omg in deinem Hirn will ich nicht stecken.
condor
... nicht zu vergessen, die mongolen, hussiten oder osmanen, wir wissen ja wie die so drauf waren.
unbedingt mit einem spezialisten besprechen, den mit der couch ... 😛
die einzigen Berechnungen, die in der Astrologie stattfinden, sind allerspimpelste Emphemerid-Rechnungen, um "herauszufinden" bzw. zu beschreiben, wo sich die Planeten im "Tierkreis" befinden.
Nein; es werden nicht nur Planeten berechnet, sondern auch ihre Beziehungen zu einander ( Opposition, Konjunktion, Quadrat, Sextil, Quintil, Trigon ). Darüber hinaus sind Aszendent, Medium coeli und Mondknoten keine Planeten - aber überaus wichtige Punkte.
Die Astrologie als Wissenschaft zu bezeichnen, müsste dir doch eigentlich missfallen, schließlich hältst du doch nicht allzuviel von den orthodoxen Naturwissenschaften...?
Nein, tut es nicht. Gegen Wissenschaften habe ich gar nichts - die können überaus nützlich sein. Aber mir mißfallt daß Vorgehen dieser Priester-Kaste der Naturwissenschaft, die meint, wie die katholische Kirche früher, den Leuten ihre merkwürdigen Weltbilder diktieren zu müssen. Und gegen alles was dazu nicht paßt, meinen sie einen Feldzug führen zu müssen.
Sicher ist, daß ihr Abwehrverhalten allein auf Vorurteile beruht, die sie auch nicht gewillt sind mal probeweise aufzugeben - politisch motiviert eben.
Weiterhin kann man von "der" Astrologie nicht sprechen.
Ja, da hast Du irgendwo schon recht. Man könnte es auch auch astrologische Systeme nennen.
Die Astrologie beispielsweise der Tibeter ist eine völlig andere, als die "unsrige" - welche sich wiederum völlig von der Astrologie der Ägypter unterscheidet, genau so der Chinesen. Sie alle sahen am Himmel verschiedene Sternbilder und erzählten sich unterschiedliche Mythen.
Ja schon, aber die Themen um die es in den Mythen ging, waren im Grunde die Selben. Oder anders ausgedrückt; die Formen waren unterschiedlich, der Inhalt war grundsätzlich der Selbe.
Daß Universum ist lebendig und es hat uns etwas zu sagen, komuniziert ständig mit uns - schließlich sind wir auch ein Teil von ihm und so sind wir es letztlich auch Selbst.
Im Altertum glaubte man eben nicht nur an bestimmte Dinge, sondern man hatte auch Kontakt - über die Rituale z.B. (daß ist übrigens Heute zum Teil auch nicht anders). Die astrologischen Systeme bieten eben die Möglichkeit Kontakt zu halten - um Seinen Weg gehen zu können. Nur über einen derartigen Kontakt kann man ein sinnerfülltes Leben führen und - Wirklich Leben!
Für die Naturwissenschaft aber, gibt es nur Formen und keinen Inhalt.
Hast du meinen Tipp beherzigt und die Freeware "Stellarium" ausgetestet?
Nein.
Meine Frage wäre noch, welches Wissen die Astrologie für uns schafft und was du mit dem "senkrechten Weltbild" meinst.
Beim senkrechten Weltbild denkt man in Entsprechungen, in Analogien.
[url] http://wiki.grenzwissen.de/index.php?title=Senkrechtes_Weltbild [/url]
Auch wenn sich die Methoden und Interpretationen unterscheiden haben alle Astrologien gemeinsam, dass sie sich auf die Annahme stützen, dass die Himmelskörper einen Einfluss auf die Menschen haben.
Solche Fehler passieren wenn man sich überhaupt nicht mit der Thematik beschäftigt hat. Hier liegst Du komplett Falsch!
Es gibt einige Hobby-Astrologen glauben vllt. daß die Himmelskörper einen Einfluß hätten, aber in Fachkreisen ist schon bekannt daß sie so gut wie Keinen haben. Es ist auch völlig egal ob man daran glaubt oder nicht, denn die Himmelskörper zeigen etwas an, etwas was für den Astrologen wesentlich ist und woraus er Schlüße ziehen kann. Und anzeigen tun die Himmelskörper absolut genau.
[i]2. QUOD EST INFERIUS, EST SICUT QUOD EST SUPERIUS, ET QUOD EST SUPERIUS, EST SICUT QUOD EST INFERIUS, AD PERPETRANDA MIRACULA REI UNIUS.[/i]
übersetzt:
[i]2. Was unten ist, ist wie das, was oben ist, und was oben ist, ist wie das, was unten ist, um die Wunder des Einen zu vollbringen.[/i]
oder
[i]2. Das Untere ist gleich demjenigen, das Oben ist. Und was Oben ist, ist gleich demjenigen das Unten ist, um das Wunder eines Einzigartigen Dinges zu Stande zu bringen.[/i]
Das Wissenschaftler einen Kreuzzug gegen andere Weltbilder führen, mag auf einige wie zB darwkins zutreffen. Aber es gibt viele Wissenschaftler die sehr religiös sind.
Und es kommt immer darauf an welches Weltbild gemeint ist. Beim objektiv realen Weltbild gibt es nur eins. Ob die Wissenschaft dieses nun exakt wiederspiegelt oder nicht ist eine Sache. Aber zumindest haben sie einige Gesetzmäßigkeiten gefunden die nicht vollkommen Falsch sein können, da mit diesen die Beobachtungen ziemlich exakt berechnet werden können.
Spirituelle oder religiöse Weltbilder sind eine von der Naturwissenschaft ausgeklammerte Sache. Sie werden einfach nicht beachtet. Außerdem sind diese sowieso nur subjektiv. Die Verknüpfung zwischen Objektivität und Subjektivität ist Aufgabe der Philosophie und/oder der Theologie. Aber auch hier gibt es Prinzipien und Methoden.
Die Astrologie ist eine rein spirituelle Geschichte. Und was behauptet den die Astrologie sonst? Du hast doch selber gesagt, dass aus den Positionen was rausgelesen wird. Das impliziert die Annahme, dass die Positionen irgend einen Einfluss haben.
Irgendeine Wechselwirkung muss vorhanden sein, wenn man etwas herauslesen will oder schlussfolgern will.
denn die Himmelskörper zeigen etwas an
das ist der punkt, sie zeigen eben nichts an, sondern der mensch interprtiert etwas hinein. das ist wie kartenlesen, bleigießen und andere interpretationsmedien.
es ist ein subjektiv behaupteter zusammenhang. den müßte man dann erst mal objektiv nachweisen.