Dioxine sind hochgiftig. Das gefährlichste und bekannteste ist das auch als Seveso-Gift bekannte TCDD (2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin). Im Tierversuch kann es schon in einer Konzentration von einem Millionstel Gramm pro Kilogramm Körpergewicht tödlich sein...
eine firma in schleswig holstein mischte futtermittel mit rohstoffen aus den niederlanden...
...habe da mal ein wenig recherchiert, der schleswiger grossverteiler sagt:
"Sie seien ziemlich deprimiert und könnten die Firma eigentlich dicht machen. Das sagte der Vertriebschef Klaus Voss dem «Westfalen-Blatt». Morgen sei in der Firma eine Bestandsaufnahme geplant. Danach werde entschieden, ob notfalls Insolvenz angemeldet werde. Die Verunreinigung von Futterfett mit Dioxin sei ein Einzelfall gewesen und von der Firma selbst gemeldet worden."
die machen mit sicherheit dicht, die frage ist, wer sie, falls sie unwissend waren versorgt hat (und mit welcher intention).
das impressum des lieferbetriebes der firma: Visitingaddress:
[color=#ffff00]Chemie-Pack[/color] Nederland BV
Het appeltje 6
harbournumber : 2462
4751 XJ Oud Gastel
Phone: +31-165 -346410
Fax: +31-165- 346419
E-mail: info@chemiepack.nl
Postaladdress:
P.O. box 29
NL - 4780 AA Moerdijk
The Netherlands
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dann plötzlich:
LAVES-Chef: Mischbetrieb illegal betrieben - kriminelles Vorgehen
Der Dioxinskandal ist auf eine «kriminelle Machenschaft» zurückzuführen - so sieht das der Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Eberhard Haunhorst.
Der Betrieb bei Cloppenburg, der die verseuchten Fette beigemischt und an weiterverarbeitende Betriebe geliefert haben soll, sei illegal betrieben worden, sagte er dem NDR. Angemeldete Betriebe würden drei bis vier Mal im Jahr kontrolliert, bei Betrieben, von denen man nicht wisse, dass es sie gibt, sei man machtlos.
inzwischen in holland (und zwar zeitnah):
Rotterdam: Schwere Explosionen in Industriegebiet
05.01.11
Eine riesige Rauchwolke hängt über dem brennenden Unternehmen [color=#ffff00]Chemie-Pack [/color]bei RotterdamGiftwolke: Höchste Alarmstufe
Feuer und Explosionen in einem Chemiebetrieb bei Rotterdam: Die niederländischen Behörden haben wegen des Großbrandes die höchste Alarmstufe ausgerufen. Während des Einsatzes zahlreicher Löschzüge mit mehr als 130 Brandbekämpfern explodierten auf dem Fabrikgelände in Moerdijk gefährliche Stoffe.
Über dem brennenden Unternehmen [color=#ffff00]Chemie-Pack[/color], wo unter anderem giftige und ätzende Chemikalien verpackt werden, stiegen weithin sichtbare schwarze Rauchwolken auf. Verletzt wurde nach Behördenangaben niemand.
*puff öhm... alles weg.*
nachweise? ...tja, die waren in dem brennenden gebäude da drüben...
hm, komisch, in den 0 Uhr Nachrichten heute hieß es dass die Firma schon lange Industrielle Fette in geringen mengen beimischt um an teureren normalen Fett zu sparen:
Jetzt seien jedoch "ausversehen" Fette aus der Papierindustrie begemengt worden, welche hochgradig dioxin versucht sind. Das wurde der Firma zu heikel, da man die hohe Konzentration in der Lebensmittelkontrolle sofort entdeckt, also haben sie ne Selbstanzeige gemacht.
Jetzt gilt natürlich zu klären ob man den Medien vertrauen kann, da es sich bei der Menge an versuchtem Futter um dermasen viel handelt, dass man alle Legehennen in Deutschland damit durchfütter kann, und daher evtl. die sicherheit der gesammten Bevolkerung in Deutschland auf dem Spiel steht.
Soviel zu dem was ich heute im Fernsehn sah ;D
@sequencer23
Woww, gut recherchiert! Hut ab.
Ich rate aber dennoch dazu, sich nicht so sehr bzw. ausschließlich auf Ereignisse zu konzentrieren, die uns unter die Nase gerieben werden. Allzu oft verdecken sie lediglich andere, wichtigere Nachrichten. Manchmal wird der Anschein erweckt, sie seien so unwichtig, daß sie es nicht bis in die Nachrichtensendungen geschafft hätten.
Was das momentan sein könnte, weiß ich aber auch (noch) nicht.
Auf jeden Fall halte ich die Verknüpfungen zwischen des holländischen Zulieferbetriebs bzw. seines kleinen "Unfalls" und dem deutschen Futtermittelhersteller für sehr interessant.
Mal sehen, ob die Mainstream-Medien diese Verbindungen in den nächsten Tagen senden werden.....
Falls nicht - es gibt auch andere Wege, das an die breite Öffentlichkeit zu bringen.
Hast Du die Angaben des Impressums per Screenshot gesichert?
@ erutan
Mal sehen, ob die Mainstream-Medien diese Verbindungen in den nächsten Tagen senden werden.....Falls nicht - es gibt auch andere Wege, das an die breite Öffentlichkeit zu bringen.
...schätze das BKA hat diesen zusammenhang auch bemerkt, fragt sich nur in wie weit die befugt sind, vor ort weiterzumachen um ggf die ursache des incidents festzustellen.
an die medien werden die jungs nichts rausgeben, wenn ermittlungen im gange sind.
@ Evil In A Closet
Jetzt gilt natürlich zu klären ob man den Medien vertrauen kann, da es sich bei der Menge an versuchtem Futter um dermasen viel handelt, dass man alle Legehennen in Deutschland damit durchfütter kann, und daher evtl. die sicherheit der gesammten Bevolkerung in Deutschland auf dem Spiel steht.
das wird sich zeigen. hab so die vermutung das bald nur noch in regionalen, kleineren medien darüber berichtet werden wird.
falls jemand hier die möglichkeit hat das ganze in irgendeiner form öffentlich zu machen, dann los. meinen segen habt ihr^^
Laut Foodwatch.de :
"Pflanzenschutzmittel sind die Quelle für die Dioxin-Verseuchung von Futterfetten.
Das gehe nach Einschätzung von Experten "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" aus der speziellen Verteilung von Dioxin- und Furanverbindungen hervor, die in einer Fettprobe der zu dem Unternehmen gehörenden Spedition Lübbe nachgewiesen wurde.
Der in der Untersuchung dokumentierte "chemische Fingerabdruck" weist nach Foodwatch-Angaben auf Rückstände einer sogenannten Pentachlorphenolverbindung hin. Diese werde unter anderem als Pilzgift eingesetzt - zum Schutz von Nutzpflanzen.
Andere Ursachen für die Verseuchung der Futterfette, etwa das Entstehen von Dioxin bei der Erhitzung von Speisefetten, schieden damit aus."
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stichwort: PCP / agent orange
Agent Orange wurde unter anderen von den US-Firmen Dow Chemical und Monsanto hergestellt und geliefert...
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wiki sagt zu diesen Pentachlorphenolen folgendes:
Seit 1986 ist die Produktion von Pentachlorphenol in der Bundesrepublik Deutschland ausgesetzt. 1989 erließ die Bundesregierung die Pentachlorphenol-Verbotsverordnung auf der Basis des Chemikaliengesetzes. Seitdem ist die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung von PCP, Na-PCP und PCP-haltigen Erzeugnissen, die mehr als 5 mg/kg PCP enthalten, verboten.
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...es macht den anschein, dass hier absichtlich/bewusst giftstoffe in unseren nahrungsmittelzyklus über grossverteiler eingebracht worden sind.
beunruhigend ist, das falls keiner es mitbekommen hätte, dieses spiel durchaus weitere monate/jahre genauso weitergelaufen wäre...
...danke für eure aufmerksamkeit