Hi Discordia
der in diesem E I N E N Absatz
Die Tempelritter hingegen waren in der Realität ganz einfach eine Bande von brutalen, brandschatzenden, vergewaltigenden, raubenden und mordenden Marodeuren, die unter der Flagge der Religion ihr Unwesen getrieben haben.
Es war ja wohl kein Zufall, daß die blutigste Vernichtungsaktion in der Geschichte Jerusalems durch diese Bande ausgeführt wurde und die Moslems zu einigen Vergeltungsaktionen inspiriert haben, die teilweise bis heute nachwirken.
Die Macht, die Aktionen und die zusammengeraubten Vermögen der Tempelritter dürften der eigentliche Grund für den Rückruf und die Auflösung des Ordens durch den französischen König gewesen sein.
Die Legenden über die vielen (Bluts-) Orden und päpstliche Killerbanden wie die "Assassini Dei" oder das "Opus Dei" (der Name ist zwar nicht gefallen, geht aber aus der Beschreibung hervor......
enthaltene komprimierte Unsinn kommt dem von Brown bedenklich nahe - und in deiner Arroganz und unreflektierten Selbstherrlichkeit übertriffst du den Ami meilenweit - Kompliment - das ist selbst für einen Österreicher eine respektable Leistung. ::)
Gruss @all
vom Bademeister
Tz Tz,
hab ich mir doch gedacht, daß diese Aussage Widerspruch bringen würde ;D
Das ist keine Arroganz oder komprimierter Unsinn, sondern nur einfaches Geschichtswissen und leicht belegbar.
Geschichte besteht nicht nur aus den Daten zu Schlachten und Herrschern, sondern vielmehr aus dem Umfeld in dem sie stattgefunden hat.
Natürlich sieht sich der heutige Ordern der Tempelritter ganz anders und natürlich ist die eigene Beschreibung der Ideale eine ganz andere, als es sich in der Realität abgespielt hat, aber wie schon einer meiner Landsmänner gesagt hat "Lernen's ein bisserl Geschichte junger Mann"
Die Geschichte des Ordens geht auf den ersten Kreuzzug zurück, auch wenn der Orden offiziell erst 1118 gegründet wurde, so besteht er in seinen Grundzügen schon seit 1095.
Seit damals ist die Vorläuferorganisation einiger junger französischer Adeligen dokumentiert.
Nur die Struktur und die Regeln des Ordens wurden 1118 festgelegt und eine Ordensanerkennung erteilt.
Wenn Du Dir die Zeit des ersten Kreuzzuges ansiehst, dann wirst Du sehr rasch ein paar kleine aber nicht unwichtige Feststellungen treffen müssen.
Die Vorbereitungen auf den ersten Kreuzzug wurden in einer Zeit wirtschaftlicher Probleme in Europa getroffen und es war eine ganz gute Lösung für diverse Herrscherhäuser, sich der unnützen Vielfresser in der Familie zu entledigen.
Die meisten Adeligen welche teilgenommen haben, sind die Nummer 2, 3 oder weitere in der jeweiligen Erbfolge.
Das bedeutet, daß sie nach damaligen Maßstäben nicht in wirtschaftlichen Dingen ausgebildet wurden sondern zu Kriegern erzogen wurden.
Die waren zwar gute Reiter, Bogenschützen und Fechter, aber keine gebildeten Leute, weil sie ja niemals in eine leitende Funktion am jeweiligen Hof kommen würden.
Also wurden die als eine Art Gebrauchskriegerkaste gehalten, dumm aber gefährlich.
Der Unterschied zwischen denen und dem Fußvolk war, daß sie wussten, daß es auch Löffel und Gabel im Besteck gab und daß sie für Sex keine Verantwortung zu tragen hatten, solange es nicht die eigene Verwandtschaft war.
Die hat man zum Sturm auf Jerusalem, sorry, falsche Wortwahl, die Befreiung von Jerusalem von den Sarazenen 1099 losgelassen.
Der Weg dorthin wurde nicht etwa erkauft, sondern durch Gewalt und Plünderungen erzwungen.
Also nicht gerade echte Cavalliers in der Truppe.
Warum auch?
Schließlich waren sie ja im Auftrag des Herrn unterwegs.
Ein zeitgenössischer Augenzeuge beschreibt die Eroberung Jerusalems mit den Worten "und durch die Straßen Jerusalems flossen Ströme vom Blut der Juden und Sarazenen".
Die haben da nicht gerade um die Stadt gewürfelt, das war eine ganz simple ethnische und religiöse Flurbereinigung oder auf Neudeutsch "Ethnic Cleansing".
Alles, das nicht zur Hausarbeit oder Sex taugte, wurde gekillt.
Alle Güter der Bewohner der Stadt wurden zur Finanzierung des Kreuzzuges konfisziert.
Aus dieser Situation heraus beschließen ein paar Teilnehmer, eben die oben beschriebenen französischen Adeligen zweiter und dritter Garnitur, in Jerusalem zu bleiben, zu Hause waren sie ja niemand weil nicht erbberechtigt, und einen offiziellen Schutzorden für die Pilger und Pilgerstätten zu gründen.
Wahrlich das Material für einen Philantropen Verein ;D
Ein paar Jahre später haben sich die Sarazenen für die Niederlage 1099 in Form einer Rückeroberung Jerusalems und Palästina bedankt und dabei die Rechnung sicherlich ausgeglichen.
Natürlich sind dabei einige der Ordensmitglieder umgekommen, aber seltsamerweise, sind sowohl der Großteil der aktiven Mitglieder in den oberen Rängen und der Ordensschatz gerettet worden.
1187 hat der Orden die Stadt Acre, weil militärisch und waffentechnisch weit überlegen, erobert, weil sie einen Stützpunkt für den zweiten Kreuzzug gebracht haben.
Das war ein Gemetzel, welches dem 1099 nicht ganz unähnlich war, nur waren es keine Soldaten, gegen die sie da angetreten sind, sondern weitgehend unbewaffnete Zivilbevölkerung.
Natürlich haben die auch da die Staatskasse und alles andere geplündert.
Und mit zunehmender finanzieller Ausstattung stieg auch die Macht des Ordens, weil sich damit größere Heere und mehr korrupte Staatsdiener leisten konnte.
Das hat dann nach rund zwei hundert Jahren Ordensgeschichte zu einem Problem mit dem französischen Königshaus geführt.
Also ist der Orden bis zu seinem Verbot im Jahre 1314 unter seinem 23. Großmeister Jaques de Molay, trotz des Armutsgelübdes(!), zur reichsten Körperschaft in Frankreich und zu einer politischen wie militärischen Gefahr für das Königshaus aufgestiegen.
Der Ehrenkodex des Ordens im Gefecht war "Wenn ein Ritter einen Ungläubigen tötet, so dient er Gott, wenn im Gefecht fällt so dient er Gott, wenn Gnade vor dem Feind zeigt, so ist er seines Gottes nicht würdig"
Ist vermutlich auch eine Art von Humanismus ;D
Natürlich ist der Orden in seiner heutigen Form und mit seinen Regeln eine ganz andere Truppe, aber in den ersten zwei Jahrhunderten seines Bestehens waren das nicht gerade Waisenknaben.
Das kannst Du auf http://www.ordotempli.org, der offiziellen Site des Ordens jederzeit nachlesen.
Ich kenne den offiziellen Vertreter des Orden in Wien, ein durchaus sehr netter und sympatischer Herr, der nur nicht besonders gut auf seine Golfkenntnisse zu sprechen ist.
Na klar ist der keiner von denen die ich da oben gezeichnet habe, aber das ist ja auch knapp 900 Jahre später.
Was die "Assassini Dei" anbelangt, das ist eine christliche Sekte, der man so um 1500 nachgesagt hat, sie seien die Mörder Gottes, die jene töten, die von der Inquisition nicht erwischt wurden.
Angeblich haben die für Thomas de Toquemada jene Ketzer erwischt, die er nicht verhören durfte.
Das ist ein Mythos, genauso wie die Idee, daß Opus Dei, die sich ja auch die "Armee Gottes" nennen, für den Papst als Killer unterwegs sind.
Aber wenn Du den Da Vinci Code und andere Bücher gelesen hast, dann wirst Du sehen, daß es sich hier um eine Urban Legend und nicht mehr handelt.
Wie Du siehst hat die ganze Sache nicht mit komprimierten Unsinn zu tun, sondern ist eigentlich nur eine zugegebenermaßen stark vereinfachte Version der ersten zwei hundert Jahre der Geschichte des Ordens.
Gar nicht so arrogant der Österreicher :D, nur ganz gut in Geschichte.
Du discordia, du weisst mir zuviel und hast auf ALLES ne andere antwort als andere..
Wie kommt DAS ?
Das die templer keine "Waisenknaben" waren .. wer behauptet son unsinn ?
die Ess waren auch keine Waisenknaben. Schlaechter wie immer behauptet waren sie aber auch nicht...
die Gurkhas sind auch KEINE weisenknaben sondern sehr gefaehrliche Gegner.
und die Ascaris ebenso ...
es gibt zich beispiele die anzubringen waeren fuer DAS was auch die Templer gemacht haben ...
Wusstest du dass ALLE Einwohneren von Jerusalem nach der Einnahme der Stadt in 1099 durch die "Nächstenliebe" bringende Kreuzrittern geschlachtet wurden? ALLE, das heisst ALLE Männern, ALLE Frauen und ALLE Kinder. Das wirkte wie ein Elektroschock füR die Arabischen Fürsten und war der Grundstein für die Niederlage der Kreuzzüge...
was moechtest DU MIR sagen zu den Templern ?
""Aus dieser Situation heraus beschließen ein paar Teilnehmer, eben die oben beschriebenen französischen Adeligen zweiter und dritter Garnitur, in Jerusalem zu bleiben, zu Hause waren sie ja niemand weil nicht erbberechtigt, und einen offiziellen Schutzorden für die Pilger und Pilgerstätten zu gründen. ""
Auf Neudeutsch wuerde ich sagen:
son Kappes hab bis jetzt SELTEN gelesen.
da dreht sich der hl. bernado aber bestimmt 37 mal im mausoleum rum, bevor DEN Brocken verdaut hat.
was weisst DU zum oder vom OTO ?
(ausser wie immer von irgentwelchen Webseiten...)
abba lass ma ...
was macht dein netter Versuch zur Villa W. ?
Ich warte immer noch auf den Scan.
Ich hab das dumme Gefuehl hier wird VERSUCHT ein Forum zu unterwandern ....
@Apo
Keine "Unterwanderung" - eher hoffnungsloser Versuch der Selbstheilung einer Profilneurose .....
du bist wirklich nicht arrogant - stimmt! Dein letzter Beitrag hierzu belegt dies in der Tat ganz deutlich.
Du bist tatsächlich Österreicher ..... auch dies wird durch deinen letzten Beitrag eindrucksvoll belegt ;D
Gar nicht so arrogant der Österreicher, nur ganz gut in Geschichte.
Eigenlob stinkt ... selbst wenn es gerechtfertigt ist!
In diesem Fall ist es das nicht .... in Geschichte bist du ganz erbärmlich, bestenfalls ein Zeitgeist-Junkee..... genau wie in Jura. Reflektierte Betrachtung ist Deine Sache nicht.
Umgangssprachlich nennt man den Zustand, in dem Du dich befindest ganz simpel: "Grössenwahn".
Insofern bist du einem deiner Landsleute, der auch alles verstanden zu haben glaubte, unangenehm ähnlich. Gottseidank verbreitest Du deine Erkenntnisse wohl nur in Asien - und ansonsten hoffentlich nur in diesem Forum.
Eine fundiertere Entgegnung zu deinen "Inhalten" folgt morgen ....
Gruss @all
vom Bademeister
@Discordia<br><br>du bist wirklich nicht arrogant - stimmt! Dein letzter Beitrag hierzu belegt dies in der Tat ganz deutlich. <br>Du bist tatsächlich Österreicher ..... auch dies wird durch deinen letzten Beitrag eindrucksvoll belegt ;D<br><br><br>Eigenlob stinkt ... selbst wenn es gerechtfertigt ist!<br>In diesem Fall ist es das nicht .... in Geschichte bist du ganz erbärmlich, bestenfalls ein Zeitgeist-Junkee..... genau wie in Jura. Reflektierte Betrachtung ist Deine Sache nicht.<br>Umgangssprachlich nennt man den Zustand, in dem Du dich befindest ganz simpel: "Grössenwahn". <br>Insofern bist du einem deiner Landsleute, der auch alles verstanden zu haben glaubte, unangenehm ähnlich. Gottseidank verbreitest Du deine Erkenntnisse wohl nur in Asien - und ansonsten hoffentlich nur in diesem Forum.<br><br>Eine fundiertere Entgegnung zu deinen "Inhalten" folgt morgen .... <br><br>Gruss @all<br>vom BademeisterGar nicht so arrogant der Österreicher, nur ganz gut in Geschichte.
Tz Tz,
Du scheinst ja ein ganz spezifisches Problem mit mir zu haben.
Also, zuerst Deinen Vorwurf, ich hätte keine Ahnung von Jura, wie das in Österreich so als Jus oder als Recht bezeichnet wird, mag ich.
Echt.
Also ich gehe doch davon aus, daß Du der Experte auf dem Gebiet schlechthin bist, zumindest solltest Du mir dazu ein paar Grundlagen bieten, weshalb ich doch ach so erbärmlich bin.
Zu meiner Verteidigung, auch wenn ich keinen Grund für eine solche sehe, gehe ich mal davon aus, daß Du zumindest in diesem Punkt mit mir gleichziehen kannst.
Eines meiner beiden Doktorate ist nunmal der Dr. iuris, aber ich gehe davon aus, daß wir eben einander als Kollegen ansehen können, Deine Ansichten sind sicherlich fachlich fundiert und Du bist sicherlich zumindest gleich bis besser auf diesem Gebiet qualifiziert, nicht wahr?
Das Du Österreicher nicht magst, na gut soll sein, es tut Dir halt nicht besonders gut, wenn nicht alle Deiner Meinung sind, aber ich kann Dich auch in diesem Punkt beruhigen, Österreicher, wie auch Deutsche sind weder eine homogene Gruppe, noch zeugt es von Bildung oder guter Erziehung, sie alle, pauschal in einen Topf zu werfen und den Versuch zu unternehmen, sie lächerlich zu machen.
Oder hättest Du gerne den, von mir sicher nicht erhobenen, Vorwurf, daß alle Deutschen immer noch dem seligen Adolf nachtrauern?
Wohl kaum, und daher verwehre ich mich auch gegen solche Pauschalurteile.
Solltest Du also ein Problem mit mir haben, na gut, soll sein, damit kann ich leben, aber vielleicht solltest Du doch lernen Dinge ein wenig stärker inhaltlich zu betrachten.
Das soll ja in Diskussionen Wunder wirken.
Meine Landsleute mögen ihre Stärken und Schwächen haben, aber offenbar ist es echtes Problem für Dich, wenn ein paar von uns nicht bereit sind, Dein inhaltliches oder ideologisches Diktat anzunehmen, naja damit werden wir wohl leben müssen ;D
Größenwahn, mei herzig, also wenn Du nicht in der Lage bist, mir Inhaltliches entgegenzusetzen, dann ist das wohl ein eher schwacher Versuch einer Argumentation.
Die Dinge die ich anführe, sind zumindest belegbar, auch durch historische Quellen, Deine Argumentation ist heute, also nach ein paar Tagen, noch immer ausständig, ich gehe mal davon aus, daß Du Probleme hast, Deine Aussagen auch zu belegen.
@ Apollon
Keine Angst, niemand unterwandert hier irgendwas.
Ich habe Dir die Kopie der schriftlichen Genehmigung seitens des Besitzers der Finca Winter versprochen und die bekommst Du auch, aber wenn Du nochmal nachlesen würdest, dann sollte Dir schon klar werden, daß wir diese, wie auch hier geschrieben, erst vor Ort bekommen.
Du bist daher gerne eingeladen, zu diesem Anwalt mitzukommen.
Wir treffen einander am Samstag den 15. Oktober an der Rezeption des Sta. Catalina Hotels in Las Palmas, ich selbst komme mit zwei meiner Kollegen aus Tripolis und zwei weitere kommen aus London, und gehen in die Kanzlei des Besitzers, die ist nur ein paar Minuten zu Fuß.
Am nächsten Tag fliegen wir nach Fuerteventura und dort kannst Du uns vom 16. bis zum 21. Oktober im Hotel Occidential Grand Fuerteventura finden, danach geht es nochmal fuer eine kurze Besprechung und ein Abendessen nach Las Palmas und dann über London nach Hause.
Unsere Zimmer sind unter Citus Energy Consulting Pte. Ltd. reserviert.
Wenn Du am 15. im Sta. Catalina dabei bist, dann können wir Dich auch gerne mit Fuerteventura mitnehmen, das ist keine große Sache, dann kannst Du ja auch gerne zeigen, was Du kannst, wäre vielleicht gar keine schlechte Sache.
Klar zahlen wir keine Kosten für Deinen Trip, die zahlt sich jeder selbst, aber für den Flug zwischen LPA und FUE bist Du gerne mit an Bord.
Zum Inhaltlichen:
Der angesprochene St. Bernhard, eigentlich St. Bernhard of Clairvaux, war zwar ein wenig später dran als die ersten Züge des Templer Ordens, er hat erst 1128 im Council of Troye, die Regeln des Orden festgeschrieben, die dann auch vom damaligen Papst Honoris II akzeptiert wurden.
Der St. Bernhard war auch der, nach heutiger Sprachregelung, Hauptlobbyist des zweiten Kreuzzuges gegen die Sarazenen.
So ein unglaublich friedfertiger Mann, dürfte der nicht gewesen sein, wenn er zu einem Kriegszug aufruft, um das Ego seiner Kirche zu befriedigen.
Nach zeitgenössischen Beschreibungen, soll er, bedingt durch einen chronische Krankheit (Gastritis?) zwar ein körperlich sehr schwacher Mann gewesen sein, aber er war die treibende Kraft hinter der Organisation eines ganzen Kreuzzuges, für dessen weitgehendes Schweitern er ja dann auch von Papst Eugenius III verantwortlich gemacht wurde.
Wieder ein paar hundert bis tausend Tote im Namen der christlichen Nächstenliebe.
Der Märtyrer des Ordens, ein Hr. Jacques de Molay, der 23rd Grand Master des Ordens, wird selbst in der Darstellung seiner Vita durch den heutigen Orden als in seiner Jugend von unbändiger Kampfeslust getriebener Krieger bezeichnet.
Er wurde auch nur deshalb zum Märtyrer, weil er sich für die Ideale des Ordens 1314 vor der Inquisition verantworten mußte, nicht etwa, weil er irgendwas für seine Kirche oder seinen Gleuben getan hätte.
Er war schlicht ein Gegner der herrschenden Klasse und eine Gefahr für die Herrscher in Frankreich und England.
Die schon agesprochene Einnahme und Besatzung Acre ist ebenfalls ein dokumentiertes Massaker und kann ebenfalls nur mit dem Machtanspruch nicht aber mit den christlichen Idealen des heutigen Ordens erklärt werden.
Da ging es um Macht und Reichtum, mehr nicht.
Ach ja noch für Apollon, ich habe zwar nirgends behauptet, daß [b]alle Einwohner{/b] Jerusalems getötet wurden, aber wenn Du mal in den Bericht über die Schlacht 1099 um Jerusalem von William of Tyre lesen würdest, dann würdest Du mir wohl recht geben müssen, da ist die Rede davon, daß nachzu alle jüdischen und muslimischen Bewohner der Stadt, ingesamt hatte Jerusalem 1099 wohl so an die 40.000 Einwohner, getötet wurden und nur ein paar hundert sonstige entweder in die Sklaverei verkauft wurden oder für Dienste der Besatzer verwendet wurden.
Der Großteil der jüdischen Gemeinde wurde übrigens, nach diesem Berich von William of Tyre, bei lebendigem Leib in den Synagogen verbrannt.
Sicherlich ein echter Beweis der christlichen Fridensliebe, kann gar nicht anders verstanden werden.
Bei der Besatzunung Jerusalems durch die Sarazenen vor und nach den jeweiligen Kreuzzügen wurden die christlichen Bewohner ausgerottet, also ist der Schluß wohl zulässig, daß nicht sehr viele Bewohner nach jeder Schlacht am Leben geblieben sind.
Und aus diesen christlichen Besatzern wurden dann die ersten Mitglieder des Templer Ordens, sicher eine ganz friedfertige Truppe, mehr so eine Art Fridenskorps und Sanitätertruppe.
Tja Leute, wie sich leicht zeigen läßt, keine große Sache der Orden, nur in der späteren Verklärung werden die Agressoren üblicherweise zu den Guten.
Das ist eine ganz simple Folgeerscheinung der Geschichtsschreibung durch die Sieger, sehen wir ja auch heute noch, schließlich haben die USA dem Iraq den Friden und die Demokratier gabracht und nach dem Worten von Donald Rumsfeld wird der Iraq in Kürze ein Leuchttumr der Demokratie im Nahen Osten sein.