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[Geschlossen] [TV] Seevölker / Atlantis

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(@goblin)
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@Arkas
1. sperre ich mich dagegen, weil zwischen 12.000 und 1.200 vor Christus knappe 10.800 Jahre liege.

2.sperre ich mich dagegen, weil die Örtlichkeit falsch ist. (jenseits der Säulen des Herkules von Plato und Solon aus gesehen).

3.sperre ich mich dagegen, weil es eindeutige Beweise für eine entsprechende Katastrophe um 12.000 vor Chr. im Atlantik gibt. Die 'Insel El Hierro bei den Karnaren.

4.sperre ich mich dagegen, weil es einige Wissenschaftler mal wieder überhaupt nicht für nötig halten sich an den Aussagen der Alten zu Orientieren (Plato war doch eh doof, der kannte den Unterschied zwischen 1200 und 12000 nicht....genauso wie unsere Zuschauer) und Atlantis mal grade immer dahin stecken wo sie es gebrauchen können (Armes Atlantis, wäre es noch nicht im Meer versunken würde es jetzt dies aus lauter Frusturation tun ;D )

na überzeugt???

gruß

Goblin


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(@arkas-2)
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Ich datiere es nicht "einfach" später, es gibt mir nur zu Denken, dass quasi jedes Wort aus dem Atlantisbericht über Griechenland mit dem übereinstimmt, was wir über Griechenland zur Zeit um 1.200 v. Chr. wissen.
So ganz kann man die Archäologie auch nicht beiseite wischen und die sagt uns, dass Athen erst ab 5.000 v.Chr. besiedelt war, um 12.000 v. Chr. haben dort meinetwegen ein paar Hütten gestanden von denen nichts mehr übrig ist, aber wohl kaum antike Stadt wie Platon sie schildert.

Stimmt, die Seevölker hatten keinen großen Einfluß auf die ägyptische Kultur, aber wer sagt denn, dass die Atlanter den unbedingt gehabt haben müssen?

Die wichtigen Punkte im Atlantisbericht sind meiner Meinung nach:
1. Der Untergang von Atlantis
2. Der Feldzug der Atlanter im Mittelmeer
3. Athen/Griechenland zu dieser Zeit

Alles was der Atlantisbericht zu 3. sagt, passt perfekt in die Zeit um 1.200 v.Chr., vieles was er zu 2. sagt passt zu den Angriffen der Seevölker zur selben Zeit. Es passt aber überhaupt nicht in die Zeit um 12.000 v. Chr..

Sollte man also wirklich davon ausgehen, dass Athen 11.000 Jahre vorher genauso ausgesehen hat wie 1.200 v.Chr. und dass die Archäologen das bloß noch nicht herausgefunden haben? Oder soll man davon ausgehen, dass die offiziellen Datierungen falsch sind und alles 11.000 Jahre früher statt fand? Was ist mit der Zeit dazwischen? Ein unglaublich detaillierter Bericht und dann 10.000 (!) Jahre Funkstille?

Hat jemand ein gutes Buch zu dem Thema?

Edit:
@ Goblin

zu 1.
Ja, diese gewaltiger Zeitunterschied ist schon der Knackpunkt, aber erkläre mir dazu doch bitte einfach mal, wieso das was Platon über Griechenland etc. erzählt so unglaublich genau mit dem übereinstimmt was die Wissenschaft über die Zwit von 1.200 v.Chr. sagt. Wer hat hier genau welchen Fehler gemacht??
zu 2.
Es kann eben genauso gut die Nordsee sein, dazu passt die Bezeichnung des Meeres (Okeanos, Kronosmeer, dann die Sache mit dem Schlamm aufgewühlt durch die Katastrophe), der Oreichalkos der Bernstein sein könnte usw. usw.).
zu. 3.
Haben wir für 1.200 bzw. davor auch, einmal Santorin und zum zweiten gibts Anzeichen für einen Kometeneinschlag in der Nordsee.
zu 4.
Siehe 1. Platon und heutige wissenschaftliche Erkenntnisse stimmen in einem winzigen Punkt nicht überein, der Zeitangabe, die pickst Du Dir heraus, stellst sie als unumstößlich richtig hin und schmeißt damit den ganzen Rest über den Haufen.


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(@goblin)
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Beigetreten: Vor 19 Jahren

@Arkas
Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Ich meckere nicht nur wegen dem Zeitpunkt sondern auch wegen der 3 anderen Punkte die ich aufgezählt habe  😉

der Oreichalkos der Bernstein sein könnte usw. usw.).

Was ist Oreichalkos???Ah ok, dank wikipedia weiß ich das Du das meinst, was ich unter Orichalkum kenne.

zit. wiki:

Allgemein vermutet man unter Oreichalkos Messing, eine Legierung aus Kupfer und Zink, die in der Antike eher selten war und daher von Platon den Atlantiden zugeschrieben worden sein könnte. Messing scheint sich vom Aussehen her mit Platons Beschreibung zu decken. Gegen Messing spricht, dass es kein abbaubares Erz, sondern eine Legierung ist und eigentlich erst in römischer Zeit breitere Verwendung fand.

nochmal das geschichtliche von wiki:

Oreichalkos (griechisch [ch8000][ch961][ch949][ch943][ch967][ch945][ch955][ch954][ch959][ch962], aus [ch8004][ch961][ch959][ch962] óros „Berg“ und [ch967][ch945][ch955][ch954][ch972][ch962] chalkós „Erz“, speziell Kupfer oder Bronze, also „Bergerz“) wird erstmals erwähnt von Pseudo-Hesiod in seinem „Schild des Herakles“, worin aus diesem Metall unter anderem Beinschienen gefertigt werden. Besonderes Interesse erregt der Oreichalkos, da ihn auch Platon in seinem Dialog „Kritias“ erwähnt und dort als „feurig schimmerndes Metall“ (Kritias 116c) beschreibt. Es sei das Material, das die Bewohner von Atlantis „nach dem Gold“ am meisten wertschätzten (Kritias 114e) und womit ihre Königsburg und der darin liegende Tempel überzogen und verziert gewesen sei (Kritias 116c - 116e). Allerdings gab Platon nicht genauer an, welcher Stoff damit gemeint sei und woher er stamme.

Wie kommst Du auf Bernstein??? Man kennt zwar nicht die genaue Zusammensetzung der Legierung...aber es ist allgemein bekannt das es sich um ein Metall bzw. eine Legierung handelt und nicht um versteinertes Harz. Laß Dir im Fernsehen nicht immer so nen Mist erzählen. Laß dein Fernseher lieber mal in eine Schwerkraftfalle tappem und wirf ihn aus dem Fenster, läuft eh nur Volksverblödung drinne.

gruß

Goblin


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(@arkas-2)
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Fernsehen? Wie kommst Du auf Fernsehen? Die Deutung als  Bernstein ist von Jürgen Spanuth, es ist schon etwas her, dass ich das gelesen habe, aber es erschien mir plausibel. Aber meinetwegen, sei es eben eine metallische Legierung, das hilft uns ja nicht direkt weiter.

Ich verstehe einfach nicht, wieso Du es komplett ignorierst, dass Platons Bericht genau in die Zeit um 1.200 v. Chr. passt. Das einzige was nicht passt ist seine Zeitangabe also nochmal, wo liegt der Fehler?

Es gibt genau folgende Möglichkeiten:

1. Platon hat in allem Recht und:
a) Athen/Griechenland/Mittelmeer sah um 12.000 v. Chr. genau so aus wie um 1.200 v. Chr.
b) Athen/Griechenland/Mittelmeer sah um 12.000 v. Chr. genau so aus wie er es beschreibt und die moderen Archäologie hat sich lediglich um 11.000 Jahre verschätzt

2. Platon hat mit der Zeitangabe Recht, nicht aber mit den meisten Umständen, die greift er einfach aus einer anderen Zeit nämlich 1.200 v. Chr..

3. Platon hat mit allen Umständen Recht, nicht aber mit der Zeitangabe.

Wenn es noch eine andere Eklärung dafür gibt, dass Platons Angaben sich mit denen der Archäologen für eine andere Zeit decken, dann raus damit.


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(@goblin)
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@Arkas
Also ich bin für 1 da:

1. Plato hat seine Informationen von dem Ägypter Solon der damals Zugriff auf die Bibliothek von Alexandria hatte.

2.Wenn ich Athen weglasse (vorerst) haben Griechenland und der Mittelmeerraum auch schon  12.000 v. Chr. so ausgesehen wie dann ca. 1.200 v. Chr.

3.

Im „Kritias“ beschreibt Platon Atlantis detailliert: Es sei ein Reich gewesen größer als Libyen ([ch923][ch953][ch946][ch973][ch951]) und Asien ([ch913][ch963][ch943][ch945]) zusammen

Also mal ganz sicher nicht Helgoland  ;D

4.Athen =Ur-Athen
Ich zit. Mal Wikipedia:

Neben Atlantis beschreibt Platon im „Kritias“ das „Ur-Athen“, wenn auch deutlich kürzer. Das alte Athen ist im Gegensatz zum realen Athen aus Platons Lebzeiten eine reine Landmacht, die Attika bis zum Isthmos von Korinth beherrscht habe (Kritias 110e). Obgleich in der Nähe der Küste gelegen, verfügte es über keine Häfen und betrieb aus bewusst gefasstem Entschluss keine Seefahrt. Platons Polis Athen wird als ein äußerst fruchtbarer Landstrich beschrieben, bedeckt von Feldern und Wäldern, und „imstande, ein großes Heer von den Geschäften des Ackerbaues Befreiter zu unterhalten“  (Kritias 110e-111d). Die Göttin Athene selbst habe die politischen Strukturen und Institutionen im nach ihr benannten Stadtstaat gestiftet, die Platon als nahezu identisch mit jenen seines im „Politeia“ beschriebenen Idealstaates darstellt. Als Athen von Atlantis angegriffen worden sei, habe es die Angreifer zurückschlagen können und habe dabei sogar einige bereits unterworfene griechische Stämme befreit. Als Grund, warum im antiken Griechenland keine Aufzeichnungen, Geschichten oder Sagen vom glorreichen Sieg über die Atlanter existieren, nennt Platon Erdbeben und Überschwemmungen, die immer wieder die alten hellenischen Stämme heimsuchten. Platon erwähnt aber auch eine sehr große und besonders verheerende Flut, die den Untergang der herrschenden Oberschicht an den Küsten zur Folge hatte. Sie ließ nur einen kleinen Teil des Lesens und Schreibens unkundiger Bauern zurück, die in den Bergregionen lebten. Dadurch sei das komplette Wissen, das sich die Griechen bis dahin angeeignet hatten verloren gegangen.

Also nix mit modernem Athen und Akropolis Adieu^^

Achja..nochwas...Spanuth kommt nicht mit einem einzigen Beweis er hat nur ein paar Ideen...nichtmal Indizien....das würde in einem Mordprozess nichtmal zu einer Verurteilung reichen. Alles in allem ein Wichtigtuer der Atlantis in seinem Schrebergarten beim Unkrauthacken finden würde, wenn er nen Buch drüber schreiben und es verkaufen könnte.

gruß

Goblin

P.S. Bitte ließ meine Aussagen genau Arkas....ich hasse es nämlich mich zu wiederholen  😉


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