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Die Anschläge in Norwegen

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Beiträge: 968
 Ilum
Registered
(@ilum)
Prominent Member
Beigetreten: Vor 17 Jahren

Also mal ne Frage an Euch: Wer von Euch nutzt das?

Twitterdings, Facebook usw. nutze ich aus den bekannten Gründen nicht!
Das einzige ist Stayfriends, ist denke ich relativ harmlos, habe auch wenig Bilder / Infos usw. drin


Antwort
Beiträge: 2134
Admin
Themenstarter
(@erutan)
Mitglied
Beigetreten: Vor 21 Jahren

Stayfriends ist mir schon deshalb nicht ganz so suspekt, weil es praktisch nie in den Medien auftaucht.

Aber diese beiden, relativ jungen Dummbatzvereine Twitter und Facebook werden ständig erwähnt. Die Medien tun so, als würde sich dort alleine alles abspielen.
Ich kann nur jedem raten, diese Dinger zu meiden, denn wenn das Drecksregime so sehr darauf verweisen läßt, hat das einen Hintergrund - und der liegt nicht nur in finanziellen Interessen!


Antwort
Beiträge: 521
Registered
(@condor-2)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

Ihr habt alle recht, mit nur einer Bombe kann es nicht getan sein und da ist was faul. Ich weiss nicht, ob es jemanden aufgefallen ist.

Aber es wurde so beiläufig erwähnt und gezeigt das es im zweiten oder im dritten Stock gebrannt hat.
Keiner hat sich dabei was gedacht, nur ich. Die Flammen haben nur so gelodert! Wie bitte kann ne Bombe
die nur Gebäude erschüttert vom Erdgeschoss aus im zweiten oder dritten Stock in einem Büro nen Brand auslösen? hä?
Das geht garnicht, tzzz.

Alles scheiß inszenierte Taten. Der blonde Ariertyp ist vielleicht selbst nur ein Opfer.

Solche Vorfälle könnten jetzt überall passieren, noch nie war die Gefahr so groß. Falls das ne inszenierte Tat gewesen ist,
hat das nur einen Sinn, Angst und Schrecken zu verbreiten und alle gegeneinander aufzuhetzen.
Was das wohl für einen Sinn machen würde.


Antwort
Beiträge: 491
Registered
(@sequencer23-2)
Honorable Member
Beigetreten: Vor 57 Jahren

...könnte tatsächlich eine art komplott sein.
der typ hat das nicht alleine gemacht, da bin ich mir inzwischen sicher.

diese ganze plötzliche offenbarung seiner person auf facebook wenige stunden vor der tat, mit schicken fotos usw... 1500 seiten manifest dazu... jezt steht ihm ne langjährige haftstrafe bevor und der scheint sich darüber durchaus bewusst zu sein.
sehr seltsam.
ein irrer, der einfach amok läuft ist das sicher nicht. der hat hier offenbar vorsätzlich gehandelt, um eine bestimmte wirkung auszulösen...

@Condor:

Aber es wurde so beiläufig erwähnt und gezeigt das es im zweiten oder im dritten Stock gebrannt hat.

ja, das hat mich auch gewundert. vielleicht ein gasleck? k.a. warum es dort plötzlich oben brannte...


Antwort
Beiträge: 25
Registered
(@segler)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 15 Jahren

Vielleicht um die Sache ein wenig von der technischen Seite her zu klären:

1.) Die Waffen, zumindest die Pistole

Wenn die Angaben aus den Nachrichten stimmen, dann war die Pistole eine Glock 18.
Das ist eine Behördenwaffe, die eigentlich nicht an Privatpersonen verkauft werden sollte, die kann auch mit bis zu 1300 Schuß / Minute im Dauerfeuerbetrieb verwendet werden.
Das ist also eine vollautomatische Waffe mit hoher Schußfolge.
Dazu gibt es, passend auch für die Glock 17, ein großes Magazin für 31 Schuß, erhältlich in jedem besseren Waffengeschäft.
Wenn der Täter diese Waffe und ein paar der großen Magazine bei sich hatte, dann ist das zumindest waffentechnisch erklärbar.
Auch wenn es sehr gefühlskalt klingt, bei aller Tragik, ein halbwegs passabler Schützen sollte in dieser Situation mit nicht mehr als 15 solchen lagen Magazinen, das sind 450 Schuß, auskommen, da die Glock 18 auch einen Stabilisatorbügel hat und daher für präzise Schußfolgen gedacht ist.
Die 9mm Parabellum Standard Patrone wiegt rund 13gr/Stück, 450 Patronen wiegen also nicht mehr als knapp über 6 kg, inklusive der 15 Magazine, die sind großteils aus Kunststoff.
Es muß also keine Unterstellung sein.

2.) Der Sprengstoff

Ammoniumnitrat kann durch einfaches Auskochen (XXX kg Grünkorn Dünger auf XXX l Wasser) aus handelsüblichen Dünger gewonnen werden.
Dieser Dünger besteht im Regelfall aus 80% Ammoniumnitrat.
Das mag zwar für die verwendete Menge Sprengstoff lange dauern, aber mehr als eine Geduldsfrage ist das nicht.
Und gefährlich ist das, abgesehen vom Gestank, der aber durch Vermeidung des "Überkochens" weitgehend vermieden werden kann, auch nicht.
Rein rechnerisch kann ein halbwegs geschickter Chemiker mit sehr einfache Mitteln so ganz nebenbei gut eine Tonne Ammoniumnitrat pro Woche herstellen.
Dazu braucht er "nur" Dünger, Wasser, Heizung, Filterpapier und entsprechende Behälter.
Da ist jede Unterstellung, das wäre zu kompliziert, eher eine falsche Annahme.
Die zweite Komponente und den Zünder zu dieser Art "Homemade Explosive" sind fast noch leichter zu produzieren, wie man im Irak sieht.

3.) Das Pamphlet

Ich gebe zu, ich habe es nur überflogen, wenn es denn das echte Dokument sein soll.
Die meisten der Textstellen sind ja von anderen Quellen übernommen und inhaltlich seit vielen Jahren "Mainstream" in verschiedenen Diskussionsforen.
Das zu produzieren wäre also noch das einfachste, auch wenn es ebenfalls eher unrealistisch ist, daß man das jemanden unterschieben muß.
Da gibt es genug Leute die einfach wirklich so denken und Ihre Ansichten eben auch schon mal schriftlich zusammenfassen.

4.) Die Sache mit dem Twitter und Facebook

Das glaube sogar sofort.
Es ist bei vielen, speziell Halbwüchsigen, durchaus üblich diese Dienste von ihrem Smartphone, oder wie die Dinger gerade genannt werden, zu benutzen.
Da wird über den Beziehungsstaus schon mal die große Liebe abserviert und über Twitter der letzte Tratsch weltweit verbreitet.
Es würde mich nicht wundern wenn die Kids zuerst daran denken den Facebook Status auf "Under Attack" zu verändern, als darüber nachzudenken welche Telephonnummer der Polizeinotruf hat.

5.) Der Brand im Gebäude

Wenn es wirklich so Bomben wie in Oklahoma waren, dann geht die Druckwelle zwar von nur einem Punkt aus, wird aber von Hausfassaden und teilweise auch Innenwänden reflektiert.
Ähnlich einem Querschläger.
Das kann zu sekundären Schäden im Inneren des Gebäudes führen.
Wo genau diese reflektierten Druckwellen Schaden anrichten hängt von der Topographie ab.
Eine Wand oder ein Gang kann da viel dazu beitragen, daß sich eine Druckwelle über eine lange Strecke im Inneren der komplexen Topographie eines Gebäudes fortpflanzt und Schäden dann ganz plötzlich auch an scheinbar geschützten Teilen des Gebäudes auftreten.
Wenn es im Gebäude dann vielleicht auch noch eine Gasleitung, für z.B. eine Kantinenküche, gibt, dann kann das schon dazu führen, daß ein Brand irgendwo im Gebäude ausbricht, der sonst eigentlich nicht allzu schwer beschädigt werden sollte.
Dazu kann schon der Funkenflug durch einen zerstörten Belejchtungskörper in der Kantine führen, wenn dort eine Gasleitung, ebenfalls durch die Druckwelle, beschädigt wurde.
Die Gebäude waren ja, im Gegensatz zu den zur Sprengung freigegebenen Objekten, nicht geräumt und für eine Sprengung gesichert.

Bleibt über, daß der Typ zwar offenbar einen ziemlichen Schaden in der Birne hat, aber rein technisch gesehen durchaus für den Schaden verantwortlich sein kann.
Die Betonen liegt auf kann, natürlich kann er Mittäter gehabt haben.
Aber wenn er sonst nichts mit seiner Zeit anfangen kann, dann sollte auch eine Einzelperson über einen langen Vorbereitungszeitraum eine solche Tat vorbereiten und dann auch ausführen können.

Spinner die irgendwann einmal ihre Asichten in die Tat umsetzen gibt es in der Geschichte viele, da kann man, ungeachtet der ideologischen Zuordnung, viele nennen - von der RAF bis hin zum aktuellen Fall.
Wobei kaum einer dieser Idioten auch tatsächlich den gewünschten Effekt erzielt hat.
im Regelfall hat es zwar zu Angst unter der Bevölkerung geführt, aber in den meisten Fällen war außer ein Aufstockung des Budgets der Polizei kaum etwas anders die Folge.


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