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(@iloveubabe)
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@sequencer23

Die Menge von mehreren Tonnen scheint zwar viel zu sein, andererseits muss man es in Relation dazu setzen wie oft Versorgungsschiffe an die ISS überhaupt andocken.
Vorgesehen waren bei Errichtung 3 Flüge Pro Jahr mit jeweils etwa 9 Tonnen Nutzlast durch Spaceshuttel. Das ist nicht viel.
Hinzu kommt wohl durch die Einstellung des Spaceshuttel Programms eine Lücke in der Versorgung zwischen 2011 und 2014. Sicherlich wird auch niemand wollen verhungerte Astronauten im Orbit um die Erde kreisen zu lassen. Infos zum geschrieben findet man hier http://www.bernd-leitenberger.de/blog/2009/12/27/es-ginge-zuverlaessig-und-preiswert-die-iss-versorgung/

Nun zur Menge an Nahrung an sich, sind ein paar Tonnen Lebensmittel für über 3 Moante auch nicht so viel. Die Nahrung ist zwar komprimiert und wurde speziell behandelt, aber das läßt das Volumen/Gewicht der Nahrung auch nur in einem bestimmten Maß fallen gegenüber unbehandelten Lebensmitteln.
Mal zum Beispiel:

Auf unserer 116 tägigen Seereise verbrauchten wir bei ca. 330 Mann :
- 6351,5 kg Mehl
- 6270 kg Milch ( ja bei der Bundesmarine wird auch Milch getrunken )
- 8695,1 kg Fleisch
- 21888,4 kg Wurst
- 12540 Eier
- 1268,5 kg Käse
- 752 kg Kaffe
- 22000 Liter Bier Cheesy
- 48000 Liter Softgetränke
- 28000 Stück Schokoriegel Cheesy
- 10000 Paar Würste
- 9000 Stück Eis

http://forum-marinearchiv.de/smf/index.php?PHPSESSID=4c9cbd5f2d2470de307d8ca2e6b2908f&topic=1554.msg23406#msg23406

Nehmen wir mal Mehl 6351,5kg/330 Mann Besatzung = 19,2kg Verbrauch pro Person auf 118 Tage.

Auf 5 Mann Besatzung der ISS hochgerechnet würde man also für 3 Monate ein Verbrauch von 100kg Mehl erwarten.
Klar die haben da oben keine Bäckerei, aber es veranschaulicht etwas, wie schnell mit nur ein paar einfachen Lebensmitteln Tonnen zusammen kommen. Im übrigen ist das ganze Essen in Portionen abgepackt. Bei 120 Tagen und 5 Besatzungsmitgliedern sowie 4 Mahlzeiten pro Tag und da 1x Wasser, 1x Essen, 1x Snack kommen hochgerechnet 7200 Verpackungen zusammen. Und dieses Gewicht läppert sich ja auch  😉


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(@sequencer23-2)
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Beigetreten: Vor 57 Jahren

@IloveUbabe :

- 9000 Stück Eis

hmm eis^^

hast recht, 5 tonnen scheint ertmal viel zu sein, ist aber offensichtlich schnell verbraucht.

da fragt man sich ob es logistisch überhaupt machbar wäre eine grössere menge menschen (sagen wir 100.000) in einer unterirdischen anlage über längere zeit zu ernähren...

als zeitraum würde ich mal minimum 1-3 jahre ansetzen.

man müsste dann wohl auch auf künstliche landwirtschaft mit beleuchtungsanlagen setzen um den grundbedarf an nahrungsmitteln zu gewährleisten.


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(@iloveubabe)
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Sagen wir es mal so,.. mir hängt da zum Beispiel in Erinnerung Biosphäre 2 - http://de.wikipedia.org/wiki/Biosph%C3%A4re_2

Die Versorgung mit entsprechenden Vorräten kann man schon für eine größere Anzahl an Personen organisieren auch auf längere Zeiträume. Autark eine große Menge an Leuten zu versorgen würde ich aber derzeit als ausgeschlossen auffassen, wie es bei einem Generationenraumschiff notwendig wäre. 1-3 Jahre denke ich wäre auch recht hoch angesetzt. Mehr als 1 Jahr denke ich ist nicht drin, sonst braucht es eine Infrastruktur, die über einen schlichten Bunker hinaus geht. Davon ab, ist es auch eine Frage der Rationierung der Mittel. Die besagte tägliche Schale Reis sei mal in dem Zusammenhang genannt.


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(@sequencer23-2)
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100.000 menschen geht nicht... krass, wenn man bedenkt das es sich hierbei gerademal um die bevölkerung einer einzigen großstadt handelt.

vom schweregrad des endzeitszenarios wäre jezt abhängig, wie lange eine autarke versorgung notwendig ist.

um hypothetisch den planeten neu zu bevölkern, bedarf es einer gut ausgebildeten, gemischten siedlergruppe. häufig wird von einer bevölkerung von über 1000 personen gesprochen, um eine genetische verarmung (inzucht) zu vermeiden.


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(@ernsthaft)
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Beigetreten: Vor 16 Jahren

szenario

nuklearer winter (atomkrieg/ausserirdische raumkorper)

min. 1 jahr
1000menschen (geburt bis tod ) LE max.60

zu erlautern sind:
-Lebensmittel (wasser,photosynthese
  ->ferner nahrboden und samen.)
-Schutz(nuklearer niederschlag,
temperatur)
-hygiene (abwasser,medizin)


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