Kleiner Aufsatz.
 
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[Geschlossen] Kleiner Aufsatz.

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(@science)
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[#1182772255]

Was denkt ihr über folgenden Text, die Rechtschreibung mal ausgelassen.  😉

[b][i]In diesem Text befasse ich mich mit meinen Gedanken über Wirtschaft und Arbeit sowie Arbeitslosigkeit und der Wert der Arbeit. Es ist keine Wissenschaftliche Analyse welche dem Text also auch keine richtige oder falsche Bewertung gegeben werden kann. In unserer Zeit in welcher der Drang nach eigenem Luxus hoch ist und die Gier nach Geld unermesslich wurde, brachte das ganze auch viele neue Probleme mit sich welche die meisten Menschen nicht sehen.

Die neu Entstandenen Aldi Geschäfte in der Schweiz sowie die neuen Mediamärkte schaden unserer Wirtschafft früher oder später, dazu muss man kein Experte sein um dies zu sehen. Es liegt auf der Hand dass immer mehr gespart wird, jeder möchte den höchstmöglichen Profit erzielen und die Preise müssen immer niedriger werden. Wer darunter zu leiden hat sollte also auch gut zu erkennen sein, scheint aber nicht der Fall zu sein. Während wir in einem Aldi in dem ein Kg Brot 50 Rappen günstiger ist als in der Migros ein Brot kaufen nur weil wir uns dann mehr Brot leisten können, werden die Löhne der Aldi mitarbeiter auf ein Minumum heruntergeschraubt, welche wiederum weniger einkaufen und immer noch günstigere Artikel suchen, da diese wiederum auch nicht auf das Kg Brot verzichten wollen und natürlich muss es noch billiger sein geht man einfach ins Ausland.

Dieser fortwährende Teufelskreis wird unsere Wirtschaft in Zukunft zufgrunde richten. Ein jeder einzelne kann dazu beitragen in dem er seine Gier uns Lust zügelt. Sollte doch mehr auf die Qualität eines Brotes als auf den Preis geachtet werden. Das Brot welches künstlich in irgendeiner Fabrik hergestellt wurde kann nicht dieselbe Qualität aufweisen wie ein Brot dass mit Liebe in einer Bäckerei gebacken wurde. Aus auserellesen Zutaten und von Hand gefertigt.

Das Brot mit dem ich alle unsere Speisen miteinschliesse ist das Antriebsmittel unseres Körper, vergleichbar mit dem Benzin eines Autos. Gibt man dem Auto minderwertiges Benzin nur weil es günstiger ist, so wird einem das Auto nach einiger Zeit nichtmehr dieselbe Leistung bringen. Ein Vergleich der sich auf so vieles ausdehnen lässt, ich mag nicht alles aufschreiben denn es gibt genug Bücher in denen man sich darüber schlau lesen kann. Die Masse der Menschen möchte immer mehr wohlstand und Essen bis zur Ueberfettung, der Preis den Sie zahlen muss ist noch nicht ersichtlich denn es geht den meisten Schweizern noch so gut, die Arbeitslosigkeit ist klein und die Versicherungen sind noch bezahlbar.

Während meines Aufenthaltes in Ungarn hat sich meine Vorhersage deutlich gemacht, das Land ist übersäht von billig Produkten welche nicht nur eine schlechte Qualität aufweisen sondern auch nachgeworfen werden wie Körner den Hühnern. So kostet ein Snickers welcher in der Schweiz für Durchschnittlich 2.50 Fr zu haben ist, in Ungarn gerade mal 30 Rappen also 7 x günstiger als in der Schweiz. Der Lohn ist auf einem so tiefen Niveau dass wir als Schweizer mit einem Mindestlohn von 3500.- hier als Reich gelten. Mc Donalds ist hier kein Billigrestaurant mehr und auch Mediamarkt ist nicht mehr der billigste Discounter. Die Preise für ein LCD TV oder ein Notebook sind fast so teuer wie bei uns, aber der Durchschnittslohn beträgt hier ca. 700.- ich muss nichts weiter dazu sagen dass dies zur Ueberschuldung vieler Menschen führt, weil diese Ihre Habgier nicht zügeln wollen und denselben Luxus wie alle andern auch wollen.

In diesem Land ist das ausmass der Inflation sehr deutlich zu erkennen, war doch der Forint noch vor zwanzig Jahre fast gleich Stark wie der Schweizer Franken, so hat er heute nur noch den Wert von 1/ 150 (Aktuell 148,788). Ich höre oft von vielen Menschen mann muss doch schauen dass es uns gut geht und wie die Wirtschaft in zwanzig Jahren aussieht sei Ihnen egal, dieses denken welches ich zu tiefst verachte wird unsere Wirtschaft in eine grosse Kriese werfen, der Egoismus welchem unser Land erlegen ist wird unser Tod sein. Weiteres die Millionenzahlungen an Länder wie Ungarn sind sinnlos, ich vergleiche es mit einem kleinen Kinde dem man Geld gibt, das Kind kauft sich Süssigkeiten und kann nicht damit umgehen, es wird das Geld nicht einsetzen um seine Ausbildung zu finnanzieren oder für später vorherzuschauen, es wird das Geld ausgeben ohne darüber nachzudenken, die Eltern geben oder wer auch immer geben dem Kinde Geld, durch diese Tatsache wird es dass Kind schwerer haben mit dem Geld umzugehen wenn es grösser wird.

So ist es auch mit unseren Zahlungen ins Ausland, die Länder müssen durch eigene Kraft auf Ihre Beine kommen und lernen wie man zu Geld kommt, ständige abhängikeit für nicht zur verbesserung der Situation, im Gegenteil es verschlächtert diese nur zunehmend. Eines Tages wird das Land die Frechheit bekommen um Geld zu bitten weil es bisher immer bekommen hat, wird man dann die Zahlung einstellen wird es einem nicht mehr wohlgesinnt sein weil es denkt man möchte nicht dessen Wohle. Ein neuer tödlicher Kreislauf ist damit in Gange gesetzt. Wohl gibt es ausnahmen, aber was ich hier gesehen habe bestätigt meine Theorie, während ich spazieren ging und über ein von der EU gesponsorten Platz spazierte, welche wirklich der schönste aller Plätze in der Stadt ist, wahr der Platz überfüllt von Menschen, schaulustigen und anderen, das schlimmste daran ist dass dieser Platz kaum ein Jahr alt ist und sich schon die Zeichen von Verschmutzung und Destruktiven Denkens zeigen.

Während auf dem Platz Zigeuner mit Ihren Fackeln den schönen Boden durch Oel Flecken verschmutzen, oder Ihre Kleider im Wasser waschen und die Regierung nichts unternimmt um dies zu verbieten. So versickert unser Geld im Boden. Nicht alle Zahlungen ins Ausland sind eine Sackgasse, aber wir bezahlen soviel Geld ins Ausland welches wir bei uns investieren sollten, es gibt genug bauten die man renovieren könnte, die Forschung unterstützen oder Projekte gegen die Arbeitslosigkeit welche man Finnanzieren könnte. Weiteres könnte man die Steuern und die Kosten in der Gesundheit durch dieses Geld finnanzieren, stattdessen investiert man lieber in ein Land welches nicht damit umzugehen vermag. Noch geht es uns wunderbar und wir können unser Lebensstil gut finnanzieren, nichtr kommt zu kurz ich mag es nicht wenn die Menschen sich über die Steuern beklagen, haben wir doch Gute Strassen, neue Busse, hochwertige Häuser usw.

Die Qualität des Landes ist auf hohem Niveau, für wie lange noch. Wir sind ein sehr gesegnetes Volk welches lange sehr Gottesfürchtig war, dies geht heute jedoch auch immer mehr verloren da wir nicht mehr Gott nacheifern wollen, sonder unserem Welltlichen Wohle. Ich selbst muss mich dapr hütten über die Lebensqualität in der Schweiz zu reklamieren, denn wenn man andere Länder ansieht so leben wir in einem Lande dass Hochentwickelt und voller Reichtum ist, die Fesseln der EU sind uns noch nicht angetan worden. Währe Deutschland nicht in der EU und müsste es nicht Millionen an Steuergeldern bezahlen, so währe dass Land heute wohl in Wirtschaft stärker als jedes andere Land. Sehe ich doch hier dass viele Produkte aus Deutschland stammen.

Paradoxerweise jedoch finden die meisten Ungaren die Deutschen als böses Nazi Folk und dass nach über 60 Jahren, kaufen aber selbst Deutsche Artikel oder Fahren Deutsche Autos. Bei uns sieht in ähnlichen Dingen nicht viel anderst aus, so z,Bsp beklagen sich viele über die Amerikaner oder die Fettleibigkeit die zunehmend ein Problem wird, gleichzeitig wird jedoch in einem MC Donalds gegessen oder auf dem Auto ziert ein Amerikanisches Logo. Wenn ich schon über dieses Thema spreche kommt mir etwas in den Sinn worüber ich schon viel mit Sogenannten Skinheads gesprochen habe, dessen denken ich ebensowenig verstehe wie das von vielen "Neo Nazis" Sie geben an Ihr Vaterland zu lieben, tragen aber Fred Perry Kledung und trinken Coca Cola oder haben sonstige Amerikanische dinge an sich, die Schuhe kommen aus irgendeinem Indutrieland und Ihr Handy ist aus China.

Sollten doch genau jene Menschen welche sich als Vaterlandslieben ausgeben Produkte kaufen die im eigegen Lande hergestellt werden oder sich dessen nicht annehmen, aber weil wir nicht darauf verzichten wollen legen wir es uns trozdem zu, statt dass wie eine Schweizer gute Milch direkt vom Bauern kaufen und diesen Unterstützen, kaufen wir in Aldi eine Milch ein welche aus einem Land kommt in dem die Milch Konzetriert wurde und in der Schwei als Pulver wieder zu "Milch" gemacht wurde. Diese aussagen schliessen mich ein und ich erkenne so selbst an mir wie schlecht das ganze wurde. Es währe die Plicht der Regierung solches zu unterbinden, der Individualismus einer einzlenen Person führt nicht zum Wohle sonder zum Zerfall, wobei es doch noch einige Wenige gibt welche so selbstdizipliniert sind und sich den Traditionen und Weltlichen verlangen entgegensetzen vermögen.

Solche Menschen welche durch Ihre Willenskrat in unsere Regierung gehören und als gutes Beispliel vorangehen könnten finden wir keine in unseren Regierungen. Die Schweizer Regierungen macht kampagnen gegen die Fettwelle, übersieht dabei jedoch dass diese Kampagnen nichts nützen. Ein Mensch der Uebergewichtig ist und nicht abnehmen will wird es sich kaum zu herzen nehmen, ausser es es ist schon so spät dass es Aertzliche Hilfe benötigt. Weil dessen Arterien verkalkt sind, dieser Mann oder die Frau wird dann wohl kaum mehr arbeiten müssen und die Kosten sind von der Allgemeintheit zu bezahlen. Was wiederum viele für nicht richtig sehen da es nicht zu Ihrem eigenen Nutzen dient. Sie sind ja Gesund. (Noch Gesund) Also würde die Regierung Produkte verbiten welche einer Gewissen Fettleibigkeit verhelfen würden sich auch die Probleme verringern, so kommt mir gerade die Idee welche es so denke ich, schon vor langen Zeiten schon gab.

Jeder Mensch sollte eingestuft werden in seine benötigten Kalorien welche er dann täglich bekommem kann durch einen Essensbon. Alles was über diese Kalorien hinausgeht muss Deklariert werden, so kann unterschieden werden wenn ein Mensch an Fettleibigkeit leidet ob es sein eigenes Verschulden ist durch übermässigen Konsum oder ob ob eine Krankheit vorliegt. Solche Kosten müssen dann selbst getragen werden. Ich spreche nur von Essensbedingten Krankheiten. Ich werde ein andermal zu anderen Themen wie Bildung Vekehr usw, tiefer eingehen.

Mag auch vieles was ich hier schreibe in Zukunft nicht mehr meiner Ansicht entsprechen, so ist es doch derzeit mein Gedankengut an welche ich jedoch täglich arbeite und versuche durch Wissen meinen Geist und meinen Verstand zu schärfen um so auf die richtigen Gedanken zu kommen. Mag mein Denken in vielen Dingen altmodisch sein, so bin ich doch ein Mensch der gerne in die Zukunft sieht und nicht auf den alten Dingen beharrt. Jeder Kommentar zu diesem Text ist herzlich willkommen. Ich werde gerne Stellung nehmen und meine Ansicht in einem Persönlichen Gespräch zur Geltung bringen. [/i]
Vielen Dank für Ihre Zeit.[/b]

Science am Sonntag den 24.6.2007 Miskolc, Ungarn.


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[b]Form[/b]
Wie wärs mit ein paar Absätzen, bischen Struktur usw., dann ließe sich das viel besser lesen, als in einem Block.

[b]Inhalt[/b]
Stimme Dir in allen Punkten zu. Das ist Globalisierung und das funktioniert nicht. Ein freier etc. Markt in Europa ist schon schwierig genug, aber weltweit kann das nicht gut gehn.
Ausserdem ist die Mentalität der Menschen wirklich ein ernstes Problem. Es findet keine geistige Evolution mehr statt, obwohl die materiellen Voraussetzungen da wären.


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Ich werde den Aufsatz besser in Absätze aufteilen. Ist mir gar nicht aufgefallen da ich den Text aus meinem Word Kopiert habe.


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Moin!

Erstmal würde ich mich Arkas anschließen: Absätze!
Vor allem der Eindruck des einen massiven Blocks, gerade auch in Verbindung mit der kursiven, und dadurch kleiner wirkenden, Schrift, behindert die Lesbarkeit doch sehr stark.
Dann als Nebenfrage: kann es sein, daß du den Text zweimal, unter zwei verschiedenen Überschriften gepostet hast?
Ich hab diesen hier jetzt nicht durchgelesen, sondern nur den Anderen, aber Stichprobenartig verglichen schien es doch der Gleiche zu sein.

Weltanschaulich bewerten wollte ich den Text jetzt nicht, ich wüßte nicht genau, wie, aber inhaltlich/rhetorisch ist mir schon möglich.

Erstmal finde ich, daß es etwas zu sehr aus schweizer Blickwinkel geschrieben ist. Z.B. wäre es mir neu, daß die Schweiz Zahler der EU wäre. Deutschland allein zahlt 20Mrd. € pro Jahr, also selbst wenn die Schweiz ein paar Milliönchen abdrücken würde, wen juckt's?
Insgesamt ist diese Schweizfixierung rhetorisch für Nichtschweizer eher abschreckend, der erste Gedanke wird eher sein: 'ist doch deren Problem, sie lassen ihre Banken und Konzerne doch machen'. Nestle, der mit der Trockenmilch, ist ein schweizer Konzern, oder nicht? Ihre saumäßigen Praktiken um ihre minderwertige Ersatzmilch weltweit zu vertreiben sind das eine, aber ihr laßt sie gewähren, oder nicht? Heißt es nicht über die Schweiz, daß sie die einzig richtige Demokrtatie der Welt sei? Warum werden diese Möglichkeiten dann nicht genutzt?
Rhetorisch betrachtet wird also die Identifikation des Lesers mit dem Text für jeden Nichtschweizer erheblich erschwert und somit eher das Gegenteil, also Ablehnung erreicht, egal ob der Inhalt einen evtl. auch betrifft, oder nicht.

Aber weg von der Schweiz und zurück zum Inhalt:

Das Brot welches künstlich in irgendeiner Fabrik hergestellt wurde kann nicht dieselbe Qualität aufweisen wie ein Brot dass mit Liebe in einer Bäckerei gebacken wurde.
Du solltest deinen jetzigen realen Blick auf die Wirklichkeit nicht mit träumerischen vergangenen Vorstellungen vergleichen, das Brot aus der Bäckerei um die Ecke und das Brot von Aldi kommt in der Regel aus der selben Großbäckerei. Da ist nichts 'mit Liebe gebacken' es ist lediglich eine andere Verpackung und ein anderer Preis.
In der Bäckerei wird eh fast nur noch aufgebacken und nicht selbstgemacht.

Mc Donalds ist hier kein Billigrestaurant mehr und auch Mediamarkt ist nicht mehr der billigste Discounter.
Träumerei.
Weder McDonalds noch MediaMarkt waren jemals billig. Wer sich mal die Mühe gemacht hat, Preise zu vergleichen, wird festgestellt haben, daß MediaMarkt und auch Saturn (beides selber Konzern) in der Regel sogar am teuersten sind. Das einzig Billige dort sind die montäglichen Lockangebote.
Und für den Preis eines BigMac konnte man sich schon vor 10 Jahren im Chinarestaurant zum Mittagstisch dick und rund fressen.

Paradoxerweise jedoch finden die meisten Ungaren die Deutschen als böses Nazi Folk und dass nach über 60 Jahren, kaufen aber selbst Deutsche Artikel oder Fahren Deutsche Autos.
Damit belügen die Ungarn sich selbst. Meines Wissens waren sie sogar die Einzigen, die bis zur letzten Sekunde mit dabei geblieben sind.
Im Grunde eigentlich aber nicht verwunderlich, die Italiener kannten Mussolini nach dem Krieg auch nicht mehr, Adolf war plötzlich Deutscher, Schweizer Banken hatten plötzlich nie Geschäfte mit den Nazis gemacht und in Deutschland selbst hat es auf einmal nie Nazis gegeben. Man war zwar in der Partei, aber Nazi, ich bitte sie, das doch nicht.

Wohl gibt es ausnahmen, aber was ich hier gesehen habe bestätigt meine Theorie, während ich spazieren ging und über ein von der EU gesponsorten Platz spazierte, welche wirklich der schönste aller Plätze in der Stadt ist, wahr der Platz überfüllt von Menschen, schaulustigen und anderen, das schlimmste daran ist dass dieser Platz kaum ein Jahr alt ist und sich schon die Zeichen von Verschmutzung und Destruktiven Denkens zeigen. Während auf dem Platz Zigeuner mit Ihren Fackeln den schönen Boden durch Oel Flecken verschmutzen, oder Ihre Kleider im Wasser waschen und die Regierung nichts unternimmt um dies zu verbieten. So versickert unser Geld im Boden.
Erster Punkt (wieder das Problem des Blickwinkels): euer Geld? Nicht wirklich, oder? Also, was störts dich, was die Ungarn damit machen?
Zweiter Punkt: öffentlicher Platz, wie du selbst schreibst, wie kann man sich daran stören, daß die Öffentlichkeit einen öffentlichen Platz nutzt?
Oder anders gefragt: stört es dich dann auch, wenn Jemand, dem du was schenkst, was ganz anderes damit macht, als du es im Sinn hattest? Wenn ja, solltest du vielleicht nichts mehr verschenken.
Vielleicht hättest du auch lieber ihr Schauspiel genießen sollen, anstatt dich über ihr Aussehen zu stören. Und mal nebenbei: Zigeuner gibt es nicht, es gibt Sinti und es gibt Roma, ist der Unterschied überhaupt bekannt? Hättest sie ja fragen können, aber offenbar fandest du ihren Anblick wichtiger als das, was dahintersteckt. Dann hätten sie dir auch sagen können, warum sie gezwungen sind, ihre Wäsche in öffentlichen Brunnen zu waschen. Freiwillig macht heutzutage sowas Niemand mehr, auch nicht im Osten Europas.
Um doch noch weltanschaulich zu werden: jeder sieht das, was er sehen will und du solltest dich dann fragen, warum du nur Menschen sehen konntest, die in deinen Augen einen schönen Platz verschandeln und dabei scheinst du sogar fast vergessen zu haben, daß es überhaupt Menschen waren. Aber es waren Menschen und kein Dreck oder Abfall (wurde zwar nicht explizit so gesagt, aber rhetorisch gesehen ist das die Alternative, oder was verschandelt sonst noch öffentliche Plätze außer Dreck und Abfall?).

Und das führt mich zu der Hauptkritik:
Ich hab irgendwie das Gefühl, das der Text nicht wirklich ehrlich geschrieben worden ist. Es ist mehr Träumerei als Wirklichkeit, aber hast du mal in dich selbst hineingesehen, ganz tief hinein? Und hast du dann das, was du sehen konntest, abgelehnt, als nicht dir zugehöhrig, oder hast du es als Teil von dir angenommen?
Wenn ich nämlich den Text betrachte, dann kommt mir eher der Gedanke, daß verdrängt wird, aber genau das führt dazu, daß es in jedem Satz zum Vorschein kommt.

Mag vielleicht alles ein wenig hart klingen, aber so in etwa sehe ich das.

bis denn!
dark knight13

p.s.

Ein freier etc. Markt in Europa ist schon schwierig genug, aber weltweit kann das nicht gut gehn.
'Freie Marktwirtschaft' ist nur ein anderes Wort für Kapitalismus und der funktioniert auf Dauer nirgendwo, weder in Europa, noch weltweit. Wobei, ich muß korrigieren: er klappt nicht in Bezug auf eine zivile Gesellschaft, für Kapitalgesellschaften funktioniert er sehr gut.

Ausserdem ist die Mentalität der Menschen wirklich ein ernstes Problem. Es findet keine geistige Evolution mehr statt, obwohl die materiellen Voraussetzungen da wären.
Die materiellen Vorraussetzungen sind eben nicht da, die einzig nötige Vorraussetzung für eine freie Entwicklung wäre die Beseitigung des Zwanges für's Überlebensnotwendige mehr als nötig zu arbeiten. Der Zwang des Überlebens. Der ist immer noch existent und nennt sich in Deutschland neusprech 'Hatz IV'. Deutlich gesagt: Sklave, arbeite, oder penn unter der Brücke, immerhin hast du die Wahl gehabt (aber ist das wirklich eine Wahl?).
Wirkliche Freiheit zur Entwicklung wird es erst geben, wenn der Überlebenstrieb nicht weiter in Worten wie 'Leistungsgesellschaft' u.ä. glorifiziert wird und jeder das Lebensrecht des Anderen als dem Eigenen gleichwertig ansieht. Und das heißt dann z.B. auch, daß ein Nichtarbeiter das gleiche Lebensrecht (und das schließt nicht nur Nahrung und Wohnung sondern auch und vor allem Kultur mit ein) besitzt wie ein Arbeiter, unabhängig davon, ob er einen 'Nutzen' für die Gesellschaft darstellt oder nicht. Alles andere ist gewinnorientiertes Denken, also Kapitalismus. Und was der mit Gesellschaften und Menschen anstellt, können wir alle, teilweise aus erster Hand, beobachten.
'Wer nicht arbeitet, der hat auch keinen Anspruch', genau dieses Denken ist es, das die Entwicklung behindert.
Und fragen wie: 'wieso bekommt der mehr als ich, obwohl der nicht arbeitet' sind Teil des Problems. Und die Antworten sind die letzte Offenbarung: anstatt Löhne zu erhöhen, werden Hilfen gekürzt, alles schön mit der Genugtuung, das die es ja eh nicht verdient haben.
Ein Mensch hat aber einen weitaus größeren Nutzen für eine Gesellschaft als nur seinen Arbeitswert, hier jedoch wird er allein darauf reduziert.

p.p.s.
Ja, so sieht das schon sehr viel angenehmer zu lesen aus.  🙂


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Diesen Text ist ehrlich geschrieben, und ich sagte es ist meine Erfahrung welche ich Wissenschaftlich nicht überprüft habe. Durch Gespräche mit Ungaren ist das mit den Zigeunern in den Text hieneingekommen, weil es hier in Ungarn nun einmal einfach so ist, es sind Zigeuner und nur weil diese Uebername Diskriminierend ist, so benutze ich keinen anderen, weil diese Menschen nun einfach hier in Ungarn dreckig sind und keine Ordnung kennen. Das ist Fackt und jeder Ungare welcher in der nähe eines Ghettos haust, die Zigeuner Siedlungen werden als Ghettos von den einheimischen genannt und sind nun mal einfach dreckig, stinkig und unordentlich. Es gibt keinen anderen Ausdruck dafür. Und sehr wohl macht die Schweiz Zahlungen nach Ungarn, wenn auch nicht in so hohem Masse wie die EU. Und es kümmert mich wohl, denn die Schweizer Behörden diskutieren schon seit langem immer wieder über einen Betritt in diese Knechtschaft bringende EU. Dann wird uns das Geld genauso aus der Tasche gezogen wie den Deutschen usw.

Brot für den Preis von 1.- Fr.kann nicht gleich gut sein wie Brot für den Preis von 0.20 Fr. Das meiste Brot welches ich hier gegessen habe ist einfach keine Qualität mehr. Und doch in der Schweiz wird McDonalds als Billigrestaurant angesehen, ebenso wird der Mediamarkt als Billigmarkt angesehen. Mir selbst ist jedoch bewusst das Mediamarkt nicht immer die billigsten Produkte anbietet. Aber Fakt ist das Mediamarkt Saturn usw. Die Wirtschaft zerstört. Eine neue Stelle die bei Mediamarkt neu geschaffen wird, kostet 1,5 Arbeitsplätze eines kleinen Unternehmens. Das ist ein Fakt.

Keine Kritik ist hart, ich bin über Eure Meinungen sehr erfreut. Es regt zum denken an.


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