Hi,
ich hoffe das meinen ganzen Thread-Öffnungen nicht als spamen zählen, aber ich bin jung und brauche die Erfahrung! 😉 ;D
Ok, zu meiner Frage:
Also, wie ja bekannst ist haben Menschen und Tiere eine Seele, manche glauben dran manche nicht, aber ich geh jetzt mal davon aus das ihr alle an sie "glaubt". Was die Seele ist ist schwer zu beschreiben aber darum geht's mir eigentlich garnicht. Ich hatte neulich in einem anderen Forum die Diskussion was alles eine Seele hat. Aber ich besuche dieses Forum nicht mehr da es mir einfach unsympathisch ist. (Loki, Bergamr, Zweistein, ihr wisst was ich mein...)
Viele Leute essen ja kein Fleisch, sie essen keine Tiere weil sie sagen das Tiere ja auch leben, weil sie auch eine Seele haben. Aber warum sollen nur Tiere und Menschen eine Seel haben? Warum keine Pflanzen? Pflanzen werden genauso geboren, sie werden gefressen, sie können sich wehren, sie sterben, sie pflanzen sich fort, sie können halt nicht reden und sehen, aber das kann ein taub-blinder auch nicht und er hat trotzdem eine Seele. Also wenn man keinem Lebewesen weh tun will, dürfte man eigentlich garnix essen, da (fast) alles eine Seele hat. Was genau eine Seele hat und was nicht, also ob ein Stein eine Seele hat usw, daran arbeite ich noch, ich sag dann zu welchem Schluss ich komme. Aber erstmal lass ich euch mal ran...
Ciao
Früchte kannst du essen, und im Sinne der Schöpfung Gottes, sind diese auch für den Menschen zur Speise bestimmt worden.
alles ist beseelt!
Wenn alles beseelt ist, dann kann es im Grunde aber nur eine einzige universale Seele geben.
Denn wenn alles beseelt ist, aber es mehrere Seelen gibt, ist die Frage wo man zu differenzieren anfängt.
Hat der Felsen eine Seele, oder jeder Stein eines Felsens nachdem man ihn (den Felsen) gespalten hat, oder jedes Staubkorn eines Felsens, oder jedes Molekül, jedes Atom... jedes Elektron ?
Ich denke die Frage könnte unendlich weiter gehen. Vielleicht ist diese Differenzierung nur ein menschliches Problem, was es kosmisch gesehen eigentlich gar nicht gibt. Ich denke ja, dass es eher so ist.
Für mich stellt sich nicht die Frage, ob ich was esse, das eine Seele hat. Denn da stimme ich mit ayin überein, daß alles beseelt ist.
Die Frage bei der Ernährung ist vielmehr, wie gehe ich mit meiner Nahrung um, [i]bevor[/i] sie zu meiner Nahrung wird. Und da steht eine Geflügelfarm/Hühnerfabrik für mich auf der gleichen niedrigen Stufe wie ein monokultur-ausgerichteter Weizengroßflächenanbauer. Und ein kleiner Hof mit einem Dutzend Gänsen, Hühnern, Schafen und Kühen und/oder 3ha Acker steht (i.d.R.) auf einer höheren.
Durch den vermehrten Genuß von örtlichen Waren (fleischlich/pflanzlich) fördert man den kleinen Bauern/Gärtner/Metzger/Bäcker, der den zukünftigen Nahrungsmitteln i.d.R. nähersteht, ihnen mehr 'Achtung' entgegen bringt als irgendein Industrienahrungsbetrieb.
Daß das auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist, auch klar. Aber es ist ein Weg, nämlich der Weg zurück zur örtlichen oder zumindest regionalen Versorgung.
Und damit wären viele Lebewesen von unmenschlicher Behandlung zumindest durch die Industrialisierung ihrer (Be-)Nutzung befreit.
Gruß
Bergamr