Dinge wie Vitamine, vom Körper nur in organisch gebundener Form verwertet werden können, z.B. als Apfel. Nach ner Vitamin-Tablette hat man das Zeug zwar im Blut, es ist aber nicht zell-verfügbar.
Ist aber glaub ich hauptsächlich bei Vitamin-Präperaten so...


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Beiträge: 968
 Ilum
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(@ilum)
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Beigetreten: Vor 17 Jahren

Das stimmt, aber man sollte beachten das gewisse Dinge wie Vitamine, vom Körper nur in organisch gebundener Form verwertet werden können, z.B. als Apfel. Nach ner Vitamin-Tablette hat man das Zeug zwar im Blut, es ist aber nicht zell-verfügbar.
Ist aber glaub ich hauptsächlich bei Vitamin-Präperaten so... 

Ja genau, deshalb schrieb ich auch das man das Zeugs aus dem Supermarkt nicht kaufen sollte,
aber es gibt künstilche Vitamine natürlich nicht nur dort.

Besonders kann ich die Produkte von Dr. Hittich empfehlen,
sind rein pflanzliche Produkte.
Z.B. das Super Vitamin C+ besteht hauptsächlich aus Kamu-Kamu.

[url] http://www.drhittich.com/ [/url]


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Admin
(@erutan)
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Beigetreten: Vor 21 Jahren

Nü will ich auch mal meine Ansichten zu diesem Thema zum Besten geben. Daran, daß unsere Lebensmittel im Durschschnitt qualitativ minderwertig und möglicherweise sogar mit Schadstoffen belastet sind, rütten die allerdings nicht....es geht mir lediglich darum, was meiner Ansicht nach zur menschlichen Ernährung und zur menschlichen Ernährungsweise zählt und was (ebenfalls meiner persönlichen Ansicht nach) komplett am Ziel vorbei geht.

Da wäre zunächst mal zu berwähnen, daß wir Menschen ja scheinbar eine extrem rasante Entwicklung durchgemacht haben. Vom Jäger und Sammler bis zu uns heute ist es, evolutionstechnisch gesehen, nur ein winziger Katzensprung.

(Argument)
Ergo denke ich, daß der menschliche Körper noch immer an die Ernährung gewöhnt ist, an die ihn die Natur während der längsten Zeit seines Daseins auf der Erde gewöhnt hat.

Das bedeutet: Die längste Zeit seines daseins kannte der Mensch keine Landwirtschaft und folglich keine landwirtschaftlichen Erzeugnisse, sondern ernährte sich von dem, was die Natur in unveränderter Form bot.

(weitere Argumenation)
Das menschliche Gebiß läßt darauf schließen, daß der Mensch ursprünglich sowohl Fleisch (Reiß- und Schneidezähne), als auch Früchte, Nüsse, Wurzeln etc. (Mahlzähne) gegessen hat.

Glaubt man zudem der Wissenschaft (das kann man, muß man aber nicht), dann wechselten sich Phasen des Überflusses mit Phasen des Mangels ab.
Diese These ist - obwohl wissenschaftlich - nicht unbedingt dumm, denn (Argument) wir Menschen neigen tatsächlich sehr stark dazu, Fett anzusetzen, also Notreserven anzulegen. Man könnte also daraus schließen, daß wir wirklich dazu ausgelegt sind, uns mal so richtig vollzustopfen und dann aber auch längere Zeit wieder kaum oder gar nichts zu essen.

Wenn man das alles zugrunde legt, dann könnte man zu dem Ergebnis kommen, daß Fleisch, Früchte, Beeren, Wurzeln und Blattpflanzen zur gesunden Ernährung des Menschen gehören, Getreide und Getreidewaren (Brot, Reis, Nudeln etc.) aber nicht.
Man könnte außerdem daraus schließen, daß man nicht unbedingt mäßig und ausgewogen essen sollte, sondern heute viel und morgen dafür gar nichts.

Da praktisch alle lebensmittel heute irgendeinen Skandal wegen Überalterung, Pestiziden, Antibiotika, schlechter Tierhaltung oder sonstigem auslösen könnten oder schon ausgelöst haben, dürfte man eigentlöich gar nichts mehr essen - mal abgesehen vom selbstgeschossenen Hasen und selbstgezogenen Äpfeln.

Wenn man das umdreht (wir können ja nun mal leider nicht gar nichts essen), bleibt die Frage nach dem WAS. Und da denke ich, daß man es richtig macht wenn man sich wie ein Urmensch ernährt.


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(@iloveubabe)
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Beigetreten: Vor 16 Jahren

@ IlUb: Hallo erstmal, schön das Du wieder da bist ! Jetzt muss ich wieder bissl drauf achten mich politisch korrekt auszudrücken. Schön wie Du gleich wieder versuchst vom Thema Ernährung auf Sarrazin zu schließen. Liegt ja auf der Hand.
Aber so war es natürlich nicht gemeint ! Was Du da schreibst hat auch null damit zu tun was ich meinte.

Ich wollte damit lediglich ausdrücken, das viele Leute mehr Geld für Auto, Technik und sonstigen Mist ausgeben wie für den eigenen Körper. Das war nicht wertend gemeint und betrifft auch alle sozialen Schichten.

Ich selbst bin übrigens auch nicht mit einem prallen Konto gesegnet, und fahre täglich 60 km zur Arbeit. Von meiner wenigen Kohle stopf ich noch nen großen Teil in den Tank. Und trotzdem schaff ich es mich halbwegs vernünftig und "gesund" zu ernähren. Dazu muss man nicht unbedingt vermögend sein.

Im übrigen, wenn man Lebensmittel etwas "bewußter" einkauft, dann kosten sie zwar vlt. etwas mehr, aber man kauft auch insgesamt weniger davon.
Zum Beispiel Schokolade: Statt wie früher tafelweise die billige (und nur aus Zucker bestehende) Billig-Schoki zu kaufen, kauf ich mir heute mal ne gute Qualität mit hohem Kakao-Anteil. Und da reicht es dann auch wenn man mal ein Stück von isst...

IloveUbabe schrieb am 07.03.12 um 12:25:02:
Davon ab würde sicherlich jeder gern ein leckeres Stück beuf vom Almrind genießen

Ja ! Almrind besonders gern !Augenrollen

Es muss nicht alles Unsummen kosten und teuer sein. Wenn man auf ein paar wichtige Dinge wie Wasser, Salz, Zucker usw. achtet, und hier nicht den Billig-Müll sondern hochwertige Produkte nimmt, tut man sich schon sehr viel Gutes.
2,50 für ne Packung guten Zucker, wovon man vlt. eine im Monat kauft, treiben einen nicht in die Insolvenz.
Wenn man das Wichtigste Lebensmittel, Wasser, an der Quelle holt kostet es gar nichts. Und mein Wasser ist nach drei Wochen noch top. Das nur als Beispiel.

Danke erstmal für den Gruß, und auch zurück in die Runde.

Natürlich sollte man meine Bemerckung nicht als Seitenhieb auffassen, aber gerade die Schicht mit geringerem Einkommen ist in ihrer Entscheidungsfreiheit begrenzt und darüber hinaus meist nicht gut informiert. Ich persönlich halte nichts von Vegetariern/Veganern. Das bedeudet jedoch nicht, dass man sich aufgleich zu jedem Zeitpunkt ein Stück Fleisch zwischen die Kimen schiebt. Ich persönlich esse gern Rohkost weil ich es natürlicher empfinde im Vergleich zu gedämpften Speisen. Letzteres ist eine Kulturerfindung und in der Menschheitsgeschichte sicherlich nicht so lange eingebunden wie die Ernährungsform davor. (vergleiche Steinzeitliche Ernährung) Sofern man sich auch nicht zu sehr mit Zusatzstoffen vollpumpt, ist der Körper auch nicht so stark getäuscht in seinem Verlangen, was er braucht. Wer "aktiv" auf Nahrungsuche geht, wird schnell feststellen dass man bei dem ein oder anderen Produkt hängen bleibt. MMn. assoziert der Körper Mangel und den Ausgleich mit entsprechenden Lebensmitteln. Für sich genommen ist dies "Empfinden" aber bei entsprechender industrieller Nahrung gestört.

Wie auch immer. Da vergangener Tage in der Berichterstattung das Thema "Meetlece Monday" auftauchte. Davon halte ich persönlich gar nichts! Das vorgeben der Ernährung ohne Wahlmöglichkeit hat für mich diktatorischen Charkater einer Minderheit, die nicht verstanden haben dass wir potenzielle Allesesser sind. Solche Zwangvergewohlwurschtelung ist kontraproduktiv und führt in ihrer Konsequenz in eine ablehnende Haltung, was ich für gefährlich halte.


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