@ ace: Manche Menschen sind leider so verblendet, da kannst Du erklären, argumentieren und belegen was Du willst. Diese Leute lassen nix gelten, außer Ihrem eigenen.
Wenn man nicht mehr weiter weiß kommen seltsame Sprüche oder Argumente wie
Tolles Argument, soviel Huhn und Schwein wie die Chinesen als Beispiel futtern, müssten die ja alle mit 30 schon in der Kiste liegen.
...aber hast das ja vollkommen korrekt beantwortet. Ich finds schwach wie wenig manche bereit sind einfach mal was anzunehmen und zu akzeptieren.
Allein wenn man sich anschaut wer so alles vegi/vegan lebt bzw. gelebt hat (Albert Einstein z.B.), sollte man sehen das da kluge Köpfe darunter waren.
Aber es ist ja einfacher sich drüber lustig zu machen, Hauptsache das eigene, anerzogene Weltbild bleibt bestehen und man muss sich nicht verändern.
Jeder fleischlos lebende Mensch wird bestätigen wie gut das tut, jeder (seriöse) Arzt wird bestätigen wie gesund es ist.
Man kann sich echt nur wundern.
[i]"Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tod anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten. Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder."[/i]
Leonardo da Vinci, 15. Jahrhundert.
[i]"Die Geistesgröße einer Nation und die Fortschrittlichkeit ihrer Moral läßt sich daran ermessen, wie sie ihre Tiere behandelt."[/i]
Mahatma Gandhi.
[u][b]Fleischkonsum fördert Arteriosklerose[/b][/u]
In Korea wurde untersucht, wie sich der Fleischverzehr auf die Dicke der Halsschlagader auswirkt. An der Studie nahmen 2374 Erwachsene teil, die weder Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch eine Krebserkrankung aufwiesen. Die Dicke der Halsschlagader wurde mittels Ultraschall untersucht, die Ernährungsgewohnheiten wurden durch einen standardisierten Fragebogen erfasst.
Es zeigte sich, dass ein höherer Fleischkonsum mit einer erhöhten Dicke der Halsschlagader assoziiert war. Auch die Häufigkeit des Fleischkonsums (mehr als fünf Portionen in der Woche) war mit einer erhöhten Wandstärke assoziiert.
[u][b]Vegetarische Ernährung hat günstigen Effekt bei chronischer Nierenerkrankung[/b][/u]
Patienten mit chronischer Nierenerkrankung müssen ihre Phosphataufnahme einschränken, da hohe Spiegel von Phosphor sehr gefährlich werden können.
Wissenschaftler der Indiana University verglichen den Einfluss einer vegetarischen und einer fleischbetonten Ernährung auf den Phosphorspiegel bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz.
Es zeigte sich, dass sich bei einer vegetarischen Ernährung der Phosphorspiegel im Blut deutlich niedriger hält. Auch die Phosphorausscheidung im Urin war geringer als bei Patienten mit fleischbetonter Ernährung. Bei den vegetarischen und den omnivoren Mahlzeiten waren Proteingehalt und Phosphorgehalt gleich hoch. Die Autoren der Studie kamen zu dem Schluss, dass offensichtlich die Quelle der Proteine den Phosphorspiegel signifikant beeinflusst. Proteine pflanzlichen Ursprungs sind also wesentlich verträglicher als tierische Proteine. Bei der Anwendung pflanzlicher Proteine könnte auch die Verzehrmenge erhöht werden, ohne den Phosphorspiegel negativ zu beeinflussen.
[b][u]Ernährungsmuster und Typ-2-Diabetes[/u][/b]
Im Rahmen der Health Professionals Follow-Up Study wurde untersucht, wie sich Ernährungsformen mit niedrigem Kohlenhydratgehalt auf die Entstehung des Typ-2-Diabetes auswirken. Dazu wurden 40.475 Studienteilnehmer über einen Zeitraum von 20 Jahren beobachtet. Während dieser Zeit traten 2689 Fälle von Diabetes Typ-2 auf. Eine hohe Aufnahme pflanzlicher Proteine und Fette pflanzlichen Ursprungs war nicht signifikant mit dem Risiko für Typ-2-Diabetes assoziiert, vielmehr zeigte sich sogar ein Schutzeffekt bei Männern unter 65 Jahren. Eine Ernährungsweise mit einer hohen Zufuhr tierischer Proteine und Fette war hingegen positiv mit dem Diabetesrisiko assoziiert. Wer sich also kohlenhydratarm ernähren möchte, sollte als Protein- und Fettquelle pflanzliche Produkte wählen.
Wissenschaftler aus Taiwan untersuchten in einer Studie die Homocystein- und Vitamin-B12-Konzentrationen bei vegetarischen Eltern und Vorschulkindern und verglichen diese mit den Werten von Mischköstlern. In die Studie wurden 56 Mischköstler sowie 42 Vegetarier einbezogen.
Hinsichtlich der Folsäureaufnahme zeigte sich sowohl bei den Eltern als auch bei den Vorschulkindern kein signifikanter Unterschied zwischen Vegetariern und Mischköstlern. Die Homocysteinkonzentrationen bei den Vegetariern bewegten sich in einem physiologischen Bereich. Sie waren nur geringfügig höher als die der Mischköstler. Die Mischköstler hatten eine signifikant höhere Vitamin-B12-Aufnahme als die Vegetarier, dennoch gab es zwischen den Vegetariern und den Mischköstlern kaum Unterschiede in der Vitamin-B12-Konzentration. Bei den Mischköstlern war die Plasma-Homocysteinkonzentration signifikant mit der Folsäurekonzentration und der Vitamin-B12-Aufnahme assoziiert.
[b][u]Vitamin B12[/u][/b]
Die wesentliche Aussage der Studie ist: Bei vegetarischen Eltern und ihren Kindern im Vorschulalter ist die Vitamin-B12-Aufnahme niedriger als bei Mischköstler, ihre Vitamin-B12- und Homocysteinkonzentrationen sind jedoch ähnlich hoch.
[b][u]Fleisch und Diabetes[/u][/b]
Vegetarier haben durchschnittlich ein geringeres Risiko, an Diabetes zu erkranken als Mischköstler, was z. B. in der Siebentage-Adventisten-Studie nachgewiesen wurde. Die Vorteile einer vegetarischen Kost ergeben sich prinzipiell aus zwei Faktoren: aus einer hohen Aufnahme pflanzlicher Nahrungsmittel und aus dem Verzicht auf Fleisch, Wurst und Fisch. Im Folgenden werden zunächst wissenschaftliche Erkenntnisse über die Diabetes verursachenden Mechanismen des Fleischkonsums vorgestellt. In verschiedenen epidemiologischen Studien konnte gezeigt werden, dass eine Ernährung mit viel Fleisch und Fleischprodukten sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen die Entstehung von Übergewicht fördert.
Gesättigte Fettsäuren
Fleisch und Wurst enthalten relativ viele gesättigte Fettsäuren. In einigen Studien konnte nachgewiesen werden, dass diese die Insulinsensitivität vermindern und eine Insulinresistenz fördern können. Dazu muss man wis sen, dass das Fettsäurenmuster der Zellmembranen wesentlich von der Fettsäurezufuhr über die Nahrung beeinflusst wird. Die Fettsäurenzusammensetzung der Zellmembranen ist wiederum bedeutsam für deren Eigenschaften, vor allem auch für die Sensitivität der Insulinrezeptoren. Wenn die gesättigten Fettsäuren durch ungesättigte Fettsäuren ersetzt werden, kommt es wieder zu einer Verbesserung der Insulinsensitivität.
Ferritin
Eisen ist ein lebenswichtiges Spurenelement und notwendig für den Sauerstofftransport und für die Zellfunktionen. Eine zu hohe Eisenkonzentration im Blut ist allerdings nicht wünschenswert, sondern kann vielmehr sogar gesundheitsschädlich sein. Erhöhtes Eisen kann oxidativen Stress verursachen und dadurch Gewebe zerstören. Zur Beurteilung des Eisenstatus wird heute das Eisenspeicherprotein Ferritin verwendet. Fleischesser haben z. B. deutlich höhere Ferritinkonzentrationen als Vegetarier. Eisenablagerungen in den Betazellen der Bauchspeicheldrüse können zu Insulinresistenz und verminderter Insulinsekretion führen und somit das Risiko für Typ-2-Diabetes steigern. Es konnte jetzt klar nachgewiesen werden, dass erhöhte Ferritinkonzentrationen bei gesunden Frauen mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes assoziiert waren, unabhängig von den bereits bekannten diabetischen Risikofaktoren. Diese Erkenntnisse wurden im Rahmen der Nurses-Health-Study festgestellt, einer groß angelegten US-amerikanischen Studie mit ca. 33.000 Frauen.
Hohe Ferritinspiegel zu Beginn der Schwangerschaft erhöhen das Risiko für Diabetes während der Schwangerschaft (den so genannten Gestations-Diabetes).
Hämeisen
In mehreren Studien konnte eine Korrelation zwischen dem Risiko für Diabetes-Typ-2 und der Verzehrmenge von rotem Fleisch dokumentiert werden. Besonders eindeutig erwies sich dieser Zusammenhang im Bezug auf die Aufnahme von Hämeisen, einer typischen Eisenverbindung, die nur im Fleisch vorkommt. Für nicht an Häm gebundenes Eisen, z. B. pflanzliches Eisen, konnte dieser Zusammenhang nicht nachgewiesen werden.
Übersäuerung
Es ist schon lange bekannt, dass eine hohe Zufuhr speziell tierischer Proteine eine leichte Übersäuerung des Stoffwechsels mit sich bringt, die wiederum zu erhöhten Cortisolspiegeln führt. Cortisol verursacht eine Veränderung der Fettverteilung und nimmt einen direkten negativen Einfluss auf die Insulinsensitivität im gesamten Organismus. Man kann davon ausgehen, dass leicht erhöhte Cortisolspiegel das Risiko für eine Insulinresistenz und den Typ-2-Diabetes erhöhen. In einer großangelegten Studie an 326.000 Frauen über einen Zeitraum von neun Jahren wurde ein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen dem Diabetesrisiko und der Aufnahme von Proteinen und Cholesterin tierischen Ursprungs festgestellt. Die Autoren empfehlen daher eine verstärkte Proteinaufnahme über vegetarische Produkte.
Im Rahmen der Adventist Health Study und der Adventist Morality Study wurde das Neuauftreten des Diabetes mellitus über einen Zeitraum von 17 Jahren beobachtet. Dabei zeigte sich eindeutig, dass der Fleischverzehr – im Vergleich zu einer vegetarischen Ernährung – zu einem erhöhten Risiko für Diabetes mellitus führte (74 Prozent). Besonders durch den Verzehr verarbeiteter Fleischwaren stieg das Diabetesrisiko beträchtlich an.
Vegetarische Kost bestens bei Diabetes
Der Verzicht auf Fleisch, Wurst und Fisch vermindert also das Risiko für die Entstehung des Diabetes; darüber hinaus bietet die vegetarische Ernährung noch viele weitere gesundheitliche Vorteile für die Vorbeugung und Behandlung des Diabetes mellitus.
Dazu einige interessante Fakten, die in den letzten Jahren publiziert wurden:
Von Wissenschaftlern der George-Washington-Universität wurden 99 Typ-2-Diabetiker randomisiert und entweder mit einer fettarmen veganen Kost oder entsprechend den Richtlinien der Diabetes Association ernährt. Die fettarme vegane Diät führte zu einer stärkeren Verbesserung krankhafter Stoffwechselparameter als die übliche Diabetikerdiät. Es kam in dieser Testgruppe vor allem auch zu einer geringeren Albuminausscheidung.
In einer weiteren Studie aus Brasilien konnte nachgewiesen werden, dass eine vegetarische Kost die Albuminausscheidung bei Typ-2-Diabetikern deutlich verminderte. Typischerweise kommt es im Laufe der Diabeteserkrankung auf Grund der krankheitsbedingten Störung der Nierenfunktion zu einer vermehrten Ausscheidung des Plasmaproteins Albumin. Die Eiweißausscheidung ist ein Maßstab für die Beeinträchtigung der Nierenfunktion.
Das Fortschreiten dieser Nierenfunktionsstörung kann durch den Ersatz tierischer Proteine durch pflanzliche Proteine gut aufgehalten werden: Pflanzliche Proteine belasten die Nieren deutlich weniger als tierische.
Eine Arbeitsgruppe einer Universität in Taiwan verglich die Insulinsensitivität von Vegetariern und Mischköstlern. Vegetarier zeigten eine höhere Insulinsensitivität, die in direktem Zusammenhang mit der Dauer des Vegetarismus stand. Je länger die vegetarische
Ernährung praktiziert wurde, desto höher war die Insulinsensitivität.
Um eine Insulinresistenz und chronisch erhöhte Insulinspiegel zu normalisieren, muss unbedingt eine Ernährung mit niedrigem glykämischen Index durchgeführt werden, da sich sonst die Insulinrezeptoren nicht wieder normalisieren können. Die Blutzuckereinstellung kann durch eine hohe Zufuhr an Ballaststoffen wesentlich verbessert werden. Auch aus diesem Grund ist eine ballaststoffreiche Kostvorteilhaft für die Vorbeugung und Behandlung des Diabetes.
In pflanzlicher Kost kommen verschiedene Mikronährstoffe vor, die vom Diabetiker in größerer Menge benötigt werden. Chrom und Mangan z. B. spielen eine wichtige Rolle für die Insulinempfindlichkeit und die Blutzuckerregulation. Diabetiker verlieren vermehrt Magnesium über den Urin, was die Blutzuckereinstellung erschwert. Deshalb sind magnesiumreiche pflanzliche Nahrungsmittel besonders hilfreich, z. B. grüne Blattsalate. Beim Diabetiker besteht ein oxidativer Stress und dadurch ein deutlicher Mehrbedarf an antioxidativen Verbindungen, die mit einer vegetarischen Kost weit besser als mit der Mischkost zugeführt werden können. Solche pflanzlichen Antioxidanzien sind z. B. die Flavonoide, die in zahlreichen Obst- und Gemüsesorten vorkommen: z. B. in Äpfeln, Zwiebeln, Beeren. Andere Antioxidanzien sind die Polyphenole, die z. B. in Walnüssen enthalten sind.
Auch hinsichtlich der diabetestypischen Fettstoffwechselstörungen ist die vegetarische Kost vorteilhaft, da eine geringe Zufuhr gesättigter Fettsäuren ebenfalls den Cholesterinspiegel positiv beeinflusst. Außerdem erleichtert eine vegetarische Ernährung die Normalisierung des Blutdrucks.
Im Rahmen der Epic-Studie wurde die Ernährungsweise von 10.449 Diabetikern überwacht. Eine vermehrte Zufuhr von Gemüse, Hülsenfrüchten und Obst war mit einem deutlich reduzierten Sterblichkeitsrisiko assoziiert und vor allem auch mit einem erniedrigten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
www.fleisch-macht-krank.de
Es ist ja auch ein Unterschied ob man nun jeden Tag Wurst und Fleisch ist oder nur ab und zu. Ich esse unter der Woche kaum Fleisch. Dafür aber am WE. Einmal pro Woche esse ich Fisch und an einem Tag gibt es entweder zur warmen Mahlzeit schönes Fleisch oder halt am Abend sowas wie Tatar oder Hackepeter. Und einmal im Monat gönn ich mir nen saftiges Rinderfiletsteak medium to rare, wenn ich es auch perfekt hinbekomme und vor allem auf das Steak würde ich nicht verzichten wollen.
Ich glaube da ist der Vorwurf zu viel Fleisch zu essen um die Gesundheit zu beeinträchtigen fehl am Platz. Wer aber täglich nen Burger isst und dann noch Wurst ohne Ende sollte sich bewusst sein, dass es zu viel ist.
Ich glaube da ist der Vorwurf zu viel Fleisch zu essen um die Gesundheit zu beeinträchtigen fehl am Platz
Hat Dir persönlich doch niemand vorgeworfen ?
Geht übrigens nicht drum sich gegenseitig Vorwürfe zu machen, wie der ein oder andere denken mag, sondern zu [b]in[/b]-[b]form[/b]-ieren.
Ich meine nur das Fleisch bei übermäßigem Konsum gesundheitsschädlich ist sollte klar sein. Man sollte alles halt nur in Maßen konsumieren. Denke mal wenn man zu viele Tomaten isst is das auch net gut.
Und ich mach mir da auch wenig gedanken. Bin in der Beziehung nen Genussmensch. Ich will mir net gedanken machen über das was ich esse sondern es genießen. Außerdem bin ich eh Raucher. Ich weiß dasses ungesund ist aber mir isses derzeit egal ^^