Benachrichtigungen
Alles löschen

Erdbeben

121 Beiträge
19 Benutzer
0 Reactions
19.9 K Ansichten
Beiträge: 166
Registered
(@aredhel)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

Erutan meint vielleicht damit, wenn es darum geht, dass sich die Menschen ihr eigenes Hintern retten sollen, viel motivierter die Natur schützen, als wenn es um das "blosse" Naturschutzthema ginge.
Es ist doch war dass die Leute erst reagieren wenn sie sich selbst direkt gefaehrdet fühlen.


Antwort
Beiträge: 2134
Admin
(@erutan)
Mitglied
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Erutan meint vielleicht...

Räusper...ich habe so einen Nonsense-Mist erst gar nicht in die Welt gesetzt und würde es auch niemals tun.

Du sprichst hier von werjo.
Und wenn ich erst interpretieren muß was er meint....


Antwort
Beiträge: 166
Registered
(@aredhel)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 24 Jahren

Entschuldigung Erutan,
ja ich habe mich da wohl irgendwie versehen, sollte sagen "Werjo meint vielleicht damit...


Antwort
Beiträge: 321
 ace
Registered
(@ace)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 23 Jahren

Also wenn man sich mal diese Bilder aus Tokio usw ansieht, sieht es für Japan nicht gut aus.
http://www.youtube.com/watch?v=HTqnAwsbfsI&html5=True


Antwort
Beiträge: 321
 ace
Registered
(@ace)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 23 Jahren

Nicht nur die ungewöhnlich große Wucht des Erdbebens vom vergangenen März überraschte Forscher und Experten. Die auf der Richterskala mit 9.0 verzeichnete Erschütterung, die auch für den anschließenden Tsunami verantwortlich war, stellt die Beben-Spezialisten nun vor eine neue Herausforderung. Inzwischen offenbaren sich nämlich die Spätfolgen der bisher als viertstärkstes Beben verzeichneten Naturkatastrophe. Laut einer aktuellen Studie werden derzeit selbst in küstenfernen Gebieten ernsthafte und gefährliche Bodenveränderungen registriert. Bildhaft gesprochen fließt den Einwohnern der betroffenen Areale die Erde unter den Füßen weg.

Eigentlich ist es ein gängiges Phänomen, dass Erdbeben in der unmittelbaren Nähe von stehenden und fließenden Gewässern wie Flüssen oder Seen eine spezielle Modifikation des Erdreichs nach sich ziehen. Diese Veränderung, in Fachkreisen „Verflüssigung“ genannt, bewirkt eine Bewegung des sandigen und nassen Bodens. Jener geht vom festen in den flüssigen Aggregatzustand über. Dadurch rutschen schwere Gesteinsmassen nach unten, Wasser und feine Sandpartikel gelangen an die Oberfläche. Der so entstehende Schlamm bricht auf, oft in Richtung des benachbarten Gewässers, und versetzt den Untergrund letztlich in Bewegung. Von dieser Erscheinung sind häufig auch Bereiche unweit von Häfen und Küsten betroffen. In Japan reicht die „Verflüssigung“ allerdings in Gebiete, die hunderte von Kilometern von Stränden und Küsten entfernt sind. Sogar erfahrene Ingenieure, die mit den Nachwirkungen von starken Beben wie zuletzt in Chile und Neuseeland vertraut sind, sind erstaunt über diese Entwicklung. „Die Distanz und die Ausmaße der Schäden in Japan sind ungewöhnlich“, so der US-amerikanische Wissenschaftler Scott Ashford gegenüber „Yahoo“.

Lesen Sie auch: Fukushima soll Sperrzone bleiben

Die Auswirkungen des wandernden Untergrundes reichen von zerstörten Wasser-, Abfluss- und Öl-Rohrleitungen bis hin zu ganzen Bereichen, die um etwa 1,2 Meter abgesunken sind. Einige japanische Ortschaften sind aufgrund dessen von der zum Überleben notwendigen Infrastruktur abgetrennt. Ashford führt die massive Erdbewegung auf die lange und insgesamt knapp fünfminütige Dauer des März-Bebens zurück: „Wir konnten beobachten, wie Strukturen, die nach einem 30 Sekunden dauernden Beben eigentlich in Ordnung gewesen wären, weiter abkippten, als die Erschütterung für mehrere Minuten anhielt.“

Während Japan sich bereits dem Aufräumen der Zerstörungen widmet, versuchen Forscher der Universität Portland, zu denen auch Ashford gehört, nun Schlussfolgerungen für andere Erdbebengebiete zu ziehen. Durch die Vorkommnisse in Japan wird die Frage aufgeworfen, ob jetzige Erdbebenschutz-Standards ausreichend sind, um Gebäude für das Phänomen der Bodenverflüssigung zu wappnen. Laut Experten sind Japan-ähnliche Ereignisse bereits jetzt für ein Areal in nordwestlichem Pazifik, in Geologenkreisen als „Kaskadische Subduktionszone“ bekannt, wahrscheinlich. Sollte diese Region tatsächlich eines Tages ein Beben erschüttern, könnte vor allem der US-Bundesstaat Oregon von flüssigen Sedimenten bedroht sein. Mehr als 1.100 Brücken sind dann einsturzgefährdet, ebenso wie der internationale Flughafen der Stadt Portland. Wichtig sei deshalb laut den Wissenschaftlern, derartige natürliche Begebenheiten möglichst genau hervor zu sagen, um schon einmal Notfallpläne und Rekonstruktionsanleitungen entwerfen zu können. Einzig auf diese Weise kann die schnelle Wiederversorgung betroffener Bürger mit Wasser und Nahrung sichergestellt werden.


http://de.news.yahoo.com/34/20110420/tsc-nach-dem-beben-japan-kaempft-mit-weg-98fda55.html


Antwort
Seite 23 / 25
Teilen: