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[ÄE] Der heilige Gral

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(@keiran)
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Ich poste dann einfach mal das, was nach meiner Meinung die echte Grals-Geschichte ist.
Im Kern kommt sie der von Mr. Brown sehr nahe. Aber er hat noch einiges drum herum gesponnen und ne ganze menge verschwörungskram dazu erfunden.

Erstmal Hintergrund Infos um die Zusammenhänge zu verstehen:

[b]Die Katharer[/b]
Die Hüter des "Heiligen Gral" im Mittelalter  
Warum hatten sie sich so deutlich von den Lehren der römisch-katholischen Kirche distanziert?  
 
 
Die Katharer: sie gelten in südfranzösischen Legenden als die Hüter und Bewahrer des "Heiligen Gral". Die Gemeinschaft, die sich klar von den Lehren der Kirche Roms distanziert hatte, ist im Mittelalter durch die katholische Kirche gnadenlos verfolgt und durch Tod auf dem Scheiterhaufen ausgerottet worden. Bis heute halten sich allerdings die Gerüchte, dass einige Katharer das Morden überlebt haben, weil sie sich in diverse Grotten und Höhlen der Pyrenäen zurückgezogen haben. Angeblich hat das Wort "Ketzer" übrigens seinen Ursprung in dem Begriff "Katharer".

Unbestritten waren die Katharer ein wichtiger Teil des kulturellen Lebens im Europa des Mittelalters. Insbesondere in Südfrankreich waren die Anhänger des katharischen Glaubens zuhause. Schwieriger wird es allerdings in Sachen Geschichtsforschung. Der Großteil der historischen Dokumente, der sich auf Katharer beziehen, entstammt kirchlichen Quellen - unter anderem aus Zeiten der Inquisition. Eine Ironie des Schicksals also, dass ausgerechnet die ärgsten Feinde der Katharer als Zeitzeugen herhalten müsse. Der Wahrheitsgehalt der Protokolle lässt sich nicht zweifelsfrei bestätigen. Immerhin waren die "geständigen" Katharer bei der Folter - wie später auch die Templer - mitunter unbeschreiblichen Schmerzen ausgesetzt.

Will man darüber hinaus etwas über die Geschichte der Katharer erfahren, lohnt sich eine Reise nach Südfrankreich. Im Languedoc, dem "pays de cathare" haben sich viele Erzählungen über die Katharer bis heute gehalten. Viele Museen bemühen sich, ein authentisches Bild der Katharer zu zeigen - übrigens jenseits von Gerüchten, Spekulationen und Theorien, die durchaus im Raum stehen.

Die Katharer stammen von den Bogomilen ab, einer Bewegung, die, ähnlich der keltischen Kirche, höchstwahrscheinlich direkt auf die Apostel zurückgeht. Die Katharer glaubten an den einen "guten Gott", dessen Reich "nicht von dieser Welt ist" - analog zu einem Christus-Zitat aus den Evangelien. Für jeden Katharer war es höchstes Ziel, in diese, göttliche Welt, zurückzukehren und den Verlockungen der "teuflischen" Erdenwelt zu widerstehen. Denn, so der Glaube der Katharer: auf  Erden ist alles vergänglich. Die Welt ist vom Teufel geschaffen worden und ist damit für sich genommen schon als diabolisch anzusehen. Nur die Seele, die in einem jeden Körper wohnt, ist ein Verbindungsglied zu der göttlichen Welt. Diese Seele muss das "Schlechte" der realen Welt überwinden können, um schlussendlich wieder zu Gott zu gelangen.

Diese Philosophie war Grundgerüst, gleichwohl aber nicht festgeschriebenes Gesetz, soll heißen: es gab sehr wohl unterschiedliche Auslegungen und Deutungen in diesem Bereich. Je nachdem, ob ein Katharer eher gemäßigt oder radikal war, vertrat er beispielsweise die Ansicht, dass Gott sowohl Gutes, als auch Böses geschaffen hat - oder aber, dass von vorneherein die Gegensätze Gut und Böse existierten. So ist beispielsweise der Gott des "Alten Testament" für die  Katharer gleichbedeutend mit Luzifer, der die Welt beherrschte, bis Christus erschien. Nur durch die unabdingbare Hingabe zu Jesus und dessen Lehren - in deren Zentrum die Liebe steht - ist es den Menschen möglich, Satan zu überwinden, so der Glaube der Katharer.

Im Gegensatz zu den Vertretern der Kirche Roms waren die Katharer vor allem im Süden Frankreichs äußerst beliebt. Sicherlich auch deshalb, weil sie selbst taten, was sie predigten. Die sogenannten "Parfaits" beispielsweise (vergleichbar mit Priestern) lebten meist in Armut und Demut, wohingegen sich der Klerus, im Gegensatz zu seinen Lehren, oft weltlichen Genüssen hingab.

Für die Kirche Roms stellten die Katharer offenkundig eine Gefahr dar, da sich deren Lehre - möglicherweise auch wegen der  Glaubwürdigkeit ihrer Vertreter - ín Europa ausbreitete. Der Vatikan entschloss sich zum Handeln und initiierte die Inquisition, die sich - wenn auch unter anderem Namen - bis heute als "Opus Dei" gehalten hat. Chef dieser Organisation ist heute übrigens Kardinal Ratzinger.

Wie brutal die Vorgehensweise beim Kampf gegen die Katharer, die in den Albigenserkrieg mündete, gewesen sein muss, zeigt die Tatsache, dass Südfrankreich vor diesem Kreuzzug, die im Jahr 1208 begannen, ein blühendes, offenes und tolerantes Gebiet war. Davon übrig geblieben ist so gut wie nichts.

Einer der traurigen Höhepunkte des Kreuzzuges war die Belagerung der Katharerburg Montségur. 1243 bis 1244 wurde die Burg monatelang belagert, ehe die dort eingeschlossenen Katharer im.März 1244 kapitulierten. Am Morgen des 16.März fanden über 200 Männer, Frauen und Kinder, sofern sie dem katharischen Glauben angehörten, den grausamen Tod in den Flammen des Scheiterhaufens. Heute erinnert eine Gedenktafel zu Füßen des Poc de Montségur an den Massenmord. Die Katholiken wurden ins Gefängnis nach Carcassonne gebracht - obwohl ihnen vor dem Fall der Festung freies Geleit zugesichert worden war.

Am Abend vor dem Fall der Burg haben vier Katharer offenbar etwas Wertvolles in Sicherheit gebracht. Was war es? Bis heute gibt es keine endgültige Erklärung dafür. Gold und Edelsteine können es nicht gewesen sein, da diese nach Erstürmung der Burg noch vorhanden waren. Spekulationen machen die Runde: handelte es sich um den "Heiligen Gral", den die Katharer in Sicherheit brachten? Waren es Dokumente, die beschrieben, wo sich das Grab Christi befindet? Oder waren die Katharer im besitz des Ur-Evangeliums, das die Lehre Roms unwiderruflich widerlegt hätte?

Endgültig ausgerottet waren die Katharer 1330, als der Inquisitor Jaques Fournier die letzten Vertreter dieser Glaubensrichtung in der Höhle von Lombrives (Languedoc) einmauern ließ. Nichtsdestotrotz halten sich Spekulationen, dass die Katharer bis heute überlebt haben. Gerüchteweise spricht man sogar von einem Papst der Katharer, der als eine Art Gegenpart zur Kirche Roms fungieren sollte. Der Pfarrer und Auslöser des Mysteriums von Rennes-le-Château, Bérenger Saunière soll genauso Katharerpapst gewesen sein, wie Jahrhunderte zuvor auch Nostradamus. Freilich ist diese Theorie angesichts der Philosophie der Katharer ein wenig fragwürdig, zumal der Papst in Rom gerne als Stellvertreter Satans auf Erden angesehen wurde. Warum also hätten die Katharer in ihre Organisation aufnehmen sollen, was sie dem Vatikan vorwarfen? Wirklich zu widerlegen ist die Theorie des Katharerpapstes allerdings auch nicht. Es bleibt wohl eine Glaubensfrage...

[b]Der Glaube der Katharer [/b]
Von den zwei Welten und dem dualistischen Prinzip  
Was hat der Mythos des gefallenen Engels mit den Katharern zu tun?
 
 
Am ehesten lässt sich der katharische Glaube mit dem Begriff "Dualismus" beschreiben, erklärt der Religionswissenschaftler Professor Bernhard Lang. Er doziert an der Universität in Paderborn. Es war das Prinzip der zwei Welten. Die eine, aus Sicht der Katharer, böse Welt, wurde von einem bösen Gott erschaffen. Jenem Gott diente aus ihrer Sicht übrigens der Vatikan. Der wahre, gute Gott aber war der Gott des Lichts. Dieses Denken war selbstverständlich ein krasser Widerspruch zu der Schöpfungslehre der katholischen Kirche. Auch wenn die Katharer aus historischer Sicht sicherlich nicht die ersten waren, die von dem dualistischen Gottesprinzip überzeugt waren, so wurden sie ihres Glaubens wegen brutal verfolgt.
 
"Die Verfolgung der mittelalterlichen Ketzer - und das Wort Ketzer geht ja auf das Wort Katharer zurück - ist ein finsteres Kapitel der Kirchengeschichte", erklärt Professor Lang. "Damals beginnt das, was später zur Inquisition wurde, zu einem Großangriff auf Hexen, Ketzer und Juden." Es waren die unglücklichen Anfänge einer Auseinandersetzung, die, so Lang, als "eine Art Nachklang ist der Auseinandersetzung zwischen katholischem Christentum und den knostisierenden Varianten des Christentums aus der Spätantike" gesehen werden müssen. Der dualistische Glaube stand nämlich nicht nur bei den Katharern im Zentrum ihrer Lehre, sondern auch schon weit früher, als der Manichäismus in Europa zu Fuß zu fassen begann. Er war einer der Vorläufer des katharischen Glaubens. Und auch bei den Bogomilen findet sich der Dualismus wieder. Wie die Katharer, wurden auch sie gnadenlos verfolgt und ausgerottet.
 
"Das Unglückliche dieses Vorgangs ist, dass damals der Begriff des Ketzers, der zu bekämpfen ist, gebildet wurde", schlägt Professor Lang kritische Töne an. "Damals hat man sich die Ideologie des in die Kirche eingedrungenen Feinds gebildet, der zu bekämpfen und auszurotten ist. Das ist dann zum Modell geworden gerade auch für die Auseinandersetzung mit vielen anderen Gruppen. Viele Frauen sind mit der Begründung ab dem 14.Jahrhundert als Hexen verbrannt worden."
 
Interessanterweise galten die Katharer im Mittelalter als die Hüter des Heiligen Gral. Noch heute umgibt die katharische Glaubensgemeinschaft ein Hauch von Mythos. Sie und ihr Glaube haben etwas Geheimnisvolles an sich, das in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts auch einige hochrangige Nazis fasziniert hat, die über den deutschen Gralsforscher und Schriftsteller Otto Rahn, der das Leben der Katharer erforscht hat, davon erfahren hatten. Allerdings waren sie weniger an deren Lehre, denn an dem Gral interessiert. Ihr Handeln widersprach zweifelsohne dem Denken der Katharer, die Machtstreben nicht kannten.

Ihr Ziel war die Reinigung und Rückkehr der Seele zu dem wahren Gott des Lichts. Einzig durch das Erkennen und Wissen um die Dinge ist eine Erlösung aus dieser "teuflischen" und "bösen" Welt möglich. Jesus Christus sahen sie deshalb nicht als den Sohn Gottes an. Die von der katholischen Kirche verbreitete Auferstehung Christi lehnten sie ab. Jesus war für sie eher ein Symbol des richtigen Weges zurück in das wahre Himmelreich. Die katharischen Parfaits - sie sind grob gesagt vergleichbar mit Priestern - führten ein asketisches Leben der Enthaltsamkeit. Sie waren von der Reinkarnation der Seele überzeugt. Interessanterweise finden wir dieselbe Idee auch im buddhistischen Glauben wieder. Erst, wenn die Seele im Körper eines Vollkommenen wiedergeboren wurde, war der Weg ins Paradies frei.


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und nun weiter zu den Tempelrittern und dem Gral:

[b]Der Orden der Tempelritter [/b]
Aufstieg und Fall einer großen Macht des Mittelalters
Was war das Geheimnis der Tempelritter? Entdeckten sie in Jerusalem die Bundeslade oder den Gral?
 
 
Noch heute faszinieren die Tempelritter die Menschheit. Den Orden umgibt ein Schleier aus Mystik und Geheimnis. Viele Fragen sind offen. Nicht wenige werden höchstwahrscheinlich unbeantwortet bleiben. Zum Beispiel die, wie aus einer kleinen Gruppe Männer quasi aus dem Nichts eine europaweit agierende Gemeinschaft werden konnte, die an Macht und Eigenständigkeit - nicht umsonst galten die Templer beispielsweise als die Bankiers Europas - viele Königreiche in den Schatten stellte. Eine Gemeinschaft, die mindestens ebenso schnell wieder in der Versenkung der Geschichte verschwand, wie sie zuvor aufgestiegen war.

Das genau Gründungsdatum des Ordens, der auch als "militia christi" oder "Bruderschaft des Salomonischen Tempels" bekannt geworden ist, ist nach wie vor umstritten. Als wahrscheinlich gilt in Kreisen der Wissenschaft das Jahr 1118. Andere Quellen sprechen wiederum von einer Ordensgründung bereits 1111; mitunter wird auch das Jahr 1121 genannt. Neun Ritter unter der Führung von Hugo de Payens und Gottfried de Saint-Omer sollen es gewesen sein, die Anfang des 12.Jahrhunderts nach Jerusalem reisten. Das offizielle Siegel des Ordens zeigt zwei Ritter auf einem Pferd reitend. Ihre Aufgabe war der Schutz von Pilgerreisenden, die es scharenweise ins Heilige Land zog, nachdem 1099 Jerusalem während des ersten Kreuzzugs erobert worden war.

Bis heute wird die Mission des Pilger-Schutzes allerdings angezweifelt: neun Ritter allein hätten niemals den Weg zwischen Küste und Jerusalem, den die Pilger  hinter sich bringen mussten, absichern können. Auch sprechen die  Umstände vorort für eine andere Auslegung. Als historisch gesichert gilt, dass die Templer nach der Gründung ihres Ordens in der heutigen Al Aksa Moschee eine Bleibe fanden - also an der Stelle, an der in alttestamentarischen Zeiten der Tempel Salomos stand. Kein geringerer, als der damalige König von Jerusalem, Balduin II., hatte den Tempelrittern dieses Quartier zugewiesen. Statt die Pilgerreisenden zu schützen, kümmerten sich die Ritter in den  ersten Jahren ausschließlich um Ausgrabungen unterhalb der Moschee. Erst kürzlich entdeckten Forscher die zahlreichen unterirdischen Gänge, die die Templer angelegt haben. Weitere Erkundungen blieben den Archäologen allerdings versagt - aus religiösen Gründen.

Anfangs sprach vieles dafür, dass der neu gegründete Orden nicht lange würde überleben können. Bereits nach sieben Jahren sahen sich die Ritter einer handfesten Krise gegenüber. Von Historikern wird die sogenannte "Templerkrise" gerne damit begründet, dass die Ritter auf Ablehnung in der Gesellschaft stießen und vermehrt auch gegen Christen kämpfen mussten, die im "Heiligen Land" Pilger überfielen. Die Krise dauerte allerdings nicht lange; 1127 kehrten fast alle Ritter nach Europa zurück. Ein triumphaler Empfang erwartete sie. Innerhalb kürzester Zeit stiegen Macht und Ansehen des Ordens immens an. Ein Jahr später, 1128, wurde der templerorden bei der Synode von Troyes offiziell bestätigt - auf Betreiben des "heiligen Bernhard", Bernhard von Clairvaux, zu jener Zeit einer der bedeutendsten und einflussreichsten Wortführer des Christentums. In seinem Traktat "Lob der neuen Ritterschaft" würdigte er die Ziele und Tugenden der Templer und erklärte sie zum Ideal und Inbegriff aller christlichen Werte.

Hugo von Payens wurde der Titel eines Großmeisters verliehen. Gemeinsam mit Bernhard von Clairvaux wurden die Ordensregeln abgefasst und niedergeschrieben. Demzufolge mussten alle Mitglieder des Ordens Armut, Keuschheit und Demut geloben. Unverwechselbares Kennzeichen des Ordens waren die weißen Mäntel mit dem Templerkreuz darauf. Dazu genoss der Orden eine außerordentliche Stellung: er war für alle weltlichen Herrscher absolut unantastbar und einzig und allein dem Papst unterstellt. Papst Innozenz II., Schüler des Bernhard von Clairvaux, erließ 1139 eine entsprechende Bulle, in der dem Orden die "Unabhängigkeit von allen Königen, Fürsten und Äbten" garantiert  wurde. Innerhalb weniger Jahre verbreitete sich der Orden in ganz Europa. Zahlreiche Adelige traten der "militia christi" bei. Schon bald verfügte der Orden durch Schenkungen und ähnlichem über eine Unmenge an Ländereien und sonstigen Reichtümern.

Während des 13.Jahrhunderts stiegen die Templer zu einer einflussreichen Macht auf; auch weil sie in ganz Europa als Mittler zwischen den jeweiligen Fürsten und Monarchen auf höchster Ebene fungierten. Unter den Templern blühten zudem Kultur und Technik auf. Einzigartig sind diverse Kirchen, wie etwa die berühmte Kathedrale von Chartres, die die Templer gebaut haben. Was vielen nicht bewusst ist: heutzutage ist es für uns unmöglich, gefärbte  Glasfenster zu bauen, wie sie die Templer in ihren Kirchen haben. Dazu besaß der Orden eigene Krankenhäuser und hatte ein medizinisch ausgereiftes System - unter anderem waren es die Templer, die Silber zur Desinfektion von Wunden benutzten - mit Ärzten und Chirurgen. Epilepsie galt für sie nicht als Teufelsbesessenheit, sondern als heilbare Krankheit. Nicht nur damit waren sie ihrer Zeit weit voraus. Unter den Templern entwickelte sich auch das Vermessungswesen, die Kartographie und der Straßenbau. Außerdem hatten sie eine eigene Flotte, deren Schiffe erstmals mit Magnetkompassen ausgerüstet waren. Jüngste Funde in Amerika beweisen, dass die Templer schon vor Kolumbus auf diesem Kontinent gewesen sein mussten.

Das Verhältnis zu den Katharern im Languedoc war offenbar ein recht gutes. In historischen Berichten ist oft von engen Beziehungen zwischen beiden Gruppierungen die Rede. Berichtet wird von großen Schenkungen vermögender Landsbesitzer, die entweder selbst dem Katharertum angehörten, oder aber mit dieser Strömung sympathisierten. Als Simon de Montfort mit Kreuzrittern gegen die Katharer kämpfte, bot der Templerorden nicht nur Asyl für zahlreiche Katharer; Bertrand de  Blanchefort, der sechste Großmeister der "militia christi" entstammte selbst einem katharischen Elternhaus. Seine Familie kämpfte mit anderen Edelleuten gegen de Montfort. Während der Albigenserkriege,  das Ende der Katharer im Languedoc, kritisierte de Blanchefort diesen Kreuzzug massiv. Der Orden diente flüchtenden Katharern als Unterschlupf.

Der Untergang der Templer bahnte sich zu Beginn des 14.Jahrhunderts von zwei Seiten an: der katholischen Amtskirche wurde der Orden zunehmend suspekt: durch die Kontakte mit Judentum und Islam hatten die Tempelritter ein von kultureller Toleranz und Aufgeschlossenheit geprägtes Weltbild gewonnen. Gefahr drohte jedoch vor allem von weltlicher Seite - in persona von König Philipp IV, bekannt unter dem Beinamen "der Schöne".

Philipp beneidete die Templer wegen deren Macht und des unermesslichen Reichtums. Als er durch einen Aufstand der Pariser Bürger massiv unter Druck geraten war, flüchtete er in den Ordens-Tempel in Paris. Bei dieser Gelegenheit sah er auch zum ersten Mal die vielen Schätze der Templer. Philipp beschloss, selbst Mitglied des Ordens zu werden - eine Aufnahme blieb ihm aber versagt. Philipp fühlte sich gedemütigt und beschloss den Untergang der Templer. Als Vorwand diente ihm der Vorwurf der Ketzerei. Seine rechte Hand, Nogaret, half tatkräftig bei der Verbreitung von Denunziationen.

1305 kamen die ersten Gerüchte auf, die Templer betrieben Sodomie und einen Götzenkult. Es hieß, sie beteten einen Dämon namens "Baphomet" an und bespuckten das Kreuz. Am 13.Oktober  1307 wollte Philipp zum endgültigen Vernichtungsschlag ansetzen. Tage zuvor ließ er im ganzen Land geheime Befehle verteilen, dass alle Templer am Morgen des 13.10.1307 verhaftet und deren Vermögen beschlagnahmt werden sollten. Anscheinend sind die Templer vor diesem als Überraschungsangriff getarnten Manöver allerdings gewarnt worden. Als Philipps Mannen zuschlugen, waren die meisten Schätze bereits in Sicherheit gebracht worden. Bis heute ist jedoch unklar, wo die Templer sie versteckt haben. Darauf, dass die Templer gewarnt wurden, deutet auch die Tatsache hin, dass der letzte Großmeister des Ordens, Jaques de Molay, kurz vor dem Verhaftungstermin viele Bücher und Dokumente der Tempelritter vernichten ließ.

Die Anschuldigungen vor Gericht nahmen teils abstruse Formen an. Einer der Hauptvorwürfe war: die Templer haben einen Dämon namens Baphomet verehrt: ein dreiköpfiges Wesen, das ihnen okkulte Kräfte verliehen haben soll. Außerdem wurde behauptet, die Ritter hätten Kinder ermordet, Frauen zur Abtreibung gezwungen und untereinander homosexuelle Beziehungen unterhalten. Die Folge: viele Templer starben auf dem Scheiterhaufen - darunter auch der letzte Großmeister de Molay. 1312 wurde der Orden durch Papst Klemens V. schließlich aufgelöst.

Auch wenn der Orden in Frankreich weitgehend ausgerottet war - er lebte weiter. Der Herzog von Lothringen beispielsweise stellte nur wenige Templer vor Gericht - und sprach sie frei. Später schlossen sich viele dem Deutschen Orden oder dem Johanniterorden an. In Portugal wurden die Templer ebenfalls freigesprochen und änderten 1318 ihren Namen in "Christusorden". Dieser widmete sich vorrangig der Seefahrt. Zu den berühmtesten Mitgliedern zählten Vasco da Gama und Heinrich, der Seefahrer. Christoph Kolumbus, der 1492 den Atlantik überquerte, war mit der Tochter eines ehemaligen Christusritters verheiratet. Seine drei Schiffe segelten unter dem Tatzenkreuz der Templer.

[b]Der "Heilige Gral" [/b]
Ist er der legendäre letzte Abendmalskelch?
Der Gral hat zu allen Zeiten der Geschichte seine Spuren hinterlassen
 
 
Der "Heilige Gral": es gibt kaum ein anderes Symbol in der abendländischen Kultur, um das sich so viele Legenden ranken, wie um den Gral. Eine der gängigsten Theorien ist: bei dem Gral handelt es sich um den Kelch des letzten Abendmahls Christi. Einige Forscher sehen in dem Gral wiederum einen Hinweis auf die Blutlinie Christi, andere sprechen gar von einem "Kessel der Wiedergeburt", der auf die Kelten zurückgehen soll, oder von dem biblischen Zacken aus der Krone Luzifers. Doch: was ist der Gral tatsächlich? Existiert er überhaupt? Oder ist er ganz einfach nur im Reich der Legenden und Mythen zuhause?

Den meisten dürfte der "Heilige Gral" zum ersten Mal wohl durch die populäre Artus-Sage begegnet sein. Der junge Ritter Parzival begibt sich auf die Suche nach dem Gral. Wolfram von Eschenbach hat die Geschichte im späten Mittelalter in seinem gleichnamigen Gralsepos "Parzival" einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Er war allerdings nicht der erste, der sich mit dieser Thematik beschäftigt hat. Zum ersten Mal erschien die Legende um den Gral in schriftlicher Form Ende des 12.Jahrhunderts - zwischen 1180 und 1190. Der Autor des ersten "Perceval" war Chrétien de Troyes.

Der Name macht den Gralsforschenden stutzig: Troyes. Just bei der Synode von Troyes ist der Templerorden 1128, also ebenfalls im 12.Jahrhundert, offiziell bestätigt worden. Das war nur wenige Jahre, nachdem die Templer ihre Grabungen in Jerusalem eingestellt hatten und zurück nach Europa gekehrt waren. Sind sie möglicherweise auf den Gral gestoßen? Haben sie den Gral mit nach Europa gebracht? Wusste Chrétien dies und hat in seinem Perceval-Epos in verschlüsselter Form darüber berichtet? Freilich sind das nur Spekulationen. Interessant erscheint jedoch die Tatsache, dass Wolfram von Eschenbach nur wenig später - bei seiner Version des Parzival - die Gralsritter in weißen Mänteln mit rotem Tatzenkreuz auftauchen ließ. Genau dieselbe Kleidung war das vielleicht markanteste Zeichen der Tempelritter.

Die älteste Legende des Grals spielt um die Zeitenwende, wenige Jahre nach der Kreuzigung Christi. Josef von Arimathäa, so berichten es diverse Legenden, habe eines Tages Britannien besucht. Jesus Christus selbst soll dort - vor seinen öffentlichen Auftritten - in Somerset gelebt haben. An der Stelle seines Hauses, ein kleines Gebäude, wurde später die Glastonbury Abbey errichtet - so zumindest will es die Legende. Allerdings existieren keine realen Beweise für diese Geschichte. In einem Bericht über die Entstehung der Glastonbury Abbey ist jedoch viel von Josef von Arimathäa die Rede. Er soll, gemeinsam mit dem Apostel Philipp, 63 nach Christus auf Missionsreise in Britannien gewesen sein.  Ihr Weg führte sie bis nach Glastonbury. Legenden zufolge rasteten sie aus Müdigkeit an einem der Hügel, der heute den Namen "Vearyall" trägt (veary all = alle müde). Joseph rammte dort einen Stab in den Boden, aus dem später ein Baum wuchs: der "Holy Thorn".

Joseph soll, so erzählen es die Mönche, das Gefäß des letzten Abendmahls, den "Heiligen Gral" bei sich gehabt haben. Die Rede ist dabei von übernatürlichen Kräften, die der Gral verlieh. Joseph soll das Gefäß einem Wächter anvertraut haben. Dieser und seine Nachfolger bewahrte es mehrere Jahrhunderte auf, bis es im Zusammenhang mit König Artus im sechsten Jahrhundert wieder die Bühne der Sagenwelt betrat.

Ob König Artus wirklich gelebt hat, ist historisch umstritten. Nicht wenige verbannen ihn in die Welt der Mythen und Sagen. 1998 sorgte jedoch eine Schiefertafel für Furore. Sie wurde im Südwesten Englands gefunden: auf dem Berg Tintagel, also genau an der Stelle, an der sich die Artussage abgespielt haben soll. Auf der Schieferplatte eingraviert war der Name des legendären Königs. Ein Beweis also für seine reale Existenz? Zumindest die berühmte Tafelrunde scheint offenbar existiert zu haben. Im englischen Schloss Winchester ist sie heute zu sehen - bunt bemalt und noch recht gut erhalten. Kritiker gehen jedoch davon aus, dass jene Tafelrunde aus dem 13.Jahrhundert stammt: von König Edward I.

Nichtsdestotrotz gehört die Sage um König Artus, die Ritter der Tafelrunde und um den Gral zu der am meisten  verbreiteten Lektüre des Mittelalters. Der Dichter Chrétien de Troyes war es, der die Geschichte in seinem Gralsepos "Perceval" erstmals aufgriff. Der Gral wurde als Schale beschrieben. Wolfram von Eschenbach sollte den Gral später als ein "Stein mit wundertätigen Eigenschaften" bezeichnen.  Er taufte ihn auf den Namen "lapsit exillis". Bis heute geben diese zwei lateinischen Wörter Rätsel auf. Ihre wahre Bedeutung ist nicht zweifelsfrei nachgewiesen.

Zwei religiöse Gruppierungen werden im Mittelalter mit dem Gral in Verbindung gebracht. Die Katharer und die Tempelritter. Beide sollen den Gral beschützt haben. Die Katharer waren es, die zunächst als die eigentlichen Hüter des Gral galten. Nachdem sie durch den Albigenserkrieg im 13.Jahrhundert aber durch die Truppen Roms vernichtend geschlagen wurden, nahmen sich die Templer des Grals an - sagt wiederum die Legende. Am Berg Montségur, der letzten Katharerfestung, sollen die Templer zum ersten Mal mit dem Gral in Berührung gekommen sein. Einen Tag vor dem Fall der Burg, die um 1244 monatelang belagert worden war, flüchteten vier Katharer mit einem Schatz. Es heißt, dass es sich dabei um den "Heiligen Gral" gehandelt haben soll und dass die Katharer diesen wenig später den Tempelrittern übergaben.

Eine andere Spur zu dem Abendmahlskelch führt in das Kloster St.Juan de la Pena: eine Urkunde von 1134 bescheinigt dem Kloster, dass es im Besitz jener Schale ist, in der das Blut Christi aufgefangen wurde: "in einem Schrein aus Elfenbein befindet sich der Kelch, in welchem Christus, unser Herr, sein Blut geheiligt hat; der hl. Laurentius übersandte ihn in seine  Heimat, nach Huesca". 1135 erwähnte Ramiro II, König von Aragon, den "ex lapide pretioso" (Kelch aus Edelstein) ausdrücklich. Das Gefäß besteht aus einer aus Achat gearbeiteten Schale, die in eine goldene, mit Perlen und Rubinen verzierte Halterung eingefasst ist. Zu sehen ist es heute in der Kathedrale von Valencia in Spanien. Untersuchungen haben ergeben, dass die Schale zwischen dem vierten Jahrhundert vor Christus und dem ersten Jahrhundert nach Christus im Nahen Osten hergestellt worden sein muss. Ob es sich bei jenem Kelch aber tatsächlich um den Gral handelt, bleibt ungewiss.

Mehrere Jahrhunderte führte der Gral wiederum eher ein Schattendasein. Fast zeitgleich erlebte er im 19.Jahrhundert eine wahre Renaissance: in Südfrankreich und in Deutschland. In Rennes-le-Château sollen die Abbé Henri Boudet und Bérenger Saunière auf den Gral gestoßen sein. In  Deutschland war es der bayerische Märchenkönig Ludwig, der sich aufgrund seiner Abstammung selbst als Gralsritter betrachtete. Ein Zeugnis dessen ist das Schloss Neuschwanstein bei Füssen. Ludwig hat es als Gralsburg bauen lassen. Jener Märchenkönig war es denn auch, der seinen guten Freund Richard Wagner zu dessen Parsival inspirieren sollte. Wagner fesselte nicht nur sein deutschsprachiges Publikum mit dieser Oper, die in vielen Kreisen heute noch als Form einer heiligen Messe angesehen wird.

Selbst die Nazis waren von dem Mythos Gral fasziniert - genauer gesagt: vom Mythos des reinen Blutes. Nicht nur Wagner, auch Lanz von Liebenfels und Guido von List haben sich dieses Themas angenommen. Heinrich Himmler machte sich angeblich die Forschungen Otto Rahns zunutze (unklar ist übrigens, ob diese Version der Geschichte den Tatsachen entspricht. Fakt ist auf jeden Fall, dass Himmler an Rahns Ketzerforschung interessiert war) und schickte mehrfach Expeditionen nach Rennes-le-Château. Ihr Auftrag: sie sollten den Gral finden und nach Deutschland zurückbringen. Sämtliche Expeditionen kehrten allerdings erfolglos zurück. Der Gralsforscher Rahn nahm sich 1939 das Leben - angeblich, weil er sein Anliegen durch das diktatorische Nazi-Regime missbraucht sah. Rahn hatte mehreren Berichten zufolge übrigens engen Kontakt zu Marie Dénarnaud, die Haushälterin des 1917 verstorbenen Abbé Saunière, der möglicherweise einer der letzten Menschen war, die das Geheimnis des "Heiligen Gral" kannten... Letzteres ist allerdings fraglich, da es keine konkreten Beweise dafür gibt, dass Rahn tatsächlich in Rennes-le-Château war. Auch existieren keinerlei Beweise dafür, dass SS-Truppen, wie die Dorfbewohner diversen Buchveröffentlichungen zufolge erzählten, in Rennes waren und dort von Marie Dénarnaud in der Villa Bethania untergebracht wurden.

Quellenangaben kann ich im moment leider nicht geben, weil ich es vor einer Weile aus dem Internet kopiert hatte und die Seite(n?) vergessen habe...
Ich schau mal ob ich es wiederfinde.

viel spaß beim lesen 🙂


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@HighJump
Ich wusste gar nicht, dass "Die Erben des Grals" ein Roman ist, denn auf dieses von dir genannt Buch bezog ich mich im letzten Post.
Und mir zu unterstellen, ich würde mein Wissen aus der Bibel und Indiana Jones haben, ist ziemlich unfein und bestätigt nur wieder meine Erfahrung, dass diejenigen, die keine Argumente mehr haben, anfangen, andere niederzumachen.
Was ich die ganze Zeit auszudrücken versuche und was du anscheinend nicht verstehst ist:
Sei vorsichtig mit dem Begriff "Tatsache" in Bezug auf so alte und damit unsichere Begebenheiten wie die Gralslegende. Wenn das, was du behauptest, die unanfechtbare Wahrheit wäre, wieso dann weiter darüber diskutieren ?
Sind alle die, die behaupten, der Gral wäre ein Kelch,  strohdoof ? Sind alle Historiker, die bestreiten, dass Jesus ein Kind hatte, geistig abwesend ?
Das alles sind Spekulationen, genau wie die Begebenheiten, die aus dem neuen Testament herausgelesen werden. Da steht auch nicht die ganze Wahrheit drin, aber ebensowenig in deinen ach so brillanten Quellen. Und darauf würde ich eine ganze Menge verwetten.
Du siehst, ich reagiere allergisch auf Behauptungen, die als unwiderlegbare Fakten in den Raum gestellt werden.

In dem oben von Keiran zitierten Text steht übrigens auch mehrfach drin, dass der Gral wohl ein Kelch oder eine Schale sei und dieser Text wird schliesslich auch als "Tatsache" hingestellt, was nicht heisst, dass man ihn einfach so schlucken sollte.
(Die Tempelritter vor Kolumbus in Amerika ?  :-/)

Gruss
Yossarian


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Naja...

Eine andere Spur zu dem Abendmahlskelch führt in das Kloster St.Juan de la Pena: eine Urkunde von 1134 bescheinigt dem Kloster, dass es im Besitz jener Schale ist, in der das Blut Christi aufgefangen wurde: "in einem Schrein aus Elfenbein befindet sich der Kelch, in welchem Christus, unser Herr, sein Blut geheiligt hat; der hl. Laurentius übersandte ihn in seine  Heimat, nach Huesca". 1135 erwähnte Ramiro II, König von Aragon, den "ex lapide pretioso" (Kelch aus Edelstein) ausdrücklich. Das Gefäß besteht aus einer aus Achat gearbeiteten Schale, die in eine goldene, mit Perlen und Rubinen verzierte Halterung eingefasst ist. Zu sehen ist es heute in der Kathedrale von Valencia in Spanien. Untersuchungen haben ergeben, dass die Schale zwischen dem vierten Jahrhundert vor Christus und dem ersten Jahrhundert nach Christus im Nahen Osten hergestellt worden sein muss. [b]Ob es sich bei jenem Kelch aber tatsächlich um den Gral handelt, bleibt ungewiss.[/b]

Schau nochmal hin, es wird nicht als Tatsache hingestellt.


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dass der Gral wohl ein Kelch oder eine Schale sei

Man beachte den netten Konjunktiv "sei" am Ende  😉
Im übrigen wollte ich damit nur ausdrücken, dass auch in diesem Text davon ausgegangen wird, dass der Gral ein Gefäss ist. Etwas anderes lese ich da nicht heraus.

Und wie du schon richtig zitierst hast, steht da "ob es sich bei JENEM Kelch ...", was also bedeutet, dass es um diesen speziellen Kelch in dem Kloster geht und nicht allgemein in Zweifel gezogen wird, dass es ein Gefäss ist.

Gruss
Yossarian


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