Das sehe ich auch so. Das wäre, als würde jemand versuchen sein Smartphone an einer Hochspannungsleitung zu laden.Darum sind nicht wenige Kabbalisten, die bei ihren Versuchen sich Gott immer weiter zu nähern einfach völlig durchgedreht/verrückt geworden.
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Für mich eine sehr treffende Beschreibung. Vor allem in älteren Büchern haben schon mehrere Autoren ähnliche interessante Theorien aufgestellt, die ich vollkommen nachvollziehen kann. Demnach können die Menschen, je tiefer sie in der Materie verwoben sind, Gott nicht "unverdünnt" ertragen, sondern benötigen quasi eine Art "Zwischeninstanz" als Mittler. Das könnte z. B. die Engel und Meister erklären, die ja auch so eine Art Verbindungsfunktion ausführen, je nachdem wie sie interpretiert werden. Dieser Theorie nach, kann der Mensch sich dann immer mehr geistig "veredeln", um sich dann schrittweise Gott wieder anzunähern.
Leider haben hier die meisten Religionen eigene Leute als "Zwischeninstanz" installiert (Päpste, Priester, Rabbis, Vorbeter usw.), die leider meistens die Menschen eher von Gott trennen als umgekehrt. Die typischen Pharisäer eben ...
Es wird nicht umsonst vom leichtsinnigen Umgang mit Magie gewarnt, denn im Grunde ist das ein und das selbe Thema. Wer nicht mit diesen Energien umgehen kann, läuft Gefahr, in der Klapse zu landen.
Egal wie absurd dieser Glaube für Außenstehende auch sein mag, sollte dieser es schaffen den Menschen ein Gefühl von "Erfüllung" zu geben tut er genau das richtige.
Ja. Wenn es nichts mehr gibt, in dieser bitteren Welt, an das man sich halten kann, hilft Religion vielleicht einigen. Es kann Hoffnung spenden und erstmal für Seelenfrieden sorgen.
...dennoch beinhalten alle 3 grossen abrahamischen Religionen immer auch eine Funktion um Menschen zu fernsteuern... je nach Bedarf. Daher nix für mich...
Es wird nicht umsonst vom leichtsinnigen Umgang mit Magie gewarnt, denn im Grunde ist das ein und das selbe Thema. Wer nicht mit diesen Energien umgehen kann, läuft Gefahr, in der Klapse zu landen.
Das dürfte stimmen. Nicht umsonst wird bei den Rabbis empfohlen, die Kabbalah nicht vor dem Alter von 40 Jahren zu studieren (dann sind Leute meisstens bereits gesetzt und haben ein konkretes Weltbild)... und verheiratet zu sein (sozusagen um einen festen Anker in dieser Welt zu haben).
Edit: seeigel89, da Du diesen Thread aufgemacht hast... was denkst du denn zu diesem Thema?
Darum sind nicht wenige Kabbalisten, die bei ihren Versuchen sich Gott immer weiter zu nähern einfach völlig durchgedreht/verrückt geworden.
Es gibt durchaus bekannte Warnungen die einem anreget sich gut zu überlegen wirklich einen solchen Weg zu gehen. Eine der Bekanntesten ist von Eliphas Levi aus seinem Buch "Dogma und Rituale der hohen Magie" ; darin heißt es:
~
"Keiner wage es, den Pfad der geheimen Wissenschaften dreist zu betreten; denn wer einmal diesen Weg beschritten hat, muß ihn bis zum bitteren Ende gehen, sonst ist er verloren.
Wenn dich auf diesem Weg der Zweifel überkommt, wenn du zögerst, verlierst du den Verstand. Dann wirst du fallen, und wenn du zurückschreckst, wirst du in bodenlose Tiefen stürzen.
Du, der du begonnen hast in diesem Buch zu lesen, wirst - wenn Du diesen Inhalt begreifst - zum Herrscher werden oder dem Wahnsinn verfallen. Doch was du auch immer damit beginnen magst, du wirst es niemals verachten noch jemals vergessen. Wenn du rein bist, wird es dir als Fackel voraus gehen, wenn du stark bist, wird es zur Waffe in deiner Hand. Und wenn du weise bist, wird es dich alle Weisheit lehren. Bist du aber verdorben, so wird dieses Buch in dir alle Feuer der Hölle entfachen. Es wird deine Seele wie ein scharfer Dolch durchdringen und dein Gewissen mit Reue und Unrast beschweren die kein Ende nimmt."
~
Aus meiner Sicht ist es so, daß sich die Wege zur Selbsterkenntnis die Einjeder geht, quasi beschleunigen lassen. So wie in der Alchemie der Weg vom Blei zum Gold als Analogie verwendet wird um seine eigene Entwickelung zu beschleunigen, so gibt es noch andere Wege die eine gleiche Funktion erfüllen können um sich Selbst zu veredeln und ein Meister zu werden.
So wie Aristoteles einmal sagte:
"Wie der Mensch in seiner Vollendung das Edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das Schlimmste von allen."
Ja, das stimmt alles, dennoch: da es keinen klaren "Beweis" gibt, bleibt das alles spekulativ. Daher darf der Begriff "Glauben"...berechtigterweise auch angezweifelt werden. Es könnte ja in meinem Fall auch tatsächlich bloss ein besonders aussergewöhnlicher Zufall gewesen sein. Das gestehe ich wohl ein...Vielleicht kann man ja auch sagen: die Natur ist Gott und wir alle sind Teil davon. Denn: wenn man sich draussen mal umsieht, funktioniert dieser Planet, mit allen seinen Mikrosystemen perfekt.
So ähnlich. Wenn wir ein Teil der Natur sind, dann sind wir natürlich auch die Natur selbst , und so sind wir dann auch der Makrokosmos obwohl wir intensive Erfahrungen als mikrokosmisches lebendiges Wesen machen.
Den Lehren der Hermetik folgend die Aufteilung der Elemente:
~
Gottheit - Makrokosmos:
1. Akasha - Ätherprinzip, Urprinzip
2. Feuer: Allmacht, Wille
3. Luft: Allwissenheit, Weisheit
4. Wasser: Liebe, Leben, Unsterblichkeit
5. Erde: Allgegenwertigkeit, Kosmisches Ich-Bewußtsein
Menschlicher Geist - Mikrokosmos:
1. Akasha - Ätherprinzip, Urprinzip
2. Feuer: Wille
3. Luft: Intellekt, Verstand (Denken)
4. Wasser: Liebe, Leben (Gefühl)
5. Erde: Ich- oder Selbstbewußtsein (Realempfinden)
~
Wenn Du jetzt eine Möglichkeit suchen solltest Deiner Göttlichkeit zu begegnen, dann gibt es da ein Werkzeug names Ritual.
Über Systeme wie etwa echtem Yoga oder ZaZEN , kannst Du dieses Ziel durch ernsthaftes üben erreichen.
Wichtig dabei ist, daß man lernt sozusagen wie ein leeres Gefäß zu sein, so daß unsere Göttlichkeit zu uns kommen kann, denn es gibt [u]Keinen[/u] direkten Weg dorthin !!!
Ich weiß daß klingt erstmal merkwürdig und natürlich kann sich nicht jeder dazu überwinden, aber Loslassen zu können ist unersetzbar.
Wegen dem wieso und weshalb, kannst Du beispielsweise in Arthur Schopenhauer´s philosophischem Werk "Die Welt als Wille und Vorstellung" nachschlagen, wo er sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt.
Auch Jesus sagte ja wir sollen uns kein Bild , also keine Vorstellung vom Vater machen - weil wir es nicht können. - Die eigene Individualität muß ersteinmal aufgegeben werden um in Kontakt mit der Göttlichkeit kommen zu können.
~
Dogen Zenji :
"Den Buddha-Weg erfahren bedeutet, sich selbst erfahren. Sich selbst erfahren heißt, sich selbst vergessen. Sich selbst vergessen heißt, sich selbst wahrnehmen - in allen Dingen.
Dies erkennen bedeutet, dass das Unterscheiden aufhört: von Leib und Geist, von mir selbst und von den andern. So verschwinden die Spuren der Erleuchtung, und zugleich ist sie da,
jederzeit und überall, ohne dass wir daran denken."
~
Linji = Rinzai :
"Wenn ihr frei sein wollt, erkennt eurer wahres Selbst. Es hat keine
Form, keine Erscheinung, keine Wurzel, keine Grundlage, keinen Ort,
aber es ist munter und voller Leben. Es reagiert flink und gewandt,
doch wo es wirkt, ist nicht zu sagen ? Sucht ihr es, so entfernt
ihr euch vom ihm, wollt ihr es erlangen, so wendet ihr euch nur
immer mehr von ihm ab."
@ Uranus
Ich lese gerade die Werke von Bardon und beschäftige mich gerade mit diesen Themen. Ich denke, für uns normale Menschen ist dieser Weg wahrscheinlich unmöglich zu gehen. Das einzige, was für uns vielleicht erreichbar und erstrebenswert sein mag ist, die Selbsterkenntnis/Selbstveredelung zu versuchen. Das kann man ganz gut mit den ersten Stufen von Bardons "Der Weg zum wahren Adepten" erreichen. Alles, was darüber hinaus geht, scheint mir doch ziemlich gefährlich. Hast du schon mal Erfahrungen mit Evokationen gemacht?
Aus meiner Sicht ist es so, daß sich die Wege zur Selbsterkenntnis die Einjeder geht, quasi beschleunigen lassen. So wie in der Alchemie der Weg vom Blei zum Gold als Analogie verwendet wird um seine eigene Entwickelung zu beschleunigen, so gibt es noch andere Wege die eine gleiche Funktion erfüllen können um sich Selbst zu veredeln und ein Meister zu werden.
Also ich persönlich habe nicht die Absicht ein Meister von irgendwas zu werden. Mein persönlicher Ansatz ist mehr die Erforschung dessen, was noch als unbekannt und als unvorstellbar gilt.
Selbstverständlich: wenn sich Möglichkeiten ergeben, sich selbst und seine eigenen Einstellungen zu hinterfragen und anzupassen, kann man durchaus auch wie Du sagst, sich selbst etwas veredeln.
Jedes menschliche Wesen will eigentlich sich verbessern und lernen und sich selbst und die Welt erkennen/verstehen. Das muss man immer unterstützen und fördern, so gut es geht.
So wie Aristoteles einmal sagte:"Wie der Mensch in seiner Vollendung das Edelste aller Geschöpfe ist, so ist er, losgerissen von Gesetz und Recht, das Schlimmste von allen."
Ja, diese Bandbreite ist schon manchmal erschreckend gross.
Auch Jesus sagte ja wir sollen uns kein Bild , also keine Vorstellung vom Vater machen - weil wir es nicht können. - Die eigene Individualität muß ersteinmal aufgegeben werden um in Kontakt mit der Göttlichkeit kommen zu können.
Das ist korrekt, werden wir hier in der westlichen Welt doch sehr stark auf das genaue Gegenteil dessen geprägt, von Kindheit an, nämlich darauf, uns permanent auf uns selbst zu konzentrieren, und auf die Bedürfnisse unseres kleinen dummen Egos.
Diese Prägung macht es uns schwer sein eigenes Ego in den Griff zu bekommen, und nicht jedem unnötigen aufzucken von belanglosen Regungen sofort nachzugehen. Selbstbeobachtung, Disziplin und Klarheit der Gedanken können da helfen.